{"id":48059,"date":"2026-08-22T20:30:08","date_gmt":"2026-08-22T20:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48059\/"},"modified":"2026-08-22T20:30:08","modified_gmt":"2026-08-22T20:30:08","slug":"qatar-news-agency-38","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48059\/","title":{"rendered":"Qatar news agency"},"content":{"rendered":"<p dir=\"ltr\">Doha, den 22. August \/QNA\/ Vertreter der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und der Alliance Fleuve Congo\/Bewegung des 23. M\u00e4rz (AFC\/M23) haben gemeinsam mit dem Staat Katar, den Vereinigten Staaten, Togo als Vermittler der Afrikanischen Union, der Schweiz und der Kommission der Afrikanischen Union eine Erkl\u00e4rung zu den vom 17. bis zum 21. August in der Schweiz abgehaltenen Gespr\u00e4chen ver\u00f6ffentlicht. Im Mittelpunkt stand die Umsetzung des Doha-Rahmens f\u00fcr ein umfassendes Friedensabkommen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Beginn der Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Vom 17. bis zum 21. August 2026 sind Vertreter der Demokratischen Republik Kongo und der Alliance Fleuve Congo\/Bewegung des 23. M\u00e4rz (AFC\/M23) in der Schweiz zusammengekommen. An den Beratungen nahmen au\u00dferdem Katar, die Vereinigten Staaten, Togo in seiner Funktion als Vermittler der Afrikanischen Union, die Kommission der Afrikanischen Union und die Schweiz teil.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Gegenstand der Gespr\u00e4che waren die bislang im Rahmen des Doha-Prozesses erzielten Fortschritte und die bei dessen Umsetzung aufgetretenen Schwierigkeiten. Er\u00f6rtert wurde ferner das weitere Vorgehen zur Erf\u00fcllung bestehender Verpflichtungen und Zusagen sowie zur Aushandlung der noch ausstehenden Protokolle.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Grundlage der Beratungen bildete der Doha-Rahmen f\u00fcr ein umfassendes Friedensabkommen zwischen der kongolesischen Regierung und der AFC\/M23, der am 15. November 2025 in Doha unterzeichnet worden war.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Parteien begr\u00fc\u00dften die weiteren Fortschritte bei der operativen Umsetzung des Erweiterten Gemeinsamen Verifikationsmechanismus Plus (EJVM+). Dazu z\u00e4hlten die Einrichtung seines Sekretariats und eine Erkundungsmission, die am 20. August mit logistischer Unterst\u00fctzung der UN-Friedensmission MONUSCO durchgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Mission diente der Vorbereitung des ersten Einsatzes des EJVM+ zur \u00dcberpr\u00fcfung der Waffenruhe, der f\u00fcr den 24. August in Minembwe vorgesehen ist. Zugleich verst\u00e4ndigten sich die Parteien auf die Bedeutung eines einheitlichen Verfahrens zur Erfassung und Meldung mutma\u00dflicher Verst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Parteien verst\u00e4ndigten sich auf die Einrichtung eines Mechanismus, der die Fortschritte bei der Umsetzung der im Doha-Rahmenabkommen festgelegten Verpflichtungen und Zusagen \u00fcberpr\u00fcfen und auftretende Schwierigkeiten behandeln soll.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Auf Grundlage dieser Bewertung erarbeiteten sie einen Fahrplan, in dem die aufeinanderfolgenden Verhandlungsschritte und die daf\u00fcr vorgesehenen Zeitrahmen festgelegt sind. Zugleich verpflichteten sich beide Seiten, innerhalb der bestehenden Struktur des Rahmenabkommens mit der erforderlichen Flexibilit\u00e4t und Offenheit f\u00fcr neue L\u00f6sungsans\u00e4tze vorzugehen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Einvernehmen bestand dar\u00fcber, dass die Reihenfolge, in der die einzelnen Protokolle ausgehandelt werden, nicht zwangsl\u00e4ufig deren sp\u00e4tere Umsetzungsreihenfolge bestimmt. Die Parteien bekr\u00e4ftigten vielmehr ihre Bereitschaft, die Verhandlungen mit dem Ziel eines umfassenden Friedens und einer dauerhaften Konfliktl\u00f6sung durch die vollst\u00e4ndige Umsetzung des Rahmenabkommens fortzusetzen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Den Vermittlern \u00fcbermittelten sie zudem Empfehlungen f\u00fcr das weitere Vorgehen. Diese sollen konstruktive Verhandlungen f\u00f6rdern und die Umsetzung der von beiden Seiten eingegangenen Verpflichtungen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Vertreter der DR-Kongo-Regierung und der AFC\/M23 dankten Katar, den Vereinigten Staaten, Togo in seiner Funktion als Vermittler der Afrikanischen Union, der Schweiz und der Kommission der Afrikanischen Union f\u00fcr deren kontinuierliche Unterst\u00fctzung der Bem\u00fchungen um Frieden und Stabilit\u00e4t im Osten der Demokratischen Republik Kongo und in der gesamten Region der Gro\u00dfen Seen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Doha, den 22. 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