{"id":48124,"date":"2026-08-23T09:54:50","date_gmt":"2026-08-23T09:54:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48124\/"},"modified":"2026-08-23T09:54:50","modified_gmt":"2026-08-23T09:54:50","slug":"ebola-impfstoff-in-der-dr-kongo-eingetroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48124\/","title":{"rendered":"Ebola-Impfstoff in der DR Kongo eingetroffen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/imticker.ch\" title=\"Home\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Home<\/a><br \/>\n\u00bb<br \/>\n<a href=\"https:\/\/imticker.ch\/category\/ausland\/\" title=\"Ausland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ausland<\/a><br \/>\n\u00bb<br \/>\nEbola-Impfstoff in der DR Kongo eingetroffen<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">In der Demokratischen Republik <a href=\"https:\/\/imticker.ch\/category\/ausland\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kongo<\/a> sind die ersten 16\u2019000 Dosen des Ebola-Impfstoffs Ervebo eingetroffen. Insgesamt sollen 70\u2019000 Dosen geliefert werden. Die Impfstoffe sollen vor allem f\u00fcr medizinisches Personal und f\u00fcr eine Testphase gegen die derzeit zirkulierende Bundibugyo-Variante eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Erste 16\u2019000 Impfdosen erreichen Kinshasa<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Die Demokratische Republik Kongo erh\u00e4lt Unterst\u00fctzung im Kampf gegen einen schweren Ebola-Ausbruch. In der Nacht zum Samstag trafen die ersten 16\u2019000 Dosen des Impfstoffs Ervebo auf dem Flughafen der Hauptstadt Kinshasa ein.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Laut <a href=\"https:\/\/www.gmx.ch\/magazine\/panorama\/ebola-impfdosen-dr-kongo-eingetroffen-42639748\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">GMX<\/a> hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Lieferung bereits am Donnerstag angek\u00fcndigt. Insgesamt sollen 70\u2019000 Impfdosen in das zentralafrikanische Land gebracht werden.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Der Impfstoff soll zun\u00e4chst gezielt eingesetzt werden. Die WHO sieht einen Teil der Lieferung f\u00fcr gef\u00e4hrdete Personen und Untersuchungen vor. Dabei gibt es allerdings eine wichtige Einschr\u00e4nkung: Ervebo ist bislang nur f\u00fcr den Zaire-Stamm des Ebola-Virus als sicher und wirksam nachgewiesen.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Die derzeit im Kongo grassierende Ebola-Variante geh\u00f6rt dagegen zum Bundibugyo-Stamm. Deshalb soll die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen diese Variante zun\u00e4chst weiter untersucht werden.<\/p>\n<p>Impfstoff f\u00fcr Tests und medizinisches Personal<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Die Internationale Koordinierungsgruppe f\u00fcr Impfstoffversorgung der WHO stellt die Dosen zur Verf\u00fcgung. Nach den vorliegenden Pl\u00e4nen sollen 20\u2019000 Dosen f\u00fcr eine dritte Testphase zur Wirksamkeit von Ervebo gegen die Bundibugyo-Variante eingesetzt werden.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Weitere 50\u2019000 Dosen sind f\u00fcr medizinisches Personal vorgesehen. Besonders die Besch\u00e4ftigten, die direkt an der Bek\u00e4mpfung des Ebola-Ausbruchs beteiligt sind, gelten als besonders exponiert.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Der Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo wurde am 15. Mai offiziell festgestellt. Nach Angaben der Beh\u00f6rden d\u00fcrfte sich das Virus zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits seit mehreren Wochen verbreitet haben.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Betroffen sind mehrere Provinzen im Norden und Osten des Landes. Die medizinische Versorgung ist dort nach Jahren bewaffneter Konflikte teilweise stark eingeschr\u00e4nkt. Die Sicherheitslage erschwert gleichzeitig die Arbeit von \u00c4rztinnen, \u00c4rzten, Pflegepersonal und internationalen Hilfsorganisationen.<\/p>\n<p>\ud83d\udea8 Breaking News direkt aufs Smartphone<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Verpasse keine Eilmeldung mehr \u2013 jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:<br \/>\ud83d\udc49<a href=\"https:\/\/whatsapp.com\/channel\/0029VaoTEZ35Ui2ZEgdy802a\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> imTicker auf WhatsApp abonnieren<\/a><\/p>\n<p>Mehr als 2500 Menschen gestorben<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Die Ebola-Epidemie hat bereits zahlreiche Todesopfer gefordert. Nach Angaben der Vereinten Nationen waren bis Freitag mehr als 2500 Menschen an der Krankheit gestorben. Insgesamt wurden seit Bekanntwerden des Ausbruchs im Mai mehr als 5000 Infektionen registriert.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Ebola wird vor allem durch direkten Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten infizierter Menschen \u00fcbertragen. Die Erkrankung kann zun\u00e4chst mit Fieber und Muskelschmerzen beginnen und sp\u00e4ter unter anderem starken Durchfall, innere Blutungen und Organversagen verursachen.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">In den vergangenen 50 Jahren starben in Afrika mehr als 15\u2019000 Menschen an Ebola. Der aktuelle Ausbruch stellt die Beh\u00f6rden angesichts der schwierigen Sicherheits- und Versorgungslage vor besondere Herausforderungen.<\/p>\n<p>Auch medizinisches Personal stark betroffen<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Besonders besorgniserregend ist die Zahl der Infektionen unter Besch\u00e4ftigten des Gesundheitswesens. Nach Angaben von Julien Harneis, dem Ebola-Koordinator der Vereinten Nationen in Bunia, haben sich bislang rund 160 medizinische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter infiziert. 43 von ihnen starben.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Harneis fordert zus\u00e4tzliche finanzielle Mittel, um die Kapazit\u00e4ten zur Bek\u00e4mpfung der Epidemie auszubauen. Die Situation wird durch die schwierigen wirtschaftlichen und logistischen Bedingungen in den betroffenen Regionen zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Der Flughafen in Bunia ist derzeit f\u00fcr den kommerziellen Verkehr geschlossen. Dadurch kommt es nach Angaben der UNO zu einer Liquidit\u00e4tskrise bei den Banken. Es sei deshalb schwierig, die f\u00fcr die Epidemiebek\u00e4mpfung ben\u00f6tigten Besch\u00e4ftigten zu bezahlen.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Auch die Sicherheitslage behindert die Hilfe. In den vergangenen sechs Monaten wurden im Kongo nach Angaben von Harneis 266 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal registriert.<\/p>\n<p>Die Kombination aus der gef\u00e4hrlichen Infektionskrankheit, bewaffneten Konflikten, Vertreibungen und Angriffen auf Helfer erschwert die Eind\u00e4mmung des Ausbruchs erheblich. Die neuen Impfdosen sollen deshalb einen wichtigen Beitrag leisten, gleichzeitig bleibt die Wirksamkeit gegen die derzeit verbreitete Variante eine offene Frage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Home \u00bb Ausland \u00bb Ebola-Impfstoff in der DR Kongo eingetroffen In der Demokratischen Republik Kongo sind die ersten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":48125,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[192,194,190,188,193,191,462,461,189],"class_list":["post-48124","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-demokratische-republik-kongo","tag-dem-rep-kongo","tag-democratic-republic-of-the-congo","tag-demokratische-republik","tag-demokratische-republik-kongo","tag-dr-congo","tag-dr-kongo","tag-drc","tag-drk","tag-kongo"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117144225263022935","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48124"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48124\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/48125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}