{"id":46433,"date":"2026-08-13T16:55:13","date_gmt":"2026-08-13T16:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46433\/"},"modified":"2026-08-13T16:55:13","modified_gmt":"2026-08-13T16:55:13","slug":"liebe-marokkanerinnen-und-marokkaner-bleibt-zu-hause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46433\/","title":{"rendered":"Liebe Marokkanerinnen und Marokkaner, bleibt zu Hause!"},"content":{"rendered":"<p>Ich verstehe, dass Ihr Euer Land verlassen m\u00f6chtet. Aber macht Euch keine Illusionen: Die \u201eWillkommenskultur\u201c ist vorbei, Europa will Euch nicht.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Ich schreibe Euch, nachdem ich im Internet gelesen habe, es gebe Vorbereitungen f\u00fcr einen zweiten Sturm auf Ceuta, der am 15. August stattfinden soll. Ich hoffe, es ist nur ein Ger\u00fccht, das jemand in die Welt gesetzt hat, der an seinem Computer sitzt und mit ein paar Klicks Geschichte schreiben will, ein Player, dem \u201eMad Max\u201c und \u201eGhostrunner\u201c zu langweilig geworden sind. Es k\u00f6nnte aber auch mehr sein \u2013 eine wohl\u00fcberlegte Aktion, mit der bewiesen werden soll, dass die Europ\u00e4ische Union nicht in der Lage ist, ihre Grenzen zu sch\u00fctzen, nicht einmal dann, wenn sie vorher dar\u00fcber informiert wird, dass eine gr\u00f6\u00dfere \u201eOperation\u201c bevorsteht.<\/p>\n<p>Was immer es ist, Ihr w\u00fcrdet in jedem Fall Statisten sein, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6a6ddefb14a05012ea30257c\/ansturm-auf-ceuta-die-generation-die-schwamm.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6a6ddefb14a05012ea30257c\/ansturm-auf-ceuta-die-generation-die-schwamm.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die ihr Leben riskieren<\/a>, um einen Grenzzaun zu \u00fcberwinden. Wer den Versuch \u00fcberlebt, wird dahin zur\u00fcckgeschickt, wo er hergekommen ist. Ceuta geh\u00f6rt zu Spanien, aber nicht zum Schengen-Raum. Und die wenigen, die es tats\u00e4chlich \u2013 und sei es mit Hilfe von Schleppern \u2013 auf die andere Seite der Stra\u00dfe von Gibraltar, auf das spanische Festland, schaffen werden, sollten wissen, worauf sie sich einlassen: ein Leben am Rande des Existenzminimums und der Legalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Denn die \u201eWillkommenskultur\u201c ist Geschichte. Eiferten die Gemeinden vor Jahren noch darum, m\u00f6glichst viele Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen und sie mit allem zum Leben Notwendigen zu versorgen, will die Politik heute alle Anreize f\u00fcr illegale Migration beseitigen, die sogenannten Pull-Faktoren, die Deutschland so anziehend gemacht haben. Statt Geld sollen Asylbewerber, so fordern es viele, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a21435b287133c3b6122eb2\/eugh-erklaert-deutschlands-kuerzungen-von-asylleistungen-fuer-rechtswidrig.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a21435b287133c3b6122eb2\/eugh-erklaert-deutschlands-kuerzungen-von-asylleistungen-fuer-rechtswidrig.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nur noch \u201eSachleistungen\u201c<\/a> erhalten: Brot, Bett und Seife. Es soll auch mehr \u201eAbschiebungen\u201c geben, vor allem in L\u00e4nder, die von der EU als \u201esicher\u201c eingestuft worden sind, und zu ihnen geh\u00f6rt auch Marokko. Seit 26 Jahren regelt ein EU-Mittelmeer-Assoziationsabkommen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Marokko und der EU. Marokko ist der wichtigste Handelspartner der EU unter den \u201eL\u00e4ndern der s\u00fcdlichen Nachbarschaft\u201c, und die EU ist der gr\u00f6\u00dfte ausl\u00e4ndische Investor in Marokko. Verglichen mit anderen arabischen L\u00e4ndern, auch Euren Nachbarn im Osten und S\u00fcdwesten, ist Marokko beinah ein Paradies, wenn auch nicht f\u00fcr alle Marokkaner.<\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlinge, vor allem junge M\u00e4nner, die in Ceuta von Reportern interviewt wurden, erz\u00e4hlten \u00fcbereinstimmend, sie wollten <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6a7460604ed0eddcc11f3604\/migranten-in-ceuta-ich-will-nach-deutschland-die-menschen-da-sollen-freundlich-sein.