{"id":47581,"date":"2026-08-20T12:58:12","date_gmt":"2026-08-20T12:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47581\/"},"modified":"2026-08-20T12:58:12","modified_gmt":"2026-08-20T12:58:12","slug":"burkina-faso-hoffnung-trotz-sicherheitskrise-und-klimawandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47581\/","title":{"rendered":"Burkina Faso: Hoffnung trotz Sicherheitskrise und Klimawandel"},"content":{"rendered":"<p>Im westafrikanischen Burkina Faso stehen Fortschritte in Landwirtschaft, Wirtschaft und gesellschaftlichem Engagement einer angespannten Sicherheitslage und den Folgen des Klimawandels gegen\u00fcber. <\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-05\/regina-coeli-papst-in-sorge-uber-gewalt-im-sahel.html\" title=\"Papst in Sorge \u00fcber Gewalt im Sahel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/dicembre\/19\/20251125_091054aem.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Papst in Sorge \u00fcber Gewalt im Sahel\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Leo XIV. unterst\u00fctzt \u201ealle Bem\u00fchungen um Frieden und Entwicklung\u201c in den Sahel-L\u00e4ndern Afrikas. Das sagte er an diesem Sonntag beim Regina Coeli-Gebet auf dem Petersplatz.\n     <\/p>\n<p>Das erkl\u00e4rte der Priester Constantin Safaniti\u00e9 Sere, Generalsekret\u00e4r von Caritas Burkina, in einem Gespr\u00e4ch mit der Tiroler Caritas, das an diesem Donnerstag ver\u00f6ffentlicht wurde. Gr\u00f6\u00dfte Herausforderung sei nach wie vor die Sicherheitslage. Rund ein Viertel des Landes wird von Rebellen und islamistischen Terrorgruppen kontrolliert. Laut UN-Angaben gibt es etwa zwei Millionen Binnenvertriebene.<\/p>\n<p>Der Klimawandel versch\u00e4rft die Unsicherheiten f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Wetterextreme nehmen zu, und die Jahreszeiten sind schwerer vorhersehbar. \u201eFr\u00fcher gab es etwa alle f\u00fcnf Jahre Sandst\u00fcrme, die die Sicht f\u00fcr mehrere Tage einschr\u00e4nkten &#8211; heute kommen sie fast j\u00e4hrlich vor\u201c, berichtete Sere. Auch Hitzeperioden dauern l\u00e4nger als fr\u00fcher, was die landwirtschaftliche Planung erschwert.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-04\/sahel-kirchliche-initiative-sozialen-zusammenhalt-frieden.html\" title=\"Sahel: Kirchliche Initiative f\u00fcr sozialen Zusammenhalt und Frieden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2024\/06\/03\/08\/1717395751262.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Sahel: Kirchliche Initiative f\u00fcr sozialen Zusammenhalt und Frieden\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       In der Sahelregion bem\u00fchen sich kirchliche Akteure verst\u00e4rkt um sozialen Zusammenhalt und Frieden. Die \u201eSahel Peace Initiative\u201c (SPI), ein im November 2019 gegr\u00fcndetes Projekt der &#8230;\n      <\/p>\n<p>Wasser ist eine Schl\u00fcsselressource in dem Sahelstaat. W\u00e4hrend der S\u00fcden des Landes vergleichsweise gut versorgt ist, sind die n\u00f6rdlichen Regionen zunehmend von Trockenheit betroffen. Durch technologische Fortschritte beim Brunnenbau erhielten immer mehr D\u00f6rfer Zugang zu Trinkwasser. Dennoch reiche die Infrastruktur vielerorts nicht aus, berichtete der katholische Geistliche: H\u00e4ufig m\u00fcssten bis zu 500 Menschen gemeinsam einen eigentlich nur f\u00fcr 300 Personen ausgelegten Brunnen nutzen.<\/p>\n<p>\u201eMenschen sind voller Hoffnung\u201c <\/p>\n<p>Seit 2022 ist in Burkina Faso eine Milit\u00e4rregierung unter Ibrahim Traor\u00e9 an der Macht. Ank\u00fcndigungen, Terrorismus nachhaltig zu bek\u00e4mpfen, waren bisher nicht erfolgreich. \u201eAbb\u00e9 Constantin\u201c bezeichnete die allgemeine Lage laut Caritas Tirol dennoch als gepr\u00e4gt von vorsichtigem Optimismus. \u201eViele Menschen sind voller Hoffnung\u201c, sagte der Caritas-Generalsekret\u00e4r.<\/p>\n<p>Als einen wichtigen Grund daf\u00fcr nannte Sere die Entwicklung im Agrarsektor. Rund 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung leben von Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder Viehzucht. Nach einer guten Regenzeit im vergangenen Jahr h\u00e4tten die Ernten und damit die Ern\u00e4hrungssicherheit deutlich verbessert werden k\u00f6nnen. Gleichzeitig habe sich die wirtschaftliche Situation stabilisiert: Burkina Faso exportiere derzeit mehr, als es importiert, die Inflation sei gestoppt worden und die Lebenshaltungskosten sind teilweise gesunken.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-02\/burkina-faso-krise-menschenhandel-befeuern-westafrika-itv.html\" title=\"Burkina Faso: Wie Krisen den Menschenhandel befeuern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2024\/08\/19\/16\/1724077777855.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Burkina Faso: Wie Krisen den Menschenhandel befeuern\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       Anl\u00e4sslich des Weltgebetstages gegen den Menschenhandel am 8. Februar haben Experten vor der zunehmenden Gefahr f\u00fcr junge Menschen in Burkina Faso gewarnt. Der Soziologe Roger &#8230;\n      <\/p>\n<p>Burkina Faso ist ein Partnerland der Caritas Tirol und seit 1992 ein Schwerpunktland der \u00f6sterreichischen Entwicklungszusammenarbeit.<\/p>\n<p>(kap \u2013 sk)<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im westafrikanischen Burkina Faso stehen Fortschritte in Landwirtschaft, Wirtschaft und gesellschaftlichem Engagement einer angespannten Sicherheitslage und den Folgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":47582,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[239],"tags":[341,231,1300,345,138],"class_list":["post-47581","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-burkina-faso","tag-burkina-faso","tag-katholische-kirche","tag-klimawandel","tag-terrorismus","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117127957895722072","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47581"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47581\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/47582"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}