{"id":47706,"date":"2026-08-21T04:10:11","date_gmt":"2026-08-21T04:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47706\/"},"modified":"2026-08-21T04:10:11","modified_gmt":"2026-08-21T04:10:11","slug":"uedem-aerztepaar-haelt-vortrag-ueber-grauen-star-in-ruanda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47706\/","title":{"rendered":"Uedem: \u00c4rztepaar h\u00e4lt Vortrag \u00fcber Grauen Star in Ruanda"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">  \u201eAugenheilkunde in Ruanda\u201c lautet der Titel eines Vortrags, der am Donnerstag, 3. September, in Uedem stattfindet. Augenarzt Stephan Irle und seine Frau Silke berichten dann von ihren Eins\u00e4tzen in dem ostafrikanischen Land, in dem sie seit 2021 Menschen vor dem Erblinden bewahren. \u201eIn <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ruanda\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ruanda<\/a> erblinden viel mehr Menschen als in Deutschland und vor allem viel j\u00fcngere Menschen als bei uns\u201c, erl\u00e4utert Stephan Irle, \u201edabei w\u00e4re die Ursache der Blindheit in den meisten F\u00e4llen vermeidbar.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In mehr als der H\u00e4lfte der F\u00e4lle ist n\u00e4mlich eine Augenkrankheit namens \u201eKatarakt\u201c, landl\u00e4ufig auch bekannt als \u201eGrauer Star\u201c, die Ursache daf\u00fcr, dass Menschen in Ruanda ihr Augenlicht verlieren. Dabei ist die Krankheit in der Regel gut behandelbar \u2013 es gen\u00fcgt ein kurzer operativer Eingriff, damit die Menschen wieder sehen k\u00f6nnen. \u201eAber in Ruanda fehlen dazu drei Dinge: das Personal, die Infrastruktur und die finanziellen Ressourcen\u201c, berichtet Stephan Irle. Er und seine Frau wollen dazu beitragen, diese Situation zu verbessern.<\/p>\n<p>Ein halbes Jahr im Ehrenamt      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Silke und Stephan Irle leben in Sonsbeck und arbeiten eigentlich beide in der Augenklinik Duisburg-Walsum \u2013 Stephan Irle als Augenarzt, Silke Irle als Assistentin im Augen-OP-Team. Etwa die H\u00e4lfte ihrer j\u00e4hrlichen Arbeitszeit verbringt das Ehepaar allerdings mit ehrenamtlicher T\u00e4tigkeit in einer ruandischen Augenklinik nahe der Hauptstadt Kigali.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Hintergrund: In Deutschland erkranken in der Regel \u00e4ltere Menschen am Grauen Star und finden recht schnell eine M\u00f6glichkeit, sich behandeln zu lassen. In Ruanda hingegen leiden bereits viele junge Menschen an der Krankheit und die meisten von ihnen haben kaum eine Chance auf eine gute Behandlung, denn es gibt viel zu wenige Augen\u00e4rzte.<\/p>\n<p>Auch als christliche Missionare der FeG t\u00e4tig      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zusammen mit anderen Mitstreitern m\u00f6chte das Paar daher dazu beitragen, dass sich die augenmedizinische Versorgung in Ruanda verbessert. \u201eEs braucht unter anderem mehr Operateure und eine bessere Infrastruktur\u201c, sagt Stephan Irle. Deshalb engagieren sich die Irles in der Ausbildung solcher Operateure in Ruanda. Unterst\u00fctzung erhalten sie dabei vom Deutschen Blindenhilfswerk und der Augenklinik in Walsum, aber auch von der Allianzmission und von der Freien evangelischen Gemeinde Uedem, in der die beiden Mitglied sind.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Denn Silke und Stephan Irle sind nicht nur mit medizinischem Auftrag, sondern auch als christliche Missionare in Afrika t\u00e4tig. Bei ihrem Vortrag in Uedem werden Silke und Stephan Irle begleitet von ihrem Kollegen Ir\u00e9n\u00e9e Kalisa, einem belgischen Augenarzt mit ruandischer Herkunft, der viele Details des afrikanischen Gesundheitswesens kennt und sich als Br\u00fcckenbauer zwischen Europa und Ruanda versteht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Vortrag \u201eAugenheilkunde in Ruanda \u2013 unterwegs als Missionare im 21. Jahrhundert\u201c findet statt am Dienstag, 3. September, im Gemeindehaus der Freien evangelischen Gemeinde Uedem, Am roten Berg 1. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eAugenheilkunde in Ruanda\u201c lautet der Titel eines Vortrags, der am Donnerstag, 3. September, in Uedem stattfindet. 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