{"id":50142,"date":"2026-09-02T13:42:09","date_gmt":"2026-09-02T13:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/50142\/"},"modified":"2026-09-02T13:42:09","modified_gmt":"2026-09-02T13:42:09","slug":"ebola-im-kongo-zahl-der-toten-steigt-auf-ueber-3000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/50142\/","title":{"rendered":"Ebola im Kongo: Zahl der Toten steigt auf \u00fcber 3000"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Zahl der Todesopfer beim Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist auf mehr als 3000 gestiegen. <a href=\"https:\/\/insp.cd\/sitrep-n109-mvebdb-31-08-2026\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Nach Angaben<\/a> des kongolesischen Gesundheitsministeriums vom Mittwoch wurden bislang 6186 best\u00e4tigte Infektionen und 3007 Todesf\u00e4lle registriert.<\/p>\n<p>Damit ist der Ausbruch der schwerste in der Geschichte des Landes und \u00fcbertrifft die Epidemie von 2018 bis 2020. Es handelt sich um den 17. Ebola-Ausbruch im Kongo; auch im Nachbarland Uganda wurden F\u00e4lle registriert.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Weltweit rangiert der Ausbruch damit nur hinter der westafrikanischen Epidemie von 2014 bis 2016, bei der in Guinea, Liberia und Sierra Leone mehr als 28.600 Menschen erkrankten und \u00fcber 11.000 starben. Die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/category\/weltgesundheitsorganisation\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weltgesundheitsorganisation<\/a> (WHO) geht davon aus, dass der Ausbruch im Kongo die westafrikanische Epidemie n<a href=\"https:\/\/www.who.int\/emergencies\/disease-outbreak-news\/item\/2026-DON616\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">och \u00fcbertreffen k\u00f6nnte<\/a>.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die Afrikanische Seuchenschutzbeh\u00f6rde Africa CDC h\u00e4lt die tats\u00e4chliche Fallzahl f\u00fcr m\u00f6glicherweise dreimal so hoch wie die offiziell erfassten Werte, da \u00dcberwachung und Kontaktverfolgung weiterhin schwach seien. Die US-Seuchenschutzbeh\u00f6rde CDC sprach am Dienstag <a href=\"https:\/\/www.who.int\/news\/item\/20-08-2026-who-and-africa-cdc-welcome-the-allocation-of-ebola-vaccines-to-the-democratic-republic-of-the-congo\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">in einem Bericht <\/a>von einer \u201eunkontrollierten Ausbreitung\u201c.\n            <\/p>\n<p>            Ausbreitung in sechs Provinzen<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Der Ausbruch wurde am 15. Mai offiziell in der Provinz Ituri festgestellt, laut einigen Gesundheitsexperten <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/article\/ebola-uganda-meldet-drei-neue-faelle-ausbruch-begann-offenbar-frueher-als-gedacht-10038104\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">k\u00f6nnte er jedoch bereits im Januar begonnen haben<\/a>. Inzwischen hat sich das Virus auf sechs Provinzen ausgeweitet. <\/p>\n<p>In der vergangenen Woche kamen laut Nachrichtenagentur AP zwei weitere Gesundheitszonen in der Provinz Nord-Kivu hinzu, wo die Sterblichkeitsrate besonders hoch liegt.\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Als Gr\u00fcnde f\u00fcr die rasche Ausbreitung nennen Fachleute eine l\u00fcckenhafte \u00dcberwachung, die unsichere Lage im Osten des Landes, Angriffe auf Gesundheitspersonal, mobile Bev\u00f6lkerungsgruppen wie Minenarbeiter sowie eine unzureichende Gesundheitsversorgung. Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen h\u00e4tten mehrfach gestreikt, um ausstehende L\u00f6hne einzufordern. <\/p>\n<p>Auch der Beginn des Schuljahrs w\u00e4hrend des Ausbruchs sorgt laut AP f\u00fcr Sorge vor Ansteckungen in Klassenzimmern.\n            <\/p>\n<p>            Impfstoff f\u00fcr Bundibugyo-Variante fehlt<\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Verursacht wird der Ausbruch von der Bundibugyo-Variante des Ebolavirus, gegen die es bislang weder einen zugelassenen <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/category\/impfstoff\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Impfstoff<\/a> noch eine zugelassene Therapie gibt. Das Virus wird durch direkten Kontakt mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten Infizierter \u00fcbertragen und kann Fieber, Erbrechen und in schweren F\u00e4llen innere und \u00e4u\u00dfere Blutungen ausl\u00f6sen. <\/p>\n<p>Mehrere Impfstoffkandidaten befinden sich in der Entwicklung, darunter Pr\u00e4parate der Universit\u00e4t Oxford und der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI).\n            <\/p>\n<p class=\"text-black text-[17px] leading-7 font-normal font-merriweather\">\n              Die kongolesischen Beh\u00f6rden haben nach eigenen Angaben begonnen, medizinisches Personal an vorderster Front mit dem Impfstoff Ervebo des Herstellers Merck zu impfen. Das Pr\u00e4parat ist gegen die Zaire-Variante zugelassen. Ob es Menschen auch gegen die Bundibugyo-Variante einen gewissen Schutz bietet, ist nach Einsch\u00e4tzung der WHO unklar.<\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/images\/blz\/send-mail.svg\" alt=\"Send feedback\"\/><\/p>\n<p>Lesen Sie mehr zum Thema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zahl der Todesopfer beim Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist auf mehr als 3000 gestiegen. 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