{"id":50880,"date":"2026-09-04T03:51:09","date_gmt":"2026-09-04T03:51:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/50880\/"},"modified":"2026-09-04T03:51:09","modified_gmt":"2026-09-04T03:51:09","slug":"all-blacks-ohne-taylor-vor-schluesseltest-gegen-springboks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/50880\/","title":{"rendered":"All Blacks ohne Taylor vor Schl\u00fcsseltest gegen Springboks"},"content":{"rendered":"<p>All Blacks ohne Codie Taylor im Schl\u00fcsseltest gegen die Springboks: Rennie stellt das Paket f\u00fcr das FNB Stadium um<\/p>\n<p>Neuseeland geht mit einer der auff\u00e4lligsten Auswahlentscheidungen der gesamten Serie in den dritten Test gegen S\u00fcdafrika: Der erfahrene Hakler Codie Taylor, ein All Black mit 111 L\u00e4nderspielen, wurde nicht einmal in den 23-k\u00f6pfigen Kader f\u00fcr die Partie am 5. September im FNB Stadium in <a href=\"https:\/\/www.stay22.com\/allez\/roam?aid=crododo&amp;lat=-26.205000&amp;lng=28.049722&amp;currency=EUR&amp;lang=de&amp;campaign=smjestaj\" target=\"_blank\" rel=\"sponsored nofollow noopener\" class=\"smjestaj-link\">Johannesburg<\/a> berufen. Laut der offiziellen Mitteilung von New Zealand Rugby \u00fcbernimmt Asafo Aumua den Platz in der Startformation, w\u00e4hrend Samisoni Taukei\u2019aho die Haklerposition von der Bank aus abdecken wird. Taylors Fehlen folgt auf Neuseelands 26:33-Niederlage im zweiten Test in Kapstadt, mit der die Springboks die Serie zum 1:1 ausglichen. Obwohl die Begegnung in der urspr\u00fcnglichen Beschreibung als Spiel dargestellt wurde, das den Sieger der Serie entscheidet, best\u00e4tigt der offizielle Spielplan, dass vier Tests ausgetragen werden und das abschlie\u00dfende Duell f\u00fcr den 12. September in Baltimore angesetzt ist. Der dritte Test hat dennoch beinahe Ausscheidungscharakter: Wie Neuseelands Nationaltrainer Dave Rennie betonte, kann die Mannschaft, die in Johannesburg verliert, die Serie nicht mehr gewinnen, sondern im besten Fall noch ein Gesamtnunentschieden erreichen.<\/p>\n<p>Taylor nicht im Spieltagskader, Aumua erh\u00e4lt seine gr\u00f6\u00dfte Chance der Serie<\/p>\n<p>Taylors vollst\u00e4ndiges Fehlen im Aufgebot zieht die meiste Aufmerksamkeit auf sich, weil er zu den erfahrensten noch aktiven neuseel\u00e4ndischen Nationalspielern geh\u00f6rt und seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der ersten Reihe ist. In den ersten beiden Tests gegen S\u00fcdafrika stand er in der Startformation und erh\u00f6hte seine Zahl an L\u00e4nderspielen auf 111. In Kapstadt hatte Neuseeland jedoch Schwierigkeiten bei den Gasseneinw\u00fcrfen, mehrere Einw\u00fcrfe Taylors landeten in den H\u00e4nden des Gegners, und Aumua ersetzte ihn kurz nach der Pause. Agenturberichte und Fachmedien hoben gerade diese Phase des Spiels als einen der Gr\u00fcnde hervor, weshalb der Wechsel auf der Haklerposition vor der dritten Begegnung zum beherrschenden Thema wurde.<\/p>\n<p>Rennie stellte die Entscheidung jedoch in einen gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang als lediglich eine Reaktion auf ein schw\u00e4cheres Spiel. Auf der Pressekonferenz erkl\u00e4rte er, dass f\u00fcr den Gewinn der Serie ein breiterer Spielerkreis eingesetzt werden m\u00fcsse und das Ziel darin bestehe, die Belastung auf drei hochwertige Hakler zu verteilen. Seinen Worten zufolge genie\u00dft Taylor innerhalb der Mannschaft weiterhin h\u00f6chste Wertsch\u00e4tzung, Aumua zeigte von der Bank eine starke Wirkung, und Taukei\u2019aho spielte in fr\u00fcheren Partien der Tour gut. Damit versuchte der Trainerstab, den Eindruck zu relativieren, es handle