{"id":50080,"date":"2026-09-02T09:37:11","date_gmt":"2026-09-02T09:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/50080\/"},"modified":"2026-09-02T09:37:11","modified_gmt":"2026-09-02T09:37:11","slug":"ebola-zahl-der-ebola-toten-im-kongo-auf-ueber-3000-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/50080\/","title":{"rendered":"Ebola: Zahl der Ebola-Toten im Kongo auf \u00fcber 3000 gestiegen"},"content":{"rendered":"<p>Ebola: Zahl der Ebola-Toten im Kongo auf \u00fcber 3000 gestiegen &#8211; Spektrum der Wissenschaft<a id=\"top\" class=\"jump-to-content\" href=\"#main\" title=\"Direkt zum Inhalt\">Direkt zum Inhalt<\/a>Ebola im Kongo: Zahl der Ebola-Toten im Kongo auf \u00fcber 3000 gestiegen<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Ebola-Ausbruch in Uganda f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt werden konnte, steigen die Zahlen in der Demokratischen Republik Kongo immer weiter. Jetzt gibt es schon mehr als 3000\u00a0Ebola-Tote.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Ein am Computer erzeugtes 3D-Bild des fadenf\u00f6rmigen Ebola-Virus, dargestellt im Stil einer Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme mit blaugrauem Hintergrund.\" class=\"full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/GettyImages-1297582101.jpg\" title=\"Ein am Computer erzeugtes 3D-Bild des fadenf\u00f6rmigen Ebola-Virus, dargestellt im Stil einer Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme mit blaugrauem Hintergrund.\"\/><\/p>\n<p> \u00a9 koto_feja \/ Getty Images \/ E+ (Ausschnitt) <\/p>\n<p>Dieser Inhalt wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) \u00fcbernommen und von Spektrum.de nicht redaktionell bearbeitet.<\/p>\n<p>In der Demokratischen Republik Kongo sind bereits mehr als 3000\u00a0Menschen an Ebola gestorben. Seit der offiziellen Bekanntgabe des Ausbruchs Mitte Mai seien 3007\u00a0Todesf\u00e4lle durch die hochansteckende Infektionskrankheit best\u00e4tigt worden, berichteten die Gesundheitsbeh\u00f6rden des zentralafrikanischen Landes. <\/p>\n<p>In diesem Zeitraum sind den Angaben zufolge insgesamt 6186\u00a0Ebola-F\u00e4lle best\u00e4tigt worden. Derzeit werden 830\u00a0Menschen mit Ebola behandelt oder sind in Isolation, 1409 Ebola-Patientinnen und -Patienten gelten als genesen. Die Sterbefallquote betr\u00e4gt 48,6\u00a0Prozent\u00a0\u2013 das hei\u00dft, fast jeder zweite Patient stirbt. Besonders hoch ist dabei der Anteil kleiner Kinder.<\/p>\n<p>Lebensbedrohliches Fieber<\/p>\n<p>Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch K\u00f6rperkontakt und Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten \u00fcbertragen und l\u00f6st ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen\u00a0aus.<\/p>\n<p>Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzud\u00e4mmen, auch weil es f\u00fcr den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit Anfang Juli l\u00e4uft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren. Vermutungen, der Bundibugyo-Erreger k\u00f6nne mutiert sein, haben sich nach Angaben der afrikanischen Gesundheitsbeh\u00f6rde Africa CDC nicht best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Hoffnung auf Impfstoff<\/p>\n<p>Hoffnung macht den Betroffenen und dem Personal in den Kliniken die Bereitstellung von 70\u00a0000\u00a0Dosen des Impfstoffs Ervebo\u00a0\u2013 bisher sind mehr als 16\u00a0000\u00a0Impfdosen eingetroffen. Der Stoff ist f\u00fcr den Einsatz bei Ausbr\u00fcchen der Ebola-Viruskrankheit (fr\u00fcher Zaire-Ebolavirus genannt) zugelassen und empfohlen. <\/p>\n<p>Nach Angaben der Institution Africa CDC sollen 20\u00a0000\u00a0Dosen f\u00fcr eine klinische Phase-III-Studie zur Untersuchung der Wirkung des Impfstoffs auf das Bundibugyo-Virus sowie 50\u00a0000\u00a0Dosen f\u00fcr medizinisches Fachpersonal und andere Einsatzkr\u00e4fte eingesetzt werden. F\u00fcr die Studie gab es inzwischen erste Impfungen.<\/p>\n<p>Noch ist nicht bekannt, ob Ervebo Menschen vor dem Bundibugyo-Virus sch\u00fctzt. Erste Labor- und Tierversuchsdaten deuten jedoch auf einen m\u00f6glichen Schutz hin. Die klinische Studie soll wichtige neue Erkenntnisse liefern.<\/p>\n<p>Der 17.\u00a0im Kongo verzeichnete Ebola-Ausbruch war in der Provinz Ituri im Nordosten des Landes aufgetreten. Inzwischen ist das Fieber in sechs Provinzen des zentralafrikanischen Landes aufgetreten, das von der Fl\u00e4che das zweitgr\u00f6\u00dfte Land Afrikas ist. Von Ituri aus waren Krankheitsf\u00e4lle ins Nachbarland Uganda eingeschleppt worden, wo es aber seit Wochen keine neuen F\u00e4lle gibt. Inzwischen wurde der Ausbruch in Uganda f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Dennoch herrscht Sorge vor einer Ausbreitung in die Nachbarl\u00e4nder. Dies gilt vor allem f\u00fcr den S\u00fcdsudan\u00a0\u2013 der ebenfalls an Ituri grenzt\u00a0\u2013 und die Zentralafrikanische Republik, die zu den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt geh\u00f6ren und nur \u00fcber ein schwaches Gesundheitssystem verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Diesen Artikel empfehlen:<\/p>\n<p>Digitalausgaben Printausgaben Topseller Bundles<\/p>\n<p>Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalit\u00e4t von Spektrum.de zu erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ebola: Zahl der Ebola-Toten im Kongo auf \u00fcber 3000 gestiegen &#8211; Spektrum der WissenschaftDirekt zum InhaltEbola im Kongo:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":41555,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[246],"tags":[6123,2599,335,189,4970,2447,386,385,4378,207,2850],"class_list":["post-50080","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-republik-kongo","tag-ausbruch","tag-ebola","tag-gesundheit","tag-kongo","tag-krankheit","tag-medizin","tag-republic-of-the-congo","tag-republik-kongo","tag-tote","tag-uganda","tag-wissenschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117200777587900698","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50080","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50080"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50080\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41555"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50080"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50080"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50080"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}