{"id":46793,"date":"2026-08-16T09:04:26","date_gmt":"2026-08-16T09:04:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46793\/"},"modified":"2026-08-16T09:04:26","modified_gmt":"2026-08-16T09:04:26","slug":"dschihadisten-angriff-in-mali-mindestens-50-soldaten-in-hinterhalt-getoetet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46793\/","title":{"rendered":"Dschihadisten-Angriff in Mali: Mindestens 50 Soldaten in Hinterhalt get\u00f6tet"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">afp | Bei einem gemeinsamen Angriff von Dschihadisten und Tuareg-Separatisten im Norden Malis sind mindestens 50 Soldaten get\u00f6tet worden. Wie am Sonntag aus Milit\u00e4rkreisen und von einem der Milit\u00e4rjunta nahestehenden Kommunalpolitiker verlautete, war der Konvoi am Samstag beim Verlassen der strategisch wichtigen Stadt Anefis in einen Hinterhalt geraten.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">\u201eDie vorl\u00e4ufige Bilanz des Angriffs ist \u00e4u\u00dferst schwerwiegend: Mehr als 50 Soldaten wurden get\u00f6tet und mindestens 24 gefangen genommen\u201c, sagte der Politiker der Nachrichtenagentur AFP. Es handelte sich um <a href=\"https:\/\/taz.de\/Offensive-gegen-Regierung-in-Mali\/!6170409\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einen der t\u00f6dlichsten Angriffe auf die malische Armee seit Jahren<\/a>. Der Konvoi war den Angaben zufolge auf dem Weg in die nordmalische Gro\u00dfstadt Gao. Um Anefis hatte es <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krise-in-Mali\/!6174421\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in den vergangenen Wochen<\/a> heftige K\u00e4mpfe gegeben.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Wie das malische Milit\u00e4r in einer Pressemitteilung best\u00e4tigte, war am Samstag ein Konvoi der malischen Armee und verb\u00fcndeter russischer K\u00e4mpfer des Africa Corps bei Tabrichat angegriffen worden von einer Koalition aus Tuareg-Rebellen der FLA (Befreiungsfront von Azawad) sowie der mit Al-Kaida verbundenen Terrorgruppe JNIM.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Die Armee machte keine Angaben zu m\u00f6glichen eigenen Verlusten. Stattdessen erkl\u00e4rte Malis Armee, die Luftwaffe habe nach dem Hinterhalt mehrere mutma\u00dfliche Stellungen der Angreifer bei Tabrichat bombardiert. Dem Konvoi sei es gelungen, den Hinterhalt zu durchbrechen und seine Fahrt fortzusetzen.<\/p>\n<p>      Gro\u00dfangelegte Offensive<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\">Anfang Juli hatten die mit dem Extremistennetzwerk al-Qaida verbundene Gruppe zur Unterst\u00fctzung des Islam und der Muslime (JNIM) sowie die separatistische Befreiungsfront des Azawad (FLA) die Stadt bei einer gro\u00dfangelegten gemeinsamen Offensive vor\u00fcbergehend eingenommen. Dabei umzingelten sie das von der malischen Armee und russischen Paramilit\u00e4rs des sogenannten Afrikakorps verteidigte Milit\u00e4rlager.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">\u201eEinige unserer M\u00e4nner wurden regelrecht hingerichtet\u201c, hie\u00df es einer Quelle in der malischen Armee zu dem jetzigen Angriff auf den Konvoi. Es werde untersucht, welche taktischen Fehler zu der schweren Niederlage gef\u00fchrt h\u00e4tten. \u201eWir versuchen herauszufinden, was unsere M\u00e4nner tats\u00e4chlich so verwundbar gemacht hat.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Die russischen Paramilit\u00e4rs hatten nach Angaben aus mehreren Quellen zum Zeitpunkt des Angriffs bereits Gao erreicht und erlitten keine Verluste. \u201eEs gab ein Koordinierungsproblem zwischen den Russen und der Armee\u201c, sagte ein Politiker der Region.<\/p>\n<p>      Allianz gegen die malische Milit\u00e4rjunta<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"10\">JNIM und FLA bekannten sich zu dem Angriff. Die malische Armee hatte am Samstag erkl\u00e4rt, ihr Konvoi sei \u201ein einen von bewaffneten Terrorgruppen gelegten Hinterhalt geraten\u201c, zun\u00e4chst aber keine Opferzahl genannt. Tuareg-Separatisten und Dschihadisten hatten im Mai eine Allianz gegen die malische Milit\u00e4rjunta verk\u00fcndet.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"11\">Mali wird seit 2012 von einem bewaffneten Konflikt ersch\u00fcttert. Neben mit al-Qaida und der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verbundenen Gruppen sind Tuareg-Separatisten und bewaffnete kriminelle Gruppierungen in dem Land aktiv.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"12\">Seit zwei Milit\u00e4rputschen in den Jahren 2020 und 2021 wird Mali <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krise-in-Mali\/!6174996\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">von einer Junta<\/a> regiert. Diese beendete die Zusammenarbeit mit Frankreich und anderen westlichen Partnern und setzt im Kampf gegen die Aufst\u00e4ndischen vor allem auf russische Kr\u00e4fte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"afp | Bei einem gemeinsamen Angriff von Dschihadisten und Tuareg-Separatisten im Norden Malis sind mindestens 50 Soldaten get\u00f6tet&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":46794,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[237],"tags":[309],"class_list":["post-46793","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-mali","tag-mali"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117104388545988853","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46793","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46793"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46793\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46794"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46793"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46793"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46793"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}