{"id":51276,"date":"2026-09-05T10:08:55","date_gmt":"2026-09-05T10:08:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/51276\/"},"modified":"2026-09-05T10:08:55","modified_gmt":"2026-09-05T10:08:55","slug":"laender-erlassen-reisebeschraenkungen-wegen-virusvariante","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/51276\/","title":{"rendered":"L\u00e4nder erlassen Reisebeschr\u00e4nkungen wegen Virusvariante"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/flugplan-101.jpg\" alt=\"Anzeigetafel mit Flugverbindungen\" title=\"Anzeigetafel mit Flugverbindungen | AP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 26.11.2021 \u2022 21:23 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Von den EU-Staaten bis zu den USA und Russland: Weltweit beschr\u00e4nken oder verbieten L\u00e4nder Einreisen von Menschen aus dem s\u00fcdlichen Afrika. Damit soll die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus verlangsamt werden.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach der Entdeckung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in S\u00fcdafrika haben zahlreiche L\u00e4nder Reisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Passagiere aus einigen s\u00fcdlichen L\u00e4ndern des Kontinents beschlossen oder angek\u00fcndigt. Die EU-Staaten einigten sich am Abend in einer Sondersitzung darauf, alle Passagierfl\u00fcge aus Botswana, Swasiland, Lesotho, Mosambik, Namibia, S\u00fcdafrika und Simbabwe auszusetzen, wie die Nachrichtenagentur dpa erfuhr. Die Vereinbarung ist f\u00fcr die EU-Staaten zwar nicht bindend. Den Angaben zufolge wurde sie jedoch von allen L\u00e4ndern unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schon im Laufe des Tages hatten zahlreiche europ\u00e4ische Staaten Reisebeschr\u00e4nkungen verh\u00e4ngt. Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gab zun\u00e4chst bekannt, dass S\u00fcdafrika zum Virusvariantengebiet erkl\u00e4rt werde. Am Abend teilte das Robert Koch-Institut mit, dass ab Sonntag auch Namibia, Simbabwe, Botswana, Mosambik, Swasiland, Malawi und Lesotho als Virusvariantengebiete eingestuft werden. Fluggesellschaften d\u00fcrfen damit im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsb\u00fcrger oder in Deutschland lebende Personen von dort nach Deutschland bef\u00f6rdern. Es handelt sich aber nicht um ein Flugverbot. F\u00fcr Einreisende gilt eine zweiw\u00f6chige Quarant\u00e4nepflicht &#8211; auch f\u00fcr Geimpfte und Genesene. Sie kann auch nicht durch negative Tests verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p>    Auch USA und Gro\u00dfbritannien mit Einreiseverboten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch von den europ\u00e4ischen Staaten au\u00dferhalb der EU reagierten viele auf die aktuelle Entwicklung. Gro\u00dfbritannien k\u00fcndigte Einreiseverbote f\u00fcr Menschen aus S\u00fcdafrika und anderen Staaten der Region an. Die Schweiz verbietet alle direkten Fl\u00fcge aus der Region des s\u00fcdlichen Afrikas f\u00fcr unbestimmte Zeit. Die T\u00fcrkei schlie\u00dft ihre Grenzen f\u00fcr Reisende aus S\u00fcdafrika, Botswana, Mosambik, Namibia und Simbabwe. Russland f\u00fchrt ab Sonntag neue Reiseeinschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ausl\u00e4nder aus einigen afrikanischen L\u00e4ndern ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die US-Regierung wird wegen der Entdeckung der neuen Virusvariante Einreisen aus dem s\u00fcdlichen Afrika einschr\u00e4nken und in vielen F\u00e4llen verbieten. Dies sei eine Vorsichtsma\u00dfnahme, erkl\u00e4rte das Wei\u00dfe Haus. Betroffen sind demnach Einreisen aus S\u00fcdafrika, Simbabwe, Namibia, Botsuana, Lesotho, Eswatini, Mosambik und Malawi. Die US-Beschr\u00e4nkungen w\u00fcrden nicht f\u00fcr einreisende US-Staatsb\u00fcrger, Menschen mit unbefristeter Aufenthaltsgenehmigung und andere Ausnahmef\u00e4lle gelten, hie\u00df es aus dem Wei\u00dfen Haus. Es blieb zun\u00e4chst noch unklar, ab wann die Einreisebeschr\u00e4nkungen gelten sollen. In der Vergangenheit mussten diese durch einen Erlass des Pr\u00e4sidenten verf\u00fcgt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die kanadische Regierung untersagte Ausl\u00e4ndern die Einreise, die in den vergangenen 14 Tagen im s\u00fcdlichen Afrika waren. Alle Kanadier, die in dem Zeitraum dort waren, m\u00fcssen sich Ankunft testen lassen und in Quarant\u00e4ne, bis ein negatives Ergebnis vorliegt. Ebenso verf\u00e4hrt Australien, wie Gesundheitsminsiter Greg Hunt mitteilte. Ein Verbot f\u00fcr Fl\u00fcge aus sechs afrikanischen L\u00e4ndern herrscht nun auch in Brasilien.<\/p>\n<p>    WHO sieht Reisebeschr\u00e4nkungen kritisch<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Weltgesundheitsorganisation sieht die von vielen Staaten verh\u00e4ngten Reisebeschr\u00e4nkungen f\u00fcr das s\u00fcdliche Afrika kritisch. Wegen der neuen Variante sollten solche Ma\u00dfnahmen nicht vorschnell verh\u00e4ngt werden, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier. Aus Sicht der Organisation sollten Sch\u00e4den f\u00fcr den internationalen Verkehr vermieden werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">S\u00fcdafrikas Gesundheitsminister Joe Phaahla bezeichnete die Reaktion vieler L\u00e4nder als &#8222;unberechtigt&#8220;. Bisher sei es unklar, ob B.1.1.529 ansteckender sei als andere Varianten, sagte er. Ma\u00dfnahmen wie Einreiseverbote verstie\u00dfen gegen existierende Normen und Standards der WHO. Man habe mit den Mitteilungen am Donnerstag lediglich Erkenntnisse s\u00fcdafrikanischer Wissenschaftler schnellstm\u00f6glich teilen wollen, sagte Phaahla. B.1.1.529 ist die wissenschaftliche Bezeichnung der Virusvariante, die von der WHO mittlerweile &#8222;Omikron&#8220; genannt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 26.11.2021 \u2022 21:23 Uhr Von den EU-Staaten bis zu den USA und Russland: Weltweit beschr\u00e4nken oder verbieten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":51277,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[244],"tags":[373,374,1105,436,19578,19579,43],"class_list":["post-51276","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-botsuana","tag-botsuana","tag-botswana","tag-coronavirus","tag-eu","tag-omikron","tag-reisebeschraenkungen","tag-suedafrika"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/117217890400773212","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=51276"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/51276\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/51277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=51276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=51276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=51276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}