{"id":47793,"date":"2026-08-21T12:20:44","date_gmt":"2026-08-21T12:20:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47793\/"},"modified":"2026-08-21T12:20:44","modified_gmt":"2026-08-21T12:20:44","slug":"schon-mehr-als-2-500-ebola-todesfaelle-im-kongo-suedtirol-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/47793\/","title":{"rendered":"Schon mehr als 2.500 Ebola-Todesf\u00e4lle im Kongo \u2013 S\u00fcdtirol News"},"content":{"rendered":"<p>Von: importer<\/p>\n<p>Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich laut Vereinten Nationen rasant aus. Inzwischen seien mehr als 2.500 Menschen an der Infektionskrankheit gestorben, sagte der UNO-Ebola-Koordinator Julien Harneis am Freitag. Die Epidemie grassiere in einem Gebiet, das gr\u00f6\u00dfer als Frankreich sei. Die Hilfsgelder reichen demnach nur noch f\u00fcr die kommenden Wochen, danach drohen sie auszugehen. Harneis verurteilte zudem Angriffe auf Helfer als \u201cinakzeptabel\u201d.<\/p>\n<p>Bei dem aktuellen Ausbruch handelt es sich um eine der gr\u00f6\u00dften jemals verzeichneten Ebola-Epidemien. Nach vorherigen Regierungsangaben stieg die Zahl der offiziell registrierten Infektionen Anfang August auf rund 4.000, bereits Mitte des Monats waren es um die 5.000 F\u00e4lle. Betroffen sind f\u00fcnf Provinzen im Osten des Landes.<\/p>\n<p>Experten zufolge begann der Ausbruch im J\u00e4nner in der Provinz Ituri, wurde jedoch erst am 15. Mai offiziell festgestellt. Milit\u00e4rische Konflikte und das Fehlen eines zugelassenen Impfstoffs f\u00fcr den seltenen Bundibugyo-Stamm des Virus erschweren die Eind\u00e4mmung. Den weltweit bisher gr\u00f6\u00dften Ebola-Ausbruch gab es zwischen 2014 und 2016 in Westafrika mit mehr als 28.000 F\u00e4llen.<\/p>\n<p>160 Infektionen bei medizinischem Personal<\/p>\n<p>Bei dem Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo gab es bisher rund 160 Infektionen bei medizinischem Personal. 43 Menschen davon sind gestorben, berichtete Harneis in Bunia, der Hauptstadt der Provinz Ituri. Dadurch, dass der Flughafen in Bunia f\u00fcr den kommerziellen Verkehr gesperrt ist, gebe es bei den Banken eine Liquidit\u00e4tskrise, sagte er. Es sei deshalb schwierig, die Menschen zu bezahlen, die unter anderem f\u00fcr die Betreuung der Kontakte von Infizierten n\u00f6tig sind. Das f\u00fchre zu erheblichem Unmut. Angesichts der prek\u00e4ren Sicherheitslage sei es aber auch nicht m\u00f6glich, gro\u00dfe Bargeldbetr\u00e4ge aus der Hauptstadt mit Autos nach Bunia zu bringen.<\/p>\n<p>Nach Angaben von Harneis wurden im Kongo in den vergangenen sechs Monaten 266 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und -mitarbeiter registriert. Die Menschen seien nach Jahren des Lebens in einer Unruheregion mit K\u00e4mpfen und Vertreibungen und angesichts der unheimlichen Krankheit ver\u00e4ngstigt und desillusioniert, deshalb k\u00f6nne sich der Frust manchmal auch gegen Krankenwagen oder Gesundheitspersonal richten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von: importer Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich laut Vereinten Nationen rasant aus. 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