{"id":51134,"date":"2026-09-04T18:05:14","date_gmt":"2026-09-04T18:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/51134\/"},"modified":"2026-09-04T18:05:14","modified_gmt":"2026-09-04T18:05:14","slug":"unicef-sprecher-noch-weit-entfernt-vom-hoehepunkt-der-epidemie-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/51134\/","title":{"rendered":"UNICEF-Sprecher: &#8222;Noch weit entfernt vom H\u00f6hepunkt der Epidemie&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>\nEbola-Ausbruch in DR Kongo\n<\/p>\n<p>Aktualisiert am 04.09.2026, 17:19 Uhr\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/824\/42685824,pd=5\/medizinisches-personal-demokratischen-republik-kon.jpg\" data-brain-zone=\".42685786.content.lead.1\" data-component-path=\"content.lead.1\" data-component-name=\"article-image\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1788536589_114_medizinisches-personal-demokratischen-republik-kon.jpg\" alt=\"Medizinisches Personal in der Demokratischen Republik Kongo\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p><\/a> <\/p>\n<p>\nMedizinisches Personal in der Demokratischen Republik Kongo.<br \/>\n\u00a9\u00a0UNICEF\/UN0869848\/Ndomba Mbikayi\n<\/p>\n<p class=\"content__description\" data-speakable=\"\">Auch wenn es immer wieder in Vergessenheit ger\u00e4t: Der Ausbruch des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo ist noch nicht vorbei. Die Todeszahlen steigen weiter, immer mehr stecken Menschen sich an. F\u00fcr Hilfsorganisationen wie UNICEF ist die Arbeit in dem Gebiet kompliziert.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Es ist eine unsichtbare Gefahr, welche die Menschen in der <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42685786.content.textlink_1\" data-component-path=\"content.textlink_1\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/reise\/thema\/kongo\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Demokratischen Republik Kongo<\/a> bedroht: Noch nie hat sich das <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42685786.content.textlink_2\" data-component-path=\"content.textlink_2\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/gesundheit\/thema\/ebola\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ebola-Virus<\/a> hier so schnell ausgebreitet. Derzeit wird auf Hochtouren nach einem Impfstoff gesucht, doch noch ist ein Ende der Krise nicht in Sicht. Erste Impflieferungen gegen den weitaus \u00fcblicheren Zaire-Stamm sind bereits im Land eingetroffen. Dieser sei jedoch laut WHO nur f\u00fcr den begrenzten Einsatz bei Gef\u00e4hrdeten vorgesehen.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Nach Angaben des Informationsministeriums in der Demokratischen Republik Kongo sind fast 3.000 Menschen an dem <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42685786.content.textlink_3\" data-component-path=\"content.textlink_3\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/gesundheit\/thema\/virus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Virus<\/a> gestorben. &#8222;Der Ausbruch hat mittlerweile ein f\u00fcr die Demokratische Republik Kongo beispielloses Ausma\u00df erreicht \u2013 ein Land, in dem es mehr Ebola-Ausbr\u00fcche gab als irgendwo sonst&#8220;, sagt auch John James, Sprecher von <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42685786.content.textlink_4\" data-component-path=\"content.textlink_4\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/thema\/unicef\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">UNICEF<\/a>, auf Anfrage der Redaktion. Und: &#8222;Nach unserem Kenntnisstand sind wir noch weit vom H\u00f6hepunkt der Epidemie entfernt.&#8220;<\/p>\n<p data-speakable=\"\">James leitet die Kommunikationsabteilung von UNICEF in der Zentralafrikanischen Republik. Zu Beginn des diesj\u00e4hrigen Ebola-Ausbruchs war er in der Demokratischen Republik Kongo vor Ort.<\/p>\n<p>Ebola-Ausbruch in der DR Kongo: Warum trifft es so viele Kinder?<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Vor allem Kinder und Jugendliche sind durch das Virus gef\u00e4hrdet. Ihr Sterberisiko ist beinahe doppelt so hoch wie bei Erwachsenen. &#8222;Gerade kleine Kinder haben naturgem\u00e4\u00df viel K\u00f6rperkontakt zu ihren Bezugspersonen, wodurch sie potenziell einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind&#8220;, erkl\u00e4rt James.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Das stellt vor allem in der Demokratischen Republik Kongo ein gro\u00dfes Problem dar: Denn die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung besteht aus Kindern. Zus\u00e4tzlich zum Ebola-Ausbruch berichtet UNICEF von einem erheblichen R\u00fcckgang von Impfungen gegen Malaria oder andere Krankheiten. Dies, so James, h\u00e4tte schwerwiegende Auswirkungen, sowohl auf die Zukunft der Kinder als auch auf ein eigentlich gut funktionierendes Gesundheitssystem. