{"id":50131,"date":"2026-09-02T12:52:22","date_gmt":"2026-09-02T12:52:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/50131\/"},"modified":"2026-09-02T12:52:22","modified_gmt":"2026-09-02T12:52:22","slug":"die-konditionen-sind-durchweg-katastrophal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/50131\/","title":{"rendered":"Die Konditionen sind durchweg katastrophal"},"content":{"rendered":"<p class=\"content__description\" data-speakable=\"\">Glimmer funkelt in Handys, Autos und Kosmetik \u2013 doch sein Ursprung ist oft d\u00fcster: In Madagaskar graben Kinder unter gef\u00e4hrlichen Bedingungen nach dem Mineral. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/39741636,pd=3,f=responsive-author-w60.jpg\" alt=\"\" width=\"60\" height=\"60\"\/><\/p>\n<p>Dieser Text enth\u00e4lt eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einsch\u00e4tzungen von Carla Giuseppina Magnanimo sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einflie\u00dfen. Informiere dich \u00fcber <a data-brain-zone=\".41974148.content.textlink_1\" data-component-path=\"content.textlink_1\" data-component-name=\"link.editorial\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/so-arbeitet-die-redaktion\/verbirgt-analyse-kolumne-textsorten-ueberblick-35664152\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die verschiedenen journalistischen Textarten<\/a>.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">In Madagaskar glitzert der Boden. Wenn die Sonne darauf scheint, wirkt es, als w\u00e4ren ganz kleine Spiegelscherben auf dem Boden verteilt worden &#8211; \u00fcberall am Stra\u00dfenrand, auf Feldern, wo nur ein paar Str\u00e4ucher wachsen, auf Baumst\u00e4mmen und B\u00fcschen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Das, was da glitzert, ist in unserer Welt hei\u00dfbegehrt: Mica, ein Mineral, das auch als Glimmer bekannt ist und in Kosmetik, Autolack, Handys und Batterien enthalten ist. Gesch\u00fcrft wird es in mehr als 35 L\u00e4ndern, darunter auch in Staaten wie Kanada und Finnland.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Doch geh\u00f6rt Madagaskar mit Indien zu den gr\u00f6\u00dften Mica-Exporteuren weltweit. Ein Gro\u00dfteil davon kommt nach China, wo es weiterverarbeitet und schlie\u00dflich in die Welt hinausgeschickt wird, auch zu uns nach Europa. Die Bedingungen, unter denen Mica in Madagaskar gesch\u00fcrft wird, sind katastrophal, insbesondere f\u00fcr die vielen Kinder, die in die Arbeit involviert sind.<\/p>\n<p data-speakable=\"\"><a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".41974148.content.textlink_2\" data-component-path=\"content.textlink_2\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/unicef\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">UNICEF<\/a> sch\u00e4tzt, dass mehr als 11.000 Kinder zwischen f\u00fcnf und 17 Jahren in den Minen arbeiten. Ungef\u00e4hr 4.000 Kinder unter f\u00fcnf Jahren verbringen den Gro\u00dfteil ihres Tages bei den Minen, da ihre Eltern unter Tage arbeiten und keine Betreuungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr ihre Kinder haben.<\/p>\n<p>Mica-Minen, die von Hand gegraben werden<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/520\/41974520,pd=2\/stueck-mica.jpg\" data-brain-zone=\".41974148.content.teaser_1.1\" data-component-path=\"content.teaser_1.1\" data-component-name=\"link.editorial\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/stueck-mica.jpg\" alt=\"Ein St\u00fcck Mica\" width=\"1000\"\/><\/p>\n<p><\/a><br \/>\nMica, auch als Glimmer bekannt, kommt vor allem in Autolack oder Kosmetik vor.