{"id":5432,"date":"2026-04-20T21:11:03","date_gmt":"2026-04-20T21:11:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5432\/"},"modified":"2026-04-20T21:11:03","modified_gmt":"2026-04-20T21:11:03","slug":"wie-eine-frau-im-senegal-nomadische-hirten-in-eine-neue-zeit-fuehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5432\/","title":{"rendered":"Wie eine Frau im Senegal nomadische Hirten in eine neue Zeit f\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p id=\"article_124-1_fb_2\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">\u201eAwa ist eine K\u00e4mpferin mit einzigartiger Autorit\u00e4t in dieser Region\u201c, sagt Aliou Samba Ba, Anf\u00fchrer einer einflussreichen Hirtenvereinigung im Schutzgebiet. \u201eWer hier im Gebiet etwas in Angriff nehmen will \u2013 sei es politisch, wirtschaftlich, kulturell oder religi\u00f6s \u2013, kommt an ihr nicht vorbei.\u201c Sow will den Fulbe im Schutzgebiet eine bessere Zukunft geben und hat sich mit ihrer jahrzehntelangen Arbeit hohes Ansehen verschafft.<\/p>\n<p id=\"article_124-1_fb_3\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Weil die Hirtengemeinschaften hier eine politische Vertretung haben, hat die Regierung in den letzten Jahren in die Entwicklung der l\u00e4ndlichen Gebiete investiert. Sie hat Viehzucht und -handel massiv gef\u00f6rdert. Das vermeidet Konflikte, die anderswo das Zusammenleben mit der sesshaften Bev\u00f6lkerung bedrohen.<\/p>\n<p>Ein Vorbild f\u00fcr alle Fulbe-Gemeinschaften<\/p>\n<p id=\"article_124-1_fb_4\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Doch die Niederschl\u00e4ge gehen weiter zur\u00fcck, Gr\u00e4ser sterben ab, und der Druck auf die Wasserressourcen w\u00e4chst. Heute begeben sich nicht mehr ganze Familien auf Transhumanz. Es sind vorwiegend M\u00e4nner, die zu Fu\u00df und mit Eselskarren lange Wege gehen und Frauen und Kinder in den ausged\u00f6rrten D\u00f6rfern zur\u00fccklassen. Sow, die eine ganze Reihe von Programmen und Initiativen leitet, will diese Frauen mobilisieren und ein politisches System schaffen, das auch f\u00fcr Gemeinschaften jenseits des Schutzgebiets ein Vorbild sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Als \u00e4ltestes von neun Kindern wuchs Sow in einem Fulbe-Haushalt in Barkedji auf. Sie hat eine tiefe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Traditionen ihrer Gemeinschaft entwickelt. Beim H\u00fcten ihrer Geschwister tat sie sich mit anderen M\u00e4dchen zusammen, die Feuerholz sammelten und von nahe gelegenen Brunnen Wasser holten. Mit 18 Jahren heiratete sie einen Mann, der sie lehrte, diese kollektive Kraft auch in anderen Bereichen zu nutzen. Er war Stabschef des Parlamentspr\u00e4sidenten und ermutigte sie, verschiedene Bezirke zu bereisen und Frauen zur politischen Teilhabe zu ermuntern. \u201eWenn ihr nicht an Versammlungen teilnehmt, werdet ihr nicht informiert\u201c, sagte sie, w\u00e4hrend sie mit den Frauen Hirse stampfte. \u201eWenn die Informationen nicht zu euch kommen, dann m\u00fcsst ihr hingehen und sie euch besorgen.\u201c<\/p>\n<p>Da es in der Gemeinde, in der Sow aufwuchs, keine regul\u00e4re Schule gab, blieb sie Analphabetin. Erst nach ihrer Wahl in einen Gemeinderat auf dem Land lernte sie mit Anfang drei\u00dfig lesen und schreiben und arbeitete sich dann in das Bodenrecht der l\u00e4ndlichen Gegend ein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/img_122-2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-51363\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/img_122-2-scaled.jpg\" alt=\"Fulbe: Frauenversammlung\" width=\"2560\" height=\"1355\"  \/><\/a><\/p>\n<p>Sow (M., in Hellblau) leitet in ihrem Haus ein Treffen von Landwirtinnen, die einem von Sow die einen eigenen Betrieb leiten, unter anderem mit Krediten. Die Frauen sammeln hier auch gegr\u00fcndeten Verband f\u00fcr Viehz\u00fcchterinnen angeh\u00f6ren. Der Verband unterst\u00fctzt Frauen, F\u00fchrungserfahrung, was ihnen f\u00fcr die Zukunft weitere Chancen er\u00f6ffnen kann.