{"id":5302,"date":"2026-04-20T19:08:34","date_gmt":"2026-04-20T19:08:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5302\/"},"modified":"2026-04-20T19:08:34","modified_gmt":"2026-04-20T19:08:34","slug":"uranabbau-in-niger-da-strahlt-das-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5302\/","title":{"rendered":"Uranabbau in Niger: Da strahlt das Land"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">   Niger ist international von strategisch viel gr\u00f6\u00dferer Bedeutung als Mali oder Burkina Faso. Das liegt auch an seinen Bergbau\u00adressourcen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Nach den Daten der World Nuclear Association war Niger 2022 der sechstgr\u00f6\u00dfte Uranproduzent der Welt, hinter Kasachstan, Kanada, Namibia, Australien und Russland. Seine auf 311.000 Tonnen gesch\u00e4tzten Uranreserven machen 5 Prozent der Weltreserven aus, gleichauf mit S\u00fcdafrika und nur \u00fcbertroffen von Australien, Kasachs\u00adtan, Kanada und Namibia. Die EU insgesamt importierte im Jahr 2021 2.905 Tonnen Uran aus Niger, 24,3 Prozent ihrer Gesamtimporte; Niger lag damit an erster Stelle. 2022 kam ein Drittel des in Frankreich verwendeten Urans aus Niger.<\/p>\n<p>Tauziehen zwischen Niger und Frankreich<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph\">Botschafter \u201eweiter im Amt\u201c: Frankreich akzeptiert die Ausweisung seines Botschafters in Niger nicht. Botschafter Sylvain Itt\u00e9 sei \u201eweiter im Amt\u201c, erkl\u00e4rte Pr\u00e4sident Emmanuel Macron am Montag. Am Freitagabend hatte Nigers Milit\u00e4rregierung ihm 48 Stunden Zeit gegeben, Niger zu verlassen. Frankreichs Au\u00dfenministerium hatte das zur\u00fcckgewiesen mit dem Argument, die Milit\u00e4rputschisten seien nicht Nigers legitime Regierung.<\/p>\n<p> minHeightToScrollBackOnCloseReadmore){<br \/>\nsetTimeout(function() {<br \/>\n$el.closest(&#8218;.module&#8216;).style.scrollMarginTop = &#8217;47px&#8216;;<br \/>\n$el.closest(&#8218;.module&#8216;).scrollIntoView({ block: &#8217;start&#8216; });<br \/>\n}, readMoreAnimationTime);<br \/>\n};<br \/>\n&#8220; class=&#8220;link icon-link-wrapper textlink show_hide is-align-items-center is-flex mgt-medium typo-link-grey-onpage&#8220; aria-controls=&#8220;accordion-panel-3cf0z57e1it&#8220; :class=&#8220;{ &#8217;show true&#8216;: show  === true, &#8217;show false&#8216;: show  !== true  }&#8220; id=&#8220;accordion-header-3cf0z57e1it&#8220;&gt;<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last\">Ma\u00dfnahmen gegen Botschaft: Wo Botschafter Itt\u00e9 sich genau aufh\u00e4lt, ist unbekannt. Am Montag stellten die nigrischen Beh\u00f6rden dem Botschaftsgeb\u00e4ude Strom und Wasser ab.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Nigers Uranf\u00f6rderung ist fest in franz\u00f6sischer Hand. Die Firma Somair (Soci\u00e9t\u00e9 des Mines de l\u2019Air), die in der Saharaw\u00fcste Nigers gr\u00f6\u00dfte Uranmine am Rand der Stadt Arlit ausbeutet und einen Vertrag bis 2040 hat, geh\u00f6rt zu 63,4 Prozent der mehrheitlich <a href=\"https:\/\/www.orano.group\/fr\/\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">staatlichen franz\u00f6sischen Orano-Gruppe<\/a>, ehemals Areva. Die restlichen 36,6 Prozent geh\u00f6ren der nigrischen Staatsfirma Sopamin (Soci\u00e9t\u00e9 du Patrimoine des Mines au Niger\u00ad).