sich um einen dauerhaften Absturz Taylors in der Hierarchie, auch wenn die Tatsache, dass der 35-j\u00e4hrige Routinier nicht einmal zu den Ersatzspielern geh\u00f6rt, eine der wichtigsten Botschaften der Aufstellung bleibt. Aumua, der laut offizieller Liste mit 24 L\u00e4nderspielen in die Begegnung geht, erh\u00e4lt die Chance, von Beginn an in einem Spiel aufzulaufen, das die Schlussphase der gesamten Tour entscheidend beeinflussen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Drei \u00c4nderungen in der Startformation, doch die Hintermannschaft bleibt unver\u00e4ndert<\/p>\n<p>Die \u00c4nderung auf der Haklerposition ist nicht der einzige Eingriff. Rennie nahm im Vergleich zur Niederlage in Kapstadt insgesamt drei \u00c4nderungen in der Startformation vor, alle im Sturm. Sam Darry r\u00fcckt anstelle von Fabian Holland in die zweite Reihe, Holland wechselt auf die Bank, w\u00e4hrend Patrick Tuipulotu nicht im Spieltagskader steht. Darry bestreitet damit seinen ersten Test in dieser Serie \u00fcber vier Spiele, und neben ihm wird Tupou Vaa\u2019i in der zweiten Reihe stehen, f\u00fcr den der Einsatz im FNB Stadium das 50. Spiel im Trikot der All Blacks sein wird. In der dritten Reihe erh\u00e4lt Peter Lakai den Vorzug vor Simon Parker, w\u00e4hrend Wallace Sititi erstmals in dieser Testserie zu den Ersatzspielern geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Rennies Erkl\u00e4rung zufolge h\u00e4ngen die \u00c4nderungen im Sturm auch mit dem Bedarf an Frische zusammen, insbesondere unter den H\u00f6henbedingungen von <a href=\"https:\/\/www.stay22.com\/allez\/roam?aid=crododo&amp;lat=-26.205000&amp;lng=28.049722&amp;currency=EUR&amp;lang=de&amp;campaign=smjestaj\" target=\"_blank\" rel=\"sponsored nofollow noopener\" class=\"smjestaj-link\">Johannesburg<\/a>. Gleichzeitig entschied sich der Trainer, die Hintermannschaft nicht zu ver\u00e4ndern, weil er davon ausgeht, dass Kontinuit\u00e4t der Pr\u00e4zision im Angriff helfen kann. Somit bleiben Cam Roigard als Gedr\u00e4ngehalb und Ruben Love als Verbinder gesetzt, w\u00e4hrend in der \u00e4u\u00dferen Linie erneut Leroy Carter, Jordie Barrett, Quinn Tupaea, Will Jordan und Damian McKenzie spielen werden. Ardie Savea bleibt Kapit\u00e4n und tr\u00e4gt die Nummer acht. Auf der Bank stehen f\u00fcnf St\u00fcrmer und drei Hintermannschaftsspieler, wodurch Neuseeland die M\u00f6glichkeit erh\u00e4lt, das Paket im Verlauf der zweiten Halbzeit aufzufrischen, ohne vollst\u00e4ndig auf Optionen in der Hintermannschaft zu verzichten.<\/p>\n<p>Verletzungen und Vorsicht beeinflussten die Auswahl im Sturm<\/p>\n<p>Ein Teil der Auswahlentscheidungen h\u00e4ngt nicht nur mit der Form zusammen. Nach Rennies Erkl\u00e4rung, die RugbyPass wiedergab, kehrte Josh Lord nach den Protokollen im Zusammenhang mit einer Gehirnersch\u00fctterung ins Training zur\u00fcck, doch der Trainerstab wollte ihn nicht sofort wieder in einem Testspiel einsetzen, insbesondere wegen seiner fr\u00fcheren Vorgeschichte mit solchen Problemen. Ethan de Groot wurde nach Abschluss der medizinischen Protokolle ebenfalls nicht ber\u00fccksichtigt, zudem erw\u00e4hnte der Trainer ein Knieproblem und sch\u00e4tzte, dass ihm eine zus\u00e4tzliche Woche zur Erholung guttun k\u00f6nnte. Dieser Ansatz \u00f6ffnete Darry die T\u00fcr, von dem Rennie glaubt, dass seine Laufleistung und athletische Kapazit\u00e4t zu dem Tempo passen, das die All Blacks in der H\u00f6he vorgeben wollen.