{"id":46894,"date":"2026-08-17T01:10:09","date_gmt":"2026-08-17T01:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46894\/"},"modified":"2026-08-17T01:10:09","modified_gmt":"2026-08-17T01:10:09","slug":"sterblichkeitsrate-steigt-dr-kongo-meldet-deutlich-mehr-ebola-faelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46894\/","title":{"rendered":"Sterblichkeitsrate steigt: DR Kongo meldet deutlich mehr Ebola-F\u00e4lle"},"content":{"rendered":"<p>Sterblichkeitsrate steigtDR Kongo meldet deutlich mehr Ebola-F\u00e4lle<\/p>\n<p>17.08.2026, 02:08 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(03:01 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Ein-Mitarbeiter-des-Gesundheitswesens-in-Schutzkleidung-schaut-in-einem-Ebola-Behandlungszentrum-im-.webp\" alt=\"Ein-Mitarbeiter-des-Gesundheitswesens-in-Schutzkleidung-schaut-in-einem-Ebola-Behandlungszentrum-im-Osten-des-Landes-um-sich\"\/>Die Ebola-Behandlungszentren k\u00f6nnen nur mit Schutzkleidung betreten werden. (Foto: picture alliance\/dpa\/AP)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">In der Demokratischen Republik Kongo steigt die Zahl der best\u00e4tigten Ebola-Infektionen an. Obwohl das Virus laut Experten nicht zwingend t\u00f6dlicher geworden sei, erschweren die oft schlecht medizinische Versorgung die Eind\u00e4mmung der Epidemie.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist der t\u00f6dlichste in der Geschichte des Landes. Bislang seien mindestens 2325 Menschen an dem Virus gestorben, teilte das nationale Gesundheitsinstitut mit. Damit \u00fcbersteigt die Zahl der Todesopfer jene der Epidemie der Jahre 2018 bis 2020. Die Zahl der best\u00e4tigten Infektionen stieg den Angaben zufolge zuletzt auf 4945. Allein in den vorangegangenen 24 Stunden seien 101 neue F\u00e4lle registriert worden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">W\u00e4hrend es bei der Epidemie in Westafrika fast f\u00fcnf Monate dauerte, bis 1000 Todesf\u00e4lle erreicht waren, forderte der aktuelle Ausbruch im Kongo in weniger als drei Monaten bereits 2000 Opfer. Ausgel\u00f6st wurde die Epidemie durch den Bundibugyo-Stamm des Virus, f\u00fcr den es keine zugelassenen Impfstoffe oder Medikamente gibt. Die Sterblichkeitsrate der best\u00e4tigten F\u00e4lle ist Regierungsdaten zufolge von etwa 20 Prozent Anfang Juni auf 46 Prozent gestiegen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Experten zufolge bedeutet dies nicht, dass das Virus t\u00f6dlicher geworden sein k\u00f6nnte. Vielmehr weise die Entwicklung auf anhaltende M\u00e4ngel bei der \u00dcberwachung und dem Zugang zu medizinischer Versorgung hin. &#8222;Normalerweise sollte die Sterblichkeitsrate im Verlauf eines Ausbruchs sinken, da sich die Kontaktverfolgung verbessert und Patienten fr\u00fcher erkannt und behandelt werden&#8220;, erkl\u00e4rte Thomas Parisch von der Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen. Stattdessen w\u00fcrden jedoch viele F\u00e4lle erst identifiziert, nachdem die Menschen bereits gestorben seien. Zudem w\u00fcrden laut Parisch die schwache Infrastruktur und der Widerstand in der Bev\u00f6lkerung die Eind\u00e4mmung erschweren.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Weltweit handelt es sich um die zweitgr\u00f6\u00dfte Ebola-Epidemie jemals. Sie wird nur von dem Ausbruch in Westafrika zwischen 2014 und 2016 \u00fcbertroffen, bei dem in Guinea, Liberia und Sierra Leone 28.616 F\u00e4lle und 11.310 Tote registriert wurden. Im Kongo kursierte das Virus Forschern zufolge wohl bereits im Januar, wurde jedoch erst Mitte Mai offiziell festgestellt. Ein \u00dcbergreifen auf das Nachbarland Uganda konnte mittlerweile einged\u00e4mmt werden: Dort erkl\u00e4rten die Beh\u00f6rden den Ausbruch im vergangenen Monat offiziell f\u00fcr beendet, nachdem die Zahl der F\u00e4lle zuletzt auf 20 und die Zahl der Toten auf zwei begrenzt werden konnte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, bho\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sterblichkeitsrate steigtDR Kongo meldet deutlich mehr Ebola-F\u00e4lle 17.08.2026, 02:08 Uhr Artikel anh\u00f6ren(03:01 min) Die Ebola-Behandlungszentren k\u00f6nnen nur mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":46895,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[576,192,194,190,188,193,191,462,461,2599,8166,1499,189,385],"class_list":["post-46894","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-demokratische-republik-kongo","tag-aerzte-ohne-grenzen","tag-dem-rep-kongo","tag-democratic-republic-of-the-congo","tag-demokratische-republik","tag-demokratische-republik-kongo","tag-dr-congo","tag-dr-kongo","tag-drc","tag-drk","tag-ebola","tag-epidemien","tag-international","tag-kongo","tag-republik-kongo"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117108187193468472","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46894","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46894"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46894\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46895"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46894"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46894"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46894"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}