{"id":49067,"date":"2026-08-27T15:08:06","date_gmt":"2026-08-27T15:08:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/49067\/"},"modified":"2026-08-27T15:08:06","modified_gmt":"2026-08-27T15:08:06","slug":"uganda-seit-42-tagen-ohne-neuen-ebola-fall-anstieg-im-kongo-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/49067\/","title":{"rendered":"Uganda seit 42 Tagen ohne neuen Ebola-Fall \u2013 Anstieg im Kongo"},"content":{"rendered":"<p>\n\t27.08.2026 um 15:21 Uhr |\t<\/p>\n<p>Lesedauer: 2 min<\/p>\n<p>Seit 42 Tagen gibt es keinen neuen Ebola-Fall in Uganda \u2013 das bedeutet faktisch zun\u00e4chst ein Ende des Ausbruchs dort. Im Nachbarland Kongo bleibt die Lage dramatisch.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Zahl der Ebola-F\u00e4lle in der Demokratischen Republik Kongo st\u00e4ndig steigt, wurde in Uganda seit 42 Tagen kein neuer Fall erfasst. Das markiere das Ende des Ausbruchs in dem ostafrikanischen Land, nachdem zwei Inkubationszyklen ohne neue Infektionen durchlaufen seien, sagte eine Vertreterin des Regionalb\u00fcros Afrika der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Addis Abeba.<\/p>\n<p>Die WHO und die afrikanische Gesundheitsbeh\u00f6rde Africa CDC zeigten sich erleichtert \u00fcber das Ende von Ebola in Uganda. \u201eUganda hat gezeigt, dass Ebola-Ausbr\u00fcche durch entschlossenes Handeln schnell unter Kontrolle gebracht werden k\u00f6nnen\u201c, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus. Fr\u00fchzeitige, umfassende Ma\u00dfnahmen h\u00e4tten dazu beigetragen.<\/p>\n<p>\u201eUganda hat bewiesen, dass Ebola gestoppt werden kann, wenn die F\u00fchrung entschlossen handelt, Vertrauen in der Bev\u00f6lkerung herrscht und die \u00f6ffentlichen Gesundheitssysteme die Menschen schnell erreichen\u201c, betonte Jean Kaseya, Direktor von Africa CDC. \u201eWir m\u00fcssen diesen Erfolg nun sch\u00fctzen und gleichzeitig die Ma\u00dfnahmen in der Demokratischen Republik Kongo beschleunigen.\u201c<\/p>\n<p>Die WHO hatte den Ebola-Ausbruch im Kongo und in Uganda am 15. Mai bekanntgegeben. In Uganda gab es insgesamt 20 best\u00e4tigte F\u00e4lle, die auf einen Patienten aus dem Kongo zur\u00fcckgef\u00fchrt wurden; zwei Patienten starben. Der letzte Patient war am 16. Juli entlassen worden.<\/p>\n<p>Im Kongo war die hochansteckende Infektionskrankheit vermutlich schon seit Februar unerkannt aufgetreten. Erste F\u00e4lle waren nach WHO-Angaben f\u00e4lschlich als Malaria eingestuft worden. Der aktuelle Ausbruch wird durch den Bundibugyo-Erreger verursacht, dessen Krankheitsbild weniger auff\u00e4llig ist als beim h\u00e4ufigeren Zaire-Erreger.<\/p>\n<p>Im Kongo tritt Ebola mittlerweile in sechs Provinzen des zentralafrikanischen Landes aus, der Schwerpunkt liegt in Ituri im Nordosten des Landes. Diese Provinz grenzt an Uganda. Aktuell gibt es nach Angaben des Instituts f\u00fcr \u00f6ffentliche Gesundheit 5.713 best\u00e4tigte F\u00e4lle seit Bekanntgabe des Ausbruchs, 2.744 Menschen starben an der Fieberkrankheit. Derzeit sind 770 Patientinnen und Patienten in den Behandlungszentren oder in Isolation. (dpa\/cal\u00fc)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"27.08.2026 um 15:21 Uhr | Lesedauer: 2 min Seit 42 Tagen gibt es keinen neuen Ebola-Fall in Uganda&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":49068,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[24],"tags":[18820,18819,189,18818,17053,207],"class_list":["post-49067","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-uganda","tag-anstieg","tag-ebola-fall","tag-kongo","tag-neuen","tag-tagen","tag-uganda"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117168105217198087","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49067","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49067"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49067\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/49068"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}