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6a7460604ed0eddcc11f3604\/migranten-in-ceuta-ich-will-nach-deutschland-die-menschen-da-sollen-freundlich-sein.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ihre Heimat verlassen<\/a>, weil sie keine Arbeit finden k\u00f6nnten, schon gar nicht eine, die es ihnen erm\u00f6glichen w\u00fcrde, eine Familie zu ern\u00e4hren.<\/p>\n<p>Ich nehme an, dass es tats\u00e4chlich so ist. Dass die guten Jobs knapp und die schlechten unterbezahlt sind. So sehr es mir leidtut \u2013 die Zust\u00e4nde in Eurem Land sind nicht mein Problem. Marokko ist eine konstitutionelle Monarchie, es hat eine international anerkannte Regierung und ist in allen internationalen Organisationen vertreten, von den Vereinten Nationen \u00fcber die Afrikanische Union und die Arabische Liga bis zum Weltpostverein. Es gibt Gewerkschaften in Marokko, die von ihrem Streikrecht gerne Gebrauch machen. Es gibt sogar freie Wahlen zu einem Mehrparteien-Parlament, die n\u00e4chsten sind f\u00fcr den 23. September dieses Jahres geplant. Allerdings ist Politikverdrossenheit unter jungen Menschen weitverbreitet, nur wenige lassen sich als Erstw\u00e4hler registrieren, daf\u00fcr \u201edenkt mehr als die H\u00e4lfte aller 18- bis 29-J\u00e4hrigen dar\u00fcber nach, aus Marokko auszuwandern\u201c, hei\u00dft es in einem aktuellen Bericht der Friedrich-Ebert-Stiftung, die in Rabat, der Hauptstadt von Marokko, ein B\u00fcro unterh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Das sind Umst\u00e4nde, die einen politischen Wandel erschweren, oft auch unm\u00f6glich machen. Freilich, in keinem Land der Welt verzichten die Eliten freiwillig auf ihre Privilegien, um Platz f\u00fcr Nachr\u00fccker zu machen. Der lange Marsch durch die Institutionen ist kein Spaziergang.<\/p>\n<p>Peter Scholl-Latour hatte recht<\/p>\n<p>Ihr l\u00f6st kein Problem, wenn Ihr \u00fcber Ceuta oder auf anderen Wegen zu uns kommt, Ihr macht nur Euer Problem zu unserem. Wir m\u00fcssen Euch versorgen, unsere Ressourcen mit Euch teilen. Anfangs haben wir es gerne getan, nun aber, angesichts der Folgen der Massenzuwanderung, steht die Frage im Raum, ob der Preis, den wir f\u00fcr unser Gutsein zahlen, nicht doch zu hoch ist. Wer anhand der offiziellen <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bka.de\/DE\/AktuelleInformationen\/StatistikenLagebilder\/PolizeilicheKriminalstatistik\/PKS2025\/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2025\/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2025_node.html\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bka.de\/DE\/AktuelleInformationen\/StatistikenLagebilder\/PolizeilicheKriminalstatistik\/PKS2025\/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2025\/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2025_node.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Polizeilichen Kriminalstatistik<\/a> darauf hinweist, dass nicht-deutsche Tatverd\u00e4chtige bei Gewaltdelikten und Messerangriffen \u00fcberproportional vertreten sind, ger\u00e4t schnell in den Verdacht, ein Rassist zu sein. \u00c4ltere Semester erinnern sich an eine Vorhersage von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article256274966\/peter-scholl-latour-endlich-mal-ein-deutscher-autor-den-sogar-der-geheimdienst-ernst-nahm.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article256274966\/peter-scholl-latour-endlich-mal-ein-deutscher-autor-den-sogar-der-geheimdienst-ernst-nahm.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Peter Scholl-Latour<\/a>: \u201eWer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta.\u201c<\/p>\n<p>Ich bedauere das sehr, denn im Prinzip bin ich daf\u00fcr, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, dort zu leben, wo er leben m\u00f6chte. Die Deutschen in \u00d6sterreich, die Polen in Deutschland, die D\u00e4nen in Griechenland, die Franzosen in Ungarn, die Schweizer in Portugal, die Portugiesen in Irland.