<\/p>\n<p>Peter Lakai erh\u00e4lt ebenfalls eine gr\u00f6\u00dfere Rolle, nachdem er in den vorherigen Tests von der Bank gekommen war. Seine Energie im Kontakt und seine F\u00e4higkeit, die Arbeit am Ruck zu beschleunigen, k\u00f6nnten gegen ein s\u00fcdafrikanisches Paket wichtig sein, das in Kapstadt gr\u00f6\u00dferen physischen Druck aus\u00fcben konnte. Sititi auf der Bank bietet ein \u00e4hnliches Spielerprofil f\u00fcr die Schlussphase der Partie, was auf Neuseelands Wunsch hindeutet, Mobilit\u00e4t und Geschwindigkeit auch nach der ersten Wechselwelle zu erhalten. Neben Fabian Holland geh\u00f6ren Taukei\u2019aho, Xavier Numia und Fletcher Newell zu den Ersatzst\u00fcrmern, w\u00e4hrend Kyle Preston, Anton Lienert-Brown und Josh Moorby die Positionen in der Hintermannschaft abdecken werden.<\/p>\n<p>Die Niederlage in Kapstadt brachte die Springboks zur\u00fcck in die Serie<\/p>\n<p>Der dritte Test erhielt durch die Ergebnisse der beiden vorherigen Begegnungen zus\u00e4tzliche Bedeutung. Die All Blacks besiegten S\u00fcdafrika am 22. August im Ellis Park in <a href=\"https:\/\/www.stay22.com\/allez\/roam?aid=crododo&amp;lat=-26.205000&amp;lng=28.049722&amp;currency=EUR&amp;lang=de&amp;campaign=smjestaj\" target=\"_blank\" rel=\"sponsored nofollow noopener\" class=\"smjestaj-link\">Johannesburg<\/a> mit 33:16 und gingen in der Serie in F\u00fchrung. Laut dem offiziellen Bericht von New Zealand Rugby erzielte Neuseeland damals f\u00fcnf Versuche gegen\u00fcber einem s\u00fcdafrikanischen und nutzte seine Chancen trotz starken Drucks der Gastgeber im Gedr\u00e4nge und im Territorialspiel besonders gut. Dieses Ergebnis verschaffte den All Blacks eine fr\u00fche F\u00fchrung auf der Tour und best\u00e4tigte, dass sie dem physischen Druck der Springboks auch ausw\u00e4rts standhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine Woche sp\u00e4ter \u00e4nderte sich das Bild. S\u00fcdafrika gewann im DHL Stadium in Kapstadt mit 33:26 und glich den Gesamtstand auf 1:1 aus. Die Springboks waren in den entscheidenden Phasen effizienter, w\u00e4hrend Neuseelands Leistung in der Gasse und seine Stabilit\u00e4t im Kontakt st\u00e4rker unter Druck gerieten als im ersten Test. Taylors fr\u00fche Auswechslung in der zweiten Halbzeit und Aumuas Einwechslung wurden zu einem der auff\u00e4lligsten Details dieser Partie, doch Neuseelands Problem beschr\u00e4nkte sich nicht auf einen einzelnen Spieler. Das Ergebnis best\u00e4tigte, wie schnell sich das Gleichgewicht in dieser Serie ver\u00e4ndern kann und weshalb der dritte Test eine derart gro\u00dfe psychologische und sportliche Bedeutung besitzt.<\/p>\n<p>Der dritte Test ist nicht der letzte, doch eine Niederlage schlie\u00dft den Weg zur Troph\u00e4e praktisch<\/p>\n<p>Der offizielle Tourplan von Rugby\u2019s Greatest Rivalry sieht vier Tests zwischen S\u00fcdafrika und Neuseeland vor. Nach den Spielen im Ellis Park und in Kapstadt findet der dritte Test am 5. September im FNB Stadium in Johannesburg statt, der vierte und letzte am 12. September im M&amp;T Bank Stadium in Baltimore in den Vereinigten Staaten. Die Organisatoren haben bekannt gegeben, dass der Sieger der Serie nach dem letzten Test beide H\u00e4lften einer speziell gestalteten Troph\u00e4e erh\u00e4lt, w\u00e4hrend bei einem Gesamtnunentschieden jede Nationalmannschaft eine H\u00e4lfte beh\u00e4lt. Dieses Format bedeutet, dass das Samstagsspiel die Serie nicht allein beenden kann, sein Ergebnis jedoch wesentlich dar\u00fcber entscheidet, wer mit einer realistischen Chance auf den Gesamtsieg nach Baltimore reist.