{"id":5009,"date":"2026-04-20T14:30:32","date_gmt":"2026-04-20T14:30:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5009\/"},"modified":"2026-04-20T14:30:32","modified_gmt":"2026-04-20T14:30:32","slug":"ueberschwemmungen-im-sueden-afrikas-viele-tote-und-vermisste-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5009\/","title":{"rendered":"\u00dcberschwemmungen im S\u00fcden Afrikas: Viele Tote und Vermisste &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im S\u00fcdosten Afrikas haben heftige Regenf\u00e4lle schwere Verw\u00fcstungen verursacht \u2013 mit mehr als 100 Toten, Hunderttausenden Vertriebenen und vielen Vermissten. S\u00fcdafrikas Regierung rief am Sonntag den nationalen Notstand aus.Dort kamen in der Provinz Limpopo nach offiziellen Angaben bisher mindestens elf Menschen ums Leben, in der benachbarten Mpumalanga-Provinz mindestens 20. F\u00fcr Limpopo bezifferte die Provinzregierung die Sch\u00e4den an der zerst\u00f6rten Infrastruktur wie an Schulen, Krankenh\u00e4usern und \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden auf umgerechnet rund 217 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Besonders heftige Regenf\u00e4lle in Mosambik<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Der im Nordosten gelegene Kr\u00fcger-Nationalpark mit einer Fl\u00e4che von rund 20 000 Quadratkilometern bleibt zun\u00e4chst bis Montag zumindest in Teilen f\u00fcr Besucher gesperrt, da auch dort gro\u00dfe Fl\u00e4chen \u00fcberschwemmt sind. Luftbilder und Videos der Parkbeh\u00f6rde zeigen Camps und Lodges, die bis zum Dach unter Wasser stehen. Noch ist der s\u00fcdliche Teil ge\u00f6ffnet. Kurzfristige Schlie\u00dfungen sind laut Parkverwaltung aber m\u00f6glich.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Besonders heftige Regenf\u00e4lle erlebte das Nachbarland <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Mosambik\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mosambik<\/a>. Das Weltern\u00e4hrungsprogramm (WFP) sprach bereits von einer der schlimmsten Flutkatastrophen seit Jahren. Hilfsorganisationen wie Save the Children berichteten am Wochenende von mehr als hundert Toten sowie mehr als 230 000 Personen, die vor den Wassermassen fliehen mussten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/8ba0c17e-64e3-4296-b4ec-2f7fd476662e.jpg\"   alt=\"Ein Milit\u00e4rauto bringt Einwohner von Mosambik in Sicherheit. Nach heftigen Regenf\u00e4llen wurden die Stra\u00dfen \u00fcberflutet.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Ein Milit\u00e4rauto bringt Einwohner von Mosambik in Sicherheit. Nach heftigen Regenf\u00e4llen wurden die Stra\u00dfen \u00fcberflutet. AMILTON NEVES\/AFP<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nach Informationen des nationalen Instituts f\u00fcr Disaster-Management retteten sich die Menschen zum Teil auf B\u00e4ume und D\u00e4cher. Stra\u00dfen st\u00fcnden unter Wasser, H\u00fctten und Felder seien zerst\u00f6rt worden. Das WFP warnte vor weitreichenden Folgen: Angesichts zerst\u00f6rter Felder und erheblicher Sch\u00e4den an der Infrastruktur k\u00f6nne es zu Ern\u00e4hrungsengp\u00e4ssen kommen.<\/p>\n<p>In Simbabwe wurden zwei Br\u00fccken zerst\u00f6rt<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Betroffen ist auch der Binnenstaat <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Simbabwe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Simbabwe<\/a>. Dort wurden nach einem Dammbruch zwei Br\u00fccken komplett zerst\u00f6rt. Auch verursachen \u00fcber die Ufer getretene Fl\u00fcsse schwere Sch\u00e4den und vertreiben Tausende Menschen in h\u00f6her gelegene Regionen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Auch Wildtiere gelten als Gefahr, da sie auf der Flucht vor den Wassermassen sind oder in bewohnte Gebiete gesp\u00fclt wurden. Eine Beh\u00f6rdenvertreterin in der mosambikanischen Chibuto-Region berichtete von zwei Todesopfern durch Krokodil-Attacken. Drei weitere Menschen seien dabei verletzt worden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">In der Region wird vor allem das am Indischen Ozean gelegene Mosambik zu Jahresbeginn regelm\u00e4\u00dfig von Zyklonen heimgesucht, die oft schwere Verw\u00fcstungen anrichten. Es gilt als extrem betroffen von Extremwetter: Laut einem Weltbank-Bericht wurde das Land im Zeitraum zwischen 1980 und 2022 von 28 Zyklonen, 20 schweren \u00dcberschwemmungen und 15 D\u00fcrreperioden geplagt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Eine der schlimmsten \u00dcberschwemmungen fand zur Jahrtausendwende statt. Damals gelang es der Luftrettung, ein gerade in einer Astgabel geborenes Baby und seine Mutter zu retten. Die als \u201eWunder-Baby\u201c bekannt gewordene Rosita Mabuiango galt weltweit als Symbol der Hoffnung \u2013 und starb Mitte Januar nach langer Krankheit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im S\u00fcdosten Afrikas haben heftige Regenf\u00e4lle schwere Verw\u00fcstungen verursacht \u2013 mit mehr als 100 Toten, Hunderttausenden Vertriebenen und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5010,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[236],"tags":[29,351,346,2539,290,284,789,988,291],"class_list":{"0":"post-5009","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-simbabwe","8":"tag-afrika","9":"tag-hochwasser","10":"tag-mosambik","11":"tag-panorama","12":"tag-simbabwe","13":"tag-sueddeutsche-zeitung","14":"tag-ueberschwemmungen","15":"tag-unwetter","16":"tag-zimbabwe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116437517810771209","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5009","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5009"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5009\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5010"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5009"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5009"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5009"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}