<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Aus Arlit kamen 2021 \u00fcber 90 Prozent des nigrischen Uran\u00adexports. Bei der chemischen Behandlung des uranhaltigen Gesteins vor Ort entsteht Urankonzentrat, das wegen seiner goldgelben Farbe \u201eYellow Cake\u201c genannt wird. Einmal im Monat rollt ein Lkw-Konvoi voller blauer F\u00e4sser mit jeweils 600 Kilogramm Yellow Cake von Arlit bis zum Hafen Cotonou in Benin 1.950 Kilometer weiter s\u00fcdlich. Dort werden sie nach Narbonne in Frankreich verschifft.<\/p>\n<p>      Ein neuer Vertrag<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\">Seit dem Milit\u00e4rputsch in Niger am 26. Juli geht das alles nicht mehr. Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) hat Nigers Grenzen geschlossen, die \u00dcberg\u00e4nge nach Benin sind dicht. Nigers Milit\u00e4rjunta hat den Luftraum gesperrt, Orano-Mitarbeiter k\u00f6nnen nicht mehr zwischen Frankreich und Niger reisen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Die Junta hat au\u00dferdem einen Uranexportstopp verf\u00fcgt, wobei unklar ist, was das in der Praxis hei\u00dft. \u201eDie aktuelle Krise hat keine kurzfristigen Auswirkungen auf die Lieferkapazit\u00e4ten von Orano\u201c, erkl\u00e4rte ein Unternehmenssprecher vor kurzem gegen\u00fcber AFP. Orano f\u00f6rdert auch in anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p><a class=\"slides icon maximize_opahov large pswp-slides pl-0\" href=\"https:\/\/taz.de\/picture\/6479496\/1200\/grafik-taz-230828-Niger-04-Online-2.webp\" data-pswp-width=\"1200\" data-pswp-height=\"944\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/grafik-taz-230828-Niger-04-Online-2.webp\" alt=\"Die Uranmienen in Niger liegen vor allem im Westen des Landes, in der N\u00e4he der Grenzen zu Mali und Algerien, das f\u00fcr China interessante \u00d6lfeld bei Agadem liegt im Osten\" title=\"Die Uranmienen in Niger liegen vor allem im Westen des Landes, in der N\u00e4he der Grenzen zu Mali und Algerien, das f\u00fcr China interessante \u00d6lfeld bei Agadem liegt im Osten\" height=\"523\" type=\"image\/webp\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Erst am 4. Mai, wenige Monate vor dem Putsch, unterschrieb Orano mit Nigers damaliger Regierung ein neues Partnerschaftsabkommen. Die vor zwei Jahren stillgelegte Mine Cominak (Compagnie Mini\u00e8re d\u2019Akokan) s\u00fcdwestlich der Mine Somair soll saniert werden, und vor allem soll Orano die zweite gro\u00dfe Uranreserve Nigers neben denen um Arlit neu in Angriff nehmen: Imouraren, das zwischen Arlit und Agadez liegt und dessen Uranreserven auf \u00fcber 213.000 Tonnen gesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"9\">Orano h\u00e4lt daran gemeinsam mit s\u00fcdkoreanischen Investoren 66,65 Prozent, der nigrische Staat den Rest. Oranos Vorg\u00e4nger Areva erwarb die F\u00f6rderrechte dort bereits 2009, aber nach ersten Bohrungen wurde die Arbeit 2014 eingefroren.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"10\">Im neuen Abkommen hat sich Orano nun verpflichtet, mit Investitionen von 85 Millionen Euro die Machbarkeit der Uranf\u00f6rderung in Imouraren zu pr\u00fcfen, um bis 2028 eine Entscheidung dar\u00fcber treffen zu k\u00f6nnen. Aus Imouraren sollen 35 Jahre lang 5.000 Tonnen Uran pro Jahr kommen, viel mehr als aus den Minen von Arlit. Orano soll ab 2030 au\u00dferdem j\u00e4hrlich 40 Millionen Euro f\u00fcr Sozialprojekte ausgeben.