{"id":47648,"date":"2026-08-20T16:57:11","date_gmt":"2026-08-20T16:57:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47648\/"},"modified":"2026-08-20T16:57:11","modified_gmt":"2026-08-20T16:57:11","slug":"feuerwehrauto-aus-dem-ennstal-versieht-nun-in-kenia-seinen-dienst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47648\/","title":{"rendered":"Feuerwehrauto aus dem Ennstal versieht nun in Kenia seinen Dienst"},"content":{"rendered":"<p>27 Jahre lang leistete das Tankl\u00f6schfahrzeug der FF Haus treue Dienste, mittlerweile kommt es bei der Brandbek\u00e4mpfung in einem Naturreservat in Ostafrika zum Einsatz. <\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Das ist nicht nur \u00e4u\u00dferst nachhaltig, sondern dient auch einem guten Zweck. Knapp drei Jahrzehnte versah ein Feuerwehrauto treu seinen Dienst im Ennstal, war anschlie\u00dfend noch zehn Jahre in Deutschland \u201et\u00e4tig\u201c \u2013 und kommt jetzt in einem afrikanischen Naturreservat bei der Bek\u00e4mpfung von Vegetationsbr\u00e4nden zum Einsatz.<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Aber der Reihe nach und im Detail. In den 1980ern entwickelte das steirische Unternehmen Lohr den TLFA 4000 \u201eHurrikan\u201c. Der Prototyp dieses Tankl\u00f6schfahrzeugs wurde 1988 auf der Interschutz Hannover \u2013 bis heute die Weltleitmesse f\u00fcr das Feuerwehrwesen \u2013 vorgestellt. 1989 ging dieser Prototyp an die Freiwillige Feuerwehr Haus im Ennstal.<\/p>\n<p>1 \/ 7<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/TLF_EFRSA.jpeg\" alt=\"Neuer Dienstort inmitten von L\u00f6wen und Giraffen f\u00fcr das ehemalige Fahrzeug der FF Haus im Ennstal\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" class=\"image-swiper-img\"\/>Neuer Dienstort inmitten von L\u00f6wen und Giraffen f\u00fcr das ehemalige Fahrzeug der FF Haus im Ennstal \u00a9 EFRSAVia Deutschland nach Afrika<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Dort war er 27 Jahre lang Teil des Fuhrparks, 2016 wurde er an ein Institut f\u00fcr Brandforschung in Deutschland verkauft. Heuer ging es f\u00fcr das Fahrzeug per Schiff nach Kenia, wo es diesen Monat eintraf und k\u00fcnftig bei der Bek\u00e4mpfung von Vegetationsbr\u00e4nden im Naturreservat Soysambu zum Einsatz kommen soll. Dass ihr einstiges Fahrzeug nach so langer Zeit weiterhin wertvolle Dienste leistet, freut die Hauser Florianij\u00fcnger. \u201eDas ist schon eine besondere Geschichte\u201c, meint Kommandant Rudolf Schaflinger.<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Nach Kenia gebracht hat das TLFA die deutsche Hilfsorganisation <a href=\"https:\/\/efrsa.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">European Fire &amp; Rescue Support Association (EFRSA)<\/a>, die \u00fcberall dort, wo es keine funktionierenden Feuerwehr- und Rettungsdienststrukturen gibt, deren Aufbau unterst\u00fctzt. Der Schwerpunkt der  Arbeit des Vereins \u2013 die neben der Erarbeitung von Konzepten sowie Ausbildung und Training auch die Beschaffung von Ausr\u00fcstung, etwa Fahrzeugen, umfasst \u2013 liegt auf Ostafrika. <\/p>\n<p class=\"klz-text-article-quote !leading-none break-words\">Wo Feuerwehr fehlt, bauen wir sie auf.<\/p>\n<p>\u2014 Leitbild der EFRSAMit Gartenschl\u00e4uchen gegen Buschbr\u00e4nde<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Das Schutzgebiet Soysambu ist Teil des kenianischen Seensystems im Gro\u00dfen Afrikanischen Grabenbruch, das UNESCO-Weltnaturerbe ist. Neben Menschen in kleinen D\u00f6rfern leben hier auch mehr als 12.000 Tiere, etwa eine der weltweit gr\u00f6\u00dften Populationen der stark gef\u00e4hrdeten Rothschild-Giraffe.<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Regelm\u00e4\u00dfig brechen im Naturreservat Vegetationsbr\u00e4nde aus, denen die Ranger bislang mit v\u00f6llig unzureichenden Mitteln zu Leibe r\u00fccken mussten. Mehr als auf Gel\u00e4ndewagen montierte 1000-Liter-Tanks, kleine Pumpen und Gartenschl\u00e4uche standen ihnen nicht zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>1 \/ 7<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/27173770872_fc9d159e16_b.jpg\" alt=\"Von 1989 ...\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"low\" class=\"image-swiper-img\"\/>Von 1989 &#8230; \u00a9 FF Haus im EnnstalTLFA soll zum Gamechanger werden<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Gr\u00f6\u00dftenteils stumpfe Waffen \u2013 das EFRSA-Projekt, in dessen Rahmen das ehemalige Einsatzfahrzeug der FF Haus ins Naturreservat gebracht wurde, verspricht Abhilfe. Aktuell ist ein Ausbilderteam vor Ort und unterweist die Ranger im Umgang mit dem TLFA. Auf dass der Neo-Afrikaner mit Ennstaler Migrationshintergrund k\u00fcnftig zum Gamechanger im Kampf gegen Buschbr\u00e4nde wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"27 Jahre lang leistete das Tankl\u00f6schfahrzeug der FF Haus treue Dienste, mittlerweile kommt es bei der Brandbek\u00e4mpfung in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":47649,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[11],"tags":[18314,18313,4636,3344,18308,18312,7596,118,119,18311,18316,18317,18315,18309,18310],"class_list":["post-47648","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kenia","tag-bezirk-liezen","tag-ennstal","tag-fahrzeug","tag-feuerwehr","tag-feuerwehrauto","tag-feuerwehrfahrzeug","tag-haus","tag-kenia","tag-kenya","tag-lohr","tag-naturreservat","tag-naturschutzgebiet","tag-soysambu","tag-tankloeschfahrzeug","tag-tlfa"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117128897699870749","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47648","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47648"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47648\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/47649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47648"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47648"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47648"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}