<\/p>\n<p>Genau deshalb betonte Rennie in der offiziellen Vorschau, dass die Mannschaft, die die dritte Begegnung verliert, die Serie nicht mehr gewinnen kann. Geht eine Nationalmannschaft mit 2:1 in F\u00fchrung, kann die unterlegene Seite im vierten Test h\u00f6chstens noch ein abschlie\u00dfendes 2:2 erreichen. Der Sieger in Johannesburg hingegen sichert sich mindestens ein Unentschieden in der gesamten Serie und reist mit der M\u00f6glichkeit nach Baltimore, den Gesamtsieg zu best\u00e4tigen. Dadurch wird das FNB Stadium zu einer Art Punkt ohne R\u00fcckkehr, obwohl die formelle Entscheidung \u00fcber die Troph\u00e4e bis zum Abschlusswochenende offenbleibt. F\u00fcr beide Nationalmannschaften ist dies eine andere Art von Druck als bei einem klassischen Finale: Eine Niederlage beendet die Tour nicht, kann aber den Traum vom Gewinn der Serie beenden.<\/p>\n<p>Springboks setzen auf Kontinuit\u00e4t und bauen erneut auf eine starke erste Reihe<\/p>\n<p>S\u00fcdafrikas Nationaltrainer Rassie Erasmus entschied sich vor dem dritten Test f\u00fcr deutlich mehr Kontinuit\u00e4t als sein neuseel\u00e4ndischer Kollege. Laut der Mitteilung von SA Rugby nahm er vier \u00c4nderungen und einen Positionswechsel in der Startformation vor, behielt jedoch den Gro\u00dfteil der Kombinationen bei, die den Sieg in Kapstadt gebracht hatten. Eine der wichtigeren Anpassungen betrifft die erste Reihe, in der Ox Nche, Malcolm Marx und Wilco Louw in die Startformation zur\u00fcckkehren. Dieses Trio besitzt das Potenzial, erneut gro\u00dfen Druck auf das neuseel\u00e4ndische Gedr\u00e4nge auszu\u00fcben, eine Spielphase, die bereits zu den zentralen taktischen Themen dieser Serie geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Gleichzeitig werden die Springboks versuchen, die defensive Disziplin und physische Intensit\u00e4t aus dem zweiten Test beizubehalten. Fl\u00fcgel Kurt-Lee Arendse erkl\u00e4rte vor der Partie, S\u00fcdafrika wolle seine Verteidigung weiter verbessern und auf der Leistung von Kapstadt aufbauen. Assistenztrainer Daan Human unterstrich ebenfalls die Bedeutung einer guten Vorstellung vor dem heimischen Publikum im letzten s\u00fcdafrikanischen Test dieser Serie vor dem Wechsel in die Vereinigten Staaten. F\u00fcr die Gastgeber wird es daher wichtig sein, die emotionale Energie des gro\u00dfen Stadions mit Kontrolle \u00fcber das Tempo zu verbinden, besonders in den ersten zwanzig Minuten, wenn die All Blacks nach gewonnenem Ballbesitz h\u00e4ufig versuchen, das Spiel zu beschleunigen.<\/p>\n<p>Vaa\u2019i vor seinem 50. Einsatz, mehrere Jubil\u00e4en im neuseel\u00e4ndischen Team<\/p>\n<p>Der dritte Test wird auch wegen mehrerer individueller Meilensteine besonders sein. New Zealand Rugby best\u00e4tigte, dass Tupou Vaa\u2019i seinen 50. Einsatz f\u00fcr die All Blacks absolvieren wird. Rennie bezeichnete ihn in der offiziellen Vorschau als wichtigen Mann der Gruppe und hob hervor, dass das Jubil\u00e4um der Mannschaft zus\u00e4tzliche Motivation geben werde. Neben Vaa\u2019i wird Damian McKenzie den offiziellen Mannschaftsdaten zufolge seinen 80. Test erreichen, Will Jordan seinen 60., Fletcher Newell seinen 40. und Luke Jacobson seinen 30. Einsatz f\u00fcr die Nationalmannschaft.<\/p>\n<p>Die Partie im FNB Stadium besitzt zudem einen breiteren historischen Kontext. Nach Angaben von New Zealand Rugby haben die All Blacks zuvor zweimal in diesem Stadion gespielt und 2010 mit 29:22 sowie 2012 mit 32:16 gewonnen. Nun kehren sie im Rahmen eines anderen Tourformats auf denselben Platz zur\u00fcck, nachdem sie bereits einen der diesj\u00e4hrigen Tests in Johannesburg im Ellis Park bestritten haben. Die Serie ist Teil eines erneuerten Konzepts gro\u00dfer Nationalmannschaftstouren zwischen zwei der traditionell erfolgreichsten Rugbynationen, wobei der aktuelle Zyklus auch Spiele Neuseelands gegen s\u00fcdafrikanische Franchises umfasst.