<\/p>\n<p>Foto von ROBIN HAMMOND<\/p>\n<p id=\"img_122-2\" class=\"article-in-image photo\">Die beiden Schutzgebiete Ferlo-Nord und Ferlo-S\u00fcd, bilden gemeinsam ein mehr als 12 000 Quadratkilometer gro\u00dfes Gebiet aus Schutz- und Pufferzonen. W\u00e4hrend der franz\u00f6sischen Kolonialzeit investierte die Regierung in Brunnen und verbot kommerzielle Bodenbewirtschaftung. Sie wollte so die Viehzucht f\u00f6rdern. Seit der Unabh\u00e4ngigkeit Senegals im Jahr 1960 nutzen die halb nomadischen Hirten weiterhin die Ressourcen in den k\u00fcnstlich geschaffenen Oasen entlang ihrer Wanderrouten. 300 000 Hirten leben in D\u00f6rfern entlang der Route.<\/p>\n<p class=\"article-in-image photo\">Sow initiierte lokale Gremien, die mit der senegalesischen Regierung die regionalen Wasserrechte und gemeinschaftlich genutzte Korridore f\u00fcr die Herden verwalten. Sie ermutigte Frauen, F\u00fchrungspositionen in den Gremien zu \u00fcbernehmen. \u201eWenn die Grasfl\u00e4chen gesch\u00e4digt sind, betrifft das Frauen genauso wie M\u00e4nner\u201c, erkl\u00e4rt sie. \u201eDeshalb sollten sie die Verwaltung dieser Ressourcen auch als gemeinsame Aufgabe begreifen.\u201c<\/p>\n<p>Eine gute Ausbildung f\u00fcr die Kinder<\/p>\n<p>Neben ihrem Einsatz f\u00fcr besseres Landmanagement engagiert sich Sow auch f\u00fcr jene, die bei der Entwicklung zur\u00fcckbleiben. Viele M\u00e4dchen im Teenageralter gehen nicht zur Schule, viele junge Frauen haben keine Arbeit. Sow hat eine Hirtenvereinigung f\u00fcr Frauen ins\u00a0Leben gerufen, der 1500 Frauen vor Ort angeh\u00f6ren; in der Region sind es mehr als 5000. Die Vereinigung unterst\u00fctzt die Anlage von Gemeinschaftsg\u00e4rten, die Nahrung und ein Zusatzeinkommen f\u00fcr die Familien liefern. Bed\u00fcrftige erhalten Zugang zur Krankenversicherung. Zudem hat sie einen Hilfsfonds in H\u00f6he von 22 000 Euro eingerichtet, der in Notlagen einspringt.<\/p>\n<p>All dies hat eine Aufw\u00e4rtsspirale in Gang gesetzt. Diouma Sow (nicht verwandt mit Awa) gibt ein gutes Beispiel ab: Sie ist stellvertretende B\u00fcrgermeisterin von Barkedji, als erste Frau \u00fcberhaupt. Ihre Karriere begann als Mitglied der Frauenvereinigung. Dort sammelte sie politische Erfahrung und \u00fcbernahm sp\u00e4ter eine Reihe h\u00f6herer und einflussreicherer \u00c4mter. \u201eWir wollen eine gute Ausbildung f\u00fcr unsere Kinder\u201c, sagt Diouma Sow. \u201eUnd wir wollen, dass Frauen selbstbestimmt leben und aktiv am lokalen Wirtschaftsleben teilnehmen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/img_130-2-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-51366 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/img_130-2-scaled.jpg\" alt=\"Fulbe: Frauen\" width=\"2560\" height=\"1568\"  \/><\/a><\/p>\n<p>Im gesamten Tschadbecken, an dem Staaten wie Tschad, Niger, Nigeria und Kamerun Anteil haben, gef\u00e4hrden von der dschihadistischen Terrorgruppe Boko Haram koordinierte Angriffe das Auskommen vieler Fulbe. Gemeinschaften von Hirten und Kleinbauern suchen Zuflucht in Lagern wie diesem.