{"id":5783,"date":"2026-04-21T03:21:10","date_gmt":"2026-04-21T03:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5783\/"},"modified":"2026-04-21T03:21:10","modified_gmt":"2026-04-21T03:21:10","slug":"fuer-320-millionen-euro-chinesischer-konzern-koennte-zuschlag-fuer-eu-projekt-in-senegal-erhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5783\/","title":{"rendered":"F\u00fcr 320 Millionen Euro: Chinesischer Konzern k\u00f6nnte Zuschlag f\u00fcr EU-Projekt in Senegal erhalten"},"content":{"rendered":"<p>Ein chinesisches Staatsunternehmen steht vor dem Zuschlag f\u00fcr ein mit 320 Millionen Euro finanziertes EU-Projekt im Senegal. <a href=\"https:\/\/euractiv.de\/news\/empoerung-chinesisches-staatsunternehmen-steht-kurz-vor-der-zuteilung-eines-320-millionen-euro-eu-projekts-in-afrika\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Laut Euractiv<\/a> ist der Schienenfahrzeughersteller CRRC Favorit f\u00fcr die Lieferung von 380 Erdgasbussen f\u00fcr den Nahverkehr in Dakar.<\/p>\n<p>Das Projekt wird von einem Konsortium europ\u00e4ischer Institutionen finanziert, darunter die Europ\u00e4ische Investitionsbank, die EU-Kommission, die franz\u00f6sische Entwicklungsagentur AFD und die deutsche Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau. CRRC setzte sich demnach gegen den schwedischen Hersteller Scania und einen weiteren chinesischen Anbieter durch, nachdem das Unternehmen ein Angebot eingereicht hatte, das weniger als halb so teuer war wie jenes der Konkurrenz.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/704675650_highres-1024x683.jpg\" alt=\"Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    A general view of downtown in Dakar, Senegal, Wednesday, March 18, 2026<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved<\/p>\n<p>In Br\u00fcssel sorgt der m\u00f6gliche Zuschlag f\u00fcr Kritik. Der d\u00e4nische EU-Abgeordnete Kristoffer Storm sagte: \u00abDas ist v\u00f6llig verr\u00fcckt.\u00bb Auch der liberale Politiker Sandro Gozi erkl\u00e4rte: \u00abWenn Europa es mit der strategischen Autonomie ernst meint, kann es nicht neutral bleiben, wenn es um das eigene Geld geht.\u00bb Er forderte, EU-finanzierte Projekte sollten \u00abeine klare europ\u00e4ische Pr\u00e4ferenz haben\u00bb.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Die Entscheidung \u00fcber den Zuschlag wurde zuletzt auf einen sp\u00e4teren Zeitpunkt verschoben, m\u00f6glicherweise aufgrund politischen Drucks. Scania ist der einzige europ\u00e4ische Bieter in dem Verfahren.<\/p>\n<p>Die EU verfolgt mit ihrer Global-Gateway-Initiative das Ziel, wirtschaftliche Entwicklung in Drittstaaten zu f\u00f6rdern und eine Alternative zu Chinas Infrastrukturstrategie zu bieten. Ein Sprecher der EU-Kommission erkl\u00e4rte jedoch, G20-Staaten ausserhalb der EU seien \u00abgrunds\u00e4tzlich nicht teilnahmeberechtigt\u00bb, w\u00e4hrend Partnerinstitutionen eigene Vergaberegeln anwenden k\u00f6nnten. Die Europ\u00e4ische Investitionsbank k\u00fcndigte an, das Verfahren zu pr\u00fcfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein chinesisches Staatsunternehmen steht vor dem Zuschlag f\u00fcr ein mit 320 Millionen Euro finanziertes EU-Projekt im Senegal. 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