<\/p>\n<p>Wie gesagt, im Prinzip. In der Praxis ist es etwas komplizierter. Diejenigen, die schon l\u00e4nger hier leben, wollen nicht von denjenigen \u00fcberrannt werden, die neu dazukommen. Das Gef\u00fchl, zunehmend fremd im eigenen Land zu sein, ist keine Einbildung, sondern gelebte Realit\u00e4t, wenn vollverschleierte Frauen das Stadtbild in den Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen bestimmen und Gerichte dar\u00fcber entscheiden m\u00fcssen, ob das \u201eKopftuch\u201c, das weit mehr ist als eine <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article699472a16e842744e5c5863b\/berlin-es-wird-mit-uns-keine-polizistinnen-mit-kopftuch-im-dienst-geben.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article699472a16e842744e5c5863b\/berlin-es-wird-mit-uns-keine-polizistinnen-mit-kopftuch-im-dienst-geben.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kopfbedeckung, im \u00d6ffentlichen Dienst<\/a> getragen werden darf. Es sind Zeichen einer schleichenden Ver\u00e4nderung, jedes f\u00fcr sich harmlos, in der Summe aber verst\u00f6rend.<\/p>\n<p>\u201eUnser Land\u201c ist, wie von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/katrin-goering-eckardt\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/katrin-goering-eckardt\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Katrin G\u00f6ring-Eckardt<\/a> im November 2015 vorhergesagt hat, \u201ej\u00fcnger, bunter und auch religi\u00f6ser\u201c geworden. \u201eUnser Zusammenleben muss t\u00e4glich neu ausgehandelt werden\u201c, wie es sich die SPD-Politikerin <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/brennpunkte_nt\/article157266511\/Oezoguz-fordert-eigenes-Ministerium-fuer-Migration.html\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/brennpunkte_nt\/article157266511\/Oezoguz-fordert-eigenes-Ministerium-fuer-Migration.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Aydan \u00d6zoguz<\/a> in einem Strategiepapier vom September 2015 gew\u00fcnscht hat. Vielen ist das zu m\u00fchsam, sie m\u00f6chten unser Zusammenleben nicht t\u00e4glich neu aushandeln, sondern sich darauf verlassen, dass Regeln, die gestern gegolten haben, heute und morgen g\u00fcltig bleiben. Das ist in Deutschland nicht mehr der Fall. Damit der Laden funktioniert, werden die Regeln der Realit\u00e4t angepasst. Um noch mehr Schulden machen zu k\u00f6nnen, wird das Grundgesetz husch-husch ge\u00e4ndert, und wenn das Messer immer \u00f6fter zur Tatwaffe wird, werden \u201eMesserverbotszonen\u201c eingerichtet.<\/p>\n<p>Was hat das alles mit Ceuta zu tun? Liebe Marokkaner und Marokkanerinnen, ich wei\u00df nicht, woher Ihr Eure Informationen bezieht, vermutlich aus dem Internet. Ihr braucht ein Update. Deutschland ist tats\u00e4chlich j\u00fcnger, bunter und auch religi\u00f6ser geworden, zugleich aber auch k\u00e4lter, sparsamer und b\u00fcrokratischer. Ihr habt keine Ahnung, was Euch erwartet, falls Ihr es tats\u00e4chlich schafft, nach Deutschland zu kommen: kein Selbstbedienungsladen, aus dem sich jeder holen kann, wonach ihm der Sinn steht, sondern ein b\u00fcrokratisches Monster. Ihr werdet nicht verhungern und nicht erfrieren, Ihr m\u00fcsst Euch nur auf ein l\u00e4ngeres Darben in einem \u00dcbergangsheim einstellen. Ihr werdet nicht als Fl\u00fcchtlinge anerkannt, ihr bekommt allenfalls eine zeitlich begrenzte Aufenthaltserlaubnis. Sp\u00e4testens nach zwei bis drei Monaten werdet Ihr Euch fragen, ob es sich gelohnt hat, daf\u00fcr Euer Leben zu riskieren. F\u00fcr ein Bett, ein St\u00fcck Seife, einige Scheiben Brot und ein kleines Taschengeld.<\/p>\n<p>Und zur\u00fcck nach Marokko k\u00f6nnt Ihr nicht, Ihr wollt nicht als Versager vor Euren Familien stehen, die gehofft haben, Ihr w\u00fcrdet sie eines Tages zu Euch holen, nach Gelsenkirchen, Dinslaken und Angerm\u00fcnde.<\/p>\n<p>Deswegen bitte ich Euch: Kommt nicht nach Ceuta, lasst den 15. August verstreichen! Etwas Besseres als den Tod in den Wellen des Mittelmeeres werdet Ihr auch daheim finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ich verstehe, dass Ihr Euer Land verlassen m\u00f6chtet. 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