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"11\">Die teuren und langen Pr\u00fcfungen haben damit zu tun, dass in Imouraren eine neue F\u00f6rdermethode geplant ist, n\u00e4mlich die Injektion von S\u00e4ure in die uranhaltigen B\u00f6den, um das Mineral herauswaschen zu k\u00f6nnen. Dies wird als moderne Alternative zum Tagebau gepriesen, wie er in den Somair-Minen von Arlit betrieben wird. Aber Umweltsch\u00fctzer f\u00fcrchten eine radioaktive Belastung der B\u00f6den und des Grundwassers.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"12\">Vier Jahrzehnte Uranabbau bei Arlit und dem Nachbarort Akokan haben dort aber heftige Spuren hinterlassen: 35 Meter hohe Abraumhalden auf einer Fl\u00e4che von 120 Hektar, insgesamt 20 Millionen Tonnen Ger\u00f6ll. Oranos Filiale Cominak hat zwar zugesagt, zehn Jahre lang das Gel\u00e4nde mit Ausgaben von 150 Millionen Euro zu s\u00e4ubern, gefolgt von mindestens f\u00fcnf Jahre Umwelt\u00fcberwachung. Aber Umweltsch\u00fctzer bezweifeln, dass das gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>      Die Folgen des Uranabbaus<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"14\">Die Abraumhalden \u201esind radioaktiv\u201c, sagt der Chef der Minenabteilung des Departments Arlit, Bassirou Babal\u00e9, und warnt von Radon-Gaskonzentrationen in der Stadt Arlit. Die Gesundheitsbeh\u00f6rde Osra (Observatoire de la sant\u00e9 de la r\u00e9gion d\u2019Agadez), die seit 2012 die Gesundheit ehemaliger Besch\u00e4ftigter von Somair und Cominak verfolgt, hat unter 2.000 Personen 10 auf radioaktive Verseuchung zur\u00fcckzuf\u00fchrende Berufserkrankungen festgestellt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"15\">Der nigrische Dokumentationsfilm \u201eLa Col\u00e8re dans le vent\u201c (Wut im Wind) wies 2016 eine H\u00e4ufung von Krebserkrankungen, Lungenerkrankungen und Missbildungen bei Neugeborenen nach, ebenso Viehsterben dort, wo der Wind radioaktiven Staub hintr\u00e4gt. Aus dem Abraum der Uranminen seien H\u00e4user gebaut worden, die verseucht seien, sagten Anwohner aus; die Diemenbelegschaft bek\u00e4me Mineralwasser zu trinken, die Anwohnerinnen m\u00fcssten das verseuchte Grundwasser nutzen. Der Film wurde in franz\u00f6sischen Instituten weltweit gezeigt \u2013 nicht aber in Nigers Hauptstadt Niamey, wo Frankreichs Botschaft sich querstellte.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"16\">\u201eMit Nigers Uran bekommt Frankreich Strom und Gesch\u00e4fte, Niger bekommt Verschmutzung und Radioaktivit\u00e4t\u201c, sagt ein franz\u00f6sischer Bergbauingenieur der taz. Unter diesen Umst\u00e4nden ist die gute Zusammenarbeit zwischen Nigers wechselnden Regierungen und Frankreichs Uranf\u00f6rderern problematisch. Niger profitiert trotz mehrerer Nachverhandlungen f\u00fcr bessere Preise sehr wenig vom Uran \u2013 nur 5 Prozent des Staatshaushalts, \u00e4rgerte sich 2014 Nigers damaliger Pr\u00e4sident Mahamadou Issoufou.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"17\">Nigrischen Exilberichten zufolge war der gew\u00e4hlte und mittlerweile gest\u00fcrzte Pr\u00e4sident Mohamed Bazoum skeptisch gegen\u00fcber dem neuen Abkommen mit Orano. Er lie\u00df es im Mai von seinem Premier\u00administer Mahamoudou Ouhou\u00admoudou unterzeichnen, w\u00e4hrend er nach London zur Kr\u00f6nungsfeier f\u00fcr Charles III. flog. Seine Skepsis bezog sich auch auf die neue F\u00f6rdermethode.