{"id":48428,"date":"2026-08-24T13:03:33","date_gmt":"2026-08-24T13:03:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48428\/"},"modified":"2026-08-24T13:03:33","modified_gmt":"2026-08-24T13:03:33","slug":"nach-unwetter-erdrutsch-auf-muellkippe-in-guinea-laut-regierung-mindestens-30-tote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48428\/","title":{"rendered":"Nach Unwetter Erdrutsch auf M\u00fcllkippe in Guinea: Laut Regierung mindestens 30 Tote"},"content":{"rendered":"<p>Ein Erdrutsch auf einer M\u00fclldeponie in <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/search?query=guinea\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Guinea<\/a> hat am fr\u00fchen Sonntagmorgen mindestens 30 Menschen get\u00f6tet und mehr als 20 weitere verletzt. Zuvor hatten starke Regenf\u00e4lle einen Berg von Abf\u00e4llen zum Einsturz gebracht, wie Regierungsvertreter berichten.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Der Erdrutsch begrub nahe gelegene Zelte und H\u00fctten unter sich und zerst\u00f6rte mehrere Wohnh\u00e4user. Rettungskr\u00e4fte durchsuchten auch mit Baggern den Schutt der eingest\u00fcrzten Deponie.<\/p>\n<p>Mindestens sechs weitere Menschen erlitten schwere Verletzungen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben umfangreiche materielle und personelle Mittel mobilisiert, um nach m\u00f6glicherweise noch versch\u00fctteten Menschen zu suchen, die \u00dcberlebenden zu retten und die Leichen zu bergen\u201c, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung der Regierung.<\/p>\n<p>\u201eWir haben die notwendigen Ma\u00dfnahmen ergriffen, um die medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen und den von der Trag\u00f6die Betroffenen zu helfen\u201c.<\/p>\n<p>M\u00fclldeponie sollte gerade geschlossen werden<\/p>\n<p>Der starke Regen hatte am fr\u00fchen Sonntagmorgen begonnen und prasselte auf den M\u00fcll der Deponie Dar Es Salam, der gr\u00f6\u00dften offenen M\u00fcllkippe Conakrys am Rand der Hauptstadt. <\/p>\n<p>In Guinea leben gesch\u00e4tzt ungef\u00e4hr 15 Millionen Menschen, davon etwa 3,5 Millionen in Conakry.<\/p>\n<p>Nachdem ein Teil der M\u00fclldeponie auf Zelte und H\u00fctten gest\u00fcrzt war, versuchten andere Anwohner, den Versch\u00fctteten zu helfen &#8211; und wurden dann von einem zweiten Erdrutsch \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>Die Schlie\u00dfung der Deponie in einem Vorort im Norden von Conakry war erst vor Kurzem angek\u00fcndigt worden. Sie sollte ausgerechnet an jenem Sonntag erfolgen, an dem sich der Erdrutsch ereignete.<\/p>\n<p>Bereits Tage vor dem Ungl\u00fcck hatte die Regierung die Anwohner rund um die M\u00fcllkippe aus Angst vor einem Einsturz zur R\u00e4umung aufgefordert. Viele mussten wegziehen, doch nach Angaben der lokalen Beh\u00f6rden hielten sich zum Zeitpunkt der Katastrophe noch zahlreiche Menschen dort auf.<\/p>\n<p>\u201eWir werden daf\u00fcr sorgen, dass die verbliebenen Familien an einen anderen Ort umgesiedelt werden\u201c, sagte Dienabou Tour\u00e9, die Ministerin f\u00fcr territoriale Verwaltung und Dezentralisierung, am Ungl\u00fccksort.<\/p>\n<p>Ein Bewohner des Viertels Dar Es Salam schilderte der Nachrichtenagentur AFP, welche Anstrengungen die Menschen vor Ort in der Vergangenheit unternommen hatten, um eine solche Trag\u00f6die zu verhindern.<\/p>\n<p>\u201eWir haben Sitzproteste organisiert, wir haben Verantwortliche aus den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden eingeladen, aber sie haben das nicht ernst genommen. Deshalb mache ich heute nach diesem Erdrutsch den Staat verantwortlich, weil er nicht die n\u00f6tigen Schritte unternommen hat, um die Deponie zu schlie\u00dfen. Dabei hatte man uns das vor einem Jahr zugesagt\u201c, sagte der Aktivist Abou Hamza.<\/p>\n<p>Guinea ist reich an Bodensch\u00e4tzen und besitzt die weltweit gr\u00f6\u00dften Vorkommen an <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/search?query=Bauxit\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bauxit<\/a>, einem Gestein, das die wichtigste Quelle f\u00fcr Aluminium ist. Das Land verf\u00fcgt au\u00dferdem \u00fcber Eisenerz, Gold, Diamanten und andere Mineralien.<\/p>\n<p>Dennoch leben laut Weltbank 43,7 Prozent der Bev\u00f6lkerung unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Rund 3,7 Millionen der insgesamt etwa 15 Millionen Einwohner m\u00fcssen mit weniger als 4,20 US-Dollar (3,60 Euro) pro Tag auskommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Erdrutsch auf einer M\u00fclldeponie in Guinea hat am fr\u00fchen Sonntagmorgen mindestens 30 Menschen get\u00f6tet und mehr als&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":48429,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[238],"tags":[1552,1381,328],"class_list":["post-48428","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-guinea","tag-conakry","tag-erdrutsch","tag-guinea"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117150626804466541","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48428","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=48428"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/48428\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/48429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=48428"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=48428"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=48428"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}