{"id":46712,"date":"2026-08-15T18:25:10","date_gmt":"2026-08-15T18:25:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46712\/"},"modified":"2026-08-15T18:25:10","modified_gmt":"2026-08-15T18:25:10","slug":"ceuta-befuerchteter-neuer-ansturm-auf-ceuta-bleibt-zunaechst-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46712\/","title":{"rendered":"Ceuta: Bef\u00fcrchteter neuer Ansturm auf Ceuta bleibt zun\u00e4chst aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Bislang haben sich entgegen den Bef\u00fcrchtungen keine weiteren Menschenmengen zur spanischen Exklave <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ceuta\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Ceuta<\/a> aufgemacht. Trotz Aufrufen in sozialen Netzwerken zu einer Wiederholung des massenhaften Grenz\u00fcbertritts von Ende Juli f\u00fcr diesen Samstag war die Lage an der Grenze und in der Exklave zun\u00e4chst den ganzen Tag \u00fcber ruhig. Spanien und vor allem Marokko hatten ihre <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-08\/ceuta-spanien-massenansturm-grenze-marokko-migranten-gxe\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld deutlich verst\u00e4rkt<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">An der Grenze herrschte am Morgen absolute Stille, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa vor Ort. \u00bbIm Stadtzentrum ist sogar so etwas wie heile Welt, man bekommt von alledem nichts mit. Man sieht nur gelegentlich Polizei und Milit\u00e4r, die patrouillieren\u00ab, sagte er. Nur in den Au\u00dfenbezirken sehe man Gruppen junger Migranten. Von einer weitgehend entspannten Lage berichteten auch der staatliche TV-Sender RTVE und andere spanische Medien aus der Exklave.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In sozialen Medien kursierten Aufrufe zu gemeinsamen Massen\u00fcberquerungen am 15. August. Marokkanische Sicherheitskr\u00e4fte waren Augenzeugen zufolge rund um <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ceuta\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ceuta<\/a> und Melilla pr\u00e4sent und verhinderten m\u00f6gliche Grenz\u00fcbertritte bereits im Vorfeld. Hunderte <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-08\/pedro-sanchez-ceuta-spanien-migration\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Migranten<\/a>, darunter viele aus L\u00e4ndern s\u00fcdlich der Sahara, wurden nahe der rund 20 Kilometer von Ceuta entfernten Grenzstadt Fnideq gestoppt und an einem \u00dcberquerungsversuch gehindert. Nach Angaben des Innenministeriums in Rabat wurden am Samstag zudem 111 <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-08\/minderjaehrige-ceuta-begleitung-migration-familie\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Migranten<\/a> ohne g\u00fcltige Papiere festgenommen.\n<\/p>\n<p>            Wasserwerfer und Stacheldraht gegen weiteren Ansturm            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im marokkanischen Fnideq wurden laut RTVE zus\u00e4tzliche Sperren aus Stacheldraht und Nato-Draht errichtet. Patrouillenboote \u00fcberwachen die K\u00fcste, Wasserwerfer stehen an der Grenze bereit. Zudem wurden auf den Zufahrtsstra\u00dfen zahlreiche Kontrollstellen eingerichtet. In Ceuta sind inzwischen 880 Beamte der Nationalpolizei im Einsatz \u2013 270 mehr als noch Ende Juli. Unterst\u00fctzt werden sie von rund 2.000 Soldaten und etwa 700 Beamten der Guardia Civil.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vor allem am 30. Juli waren bis zu 80.000 Migranten meist schwimmend nach Ceuta gelangt. Bei dem Versuch kamen zahlreiche ums Leben: Nach der j\u00fcngsten offiziellen Mitteilung Madrids wurden im Meer 83 Leichen geborgen, Nichtregierungsorganisationen sch\u00e4tzen die Zahl der Toten auf weit \u00fcber 100. Die meisten <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-08\/kinder-jugendliche-ceuta-migration-nachrichtenpodcast\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Ank\u00f6mmlinge<\/a> kehrten nach Angaben der spanischen Regierung innerhalb weniger Stunden oder Tage nach Marokko zur\u00fcck.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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So solle verhindert werden, dass Kriminelle potenzielle Migranten mit Falschinformationen anlockten, was in \u200cder Vergangenheit zu tragischen Todesf\u00e4llen gef\u00fchrt habe, teilte EU-Technologiekommissarin Henna Virkkunen mit.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>            Ansturm auf Ceuta        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-08\/eu-migrationspolitik-asyl-ceuta-5vor8\" data-ct-label=\"EU-Migrationspolitik: Die Festung Europa gibt es l\u00e4ngst\" data-uuid=\"65ec373e-a879-4b2f-91d5-3861d3e35beb\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        EU-Migrationspolitik:<br \/>\n                        Die Festung Europa gibt es l\u00e4ngst<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/feuilleton\/2026-08\/ceuta-eu-asylsystem-migration-recht\" data-ct-label=\"Ceuta: Europa schwimmt\" data-uuid=\"509627c8-b088-49a8-9f3e-e6dfe7fcf048\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Ceuta:<br \/>\n                        Europa schwimmt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/34\/spanien-exklave-ceuta-migration-bilder-soziale-medien\" data-ct-label=\"Ceuta: Bilder sind keine Statistik\" data-uuid=\"4caf1ffe-b7f6-4ffb-9211-f114d5a80781\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Ceuta:<br \/>\n                        Bilder sind keine Statistik<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bislang haben sich entgegen den Bef\u00fcrchtungen keine weiteren Menschenmengen zur spanischen Exklave Ceuta aufgemacht. 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