\u00a0Doch die gewaltsam ausgetragenen Territorialkonflikte sind nur eines von vielen Problemen, mit denen die Fulbe k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Foto von ROBIN HAMMOND<\/p>\n<p class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Eine der wichtigsten Initiativen von Awa Sow steht nur scheinbar in Widerspruch zur Tradition der halb nomadischen Lebensweise. Sie setzt auf kleinfl\u00e4chige Weidewirtschaft als verl\u00e4ssliche Einkommensquelle, die die Wandertierhaltung in Zeiten des Klimawandels erg\u00e4nzt. In der vergangenen Trockenzeit hat Sow einen Hirten eingestellt, der 45 K\u00fche und 300 Schafe auf der j\u00e4hrlichen Wanderung h\u00fctet. Bei wohlhabenderen Fulbe ist dies schon g\u00e4ngige Praxis. Wie schon in den Jahren zuvor behielt sie aber einen kleineren Teil ihrer Herde \u2013 f\u00fcnf K\u00fche und 140 Schafe \u2013 das ganze Jahr \u00fcber auf Weidefl\u00e4chen vor Ort.<\/p>\n<p id=\"article_129-1_fb_4\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Sow findet, dass diese Zweiteilung das traditionelle Nomadentum nicht untergr\u00e4bt. Der Lebensstil der Fulbe bleibt bestehen, gleichzeitig puffert die Weidehaltung Probleme ab, die den Tieren w\u00e4hrend der Wanderung widerfahren k\u00f6nnen. \u201eDie Hirten m\u00fcssen einfach ihre Methoden und Strategien \u00e4ndern\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p>Einige Fulbe verlie\u00dfen den Raum unter Protest<\/p>\n<p id=\"article_129-1_fb_5\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Die Idee entstand 2017, als Sow und andere Gemeindevorst\u00e4nde mit dem senegalesischen Minister f\u00fcr Viehzucht sprachen. Er hatte sich besorgt gezeigt, dass immer weniger Regen die Bedingungen f\u00fcr die Hirten erschwert. Der Minister pl\u00e4dierte f\u00fcr den Anbau klimaresistenter Pflanzen. Mit ihnen k\u00f6nnten die Viehz\u00fcchter einen Futtervorrat f\u00fcr l\u00e4ngere Trockenperioden anlegen.<\/p>\n<p id=\"article_129-1_fb_6\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Einige Hirten verlie\u00dfen unter Protest den Raum, emp\u00f6rt \u00fcber den Vorschlag, der ihren nomadischen Traditionen ihrer Meinung nach widersprach. Awa Sow\u00a0jedoch war angetan von der Idee. Schon vor einigen Jahren hat sie einen Teil ihres Landes eingez\u00e4unt. Einige Schafe und K\u00fche grasen dort das ganze Jahr \u00fcber. Sie baut hitze- und trockenheitsresistente Futtergr\u00e4ser wie Maralfalfa an, die getrocknet eine billige und nahrhafte Alternative zur nat\u00fcrlichen Vegetation darstellen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/img_132-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-51369\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/img_132-4.jpg\" alt=\"Fulbe: Familie\" width=\"1020\" height=\"1280\"  \/><\/a><\/p>\n<p>Usmaan Soh, 27, lebt mit seinen Ehefrauen Naana (2. v. l.) und Kura sowie den Kindern Hadraan Usman (l.) und Haawa Kura im Senegal.<\/p>\n<p>Foto von ROBIN HAMMOND<\/p>\n<p id=\"article_132-1_fb_2\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Sow ist \u00fcberzeugt, dass mehrere unterschiedliche Arten der Viehhaltung die beste Absicherung gegen den Klimawandel bieten. Sie unterst\u00fctzt ein Projekt, das junge Hirten in die Weidehaltung einf\u00fchrt. Es finanziert den Teilnehmern je acht Schafe, die sie in einem Pferch halten k\u00f6nnen, dazu Futter, Wasserspender und Zugang zu tier\u00e4rztlicher Versorgung. F\u00fcr die Fulbe sind die Tiere eigentlich Familienmitglieder, in Notzeiten d\u00fcrfen die Projektteilnehmer sie aber verkaufen. Den Gewinn m\u00fcssen sie dann allerdings in neue Tiere reinvestieren. Eine 28-j\u00e4hrige alleinerziehende Mutter von zwei Kindern hat k\u00fcrzlich ihre acht Schafe verkauft und sich von dem Erl\u00f6s neun j\u00fcngere Schafe zugelegt. In einigen Monaten will sie das wiederholen. Einen Teil ihres Gartens hat sie f\u00fcr Futterpflanzen abgetrennt.