{"id":49205,"date":"2026-08-28T15:15:07","date_gmt":"2026-08-28T15:15:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/49205\/"},"modified":"2026-08-28T15:15:07","modified_gmt":"2026-08-28T15:15:07","slug":"tansania-ordensfrauen-evangelisieren-ueber-fernsehen-und-soziale-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/49205\/","title":{"rendered":"Tansania: Ordensfrauen evangelisieren \u00fcber Fernsehen und soziale Medien"},"content":{"rendered":"<p>Im Zuge der rasanten Entwicklung von Technologie und Kommunikation greift die Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau von Usambara (COLU) in Tansania zunehmend auf die Medien als Instrument der Evangelisierung zur\u00fcck. \u00dcber das Fernsehen und die sozialen Netzwerke wollen die Ordensschwestern das Evangelium verbreiten, junge Menschen erreichen und auf deren Fragen zum katholischen Glauben eingehen.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-08\/frau-rektor-wallfahrtsort-algerien-oran-medeossi-islam-pilger.html\" title=\"Algerien: Frau leitet Wallfahrtsort\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/agosto\/26\/anna-medeossi.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Algerien: Frau leitet Wallfahrtsort\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Zum ersten Mal leitet eine Frau einen gro\u00dfen katholischen Wallfahrtsort.\n     <\/p>\n<p>Von Sr. Ernestina Patrick Lasway SAC und Sr. Christine Masivo CPS<\/p>\n<p>Die 1954 von Bischof Eugen Arthurs von den Rosminianern gegr\u00fcndete Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau von Usambara (COLU) ist eine di\u00f6zesane Ordensgemeinschaft, deren Wurzeln in der Evangelisierung und im Bildungswesen liegen. 1958 wurde Bischof Arthurs zum ersten Bischof der katholischen Di\u00f6zese Tanga ernannt. Die Ausbildung der Ordensfrauen wurde zun\u00e4chst den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut (CPS) anvertraut. Erste Generaloberin war Schwester Willibalda Giesbers. Die Kongregation nahm ihre T\u00e4tigkeit in Rangwi auf und verlegte ihren Sitz sp\u00e4ter nach Korogwe in der Tanga-Region. Rangwi blieb jedoch das urspr\u00fcngliche Mutterhaus. Im Laufe der Jahre konzentrierte sich das Apostolat der Schwestern vor allem auf die Bildung, und das auf allen Ebenen \u2013 vom Kindergarten bis zur Universit\u00e4t \u2013, sowie auf die Katechese und die Jugendarbeit.<\/p>\n<p>Ein neuer Weg der Evangelisierung <\/p>\n<p>Die Ordensschwestern haben erkannt, wie wichtig es in unserer schnelllebigen Zeit ist, die Menschen \u00fcber die modernen Kommunikationsmittel zu erreichen. Und so wurde im Juli 2024 in Lushoto, in der Tanga-Region, der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/@UsambaraTvcolu\" target=\"_blank\" rel=\"external nofollow noopener\">Fernsehsender Usambara Mountain TV (UMTV) gegr\u00fcndet<\/a>. Ziel dieser Initiative ist es, Inhalte zu den Themen Evangelisierung, Bildung und Glaubensdialog anzubieten. \u201eDurch das Fernsehen und das Internet k\u00f6nnen wir viele Menschen erreichen \u2013 weit \u00fcber die Gemeinschaften hinaus, in denen wir pr\u00e4sent sind\u201c, erkl\u00e4rt Schwester Paulina T. Mshana, Direktorin von UMTV. \u201eUnd das st\u00e4rkt unsere Sendung, das Evangelium zu verk\u00fcnden und die Menschen \u2013 vor allem die Jugendlichen \u2013 dazu zu ermutigen, Gott immer besser kennenzulernen und zu lieben.\u201c Viele junge Menschen verfolgen UMTV \u00fcber die sozialen Medien und auf YouTube. Der Sender bietet dort Programme an, die sich mit den Anliegen der jungen Generation, dem Glauben und gesellschaftlichen Fragen befassen \u2013 darunter auch Initiativen, die von der Spiritualit\u00e4t Don Boscos inspiriert sind.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/agosto\/17\/sp194-foto2.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Jugendliche sehen sich auf UMTV einen Live-Stream an: Foto von Sr. Paulina T.Mshana\" title=\"Jugendliche sehen sich auf UMTV einen Live-Stream an: Foto von Sr. Paulina T.Mshana\"\/><\/p>\n<p>\n   Jugendliche sehen sich auf UMTV einen Live-Stream an: Foto von Sr. Paulina T.Mshana\n  <\/p>\n<p>Inhalte und Reichweite <\/p>\n<p>UMTV bietet eine gro\u00dfe Vielfalt an Programmen an: darunter Katechesen, Glaubensimpulse sowie Beitr\u00e4ge zu Themen, die junge Menschen und die Gesellschaft betreffen. Mit diesen Angeboten m\u00f6chten die Ordensschwestern ihrem Charisma und ihrer Sendung in einer Medienlandschaft, die das t\u00e4gliche Leben zunehmend pr\u00e4gt, mehr Sichtbarkeit verleihen. Seit dem Start hat die Plattform ein gro\u00dfes Publikum erreicht \u2013 sowohl auf lokaler als auch internationaler Ebene, vor allem bei jungen Menschen, die UMTV online verfolgen. Die wachsende Beteiligung zeigt das Interesse an Inhalten, die Bildung und Reflexion miteinander verbinden, aber auch eine verst\u00e4ndliche Sprache verwenden. Sr. Paulina betont, dass die Kongregation dank der Arbeit im Medienbereich auch Gemeinschaften erreichen kann, in denen die Ordensschwestern nicht pers\u00f6nlich pr\u00e4sent sind. \u201eIch freue mich, diese Arbeit tun zu k\u00f6nnen, auch wenn noch immer viele der Meinung sind, dass die Bedienung einer Kamera M\u00e4nnersache ist. Auch wir Ordensschwestern k\u00f6nnen diese Arbeit sehr wohl tun und das Evangelium so einer gr\u00f6\u00dferen Gemeinschaft nahebringen\u201c, erkl\u00e4rt sie.