{"id":47307,"date":"2026-08-19T07:46:13","date_gmt":"2026-08-19T07:46:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47307\/"},"modified":"2026-08-19T07:46:13","modified_gmt":"2026-08-19T07:46:13","slug":"die-gewuerze-bringt-sie-regelmaessig-aus-marokko-mit-muenchner-restaurant-neueroeffnung-ueberrascht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47307\/","title":{"rendered":"Die Gew\u00fcrze bringt sie regelm\u00e4\u00dfig aus Marokko mit: M\u00fcnchner Restaurant-Neuer\u00f6ffnung \u00fcberrascht"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt Gastro-Neuer\u00f6ffnungen, deren Konzept und Interieur bewusst unspektakul\u00e4r gehalten sind und die sich gezielt an die breite Masse richten. Das El Nador an der Ecke Bruderm\u00fchl-\/Sch\u00e4ftlarnstra\u00dfe geh\u00f6rt nicht dazu. Viel Liebe zum Detail, ein hoher Anspruch an Authentizit\u00e4t und herzliche Gastfreundschaft sorgen daf\u00fcr, dass der Trubel an der viel befahrenen Kreuzung schnell vergessen ist, sobald man das neue <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/thema\/gaststaetten-und-restaurants\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Restaurant<\/a> gegen\u00fcber dem Gasteig-HP8 betritt.<\/p>\n<p>An der Wand h\u00e4ngt ein Bild des aktuellen marokkanischen K\u00f6nigs Mohammed VI., drumherum Holzornamente und an den Decken orientalische Laternen. &#8222;In Marokko h\u00e4ngt der in jedem Restaurant an der Wand, deshalb auch hier&#8220;, sagt Christian Gebauer, Wirt des Lokals, der AZ. Sein Ziel: ein m\u00f6glichst authentisches marokkanisches Erlebnis nach M\u00fcnchen zu bringen.<\/p>\n<p>Dabei ist die marokkanische K\u00fcche f\u00fcr den erfahrenen Gastronomen eigentlich Neuland. Zehn Jahre lang f\u00fchrte Gebauer das mexikanische Restaurant La Cucaracha am M\u00fcnchner Hauptbahnhof, zuletzt das Leonhard Diner in Karlsfeld. Hier kommt Naima El Helali ins Spiel: Die geb\u00fcrtige Marokkanerin ist die Seele des El Nador\u00a0\u2013 und zugleich der Grund f\u00fcr das gastronomische Wagnis in Sendling.<\/p>\n<p>Kennengelernt haben sich Gebauer und El Helali im Diner in Karlsfeld, das sie gemeinsam betrieben. &#8222;Das war ein Lokal, das irgendwann viel zu gro\u00df wurde&#8220;, sagt Gebauer mit Blick auf Probleme wie den Personalmangel. Also wollten sich die beiden verkleinern und machten sich auf die Suche nach einem neuen Konzept.<\/p>\n<p>Marokkanische K\u00fcche in Sendling: importierte Gew\u00fcrze und Familienrezepte<\/p>\n<p>\u00dcberzeugt von der marokkanischen K\u00fcche wurde Gebauer, als er zum ersten Mal das Lamm von El Helali probierte. Lammfleisch mochte der Gastronom eigentlich nie sonderlich, sagt er. &#8222;Ich habe dann gesagt: Wenn du mein Lamm probierst, wirst du es lieben&#8220;, erinnert sich El Helali. Und so kam es auch. Die Idee f\u00fcr das gemeinsame Restaurant war damit geboren.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1729749_dsc06120_artikelbild-75proz_1Gx6r5_slZMPA.jpg\" alt=\"Die Innenr\u00e4ume des Lokals wurden aufwendig saniert und bis ins kleinste Detail geplant.\" title=\"Die Innenr\u00e4ume des Lokals wurden aufwendig saniert und bis ins kleinste Detail geplant.\" width=\"609\" height=\"406\"\/><\/p>\n<p>      Die Innenr\u00e4ume des Lokals wurden aufwendig saniert und bis ins kleinste Detail geplant.<br \/>\n      \u00a9 Daniel von Loeper<\/p>\n<p>    Die Innenr\u00e4ume des Lokals wurden aufwendig saniert und bis ins kleinste Detail geplant.<\/p>\n<p>von Daniel von Loeper <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>El Helali ist in Marokko, in der Provinz Nador, geboren. Von klein auf habe sie von ihrer Gro\u00dfmutter und Mutter den Umgang mit den vielf\u00e4ltigen Aromen gelernt, erz\u00e4hlt sie. In der K\u00fcche sei es mitunter auch mal streng zugegangen, aber das habe sich gelohnt. Die Gew\u00fcrze bringt sie regelm\u00e4\u00dfig aus Marokko mit. &#8222;Die gibt es hier nicht, deshalb schmeckt das auch einzigartig&#8220;, erg\u00e4nzt Gebauer.