{"id":47652,"date":"2026-08-20T17:10:10","date_gmt":"2026-08-20T17:10:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47652\/"},"modified":"2026-08-20T17:10:10","modified_gmt":"2026-08-20T17:10:10","slug":"discover-airlines-kann-nicht-genug-tanken-in-namibia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47652\/","title":{"rendered":"Discover Airlines kann nicht genug tanken in Namibia"},"content":{"rendered":"<p>Kapstadt\/Frankfurt, 20. Aug (Reuters) &#8211; Ein akuter Treibstoffmangel in Namibia betrifft die Lufthansa-Tochter Discover Airlines. Der Ferienflieger teilte am Donnerstag mit, Fl\u00fcge von Namibias Hauptstadt Windhuk nach Frankfurt und M\u00fcnchen m\u00fcssten einen Tankstopp in Luanda\/Angola einlegen. Am Mittwoch und am Donnerstag musste der t\u00e4gliche R\u00fcckflug nach Frankfurt mit einem Airbus A330 in Luanda zum Tanken unterbrochen werden, wie eine Discover-Sprecherin erkl\u00e4rte. Insgesamt hat die Airline zehn Verbindungen in der Woche von Deutschland nach Windhuk. Die Lufthansa erg\u00e4nzte, auch die Schweizer Tochter Edelweiss k\u00f6nnte von dem lokal begrenzten, vor\u00fcbergehenden Engpass betroffen sein.<\/p>\n<p>\n              Ausf\u00e4lle der \u00d6llieferungen aus den Golf-Staaten aufgrund des Ende Februar von den USA begonnenen Iran-Krieges f\u00fchrten bereits in Asien zu Engp\u00e4ssen bei der Kerosinversorgung. In Europa kam es bisher nicht zu Ausf\u00e4llen, weil die Airlines Fl\u00fcge strichen und damit die Nachfrage etwas sank. Lieferanten aus den USA und Nigeria glichen die L\u00fccke aus Nahost teilweise aus, die europ\u00e4ischen Raffinerien erh\u00f6hten die Kerosin-Produktion. Die Lufthansa hatte im Fr\u00fchjahr erkl\u00e4rt, es k\u00f6nne auf manchen Langstreckenfl\u00fcgen notwendig werden, Tankstopps einzulegen. Ein Notfallplan sah f\u00fcr den Fall gr\u00f6\u00dferer Versorgungsprobleme das zeitweise Stilllegen von Flugzeugen vor. Zuletzt bekr\u00e4ftigte Lufthansa-Chef Carsten Spohr, die Kerosinversorgung sei stabil.<\/p>\n<p>\n              Wie viele Namibia-Reisende von Discover betroffen sind, blieb offen. Ihre Fl\u00fcge starten laut Lufthansa in Windhuk planm\u00e4\u00dfig. Der Treibstofflieferant und das Bodenpersonal der Airline pr\u00fcften derzeit alle M\u00f6glichkeiten, um wieder zu einer normalen Versorgung zur\u00fcckzukehren. Der Kerosinlieferant Vivo Energy war f\u00fcr eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Passagiere, die wegen der Verz\u00f6gerungen Anschlussfl\u00fcge verpassten, sollen laut Lufthansa automatisch umgebucht werden. Zudem k\u00f6nne es Auswirkungen auf die Frachtbef\u00f6rderung geben.<\/p>\n<p>\n              Der Betreiber des Flughafens Windhuk, die Namibia Airports Company (NAC), erkl\u00e4rte, die Probleme mit der Versorgung von Jet-A-1-Treibstoff am wichtigsten Airport des Landes seien bekannt. Es w\u00fcrden Ma\u00dfnahmen ergriffen, um St\u00f6rungen so gering wie m\u00f6glich zu halten. Nach einem Bericht des &#8222;Windhoek Observer&#8220; hatte die NAC schon am Mittwoch vor Beeintr\u00e4chtigungen gewarnt. Der Flughafenbetrieb sollte dennoch aufrechterhalten werden.<\/p>\n<p>\n               (Bericht von Wendell Roelf und Ilona Wissenbach, redigiert von Ralf Banser. Bei R\u00fcckfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kapstadt\/Frankfurt, 20. Aug (Reuters) &#8211; Ein akuter Treibstoffmangel in Namibia betrifft die Lufthansa-Tochter Discover Airlines. 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