{"id":47216,"date":"2026-08-18T16:03:17","date_gmt":"2026-08-18T16:03:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47216\/"},"modified":"2026-08-18T16:03:17","modified_gmt":"2026-08-18T16:03:17","slug":"ebola-im-kongo-bereits-mehr-als-5-000-bestaetigte-ebola-faelle-im-kongo-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47216\/","title":{"rendered":"Ebola im Kongo &#8211; Bereits mehr als 5.000 best\u00e4tigte Ebola F\u00e4lle im Kongo &#8211; Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Kinshasa (dpa) &#8211; In der Demokratischen Republik Kongo sind nun bereits mehr als 5.000 Ebola-F\u00e4lle best\u00e4tigt. Seit Mai sind 5.021 Menschen nachweislich an der hochansteckenden Infektionskrankheit erkrankt, so das Regionalb\u00fcro <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Afrika\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Afrika<\/a> der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Bisher sind 2.378 Patientinnen und Patienten in dem zentralafrikanischen Land an Ebola gestorben &#8211; das entspricht einer Sterbefallquote von 47,4 Prozent. Immerhin: Mehr als 1.000 Patienten gelten nach Angaben der kongolesischen Gesundheitsbeh\u00f6rden als genesen. Der Ausbruch war Mitte Mai bekanntgegeben worden. Damit trat Ebola bereits zum 17. Mal in dem Land auf.<\/p>\n<p>Zahl der Ebola-F\u00e4lle k\u00f6nnte noch h\u00f6her sein<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die afrikanische Gesundheitsbeh\u00f6rde Africa CDC hat jedoch bereits darauf hingewiesen, dass die tats\u00e4chliche Zahl der F\u00e4lle noch h\u00f6her sein k\u00f6nnte. Studien deuteten darauf hin, dass der Ausbruch etwa im Februar begann, betonte Jean Kaseya, Direktor der Beh\u00f6rde, in seinem j\u00fcngsten Bericht zur Lage. \u201eWir haben keine Ahnung, was zwischen Februar und Mai passiert ist.\u201c Alle Daten zu Fallzahlen umfassten lediglich die Zeit von Mai bis jetzt. \u201eWir behaupten nicht, dass diese Daten korrekt sind\u201c, sagte Kaseya.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Hinzu kommt: Fast zwei Drittel der best\u00e4tigten Ebola-Todesf\u00e4lle werden nicht in Krankenh\u00e4usern und Isolierstationen verzeichnet, sondern aus den D\u00f6rfern und Gemeinden. Solange Erkrankte mit Symptomen nicht isoliert sind, k\u00f6nnen sie durch Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten wie Blut, Schwei\u00df oder Speichel etwa beim Waschen eines Patienten oder beim Essen die Krankheit \u00fcbertragen. Schon vor Wochen hatte Africa CDC gewarnt, dass wom\u00f6glich nicht alle Krankheitsf\u00e4lle den Beh\u00f6rden gemeldet werden.<\/p>\n<p>Lebensbedrohliches Fieber<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen und l\u00f6st ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzud\u00e4mmen, auch weil es f\u00fcr den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit Anfang Juli l\u00e4uft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren. Angesichts der Schwere des Ausbruchs soll zudem abgekl\u00e4rt werden, ob der Erreger wom\u00f6glich mutiert ist.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfter jemals verzeichneter Ausbruch?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch die Weltgesundheitsorganisation f\u00fcrchtet, dass der aktuelle Ausbruch im Kongo noch nie dagewesene Ausma\u00dfe annehmen k\u00f6nnte. Schon jetzt ist die Zahl der Krankheitsf\u00e4lle und Toten um ein Mehrfaches h\u00f6her als w\u00e4hrend des bisher schwersten Ausbruchs in Westafrika im vergleichbaren Zeitraum der ersten drei Monate.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260818-930-548280\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kinshasa (dpa) &#8211; In der Demokratischen Republik Kongo sind nun bereits mehr als 5.000 Ebola-F\u00e4lle best\u00e4tigt. 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