{"id":5135,"date":"2026-04-20T16:23:26","date_gmt":"2026-04-20T16:23:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5135\/"},"modified":"2026-04-20T16:23:26","modified_gmt":"2026-04-20T16:23:26","slug":"safari-in-afrika-in-simbabwe-kann-man-zu-fuss-nashoerner-erleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5135\/","title":{"rendered":"Safari in Afrika: In Simbabwe kann man zu Fu\u00df Nash\u00f6rner erleben"},"content":{"rendered":"<p>In Simbabwe lassen sich Breitmaulnash\u00f6rner aus der N\u00e4he erleben. Einst standen sie vor dem Aussterben, heute hat sich der Bestand stabilisiert. Auge in Auge sind die Tiere ein atemberaubendes Erlebnis. Aber auch landschaftlich lohnt sich ein Besuch des Matobo-Nationalparks.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im G\u00e4nsemarsch pirschen wir leise Meter f\u00fcr Meter durch die Savanne. Ian Harmers Arm schnellt in die H\u00f6he. Die Geste des Rangers bedeutet: Sofort stopp! Jeder bleibt mit gespitzten Ohren wie angewurzelt stehen. Dann winkt uns Ian weiter. Zu Fu\u00df sind wir unterwegs im Matobo-Nationalpark \u2013 auf der Suche nach Nash\u00f6rnern.\u00a0<\/p>\n<p>Allein das schon macht ein mulmiges Gef\u00fchl. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/safari\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/safari\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Safaris<\/a> unternimmt man f\u00fcr gew\u00f6hnlich mit Gel\u00e4ndewagen. Immerhin begleiten die Teilnehmer zu deren Schutz zwei weitere bewaffnete Ranger. Dass wir gerade durch das Zuhause von tonnenschweren Wildtieren laufen, denen eine gewisse Angriffslustigkeit nachgesagt wird, macht die Sache aber trotzdem aufregend.\u00a0<\/p>\n<p>Ian scheint das kaum etwas anzuhaben. In seinem Gesicht macht sich Zufriedenheit breit, weil er etwas entdeckt hat: \u201eEin <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/nashoerner\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/nashoerner\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Breitmaulnashorn<\/a>\u201c, sagt er und deutet auf handtellergro\u00dfe Abdr\u00fccke im r\u00f6tlichen Sand.\u00a0<\/p>\n<p>Ein Gl\u00fccksfall k\u00fcndigt sich an, denn von den Kolossen, die es nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) seit \u00fcber 50 Millionen Jahren auf der Erde gibt (was sie zur wohl \u00e4ltesten S\u00e4ugetierart \u00fcberhaupt macht), leben im Park Ians Angaben zufolge nur noch 60 Rhinozerosse. Dabei erstreckt sich das Schutzgebiet unweit von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/simbabwe-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/simbabwe-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Simbabwes<\/a> zweitgr\u00f6\u00dfter Stadt Bulawayo auf \u00fcber rund 400 Quadratkilometer. Eine Fl\u00e4che von fast immerhin der Gr\u00f6\u00dfe des Bodensees.\u00a0<\/p>\n<p>Der Bestand hat sich etwas erholt<\/p>\n<p>Das Verbreitungsgebiet von Breitmaulnash\u00f6rnern war einst gr\u00f6\u00dfer, heute hat sich die Population zumindest des S\u00fcdlichen Breitmaulnashornes in Botswana, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kenia-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kenia-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kenia<\/a>, Namibia, S\u00fcdafrika, Swasiland, Sambia und Simbabwe wieder stabilisiert, nachdem der Dickh\u00e4uter bis 1895 aufgrund von Wilderei als ausgestorben gegolten hatte.<\/p>\n<p>Dann wurden etwa 100 Individuen in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/suedafrika-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/suedafrika-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">S\u00fcdafrika<\/a> entdeckt. Zum Welt-Nashorn-Tag im September 2023 verk\u00fcndete die Weltnaturschutzunion (IUCN), dass die gesamte Nashorn-Population in Afrika erstmals seit einem Jahrzehnt im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen sei, auf etwa 23.300 Exemplare. W\u00e4hrend die IUCN das S\u00fcdliche Breitmaulnashorn mit heute wieder etwa 20.000 Tieren als \u201egering gef\u00e4hrdet\u201c, steht das N\u00f6rdliche Breitmaulnashorn mit laut WWF nur noch zwei Exemplaren, zwei Weibchen, direkt vor dem Aussterben.