<\/p>\n<p>      Chinas Interessen in Niger<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-23\" pos=\"19\">Kritik gibt es aber auch daran, dass Orano mit dem neuen Vertrag nun Imouraren erstmal brachliegen lassen darf. Denn ein anderer gro\u00dfer Abnehmer dr\u00e4ngt l\u00e4ngst nach \u00adNiger: China. 2007 wurde die staatliche chinesische Nukleargesellschaft CNNC (China National Nuclear Company) Hauptaktion\u00e4r des Joint Ventures Somina (Soci\u00e9t\u00e9 des Mines d\u2019Azelik) mit 37,2 Prozent der Anteile, vor Nigers Regierung mit 33 Prozent sowie anderen Firmen aus China und S\u00fcdkorea.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"20\">Azelik, westlich der Handelsstadt Agadez gelegen, soll bis zu 10.000 Tonnen Uranreserven halten. Die kanadische Uranfirma Goviex will die etwas gr\u00f6\u00dferen Uranreserven von Madaouela nahe Arlit entwickeln, die ebenfalls kanadische Global Atomic die mit 39.500 Tonnen noch gr\u00f6\u00dferen Reserven von Dasa 100 Kilometer s\u00fcdlich.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"21\">China interessiert sich auch f\u00fcr einen anderen Rohstoff in Niger: \u00d6l. Aktuell f\u00f6rdert Niger lediglich 20.000 Barrel Roh\u00f6l pro Tag, zumeist in Agadem im Osten des Landes, wo <a href=\"http:\/\/www.petrochina.com.cn\/\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">die chinesische PetroChina<\/a> t\u00e4tig ist. Aber im April 2023 verk\u00fcndete der \u00d6lminister der jetzt gest\u00fcrzten Regierung, Sani Mahamadou, Niger wolle seine \u00d6lf\u00f6rderung verzehnfachen. Mit 200.000 Barrel t\u00e4glich werde das \u00d6l bis 2025 80 Prozent der Exporteinnahmen und 50 Prozent der Staatseinnahmen ausmachen und Uran verdr\u00e4ngen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"22\">Das neue \u00d6l findet sich vor allem unter dem 100.000 Quadratkilometer gro\u00dfen Naturschutzgebiet RNNTT (R\u00e9serve Naturelle Nationale Termin et Tin-Toumma) mitten in der Saharaw\u00fcste.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"23\">2019 lie\u00df Nigers Regierung eigens die Grenzen dieses Gebiets ver\u00e4ndern, auf Druck von PetroChinas Vorg\u00e4ngerfirma CNPC (China National Petroleum Corporation). Und im Nachbarland Algerien interessiert sich die staatliche \u00d6lfirma Sonatrach f\u00fcr \u00d6lvorkommen in Niger nahe der Grenze. Die Sonatrach-Tochter Sipex unterschrieb im Februar 2023 ein Production Sharing Agreement mit Nigers \u00d6lministerium.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-29\" pos=\"24\">F\u00fcr den \u00d6lexport br\u00e4uchte Niger noch etwas anderes: eine \u00d6lpipeline. Die im Bau befindliche Niger-Benin-Pipeline aus den \u00d6lfeldern von Agadem quer durch den S\u00fcden Nigers und dann durch Benin bis zum Hafen Cotonou w\u00e4re mit 1980 Kilometer die l\u00e4ngste in Afrika und soll 110.000 Barrel \u00d6l pro Tag transportieren. Das 4 Mil\u00adliar\u00adden US-Dollar teure Bauwerk ist angeblich zu gro\u00dfen Teilen fertig. Es soll von China betrieben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niger ist international von strategisch viel gr\u00f6\u00dferer Bedeutung als Mali oder Burkina Faso. 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