<\/p>\n<p id=\"article_132-1_fb_3\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Au\u00dferhalb der Schutzgebiete k\u00e4mpfen Fulbe vielerorts noch immer um Rechte und Ressourcen. Doch im Schutzgebiet hat Sows Zusammenarbeit mit der Regierung in den letzten 15 Jahren einiges bewegt: Dutzende neue Brunnen, bessere Schulen und Gesundheitseinrichtungen sind entstanden. Viele Hirten haben Kredite f\u00fcr den Kauf von Tieren erhalten.<\/p>\n<p>\u201eAwa hat alles ver\u00e4ndert\u201c<\/p>\n<p id=\"article_132-1_fb_4\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Im vergangenen November, wenige Tage vor einer wichtigen Parlamentswahl, besuchte einer der Spitzenkandidaten die Gemeinde. Begleitet wurde er von Trommlern und traditionellen, singenden Geschichtenerz\u00e4hlern, den Griots. Sie er\u00f6ffneten die Versammlung mit einem Loblied auf Sow. \u201eFr\u00fcher w\u00fcnschten sich die Familien einen Jungen als Erstgeborenes\u201c, sang einer. \u201eDoch Awa, die Erstgeborene, ist eine gro\u00dfe Quelle des Stolzes. Awa hat alles ver\u00e4ndert. Sie hat uns gezeigt, dass eine Frau tun kann, was tausend M\u00e4nner nicht zustande bringen.\u201c<\/p>\n<p id=\"article_132-1_fb_5\" class=\"article-full-body sans-serif\" style=\"color: #000000;\">Am Wahltag gab Awa ihre Stimme in einer nahe gelegenen Schule ab. \u201eFr\u00fcher gingen die Frauen nicht zum W\u00e4hlen. Es hat sie einfach nicht interessiert\u201c, sagt sie. \u201eAber wenn man sich die Wartenden heute ansieht, hat sich viel ver\u00e4ndert.\u201c Mehr als die H\u00e4lfte der abgegebenen Stimmen stammten von Frauen. F\u00fcr Awa ist das ihr gr\u00f6\u00dfter Erfolg.<\/p>\n<p>Dieser Artikel erschien in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.verlagshaus24.com\/magazine\/national-geographic\/national-geographic\/?utm_source=nationalgeographic.de&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=NG+Web+Performance&amp;utm_term=National+Geographic+11%2F2025&amp;utm_content=%2Fphysik%2F2025%2F10%2Fim-sinfonieorchester-will-jeder-die-erste-geige-spielen%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">National Geographic 7\/2025<\/a>\u00a0\u2013 jetzt bestellen!<\/p>\n<p>Empfehlung: <a href=\"https:\/\/www.verlagshaus24.com\/national-geographic-testabo-plus\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Testen Sie jetzt National Geographic<\/a> f\u00fcr nur 14,90 Euro \u2013 3 Ausgaben plus Geschenk!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eAwa ist eine K\u00e4mpferin mit einzigartiger Autorit\u00e4t in dieser Region\u201c, sagt Aliou Samba Ba, Anf\u00fchrer einer einflussreichen Hirtenvereinigung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5433,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[3315,3316,3317,300],"class_list":{"0":"post-5432","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-senegal","8":"tag-fulani","9":"tag-fulbe","10":"tag-nomaden","11":"tag-senegal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116439094873018202","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5432","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5432"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5432\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5432"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5432"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5432"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}