{"id":48244,"date":"2026-08-23T21:17:10","date_gmt":"2026-08-23T21:17:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48244\/"},"modified":"2026-08-23T21:17:10","modified_gmt":"2026-08-23T21:17:10","slug":"muelldeponie-kippt-auf-siedlung-mindestens-30-tote-in-guinea-suedtirol-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48244\/","title":{"rendered":"M\u00fclldeponie kippt auf Siedlung: Mindestens 30 Tote in Guinea \u2013 S\u00fcdtirol News"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fclldeponie rutschte in Guinea auf Siedlung: 30 Tote <\/p>\n<p>Sonntag, 23. August 2026 | 22:32 Uhr<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/muelldeponie-rutschte-in-guinea-auf-siedlung-30-tote.jpg.webp\" class=\"image-item\" data-sub-html=\"APA\/APA\/AFP\/-\"><img decoding=\"async\"  fetchpriority=\"high\" alt=\"M\u00fclldeponie rutschte in Guinea auf Siedlung: 30 Tote\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/muelldeponie-rutschte-in-guinea-auf-siedlung-30-tote.jpg.webp\"\/><\/p>\n<p>APA\/APA\/AFP\/-<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Von: importer<\/p>\n<p>Beim Abrutsch einer M\u00fclldeponie auf ein Wohngebiet in Guinea sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. 22 weitere Menschen wurden bei dem Ungl\u00fcck verletzt, sechs von ihnen schwer, wie die Regierung des westafrikanischen Landes am Sonntagabend mitteilte. Die Suche nach m\u00f6glichen Versch\u00fctteten sowie die Bergung von Leichen im Vorort Dar-es-Salam am Rande der Hauptstadt Conakry dauerten demnach an. Der Vorfall ereignete sich nach Regierungsangaben in der Nacht zum Sonntag.<\/p>\n<p>Die M\u00fcllkippe rutschte nach schweren Regenf\u00e4llen ab und begrub eine angrenzende Siedlung unter sich. Tage zuvor hatte die Regierung eine R\u00e4umung des Gebiets und Sicherheitsma\u00dfnahmen angeordnet, weil die Deponie instabil geworden war. Die Such- und Rettungsarbeiten dauerten weiter an. Premierminister Amadou Oury Bah besuchte den Ungl\u00fccksort und sprach den Betroffenen im Namen der Regierung sein Beileid aus. In Dar-es-Salam, einer der \u00e4rmsten Gegenden von Conakry, war es bereits 2017 zu einem Erdrutsch mit neun Todesopfern gekommen.<\/p>\n<p>Der im Exil lebende Oppositionspolitiker und ehemalige Regierungschef Cellou Dalein Diallo erkl\u00e4rte im Onlinedienst Facebook, das Ungl\u00fcck sei \u201cumso beunruhigender, als die Schlie\u00dfung der Deponie f\u00fcr diesen Sonntag\u201d angek\u00fcndigt worden war. Er forderte die Beh\u00f6rden auf, \u201cin voller Transparenz die Umst\u00e4nde zu kl\u00e4ren, die zu dieser Katastrophe gef\u00fchrt haben, und daraus s\u00e4mtliche Konsequenzen zu ziehen\u201d.<\/p>\n<p>Guinea geh\u00f6rt trotz gro\u00dfen Rohstoffreichtums zu den \u00e4rmsten Staaten der Welt. Das westafrikanische Land mit rund 15 Millionen Einwohnern z\u00e4hlt zu den weltweit wichtigsten Exporteuren von Bauxit, dem wichtigsten Ausgangsstoff f\u00fcr Aluminium. Viele Menschen haben jedoch nur unzureichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Strom und sauberem Trinkwasser.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fclldeponie rutschte in Guinea auf Siedlung: 30 Tote Sonntag, 23. 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