<\/p>\n<p>\u00a9\u00a0Carla Magnanimo  <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Auf einem kleinen H\u00fcgel, mitten im Nirgendwo im S\u00fcden Madagaskars, dr\u00e4ngen sich L\u00f6cher im Boden aneinander, gerade mal so breit, dass ein kleiner Mensch durchpasst. Die L\u00f6cher sind weder besonders gekennzeichnet noch abgesichert. Wer sich hier nicht auskennt, kann schnell einen falschen Schritt machen, der b\u00f6se endet. Denn hier geht es bis zu 35 Meter unter die Erde \u2013 dahin, wo der Glimmer begraben liegt.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die Menschen, die hier arbeiten, so berichtet Lisa Zimmermann, Kinderschutzexpertin bei UNICEF Madagaskar, graben die Minen selbst, oft per Hand. &#8222;Schutzkleidung gibt es eigentlich nicht. Manche haben Kopflampen, wenn sie die M\u00f6glichkeit haben, diese zu bezahlen. Manchmal haben sie St\u00f6cke oder Metall, womit sie graben.&#8220;<\/p>\n<p>T\u00f6dliches Handwerk<\/p>\n<p data-speakable=\"\">In den Regionen Anosy, Ihorombe und Androy im S\u00fcden des Landes gibt es 175 Mica-Minen. 90 Prozent der Produktion im Land kommt aus unregulierten Minen, die oft einsturzgef\u00e4hrdet sind. &#8222;Es gibt in Madagaskar kein sauberes Mica. Die Konditionen sind durchweg katastrophal&#8220;, sagt Zimmermann.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Es gebe immer wieder Berichte \u00fcber Todesf\u00e4lle bei den Minen, da diese einbrechen. Vor allem Sturzregen w\u00e4hrend der Regenzeit sei gef\u00e4hrlich. &#8222;Der Boden hier ist unglaublich trocken und die Sch\u00e4chte sehr tief. Wenn dann der Regen kommt, kann so ein Schacht, der sehr schmal ist, sich schnell f\u00fcllen&#8220;, erz\u00e4hlt Zimmermann. Manchmal kommen die Menschen nicht rechtzeitig wieder an die Oberfl\u00e4che. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Der Glimmerstaub ist auch alles andere als gesund, er kann zu Atemproblemen und Lungenerkrankungen f\u00fchren. Die k\u00f6rperliche Arbeit ist besonders hart f\u00fcr Kinder. Viele von ihnen sind zudem unterern\u00e4hrt und haben wenig Kraft. Die Arbeit lastet mental auf ihnen &#8211; schlie\u00dflich verbringen sie einen gro\u00dfen Teil des Tages unter der Erde, ohne Essen, Wasser oder Licht. <\/p>\n<p>Die Menschen brauchen Mica zum \u00dcberleben<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Wer hier arbeitet, ist abh\u00e4ngig von Mica. Das best\u00e4tigt auch Zimmermann: &#8222;Es gibt f\u00fcr viele Menschen keine anderen Lebensgrundlagen.&#8220; Die Armut sei massiv, andere Einkommensm\u00f6glichkeiten g\u00e4be es kaum, genauso wenig Freizeitm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Kinder.  <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Viele arbeiten in der Landwirtschaft, doch durch den Klimawandel und langanhaltende Trockenheit in den letzten Jahren ver\u00e4ndert sich auch dieser Bereich immer mehr. Von den Ernteertr\u00e4gen l\u00e4sst sich kaum leben. Dieser massive finanzielle Druck f\u00fchrt dazu, dass Eltern sich gezwungen sehen, ihre Kinder arbeiten zu schicken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/190\/41974190,pd=3\/mica-minen-madagaskar.jpg\" data-brain-zone=\".41974148.content.teaser_3.1\" data-component-path=\"content.teaser_3.1\" data-component-name=\"link.editorial\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/mica-minen-madagaskar.jpg\" alt=\"Mica Minen in Madagaskar\" width=\"1000\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p><\/a><br \/>\nEine Mica Mine in Madagaskar. In diese L\u00f6cher m\u00fcssen unter anderem Kinder hinabsteigen, um Mica zu finden.<\/p>\n<p>\u00a9\u00a0Carla Magnanimo  <\/p>\n<p>Illegale Minen, illegale Kinderarbeit<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW250557742 BCX0\" data-speakable=\"\">Viele Menschen leben direkt bei den Minen, in kleinen H\u00fctten, die sie selbst gebaut haben. Sie schlafen, wo sie arbeiten &#8211; ihr ganzes Leben dreht sich um den Glimmer.  <\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW250557742 BCX0\" data-speakable=\"\">Die Minen sind meist abgelegen, Schulen oder andere kinderfreundliche Orte gibt es hier nicht. Die Abgelegenheit erschwert auch Kontrollen durch das Arbeitsministerium des Landes. F\u00fcr die in den Minen arbeitenden Eltern ist es beinahe unm\u00f6glich, ihren Kindern Alternativen zu einem Leben in den Minen zu bieten. <\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW250557742 BCX0\" data-speakable=\"\">Schon die Kleinsten werden in die Arbeit mit einbezogen, zum Beispiel sortieren sie das an die Oberfl\u00e4che geholte Mica mit selbstgebastelten Sieben.<\/p>\n<p>Wie kommt das Mica auf den Markt?Mica wird in lokalen Gemeinden abgebaut und anschlie\u00dfend an Transporteure \u00fcbergeben. Die Transporteure bezahlen die Arbeiterinnen und Arbeiter und bringen das Material meist nach Fort Dauphin im S\u00fcdosten Madagaskars.In Sortierzentren wird das Mica gesiebt, zerkleinert und verpackt. Diese Zentren \u00fcbernehmen in den meisten F\u00e4llen auch den Export und arbeiten teilweise mit eigenen oder lizenzierten Minen zusammen.Jedoch ist die genaue Herkunft des Mica oft unklar, da Materialien aus verschiedenen Minen vermischt werden. Die steigende Nachfrage, etwa durch Elektrofahrzeuge und die Energiewende, macht Mica besonders profitabel. Dadurch bleibt der Anreiz gering, die Herkunft und die Bedingungen in den Minen genau zu kontrollieren.<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW155173742 BCX0\" data-speakable=\"\">Das Verbot von Kinderarbeit ist zentral im Lieferkettengesetz verankert. Seit 2023 sind Unternehmen in Deutschland ab einer bestimmten Gr\u00f6\u00dfe dazu verpflichtet, Standards in Bezug auf Menschenrechte einzuhalten.  <\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW155173742 BCX0\" data-speakable=\"\">Die Unternehmen sind daf\u00fcr verantwortlich, Verst\u00f6\u00dfe zu verhindern. So setze man laut Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales (BMAS) voraus, dass Unternehmen einen &#8222;guten \u00dcberblick und ein gutes Gesp\u00fcr&#8220; daf\u00fcr haben sollten, wo es zu Risiken kommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wer tr\u00e4gt die Verantwortung?<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW155173742 BCX0\" data-speakable=\"\">Und wenn es doch zu Verst\u00f6\u00dfen kommt? Dann m\u00fcssten die Ma\u00dfnahmen angepasst werden. Durch externe Hinweise, Presseberichterstattung oder Studien k\u00f6nnten Kontrollen vom Bundesamt f\u00fcr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stattfinden. <\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW155173742 BCX0\" data-speakable=\"\">Auf die Frage, ob dadurch die Verantwortung nicht auf Dritte ausgelagert werden w\u00fcrde, antwortet ein Sprecher des BMAS: &#8222;Die Verantwortung wird nicht ausgelagert, sondern vielmehr die unternehmerische Verantwortung gest\u00e4rkt.&#8220; <\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW238790301 BCX0\" data-speakable=\"\">Doch in Madagaskar ist es schwierig, die Lieferkette offiziell sauber zu halten. Korruption ist dort ein gro\u00dfes Problem. Und auch wenn Kinderarbeit in Madagaskar offiziell verboten ist, sieht die Realit\u00e4t doch anders aus.  <\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW238790301 BCX0\" data-speakable=\"\">Im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung ist vorgesehen, das Lieferkettengesetz zu entsch\u00e4rfen, um Unternehmen zu entlasten. K\u00fcnftig soll die Berichtspflicht abgeschafft und nur noch schwere Verst\u00f6\u00dfe gegen das Gesetz geahndet werden.