{"id":48455,"date":"2026-08-24T15:08:09","date_gmt":"2026-08-24T15:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48455\/"},"modified":"2026-08-24T15:08:09","modified_gmt":"2026-08-24T15:08:09","slug":"dr-kongo-angriffe-auf-helfer-behindern-kampf-gegen-ebola-warnt-rotes-kreuz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/48455\/","title":{"rendered":"DR Kongo: Angriffe auf Helfer behindern Kampf gegen Ebola, warnt Rotes Kreuz"},"content":{"rendered":"<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 24\/08\/2026 &#8211; 15:53 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     16:00\n                                        <\/p>\n<p>Das Rote Kreuz schl\u00e4gt Alarm. In der vergangenen Woche sind in der Demokratischen Republik Kongo sechs Mitarbeitende bei Angriffen verletzt worden. Sie waren an einem medizinischen Einsatz beteiligt, um <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/gesundheit\/2026\/08\/18\/ebola-ausbruch-im-kongo-wird-zum-schlimmsten-virus-breitet-sich-rasant-aus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den t\u00f6dlichen Ebola-Ausbruch <\/a>einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>\u201eAngriffe auf Freiwillige und humanit\u00e4res Personal sind inakzeptabel\u201c, erkl\u00e4rte die <a href=\"https:\/\/www.icrc.org\/en\/news-release\/drc-international-red-cross-and-red-crescent-movement-condemns-attacks-its-volunteers\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung<\/a> gemeinsam mit den Rotkreuzgesellschaften von der DR Kongo und Uganda.<\/p>\n<p>Der Mitteilung zufolge ist am 17. August 2026 in der Provinz Ituri, dem Epizentrum des Ausbruchs, ein Konvoi des Ugandaischen Roten Kreuzes attackiert worden . Eine Person wurde schwer verletzt. Unbekannte bewarfen zwei Krankenwagen mit Steinen.<\/p>\n<p>Am folgenden Tag wurden in der Provinz Haut-Uele zwei Freiwillige verletzt, als sie eine Bestattung durchf\u00fchren wollten. Rettungskr\u00e4fte brachten die Verletzten zur Behandlung in ein Krankenhaus. Dabei wurden zwei Fahrzeuge besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>In Beni in der Provinz Nord-Kivu wurden drei Freiwillige angegriffen und verletzt. Die Angreifer zerst\u00f6rten zudem medizinische Ausr\u00fcstung, die im Kampf gegen Ebola eingesetzt wird.<\/p>\n<p>Die Mitteilung bezeichnete die Angriffe als alarmierende Erinnerung an das Risiko, dem humanit\u00e4re Helfer bei Epidemien und anderen Notlagen ausgesetzt sind.<\/p>\n<p>\u201eRespekt gegen\u00fcber humanit\u00e4rem Personal und ihren Eins\u00e4tzen ist entscheidend, damit von Epidemien und anderen Krisen betroffene Gemeinschaften weiterhin die dringend ben\u00f6tigte Hilfe und Versorgung erhalten\u201c, schreibt die Rot-Kreuz-Bewegung.<\/p>\n<p>\u201eJede verletzte Mitarbeiterin und jeder verletzte Mitarbeiter und jedes besch\u00e4digte Fahrzeug oder Ger\u00e4t verringern die F\u00e4higkeit, Gesundheitsversorgung in Notlagen und andere Hilfe zu leisten. Dadurch geraten weitere Leben in Gefahr und die Eind\u00e4mmung der Epidemie wird schwieriger.\u201c<\/p>\n<p>Helfer angegriffen, Ausr\u00fcstung zerst\u00f6rt<\/p>\n<p>Insgesamt wurden seit der Ausrufung des <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/05\/23\/who-ebola-risiko-in-dr-kongo-jetzt-sehr-hoch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ebola-Notstands<\/a> am 15. Mai in elf gewaltsamen Zwischenf\u00e4llen zw\u00f6lf Freiwillige verletzt. Ambulanzen wurden besch\u00e4digt, Notfallausr\u00fcstung wurde zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>\u201eWir rufen Gemeinden, lokale Verantwortungstr\u00e4ger und alle relevanten Akteure auf, humanit\u00e4re Hilfe zu unterst\u00fctzen, zu respektieren und zu sch\u00fctzen\u201c, erkl\u00e4rte das Rote Kreuz.<\/p>\n<p>\u201eFreiwillige, Gesundheitspersonal und humanit\u00e4re Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter m\u00fcssen ihre Arbeit in v\u00f6lliger Sicherheit erledigen k\u00f6nnen \u2013 ohne Angst vor Gewalt, Einsch\u00fcchterung oder Drohungen.\u201c<\/p>\n<p>Das Virus hat Regionen im Norden und Osten des Landes erfasst, in denen die Gesundheitsversorgung schwach ist und seit Jahrzehnten zahlreiche bewaffnete Gruppen unterwegs sind.<\/p>\n<p>Zwischen den Einsatzkr\u00e4ften und Teilen der Bev\u00f6lkerung gibt es Spannungen \u00fcber den Umgang mit den Leichen von Ebola-Opfern. Bestattungen m\u00fcssen streng \u00fcberwacht werden, da sich das Virus \u00fcber K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertr\u00e4gt und Verstorbene noch ansteckend sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Ausbruch geht auf die seltene <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/08\/05\/moderna-startet-tests-mit-bundibugyo-ebola-impfstoff-ausbruch-in-dr-kongo-dauert-an\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundibugyo-Variante<\/a> des Virus zur\u00fcck, gegen die es weder Impfstoffe noch wirksame Behandlungen gibt. Es ist der gr\u00f6\u00dfte Ebola-Ausbruch in der Geschichte der DR Kongo.<\/p>\n<p>Nach Angaben der WHO wurden in der DR Kongo bislang 2.557 Todesf\u00e4lle durch Ebola und 5.375 best\u00e4tigte Ebola-Ansteckungen registriert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 24\/08\/2026 &#8211; 15:53 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 16:00 Das Rote Kreuz schl\u00e4gt Alarm. 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