{"id":46970,"date":"2026-08-17T11:52:16","date_gmt":"2026-08-17T11:52:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46970\/"},"modified":"2026-08-17T11:52:16","modified_gmt":"2026-08-17T11:52:16","slug":"us-missionar-im-niger-wieder-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/46970\/","title":{"rendered":"US-Missionar im Niger wieder frei"},"content":{"rendered":"<p>\n        Ein im Vorjahr in der nigrischen Hauptstadt Niamey entf\u00fchrter US-Amerikaner ist wieder frei. Er sei nach neun Monaten in Geiselhaft wieder in Obhut der USA, teilte die Organisation Serving in Mission (SIM) am Freitag mit. &#8222;Kevin erfreut sich guter Gesundheit und wird von US-Beamten betreut&#8220;, hie\u00df es. Er war f\u00fcr die christliche Organisation als Missionar in Afrika t\u00e4tig. Er soll zeitweise auch mit einer \u00d6sterreicherin gefangen gehalten worden sein, die immer noch entf\u00fchrt ist.\n      <\/p>\n<p>\n        15. 08. 2026,  10:09\u00a0Uhr<br \/>\n        Lesedauer:         1 Minute<\/p>\n<p>Eine offizielle Best\u00e4tigung f\u00fcr den Bericht \u00fcber die Freilassung des Mannes gab es nicht. Der US-B\u00fcrger hatte als Pilot f\u00fcr SIM gearbeitet. Er wurde im vergangenen Oktober von drei M\u00e4nnern gekidnappt, als er auf dem Weg zum Flughafen von Niamey war. Er soll dann in die westliche Region Tillaberi gebracht worden sein, wo islamistische Terrorgruppen wie der Islamische Staat (IS) und Al-Qaida t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p>Amerikaner wurde auch in Mali vermutet<\/p>\n<p>Die Region Tillaberi grenzt an Mali und Burkina Faso. Dort sind ebenfalls islamistische Terroristen aktiv. Nach der Entf\u00fchrung ver\u00f6ffentlichte die US-Regierung eine Reisewarnung f\u00fcr den Niger. Der Missionar wurde zwischenzeitlich auch in Mali vermutet. Die genauen Umst\u00e4nde seiner Freilassung sind unklar.<\/p>\n<p>Spekulationen zufolge wurde der US-Amerikaner mit der \u00d6sterreicherin Eva G. gefangen gehalten. Sie war im J\u00e4nner 2025 in der nigrischen W\u00fcstenstadt Agadez entf\u00fchrt worden. Im April 2025 wurde dann eine weitere Frau in dieser Stadt auf \u00e4hnliche Weise gekidnappt. W\u00e4hrend von der \u00d6sterreicherin und Schweizerin immer noch jede Spur fehlt, ist der US-Amerikaner nun frei.<\/p>\n<p>Keine Neuigkeiten zu entf\u00fchrter \u00d6sterreicherin<\/p>\n<p>Zur entf\u00fchrten \u00d6sterreicherin gibt es indes keine Neuigkeiten. Aus dem Au\u00dfenministerium hie\u00df es am Freitag auf Anfrage, der im J\u00e4nner 2025 im Au\u00dfenministerium eingerichtete Krisenstab &#8222;tagt weiterhin regelm\u00e4\u00dfig&#8220;. Wie das Au\u00dfenministerium, das seit Bekanntwerden der Entf\u00fchrung von Eva G. intensiv mit der L\u00f6sung des Falles besch\u00e4ftigt ist, Samstagvormittag der APA mitteilte, koordiniert der Krisenstab die Anstrengungen aller eingebundenen \u00f6sterreichischen Ministerien.<\/p>\n<p>Dem Krisenstab geh\u00f6ren neben dem Au\u00dfenministerium Vertreterinnen und Vertreter des Innen- sowie des Verteidigungsministeriums an. Auf Ersuchen von Au\u00dfenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) unterst\u00fctzt au\u00dferdem der Sonderbeauftragte des Bundeskanzlers, Botschafter Peter Launsky, die Bem\u00fchungen zur Freilassung der \u00d6sterreicherin.<\/p>\n<p>Der Krisenstab koordiniert dem Ministerium zufolge auch die regelm\u00e4\u00dfig in die Region entsandten Krisenteams, um allen Hinweisen auch vor Ort mit Nachdruck nachzugehen und arbeitet auf allen Ebenen eng mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden und Sicherheitsdiensten in der Region sowie mit EU- und weiteren Partnern zusammen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Sicherheit von Frau G. hat f\u00fcr uns oberste Priorit\u00e4t. Erfahrungen zeigen, dass derartige Entf\u00fchrungsf\u00e4lle sehr komplex sind und ihre L\u00f6sung Zeit in Anspruch nehmen kann &#8211; was f\u00fcr alle Beteiligten, vor allem f\u00fcr die Familie von Frau G., eine gro\u00dfe Belastung darstellt&#8220;, so das Ministerium. Au\u00dferdem wurde um Verst\u00e4ndnis zur zur\u00fcckhaltenden Kommunikation gegen\u00fcber den Medien gebeten, um die laufenden Bem\u00fchungen nicht zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>(Quelle: APA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein im Vorjahr in der nigrischen Hauptstadt Niamey entf\u00fchrter US-Amerikaner ist wieder frei. 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