<\/p>\n<p>Aufstellung der All Blacks f\u00fcr den dritten Test<\/p>\n<p>Laut der offiziellen Mitteilung von New Zealand Rugby wird Neuseeland im FNB Stadium mit folgender Aufstellung beginnen:<\/p>\n<p>1. George Bower<br \/>\n2. Asafo Aumua<br \/>\n3. Tyrel Lomax<br \/>\n4. Tupou Vaa\u2019i<br \/>\n5. Sam Darry<br \/>\n6. Peter Lakai<br \/>\n7. Luke Jacobson<br \/>\n8. Ardie Savea, Kapit\u00e4n<br \/>\n9. Cam Roigard<br \/>\n10. Ruben Love<br \/>\n11. Leroy Carter<br \/>\n12. Jordie Barrett<br \/>\n13. Quinn Tupaea<br \/>\n14. Will Jordan<br \/>\n15. Damian McKenzie<\/p>\n<p>Auf der Bank sitzen Samisoni Taukei\u2019aho, Xavier Numia, Fletcher Newell, Fabian Holland, Wallace Sititi, Kyle Preston, Anton Lienert-Brown und Josh Moorby. Die Aufstellung zeigt deutlich Rennies Absicht, den am st\u00e4rksten belasteten Teil der Mannschaft aufzufrischen, ohne den grundlegenden Plan vollst\u00e4ndig zu ver\u00e4ndern. Der wichtigste Test dieser Entscheidung werden die Standardsituationen sein: Aumua muss zuverl\u00e4ssige Gasseneinw\u00fcrfe gew\u00e4hrleisten, Darry und Vaa\u2019i Stabilit\u00e4t in der zweiten Reihe, und das gesamte Paket muss eine Antwort auf den s\u00fcdafrikanischen Druck im Gedr\u00e4nge und im Kontakt finden. Gelingt es den All Blacks, ausreichend hochwertigen Ballbesitz zu sichern, sollte die unver\u00e4nderte Hintermannschaft Raum f\u00fcr das schnellere Spiel erhalten, das der Trainerstab bewahren wollte.<\/p>\n<p>FNB Stadium als bislang gr\u00f6\u00dfte B\u00fchne der Serie<\/p>\n<p>Der dritte Test findet am 5. September im FNB Stadium in Johannesburg im Gro\u00dfraum Soweto statt. New Zealand Rugby nennt 17:10 Uhr Ortszeit als Ansto\u00dfzeit. Der Begegnung wird zudem ein historisches Frauenl\u00e4nderspiel zwischen S\u00fcdafrika und Neuseeland vorausgehen, der erste Test zwischen den Springbok Women und den Black Ferns auf s\u00fcdafrikanischem Boden. Damit entsteht ein gro\u00dfes Doppelprogramm in einem Stadion, das zu den bekanntesten Sportst\u00e4tten Afrikas geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>World Rugby hat nach \u00c4nderungen am zuvor ver\u00f6ffentlichten Schiedsrichterplan den georgischen Schiedsrichter Nika Amashukeli f\u00fcr den dritten Test der M\u00e4nner angesetzt. Angus Gardner wird einer der Schiedsrichterassistenten sein, Eric Gauzins der Videoschiedsrichter. Solche Einzelheiten gewinnen in einer Serie zus\u00e4tzliche Bedeutung, in der Gedr\u00e4nge, Disziplin und die Auslegung von Kontaktsituationen bereits Gegenstand intensiver Diskussionen waren. F\u00fcr beide Mannschaften bedeutet dies, dass die Anpassung an die Linie des Schiedsrichters ebenso wichtig sein kann wie die taktischen Ideen im offenen Spiel.<\/p>\n<p>Taylors Fehlen ist deshalb weit mehr als nur eine einzelne \u00c4nderung auf dem Spielberichtsbogen. Es zeigt zugleich, wie bereit die All Blacks sind, selbst ihre erfahrensten Spieler zu rotieren, wie ernst sie die k\u00f6rperliche Belastung einer langen Tour nehmen und wie hart der Konkurrenzkampf um jeden Platz in der Mannschaft vor den beiden letzten Spielen geworden ist. Aumua erh\u00e4lt die Gelegenheit zu beweisen, dass er seine Wirkung von der Bank in eine Rolle von Beginn an \u00fcbertragen kann, w\u00e4hrend Taylor erstmals in dieser Testserie nicht zum Einsatz kommt. Nach Neuseelands Sieg im Ellis Park und der Antwort der Springboks in Kapstadt wird das FNB Stadium zeigen, wer vor dem letzten Akt in Baltimore die Kontrolle \u00fcber die Serie \u00fcbernehmen kann.