{"id":4921,"date":"2026-04-20T13:03:13","date_gmt":"2026-04-20T13:03:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4921\/"},"modified":"2026-04-20T13:03:13","modified_gmt":"2026-04-20T13:03:13","slug":"schaedel-ohne-namen-schwierige-rueckgabe-menschlicher-ueberreste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/4921\/","title":{"rendered":"Sch\u00e4del ohne Namen: Schwierige R\u00fcckgabe menschlicher \u00dcberreste"},"content":{"rendered":"<p>\n                Stand: 16.12.2025 20:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">In deutschen Museen und Universit\u00e4ten lagern bis heute tausende menschliche \u00dcberreste aus der Kolonialzeit. Eine R\u00fcckgabe ist gefordert und politisch erw\u00fcnscht &#8211; doch das Beispiel zweier Sch\u00e4del aus Namibia in Rostock zeigt, wie vertrackt die Zust\u00e4ndigkeiten sind.<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von Carolin Kock<\/p>\n<p class=\"\">&#8222;Kamtschadale&#8220;, &#8222;Aroevake S\u00fcdamerika&#8220; und &#8222;Alt-Peruaner&#8220;: Das sind die urspr\u00fcnglichen Beschriftungen von Sch\u00e4deln, die im 19. Jahrhundert nach Rostock gekommen sind. Insgesamt 40 Sch\u00e4del aus mehr als zehn L\u00e4ndern au\u00dferhalb Europas umfasst die Sammlung des Instituts f\u00fcr Anatomie der Unimedizin Rostock. Einige Sch\u00e4del sind hinter Glas ausgestellt und k\u00f6nnen \u00fcber eine F\u00fchrung besichtigt werden, die meisten lagern in Kartons. Ab 1876 hatte der damalige Leiter des Instituts, der Anthropologe Friedrich Merkel, sie als &#8222;Rassensch\u00e4delsammlung&#8220; zusammengestellt. Das Institut hat ermittelt, das mehrere Sch\u00e4del aus ehemaligen deutschen Kolonien stammen &#8211; zwei von ihnen aus dem Gebiet des heutigen Namibia.<\/p>\n<p>    Herero-Nachfahrin: &#8222;Sch\u00e4del m\u00fcssen nach Namibia zur\u00fcck&#8220;<\/p>\n<p class=\"\"><a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/geschichte\/Spuren-des-Voelkermords-an-den-Herero,herero-ndr-100.html\" title=\"Spuren des V\u00f6lkermords an den Herero\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Von 1904 bis 1908 f\u00fchrten die Kolonialherren dort einen Vernichtungskrieg gegen die V\u00f6lker der Herero und Nama.<\/a> Er gilt als erster V\u00f6lkermord des 20. Jahrhunderts. Rund 100.000 Menschen starben durch Gewalt oder kamen in Lagern um. Im Dezember 2019 besuchte die Herero-Nachfahrin Esther Muinjangue Rostock, um im Rahmen eines Vortrags \u00fcber die Verbrechen an ihrem Volk aufzukl\u00e4ren.<\/p>\n<p class=\"\">Dabei sah sie sich auch die beiden Sch\u00e4del der Anatomischen Sammlung an und erinnert sich heute: &#8222;Nat\u00fcrlich ist es schmerzhaft f\u00fcr jeden Herero, der Namibisch spricht, so weit zu reisen und \u00dcberreste seiner Vorfahren zu sehen. Es war ein trauriger Moment.&#8220; Ihr Wunsch ist es, die Sch\u00e4del wieder nach Hause zu bringen, wie sie sagt: &#8222;Sie sind Namibier und m\u00fcssen deshalb nach Namibia zur\u00fcck. Es ist notwendig, dass die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden in Namibia und Deutschland miteinander sprechen, um den R\u00fcckf\u00fchrungsprozess zu starten.&#8220;<\/p>\n<p>    Sch\u00e4del sollten &#8222;Rassentheorie&#8220; belegen<\/p>\n<p class=\"\">Die Initiative &#8222;Rostock Postkolonial&#8220; hatte vor sechs Jahren den Besuch von Esther Muinjangue organisiert. F\u00fcr die Mitglieder belegt schon die Epoche, dass die Sch\u00e4del der Rostocker Sammlung in einem Unrechtskontext nach Deutschland gekommen sind. Das Ziel solcher Sch\u00e4delsammlungen war es auch, biologische Unterschiede von Menschen zu erforschen und damit die &#8222;Rassentheorie&#8220; zu belegen.