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/agosto\/17\/sp194-foto1.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Sr. Paulina bei Au\u00dfenaufnahmen\" title=\"Sr. Paulina bei Au\u00dfenaufnahmen\"\/><\/p>\n<p>\n   Sr. Paulina bei Au\u00dfenaufnahmen\n  <\/p>\n<p>Zusammenarbeit und Wirkung <\/p>\n<p>Bei diesem Projekt konnte UMTV auch auf die Unterst\u00fctzung anderer Mitglieder der Kirche z\u00e4hlen. Bruder Lucas Masasi OFMCap., einer der Mitarbeiter von UMTV, betont, wie wichtig es f\u00fcr die F\u00f6rderung glaubensbezogener Inhalte und die Bildung auf verschiedenen Ebenen ist. Bruder Lucas hat die Entwicklung dieses Projekts von Anfang an begleitet \u2013 seit der Zeit, als UMTV noch ein einfacher YouTube-Kanal war, bis hin zur heutigen, strukturierter aufgebauten Fernsehplattform. Mit seinem Programm tr\u00e4gt UMTV zur Bildung der lokalen Gemeinschaften bei und bietet Inhalte aus den Bereichen Kultur und Musik, aber auch Spiritualit\u00e4t und grundlegende Kenntnisse f\u00fcr den Alltag: Inhalte also, die auch bequem von zu Hause aus zug\u00e4nglich sind.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/agosto\/17\/sp194-foto3.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Sr. Catherine Karata bearbeitet ein Video\" title=\"Sr. Catherine Karata bearbeitet ein Video\"\/><\/p>\n<p>\n   Sr. Catherine Karata bearbeitet ein Video\n  <\/p>\n<p>Herausforderungen und Grenzen <\/p>\n<p>Wie viele andere noch junge Initiativen steht auch UMTV vor konkreten Herausforderungen. Die begrenzte Verf\u00fcgbarkeit von technischer Ausr\u00fcstung und finanziellen Mitteln erschwert die t\u00e4gliche Produktion. Auch der Zugang zu einer stabilen Internetverbindung sowie die Kosten f\u00fcr digitale Ger\u00e4te stellen f\u00fcr viele Zuschauer noch immer ein Hindernis dar. Dazu kommen Stromausf\u00e4lle, die die Regelm\u00e4\u00dfigkeit der Sendungen beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Da geeignete Notstromsysteme fehlen, m\u00fcssen die Aktivit\u00e4ten mitunter unterbrochen werden. Au\u00dferdem haben nicht alle Mitglieder der Kongregation von Anfang an die Bedeutung der Medien f\u00fcr die Evangelisierung erkannt. Daher sind innerhalb der Gemeinschaft auch kontinuierliche Schulungen und Sensibilisierungsarbeit notwendig.<\/p>\n<p>Blick in die Zukunft <\/p>\n<p>Trotz dieser Schwierigkeiten sind die Ordensschwestern entschlossen, die Medien auch weiter als Raum f\u00fcr Evangelisierung und Bildung zu nutzen. Ihr Ziel ist es, ein immer gr\u00f6\u00dferes Publikum zu erreichen und jungen Menschen zu helfen, digitale Medien bewusster bei ihrer Suche nach Sinn und Glauben zu nutzen. Inspiriert von den Worten des Evangeliums \u2013 \u201eDie Ernte ist gro\u00df, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter f\u00fcr seine Ernte auszusenden!\u201c (Lk 10,2) \u2013 setzen die Ordensschwestern ihre Sendung fort, Christus durch Fernsehen, soziale Medien und Bildungsangebote bekannt zu machen.<\/p>\n<p>#sistersproject<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Zuge der rasanten Entwicklung von Technologie und Kommunikation greift die Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":49206,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[19],"tags":[884,228,730,224,178,179],"class_list":["post-49205","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-tansania","tag-sistersproject","tag-jugend","tag-medien","tag-ordensvertreter","tag-tansania","tag-tanzania"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117173795037656107","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49205","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=49205"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/49205\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/49206"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=49205"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=49205"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=49205"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}