{"id":46765,"date":"2026-08-16T04:36:12","date_gmt":"2026-08-16T04:36:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46765\/"},"modified":"2026-08-16T04:36:12","modified_gmt":"2026-08-16T04:36:12","slug":"neuer-anlauf-auf-ceuta-marokko-nimmt-mehr-als-hundert-migranten-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46765\/","title":{"rendered":"Neuer Anlauf auf Ceuta: Marokko nimmt mehr als hundert Migranten fest"},"content":{"rendered":"<p>Marokkanische Sicherheitskr\u00e4fte haben einen neuen Versuch von Migranten verhindert, in die spanische Exklave Ceuta zu gelangen. Nach Angaben des marokkanischen Innenministeriums wurden am Samstag 109 Menschen aus L\u00e4ndern s\u00fcdlich der Sahara sowie zwei Marokkaner festgenommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa.<\/p>\n<p>Zuvor hatten sich in sozialen Netzwerken erneut Aufrufe verbreitet, gemeinsam die Grenze nach Ceuta zu \u00fcberwinden. Nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur Efe setzte die marokkanische Polizei Tr\u00e4nengas ein, um Gruppen rund drei Kilometer vor der Grenze auseinanderzutreiben. Am Grenz\u00fcbergang selbst blieb es demnach vergleichsweise ruhig.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/722811325_highres-scaled-4-1024x683.jpg\" alt=\"Jalal Morchidi\/EPA\/Keystone\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                                            Marokkanische Sicherheitskr\u00e4fte stoppen Migranten nahe Ceuta (Symbolbild)<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        Jalal Morchidi\/EPA\/Keystone<\/p>\n<p>Beide L\u00e4nder haben ihre Sicherheitsvorkehrungen deutlich verst\u00e4rkt. Auf marokkanischer Seite wurden laut Medienberichten zus\u00e4tzliche Stacheldrahtsperren errichtet und Wasserwerfer bereitgestellt. Spanien zog mehr als 500 zus\u00e4tzliche Polizisten vom Festland nach Ceuta ab. Damit sind dort inzwischen mehr als 1600 Einsatzkr\u00e4fte stationiert. Vor der K\u00fcste wurde zudem eine Barriere errichtet.<\/p>\n<p>Hintergrund ist der massive Grenz\u00fcbertritt vom 30. Juli. Damals erreichten laut dem Bericht bis zu 80.000 Migranten Ceuta. Mindestens 96 Menschen kamen beim Versuch ums Leben, auf europ\u00e4ischen Boden zu gelangen; Nichtregierungsorganisationen gehen von mehr als hundert Toten aus. Die meisten Migranten kehrten innerhalb weniger Stunden oder Tage nach Marokko zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nach Angaben des spanischen Innenministers Fernando Grande-Marlaska befinden sich derzeit noch rund 5000 Migranten in Ceuta. Menschen ohne Aufenthaltsrecht sollen nach Marokko zur\u00fcckgebracht werden. Marokko hat seinerseits angek\u00fcndigt, Organisatoren und Teilnehmer weiterer Massen\u00fcbertritte strafrechtlich zu verfolgen. Bereits vor dem j\u00fcngsten Versuch nahm die Polizei mehrere Personen fest, denen Aufrufe zu neuen illegalen Grenz\u00fcbertritten nach Ceuta und Melilla vorgeworfen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Marokkanische Sicherheitskr\u00e4fte haben einen neuen Versuch von Migranten verhindert, in die spanische Exklave Ceuta zu gelangen. 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