<\/p>\n<p class=\"\">Wissenschaftlich ist eine solche Einteilung von Menschen in &#8222;Rassen&#8220; l\u00e4ngst nicht mehr haltbar. &#8222;Diese Pseudowissenschaft sollte die \u00dcberlegenheit der Kolonialm\u00e4chte untermauern, um die L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens legitim ausbeuten zu k\u00f6nnen&#8220;, erkl\u00e4rte Alexandra Pencov, die &#8222;Rostock Postkolonial&#8220; 2016 gegr\u00fcndet hat. Eine Forschung auf Augenh\u00f6he sei es deshalb nie gewesen: &#8222;Die Menschen wurden nicht gefragt, ob an ihnen geforscht werden kann. Sie wurden weggenommen, auch ihren Nachfahren weggenommen und hier als Objekte benutzt.&#8220; Ihre Initiative setzt sich deshalb auch f\u00fcr eine schnelle R\u00fcckf\u00fchrung dieser menschlichen \u00dcberreste, sogenannter Human Remains, ein.<\/p>\n<p>    Herkunftsl\u00e4nder fordern seit 20 Jahren R\u00fcckgabe<\/p>\n<p class=\"\">Auch die Herkunftsgesellschaften selbst und auch einzelne Angeh\u00f6rige haben in den vergangenen 20 Jahren immer wieder solche R\u00fcckf\u00fchrungen gefordert, um ihre Vorfahren angemessen bestatten zu k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschland-kolonialzeit-aufarbeitung-100.html\" title=\"Bundesregierung lehnt Wiedergutmachungszahlungen an fr\u00fchere Kolonien ab\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Politisch gilt das als w\u00fcnschenswert<\/a>, auch die aktuelle Bundesregierung hat sich das im Koalitionsvertrag vorgenommen. Esther Muinjangue hat selbst mehrfach solche R\u00fcckf\u00fchrungen von Gebeinen der Herero und Nama nach Namibia begleitet &#8211; die gab es 2011, 2014 und auch 2018.<\/p>\n<p>    Wunsch: Strukturierte R\u00fcckgabe<\/p>\n<p class=\"\">Esther Muinjangue w\u00fcnscht sich, dass die R\u00fcckgabe strukturierter passiert: &#8222;Ich glaube wirklich nicht, dass es einem der beiden L\u00e4nder helfen wird, heute zwei Sch\u00e4del, in drei Jahren f\u00fcnf und sp\u00e4ter noch einmal zehn Sch\u00e4del zur\u00fcckzuholen. Die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde in Deutschland sollte alle Institute kontaktieren, die namibische Artefakte und menschlicher \u00dcberreste besitzen. So k\u00f6nnten wir sie in einer einzigen Reise abholen und nach Hause zur\u00fcckbringen.&#8220;<\/p>\n<p>    Institut: &#8222;Die M\u00fchlen mahlen langsam&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Doch diese Zust\u00e4ndigkeit ist offenbar unklar. Bis heute liegen die beiden Sch\u00e4del aus Namibia in Kartons verpackt im B\u00fcro von Laura Hiepe. Am Anatomischen Institut arbeitet sie vor allem als Pr\u00e4paratorin und ist auch f\u00fcr die Sammlung zust\u00e4ndig. Das Institut habe den Besuch von Esther Muinjangue vor sechs Jahren unterst\u00fctzt und sei offen f\u00fcr m\u00f6gliche R\u00fcckf\u00fchrungen. Zu weiteren Kontakten nach Namibia sei es aber bisher nicht gekommen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/panorama18182.webp\" alt=\"Collage: Aus einem Handy mit einem Online-Warenkorb ragt ein menschlicher Sch\u00e4del.\" title=\"Collage: Aus einem Handy mit einem Online-Warenkorb ragt ein menschlicher Sch\u00e4del. |  NDR\/Imago\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>&#8222;Afrikanischer Menschensch\u00e4del, Anfang des 20. Jahrhunderts, 2000 \u20ac&#8220;: Panorama-Reporter decken dubiose Handelspraktiken in sozialen Medien auf.<\/p>\n<p>    R\u00fcckgabe eines M\u0101ori-Sch\u00e4dels<\/p>\n<p class=\"\">Zuletzt war das Institut mit der m\u00f6glichen R\u00fcckgabe eines M\u0101ori-Sch\u00e4dels befasst, sagt Laura Hiepe. Doch der Prozess sei langwierig &#8211; auf beiden Seiten: &#8222;Die M\u00fchlen mahlen extrem langsam. Wir haben 2019 Kontakt aufgenommen zum Nationalmuseum von Neuseeland. Vor anderthalb Monaten hatten wir Besuch von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter aus Neuseeland, der auf diese Anfrage von vor sechs Jahren zur\u00fcckgekommen ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Das Institut habe au\u00dferdem keine eigene Stelle, um die Sammlung weiter zu erforschen. &#8222;Daf\u00fcr br\u00e4uchte es F\u00f6rderprojekte. Wir haben hier nicht die personelle Kompetenz, um in die Archive zu gehen oder Kontakt zu potenziellen Nachkommen aufzubauen. Da braucht es jemanden, der daf\u00fcr eingestellt wird, der die finanziellen Ressourcen hat und auch Netzwerke mitbringt&#8220;, sagte Laura Hiepe. Sie sieht dabei die Unimedizin und auch das Land in der Verantwortung.