<\/p>\n<p>Quellen:<br \/>&#8211; New Zealand Rugby \/ All Blacks \u2013 offizielle Bekanntgabe der Mannschaft f\u00fcr den dritten Test, Erkl\u00e4rung von Dave Rennie, Jubil\u00e4en und Spielinformationen (<a href=\"https:\/\/www.allblacks.com\/news\/all-blacks\/all-blacks-team-to-play-south-africa-in-third-test-in-johannesburg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Link<\/a>)<br \/>&#8211; RugbyPass \u2013 ausf\u00fchrliche Erl\u00e4uterung von Rennies Auswahlentscheidungen, Status von Taylor, Lord und de Groot sowie taktischer Kontext der \u00c4nderungen (<a href=\"https:\/\/www.rugbypass.com\/news\/dave-rennie-explains-changing-his-all-blacks-team-for-pivotal-third-boks-test\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Link<\/a>)<br \/>&#8211; New Zealand Rugby \/ Rugby\u2019s Greatest Rivalry \u2013 offizieller Spielplan der Serie \u00fcber vier Begegnungen, abschlie\u00dfender Test in Baltimore und Troph\u00e4enformat (<a href=\"https:\/\/www.allblacks.com\/team\/all-blacks\/rugbys-greatest-rivalry\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Link<\/a>)<br \/>&#8211; New Zealand Rugby \/ All Blacks \u2013 Bericht zum ersten Test und zum 33:16-Sieg im Ellis Park (<a href=\"https:\/\/www.allblacks.com\/news\/all-blacks\/match-report-all-blacks-v-springboks-first-test-rugby-s-greatest-rivalry\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Link<\/a>)<br \/>&#8211; New Zealand Rugby \/ All Blacks \u2013 offizielles Ergebnis des zweiten Tests in Kapstadt, 33:26-Sieg S\u00fcdafrikas (<a href=\"https:\/\/www.allblacks.com\/matches\/south-africa-new-zealand-29-08-2026\/lineups\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Link<\/a>)<br \/>&#8211; SA Rugby \u2013 offizielle Bekanntgabe der Springboks-Aufstellung f\u00fcr den dritten Test und Kontinuit\u00e4t bei der Auswahl von Rassie Erasmus (<a href=\"https:\/\/springboks.rugby\/news-features\/articles\/2026\/8\/31\/erasmus-opts-for-consistency-in-selection-for-third-rgr-test\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Link<\/a>)<br \/>&#8211; SA Rugby \u2013 Erkl\u00e4rung von Kurt-Lee Arendse zur Verteidigung und zur Fortsetzung der Vorbereitung auf den dritten Test (<a href=\"https:\/\/springboks.rugby\/news-features\/articles\/2026\/9\/2\/defence-a-constant-work-on-for-boks-arendse\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Link<\/a>)<br \/>&#8211; World Rugby \u2013 Best\u00e4tigung des Schiedsrichtergespanns f\u00fcr den dritten Test in Johannesburg (<a href=\"https:\/\/www.world.rugby\/news\/1046031\/rugbys-greatest-rivalry-series-match-official-update\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Link<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"All Blacks ohne Codie Taylor im Schl\u00fcsseltest gegen die Springboks: Rennie stellt das Paket f\u00fcr das FNB Stadium&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":50881,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[18490,19449,19450,5885,4410,3405,44,18948,43],"class_list":["post-50880","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-suedafrika","tag-all-blacks","tag-codie-taylor","tag-fnb-stadium","tag-johannesburg","tag-neuseeland","tag-rugby","tag-south-africa","tag-springboks","tag-suedafrika"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117210741606550531","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50880","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50880"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50880\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50880"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50880"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}