\u00a0<\/p>\n<p>Vor 2000 Jahren war das noch nicht so, als die San in den Matobo-Bergen die Felsw\u00e4nde bemalten: <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/elefanten\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/elefanten\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Elefanten<\/a>, Giraffen, Warzenschweine, Kudus brachten sie an die W\u00e4nde. Und auch Nash\u00f6rner. Manche der H\u00f6hlen, in denen die Felsmalereien gefunden wurden, sind f\u00fcr den Tourismus erschlossen. Das Matobo-Gebirge, wo arch\u00e4ologische Funde auch bis in die Steinzeit zur\u00fcckreichen, steht seit 2003 auf der Weltkulturerbe-Liste der Unesco.<\/p>\n<p>Nashorn-Malerei findet sich im White Rhino Shelter nahe der Bambata Cave. Die Zeichnung dort soll in den 1960er-Jahren den Ansto\u00df f\u00fcr die Wiederansiedlung von Breitmaulnash\u00f6rnern im Park gegeben haben. Um die Tiere in der Wildnis mit neuem Genmaterial zu versorgen, werden auch in europ\u00e4ischen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/zoos\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/zoos\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zoos<\/a> geborene Nash\u00f6rner ausgewildert.\u00a0<\/p>\n<p>Wachsendes Problem mit Wilderei<\/p>\n<p>Obwohl die Best\u00e4nde des S\u00fcdlichen Breitmaulnashorns stabilisiert scheinen, sei <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wilderei\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wilderei\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wilderei<\/a> ein wachsendes Problem, sagt Ranger Ian. In armen Gebieten Afrikas leben Menschen davon. Das Pulver der H\u00f6rner ist angeblich luststeigernd und soll Heilkr\u00e4fte haben. Wissenschaftlich bewiesen sei davon nichts. \u201eVor allem in Asien werden dennoch zum Teil Rekordpreise daf\u00fcr gezahlt.\u201c<\/p>\n<p>Wie es anders laufen kann mit einem besseren Ausgang f\u00fcr Mensch und Tier, zeigen Jack und Mike, die bewaffneten Begleiter. Den Lebensunterhalt f\u00fcr ihre Familien verdienen sie als Tier- und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/tourismus\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/tourismus\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Touristensch\u00fctzer<\/a>. \u201eUm Anti-Wilderer-Einheiten, Rangerausbildung und Schutz- und Aufzuchtprogramme zu finanzieren, ist der Safaritourismus wichtig\u201c, sagt Ian.<\/p>\n<p>\u201eWo habt ihr heute Nash\u00f6rner gesehen?\u201c, fragt Ian seine beiden Kollegen auf Schona. Die Bantusprache hat der 52-J\u00e4hrige schon als Kind gelernt, als er in Bulawayo aufwuchs. Bisher grasen auf unserem Fu\u00dfmarsch nur <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/zebras\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/zebras\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zebras<\/a> in der Ferne. Doch pl\u00f6tzlich bedeutet uns der Guide: \u201eRunter in die Hocke!\u201c<\/p>\n<p>Kaum knien wir im Gras, da entdecken auch wir etwa zehn Meter vor uns zwei taupefarbene Schatten hinter den B\u00fcschen. Eine Nashornkuh und ihr Kalb rupfen ihr Mittagsmahl von den Dornb\u00fcschen. Minuten sp\u00e4ter trabt ein weiteres Nashorn heran. \u201eDieser Bulle ist noch ziemlich jung, er wiegt wahrscheinlich um die zweieinhalb Tonnen\u201c, raunt Ian. Die Nashorndame hat kein Interesse, sie schnaubt ihn an. \u201eSie zeigt ihm, dass sie ihre Ruhe will. Der Kerl muss das Werben noch lernen.