<\/p>\n<p>    17.000 menschliche \u00dcberreste in deutschen Depots<\/p>\n<p class=\"\">Auf die Frage, wer nun f\u00fcr eine Kontaktaufnahme nach Namibia verantwortlich w\u00e4re, verweist das Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern auf die bundesweite &#8222;Kontaktstelle f\u00fcr Kulturg\u00fcter und menschliche \u00dcberreste aus kolonialen Kontexten&#8220;, die durch das Land mitfinanziert wird. Die Kontaktstelle erfasste bei einer deutschlandweiten Abfrage im Jahr 2022 rund 17.000 menschliche \u00dcberreste, die in den Depots von Museen und Universit\u00e4ten lagern. Die Dunkelziffer d\u00fcrfte allerdings gr\u00f6\u00dfer sein: Die Herkunft vieler Gebeine l\u00e4sst sich oft nur schwer nachvollziehen, der Forschungsstand ist von Sammlung zu Sammlung unterschiedlich.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/namibia-gedenktafel-101.webp\" alt=\"Denkmal zur Erinnerung an den von deutschen Kolonialtruppen begangenen Verbrechen an den Herero und Nama.\" title=\"Ein Denkmal zur Erinnerung an den von deutschen Kolonialtruppen begangenen Verbrechen an den Herero und Nama (etwas 1904-1907) im Zentrum der namibischen Hauptstadt Windhoek. Die Inschrift laut \u00fcbersetzt etwa: &quot;Ihr Blut n\u00e4hrt unsere Freiheit&quot; | dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Herero-Aufstand vor 120 Jahren<\/p>\n<p>Im Jahr 1904 erhoben sich die Herero und Nama gegen die deutschen Besatzer. Der Aufstand wurde brutal niedergeschlagen und endete im V\u00f6lkermord. Bis heute gibt es keine Auss\u00f6hnung zwischen Namibia und Deutschland. Von Stephan Ueberbach.<\/p>\n<p>    Kontaktstelle kennt Sammlungsbestand in Rostock nicht<\/p>\n<p class=\"\">So war der Kontaktstelle auf NDR Anfrage nicht bekannt, wie der aktuelle Bestand der Rostocker Sammlung ist und dass dort auch Sch\u00e4del namibischer Herkunft lagern. Sie schreibt: &#8222;Eine aktualisierte Datenbank, die eine vollst\u00e4ndige Transparenz \u00fcber menschliche \u00dcberreste in Deutschland erm\u00f6glichen w\u00fcrde, geh\u00f6rt nicht zu den Aufgaben der Kontaktstelle.&#8220;<\/p>\n<p>    Keine offene Datenbank<\/p>\n<p class=\"\">Obwohl Aktivistinnen und Aktivisten mehr Transparenz \u00fcber die Best\u00e4nde der Institute fordern, schreibt die Kontaktstelle, dass eine offene Datenbank aus Gr\u00fcnden des Respekts vor der W\u00fcrde der verstorbenen Menschen kontrovers diskutiert werde und von den Herkunftsgesellschaften oftmals als unangemessen abgelehnt werde. W\u00fcrden Herkunftsl\u00e4nder bei der Kontaktstelle anfragen, k\u00f6nne eine gezielte Abfrage bei Museen und Sammlungen gestartet werden. Der Kontaktstelle ist offenbar keine Anfrage aus Namibia bekannt und auch das Kulturministerium Mecklenburg-Vorpommern schreibt, dass &#8222;von namibischer Seite bislang keine Repatriierungsanfragen an das Institut f\u00fcr Anatomie der Unimedizin Rostock gestellt wurden.&#8220;<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/zimmerer128.webp\" alt=\"Prof. J\u00fcrgen Zimmerer, Historiker, Uni Hamburg.\" title=\"Prof. J\u00fcrgen Zimmerer, Historiker, Uni Hamburg. | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>NDR Recherchen zeigen: Der Handel mit Menschensch\u00e4deln aus der Kolonialzeit boomt. Sie stehen unter Verdacht, aus Verbrechen zu stammen, kritisiert Historiker J\u00fcrgen Zimmerer.<\/p>\n<p>    &#8222;Proaktives Handeln der Institute ist immer willkommen&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">An vergangenen R\u00fcckf\u00fchrungen war unter anderem die Namibische Botschaft in Berlin beteiligt. Auf NDR Anfrage best\u00e4tigt Botschafter Jerobeam Shaanika, dass es keine spezielle R\u00fcckforderung an die Unimedizin Rostock gab. Aus einem einfachen Grund: &#8222;Die Botschaft wei\u00df nicht, dass das Institut f\u00fcr Anatomie in Rostock menschliche \u00dcberreste aus Namibia besitzt.