<\/p>\n<p>Der Detailreichtum und das von A bis Z durchdachte Konzept brauchten allerdings Zeit. Im November vergangenen Jahres \u00fcbernahmen die beiden das Lokal, in dem zuvor das &#8222;Ludwigs Wirtshaus&#8220; bayerische K\u00fcche serviert hatte, und sanierten es komplett. Geduld war gefragt: Erst im April dieses Jahres konnte das El Nador\u00a0schlie\u00dflich er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Mit der Hand essen? &#8222;Wir \u00fcberlassen das den G\u00e4sten&#8220;<\/p>\n<p>Herzst\u00fcck der Karte sind die Tajines (ab 21,90 Euro). Die traditionellen marokkanischen Schmorgerichte werden in dem gleichnamigen, zweigeteilten Tongef\u00e4\u00df zubereitet. Fleisch oder Gem\u00fcse schmoren darin langsam vor sich hin, w\u00e4hrend der Dampf im kegelf\u00f6rmigen Deckel aufsteigt, kondensiert und wieder in das Gericht zur\u00fcckl\u00e4uft. So bleiben die Aromen im Topf. Serviert wird die Tajine direkt im Tongef\u00e4\u00df.<\/p>\n<p>Dazu gibt es etwa marokkanischen Minztee oder sogar aus Marokko importierten Wein. Ob die G\u00e4ste zu Messer und Gabel greifen oder traditionell mit den H\u00e4nden essen, bleibt ihnen \u00fcberlassen, sagt El Helali.<\/p>\n<p>     <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1729750_dsc06167_artikelbild-75proz_1Gx6rs_By4ydV.jpg\" alt=\"Serviert werden im El Nador auch traditionelle Tajine, die im gleichnamigen Tontopf gekocht und zusammen mit marokkanische Bratkartoffeln serviert werden.\" title=\"Serviert werden im El Nador auch traditionelle Tajine, die im gleichnamigen Tontopf gekocht und zusammen mit marokkanische Bratkartoffeln serviert werden.\" width=\"609\" height=\"406\"\/><\/p>\n<p>      Serviert werden im El Nador auch traditionelle Tajine, die im gleichnamigen Tontopf gekocht und zusammen mit marokkanische Bratkartoffeln serviert werden.<br \/>\n      \u00a9 Daniel von Loeper<\/p>\n<p>    Serviert werden im El Nador auch traditionelle Tajine, die im gleichnamigen Tontopf gekocht und zusammen mit marokkanische Bratkartoffeln serviert werden.<\/p>\n<p>von Daniel von Loeper <\/p>\n<p>&#8222;}&#8220;&gt; <\/p>\n<p>Im Sommer merken die Betreiber, dass rund um das HP8 weniger Betrieb herrscht. Wenn das HP8 nach der Sommerpause wieder voll bespielt wird, d\u00fcrfte das Restaurant allerdings einen neuen Anlaufpunkt f\u00fcr Besucher bieten, die den Theaterabend noch ausklingen lassen wollen.<\/p>\n<p>Ein Erlebnis nach dem Theaterabend<\/p>\n<p>Gekocht wird frisch, und ein schnelles Essen ist nicht unbedingt das Ziel des Konzepts. Die Wirte w\u00fcnschen sich, dass ihre G\u00e4ste den Abend nicht einfach zwischen zwei Terminen einschieben, sondern sich Zeit f\u00fcr das Essen und die Atmosph\u00e4re nehmen. Wer es eilig hat, kann sich die Speisen freilich auch nach Hause liefern lassen, sagt Gebauer. Dann bleibt allerdings etwas auf der Strecke: die Reise nach Marokko, die hier nicht nur auf dem Teller stattfindet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/elnadormunich.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" title=\"https:\/\/elnadormunich.de\/\" class=\"ext_links\">El Nador<\/a>, Sch\u00e4ftlarnstra\u00dfe 62, Mi. bis So. ab 17.30 Uhr, Tel.: 089 90 93 95 95<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es gibt Gastro-Neuer\u00f6ffnungen, deren Konzept und Interieur bewusst unspektakul\u00e4r gehalten sind und die sich gezielt an die breite&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":47308,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[10],"tags":[2598,95,96,564,6512,18171,1714],"class_list":["post-47307","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-marokko","tag-gastro","tag-marokko","tag-morocco","tag-muenchen","tag-restaurant","tag-sendling","tag-tipps"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117121068783050835","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47307"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47307\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/47308"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}