\u201c<\/p>\n<p>Der Nashorn-Bulle dreht ab<\/p>\n<p>Da zucken die Ohren des Nashorns, der Jungbulle hat uns offenbar registriert und dreht sich in unsere Richtung. Er k\u00f6nnte schnell auf 40 oder 50 Kilometer pro Stunde kommen, sagt Ian. Auch Geh\u00f6r und Geruchssinn von Nash\u00f6rnern sind gut ausgepr\u00e4gt. Doch die Tiere k\u00f6nnen nur schlecht sehen. Wie eingefroren halten wir also den Atem an, um unentdeckt zu bleiben. Zwischen ledrigen Hautw\u00fclsten scheinen uns die kleinen runden Augen aber doch zu mustern. Dann dreht der Bulle ab. Wenig sp\u00e4ter ist er verschwunden.<\/p>\n<p>Im Jeep auf dem R\u00fcckweg hat Ian noch eine Bitte: \u201eWenn ihr eure Nashornfotos ins <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/internet\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/internet\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Netz<\/a> hochladet, deaktiviert die GPS-Koordinaten.\u201c Wilderer h\u00e4tten es so weitaus schwerer, die Nash\u00f6rner aufzusp\u00fcren. Effektiver Tierschutz, sagt Ian.<\/p>\n<p>Die landschaftliche Sch\u00f6nheit des <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/nationalparks\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/nationalparks\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nationalparks<\/a>, 1926 als Rhodes Matopos National Park gegr\u00fcndet und damit der \u00e4lteste des Landes, ist an manchen Orten \u00fcbrigens kaum zu toppen. Im Mpopoma-Flusstal verbl\u00fcffen die scheinbar \u201ebalancierenden Felsen\u201c, und auf einem Plateau in den Matobo-H\u00fcgeln genie\u00dft man einen 360-Grad-Blick \u00fcber den Park, der im goldenen Sonnenuntergang des Tages jedes Afrika-Klischee bedient.<\/p>\n<p>Am von ihm so benannten \u201eWorld\u2019s View\u201c-Aussichtspunkt liegt auf eigenen Wunsch der britische Imperialist Cecil Rhodes begraben, der Ende des 19. Jahrhunderts f\u00fcr Gro\u00dfbritannien Land eroberte und die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kolonialismus\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kolonialismus\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kolonien<\/a> S\u00fcd- und Nordrhodesien etablierte, heute Simbabwe und Sambia. Sch\u00f6ner ist vielleicht der Name des Plateauberges, den die einheimische Ndebele-Bev\u00f6lkerung ihm gab: \u201eBerg der g\u00fctigen Geister.\u201c<\/p>\n<p>Tipps und Informationen:<\/p>\n<p>Reiseziel: Simbabwe ist ein Binnenland im s\u00fcdlichen Afrika. Nachbarl\u00e4nder sind neben Sambia Mosambik, S\u00fcdafrika und Botsuana.\u00a0<\/p>\n<p>Reisezeit: Die beste Zeit f\u00fcr Safaris und Besichtigungen ist in der Trockenzeit zwischen April und November. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 20 und 35 Grad Celsius, nachts zum Teil bei einstelligen Temperaturen.<\/p>\n<p>Anreise: Internationale Umsteigeverbindungen \u00fcber Victoria Falls oder Harare bieten mehrere Fluggesellschaften an. Zum Matobo-Nationalpark kommt man per Mietwagen oder auf organisierten Safaritouren.<\/p>\n<p>Einreise: Deutsche Staatsb\u00fcrger ben\u00f6tigen einen Reisepass sowie ein Visum, das man \u00fcber die simbabwische Botschaft in Berlin beziehen kann.\u00a0<\/p>\n<p>Unterk\u00fcnfte: In Bulawayo gibt es viele Unterk\u00fcnfte f\u00fcr jedes Budget, von Selbst-Versorger-Apartments bis zu internationalen Hotelketten. Im Nationalpark k\u00f6nnen Touristen mehrere Camps mit Chalets, Zeltpl\u00e4tzen und Wohnmobilstellpl\u00e4tzen ansteuern, zum Beispiel am Maleme-Damm, wo sich auch die Parkverwaltung befindet.<\/p>\n<p>Safaris: Ian Harmer bietet organisierte Spazierg\u00e4nge an. Auch weitere Anbieter haben Touren in den Park im Programm.\u00a0<\/p>\n<p>Gesundheit: Pflichtimpfungen f\u00fcr Reisende aus Deutschland sind nicht vorgeschrieben. Doch im Nationalpark Matobo besteht laut Ausw\u00e4rtigem Amt von Juni bis Oktober ein mittleres, von November bis Mai ein hohes Malaria-Risiko.<\/p>\n<p>Weitere Ausk\u00fcnfte: zimbabwetourism.net<\/p>\n<p>dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Simbabwe lassen sich Breitmaulnash\u00f6rner aus der N\u00e4he erleben. 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