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Kinder sind auch anderweitig von dem schweren Ausbruch betroffen: Denn auch wenn sie sich nicht anstecken, so haben zahlreiche Kinder ihre Eltern durch die Krankheit verloren. Andere Kinder m\u00fcssen von ihren Eltern isoliert werden, um sich nicht ebenfalls anzustecken.<\/p>\n<p>Kinderbetreuung in Zeiten von Ebola<\/p>\n<p data-speakable=\"\">So ging es auch Muhibo Sylvie, die an <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42685786.content.textlink_5\" data-component-path=\"content.textlink_5\" href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/gesundheit\/thema\/ebola\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ebola<\/a> erkrankte und von ihren Kindern getrennt werden musste, bis sie genesen war. Nach zwei Wochen konnte sie ihr drei Monate altes Baby wieder in den Armen halten: &#8222;Ich bin sehr gl\u00fccklich, mein Kind bei guter Gesundheit zu sehen. Im Behandlungszentrum habe ich viel an es gedacht, aber gl\u00fccklicherweise wusste ich, dass es in der von UNICEF unterst\u00fctzten Kinderkrippe gut versorgt war&#8220;, sagt sie.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.web.de\/image\/802\/42685802,pd=1\/mutter-baby-schoss.jpg\" data-brain-zone=\".42685786.content.teaser_2.1\" data-component-path=\"content.teaser_2.1\" data-component-name=\"link.editorial\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1788536589_565_mutter-baby-schoss.jpg\" alt=\"Eine Mutter mit ihrem Baby auf dem Scho\u00df\" width=\"1000\"\/><\/p>\n<p><\/a><br \/>\nMuhibo Sylvie mit ihrem Sohn Eliya. Nach der Ansteckung mit dem Ebola-Virus musste die Mutter ihren Sohn und ihre anderen Kinder in der Obhut von UNICEF lassen. <\/p>\n<p>\u00a9\u00a0\u00a9 UNICEF\/UN0877984\/Benekire  <\/p>\n<p data-speakable=\"\">UNICEF unterst\u00fctzt Familien w\u00e4hrend der Behandlungsdauer und hat in der N\u00e4he eines Behandlungszentrums ebenfalls eine Kinderbetreuung eingerichtet.<\/p>\n<p>Wieso ist dieser Ebola-Ausbruch so schwerwiegend? <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Was macht diesen Ausbruch so gef\u00e4hrlich? Zun\u00e4chst einmal wurde er durch einen anderen Virusstamm ausgel\u00f6st als bei den Ausbr\u00fcchen in den vergangenen Jahren. Der Bundibugyo-Stamm ist deutlich seltener \u2013 und es gibt hier noch keinen zugelassenen Impfstoff.<\/p>\n<p>Empfehlungen der Redaktion<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Trotz der Bem\u00fchungen von UNICEF und von anderen Hilfsorganisationen ist die Situation bei Weitem nicht unter Kontrolle. Oft ist es kaum m\u00f6glich nachzuverfolgen, wo eine Person sich infiziert hat. Immer wieder kommt es in abgelegenen Regionen zu Ansteckungen, auch da, wo die medizinische Versorgung nicht fl\u00e4chendeckend gegeben ist. So k\u00f6nnen Menschen nicht angemessen behandelt oder dar\u00fcber informiert werden, wie sich das Virus verbreitet und wie sie sich sch\u00fctzen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Empfohlenes Video<\/p>\n<p>T\u00f6dlichster Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Landes<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/drkongo-toedlichster-ebola-ausbruch-geschichte-lan.jpg\" alt=\"DR\u00a0Kongo: T\u00f6dlichster Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Landes\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p>\u00a9 Reuters<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die angespannte politische Lage erschwert es, Menschen zu identifizieren, die sich angesteckt haben, und sie zu behandeln, bevor sie das Virus weiterverbreiten. Die aktuelle humanit\u00e4re Lage, das Arbeiten in einem aktiven Konfliktgebiet, die Vertreibung der Menschen, die vor Gewalt fliehen, und gek\u00fcrzte finanzielle Mittel sind laut James von UNICEF &#8222;eine enorme Herausforderung&#8220;. Er fordert st\u00e4rkere internationale Unterst\u00fctzung, um daf\u00fcr zu sorgen, dass sich das Virus nicht weiterverbreitet \u2013 sowohl in der Demokratischen Republik Kongo als auch den Nachbarl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Verwendete Quellen <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ebola-Ausbruch in DR Kongo Aktualisiert am 04.09.2026, 17:19 Uhr Medizinisches Personal in der Demokratischen Republik Kongo. \u00a9\u00a0UNICEF\/UN0869848\/Ndomba Mbikayi&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":51119,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[192,194,190,188,193,191,462,461,2599,19529,189,1000,2600],"class_list":["post-51134","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-demokratische-republik-kongo","tag-dem-rep-kongo","tag-democratic-republic-of-the-congo","tag-demokratische-republik","tag-demokratische-republik-kongo","tag-dr-congo","tag-dr-kongo","tag-drc","tag-drk","tag-ebola","tag-john-james","tag-kongo","tag-unicef","tag-virus"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117214099961659528","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51134"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51134\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/51119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}