<\/p>\n<p>Zwei Seiten der Medaille<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Was w\u00e4re also eine L\u00f6sung? Sollte man darauf achten, Produkte ohne Mica zu kaufen? Die Lage ist kompliziert. Der Boykott von Mica ist laut vieler Organisationen keine nachhaltige L\u00f6sung. Denn auch wenn es keine Kinderarbeit in den Minen mehr g\u00e4be, ben\u00f6tigen die Menschen immer noch dringend Geld, um ihr \u00dcberleben zu sichern. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Durch ein Verbot von Mica verschiebe sich nur das Problem von Kinderarbeit: &#8222;Wenn Kinder nicht mehr in den Minen arbeiten, aber der Kontext bleibt, wie er ist, m\u00fcssen sie wom\u00f6glich noch drastischere Formen von Arbeit annehmen.&#8220;, sagt Zimmermann. &#8222;Wir sprechen hier zum Beispiel von sexueller Gewalt und Ausbeutung junger M\u00e4dchen.&#8220; <\/p>\n<p data-speakable=\"\">In Madagaskar g\u00e4be es daf\u00fcr noch keine Belege, doch die Problematik sei UNICEF aus anderen Kontexten durchaus bekannt und sexualisierte Gewalt ist generell ein pr\u00e4sentes Problem in Madagaskar, so Zimmermann.<\/p>\n<p>Bewusster Abbau von Mica \u2013 ist das m\u00f6glich?<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW183308921 BCX0\" data-speakable=\"\">Auch die Responsible Mica Initiative (RMI) ist davon \u00fcberzeugt, dass nur eine Verbesserung der Lebensgrundlage einen nachhaltigen Effekt gegen Kinderarbeit haben k\u00f6nne, zum Beispiel durch die Zahlung existenzsichernder L\u00f6hne an Erwachsene. Dadurch w\u00fcrde f\u00fcr diese Menschen die Notwendigkeit sinken, ihre Kinder arbeiten zu lassen. <\/p>\n<p>Empfehlungen der Redaktion<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW183308921 BCX0\" data-speakable=\"\">Die Responsible Mica Initiative unterst\u00fctzt Unternehmen dabei, sich gegen Kinderarbeit in Mica-Minen zu verpflichten und in F\u00e4llen von Missbrauch Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Daf\u00fcr stellt sie ein R\u00fcckverfolgungstool auf ihrer Plattform zur Verf\u00fcgung und unterst\u00fctzt die Mitglieder aktiv. <\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW183308921 BCX0\" data-speakable=\"\">Von Seiten der Importl\u00e4nder und der EU fordert die RMI, in verantwortungsvollen Bergbau zu investieren sowie die Aufnahme von Mica in die Liste der Critical Raw Materials. <\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW183308921 BCX0\" data-speakable=\"\">Zudem m\u00fcsse es bessere Bildungs- und Betreuungseinrichtungen geben und eine ver\u00e4nderte soziale Wahrnehmung. &#8222;Das braucht Zeit&#8220;, so eine Sprecherin der Initiative auf Anfrage unserer Redaktion. &#8222;Doch der Tag, an dem es gesellschaftlich nicht mehr akzeptabel ist, dass Kinder in den Minen arbeiten, w\u00e4re ein echter Sieg.&#8220;<\/p>\n<p>Verwendete QuellenVor-Ort-Recherche in MadagaskarGespr\u00e4ch mit Lisa Zimmermann von UNICEFAnfrage an Responsible Mica InitiativeAnfrage an das Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Glimmer funkelt in Handys, Autos und Kosmetik \u2013 doch sein Ursprung ist oft d\u00fcster: In Madagaskar graben Kinder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":50132,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[245],"tags":[19221,19219,380,379,19220,1000],"class_list":["post-50131","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-madagaskar","tag-glimmer","tag-lisa-zimmermann","tag-madagascar","tag-madagaskar","tag-responsible-mica-initiativ","tag-unicef"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117201544515457734","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50131"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50131\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}