&#8220; Sie habe 2013 und 2016 einen Rundbrief an die meisten Museumsdirektionen und Anatomischen Institute in Deutschland verschickt, mit der Bitte, ihre Best\u00e4nde zu \u00fcberpr\u00fcfen. Nur sehr wenige h\u00e4tten darauf geantwortet, auch das Rostocker Institut nicht. Der Brief habe klar gemacht, dass die R\u00fcckgabe aller namibischen \u00dcberreste erw\u00fcnscht und von gro\u00dfer Bedeutung sei. Jerobeam Shaanika schreibt: &#8222;Ein proaktives Handeln der Institute und Museen \u00fcber vermutete \u00dcberreste ist immer willkommen.&#8220;<\/p>\n<p>    Deutsche Regierung habe eine moralische Verantwortung<\/p>\n<p class=\"\">Esther Muinjangue wurde im M\u00e4rz 2020 &#8211; drei Monate nach ihrem Besuch in Rostock &#8211; Gesundheitsministerin von Namibia und war dabei nach eigener Aussage vor allem mit der Corona-Pandemie befasst gewesen. Jetzt will sie sich wieder st\u00e4rker f\u00fcr R\u00fcckf\u00fchrungen einsetzen. F\u00fcr sie ist trotzdem klar, wer im Zweifel die Initiative ergreifen sollte: &#8222;Wer hat die Artefakte und \u00dcberreste dorthin gebracht? Es war nicht die namibische Regierung, es waren nicht die Herero oder die Nama, sondern die Deutschen. Die deutsche Regierung sollte diese moralische Verantwortung \u00fcbernehmen und sich verpflichtet f\u00fchlen, sie nach Namibia zur\u00fcckzubringen, wo sie hingeh\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/goettingen1098.webp\" alt=\"Blick auf die Aula der Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen.\" title=\"Blick auf die Aula der Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen. | NDR, Julius Matuschik\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Kritisiert wurde, dass f\u00fcr die Schlie\u00dfung einer Sammlung menschlicher \u00dcberreste aus der Kolonialzeit ein Konzept fehle.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/namibia-gedenktafel-101.webp\" alt=\"Denkmal zur Erinnerung an den von deutschen Kolonialtruppen begangenen Verbrechen an den Herero und Nama.\" title=\"Ein Denkmal zur Erinnerung an den von deutschen Kolonialtruppen begangenen Verbrechen an den Herero und Nama (etwas 1904-1907) im Zentrum der namibischen Hauptstadt Windhoek. Die Inschrift laut \u00fcbersetzt etwa: &quot;Ihr Blut n\u00e4hrt unsere Freiheit&quot; | dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Erster nationaler Gedenktag<\/p>\n<p>Namibia begeht heute erstmals einen Gedenktag, um an die von Deutschen ermordeten Herero und Nama zu erinnern. Doch die Zeremonie wird \u00fcberlagert von einem Streit zwischen den beiden Volksgruppen und der namibischen Regierung. Von Richard Klug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 16.12.2025 20:49 Uhr In deutschen Museen und Universit\u00e4ten lagern bis heute tausende menschliche \u00dcberreste aus der Kolonialzeit.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4922,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[3084,1599,269,414,3085],"class_list":{"0":"post-4921","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-kulturpolitik","9":"tag-mecklenburg-vorpommern","10":"tag-nachrichten","11":"tag-namibia","12":"tag-rostock"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116437175865371304","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4921","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4921"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4921\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4922"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4921"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4921"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4921"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}