{"id":5265,"date":"2026-04-20T18:32:29","date_gmt":"2026-04-20T18:32:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5265\/"},"modified":"2026-04-20T18:32:29","modified_gmt":"2026-04-20T18:32:29","slug":"papst-welt-wird-von-handvoll-tyrannen-zerstoert-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5265\/","title":{"rendered":"Papst: \u00abWelt wird von Handvoll Tyrannen zerst\u00f6rt\u00bb &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts von blutigen Konflikten in vielen Teilen der Welt hat Papst Leo XIV. jede Form von Kriegstreiberei verurteilt. \u00abDie Welt wird von einer Handvoll Tyrannen zerst\u00f6rt und von Myriaden solidarischer Br\u00fcder und Schwestern aufrechterhalten\u00bb, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf seiner Afrika-Reise bei einem Besuch in Kamerun. Mit Myriaden ist eine riesige Menge gemeint.\u00a0<\/p>\n<p>Deutlicher wurde Leo in einer Ansprache in der Stadt Bamenda nicht. Er nannte auch keine L\u00e4nder oder Politiker beim Namen. Weiter sagte er: \u00abDie<br \/>Kriegsherren tun so, als ob sie nicht w\u00fcssten, dass ein Augenblick gen\u00fcgt, um zu zerst\u00f6ren, dass aber oft ein ganzes Leben nicht ausreicht, um wiederaufzubauen.\u00bb F\u00fcr Tod und Verw\u00fcstung w\u00fcrden \u00abMilliarden<br \/>Dollar verbraucht\u00bb.<\/p>\n<p>Papst will sich aus Wei\u00dfem Haus nicht einsch\u00fcchtern lassen<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen war der Papst nach Friedensappellen mehrfach von US-Pr\u00e4sident Donald Trump kritisiert worden. Der erste US-Amerikaner als Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken machte jedoch deutlich, dass er sich aus dem Wei\u00dfen Haus nicht einsch\u00fcchtern lassen will. Kamerun ist f\u00fcr Leo nach Algerien die zweite Station einer insgesamt elft\u00e4gigen Afrika-Reise. Es folgen Angola und \u00c4quatorialguinea.<\/p>\n<p>Leo \u00e4u\u00dferte sich in Kameruns drittgr\u00f6\u00dfter Stadt Bamenda im Nordwesten des westafrikanischen Landes. Dabei lobte er gemeinsame Friedensbem\u00fchungen von Christen und Muslimen. In der Region tobt seit 2017 ein Konflikt mit Tausenden Toten zwischen Regierung und Separatisten. Hunderttausende wurden vertrieben. Die Religionsgemeinschaften versuchen zu vermitteln.\u00a0<\/p>\n<p>Papst: Namen Gottes nicht f\u00fcr andere Zwecke missbrauchen<\/p>\n<p>Der Papst bezeichnete dies als Beispiel f\u00fcr andere Regionen auf der Welt. \u00abIch w\u00fcrde mir das f\u00fcr so viele Orte auf der Erde w\u00fcnschen. Selig sind die Friedfertigen. Wehe jedoch denen, die die Religionen und selbst den Namen Gottes f\u00fcr ihre milit\u00e4rischen, wirtschaftlichen und politischen Zwecke verbiegen und damit das Heilige in Schmutz und Finsternis ziehen.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/5550033_1_0_detailinline_In_Kamerun_erwarten_viele_Menschen_freudig_den_Papst.jpeg\" alt=\"Leo XIV. in Afrika\" title=\"Leo XIV. in Afrika\" width=\"960\" height=\"732\" class=\"img-fluid\" loading=\"lazy\"\/>In Kamerun erwarten viele Menschen freudig den Papst. Christoph Sator\/dpa<\/p>\n<p>Am Nachmittag feierte Leo mit mehr als 20.000 Gl\u00e4ubigen auf dem Flughafen von Bamenda eine Messe. Mehr als die H\u00e4lfte der 30 Millionen Einwohner bekennt sich in Kamerun zum Christentum. Dem katholischen Glauben geh\u00f6rt etwa ein Viertel an. Zum Islam bekennen sich rund 20 Prozent. In Kamerun leben Sch\u00e4tzungen zufolge rund 40 Prozent der Bev\u00f6lkerung in Armut. Opposition, Meinungs- und Pressefreiheit sind stark eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>\u00a9 dpa-infocom, dpa:260416-930-953143\/3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Angesichts von blutigen Konflikten in vielen Teilen der Welt hat Papst Leo XIV. jede Form von Kriegstreiberei verurteilt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5266,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[162,165,222,163,1164,2156,746,283,1355,741],"class_list":{"0":"post-5265","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kamerun","8":"tag-angola","9":"tag-aequatorialguinea","10":"tag-cameroon","11":"tag-kamerun","12":"tag-kirche","13":"tag-meldung","14":"tag-migration","15":"tag-politik","16":"tag-religion","17":"tag-vatikan"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116438469406816634","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5265","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5265"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5265\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5266"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}