{"id":5900,"date":"2026-04-21T05:45:37","date_gmt":"2026-04-21T05:45:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5900\/"},"modified":"2026-04-21T05:45:37","modified_gmt":"2026-04-21T05:45:37","slug":"kamerun-die-kirche-tickt-dort-etwas-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5900\/","title":{"rendered":"Kamerun: \u201eDie Kirche tickt dort etwas anders\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Schon dreimal war ein Papst in Kamerun: Johannes Paul II. besuchte das Land 1985 und 1995, und Benedikt XVI. reiste 2009 dorthin.&#13;\n<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-04\/papst-leo-xiv-reise-afrika-live-programm.html\" title=\"Live bei uns: Papst Leo in Afrika\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/marzo\/24\/Photo-voyage-du-Pape-2026.-paysageAEM.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Live bei uns: Papst Leo in Afrika\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Seine dritte Auslandsreise f\u00fchrt Leo XIV. vom 13.-23. April in vier afrikanische L\u00e4nder: Algerien, Kamerun, Angola und \u00c4quatorialguinea. Hier schon mal zum Vormerken: Unsere &#8230;\n     <\/p>\n<p>Nun kommt Leo \u2013 vom 15. bis 18. April wird er sich in Yaound\u00e9, Bamenda und Douala aufhalten. Vor allem in Bamenda im Osten des Landes wird er dabei auch mit einem Konflikt in Ber\u00fchrung kommen, der international fast nicht beachtet wird, aber seit 2013 Tausende von Menschenleben gefordert und eine halbe Million Menschen zu Binnenfl\u00fcchtlingen gemacht hat.<\/p>\n<p>Stefan von Kempis unterhielt sich f\u00fcr uns mit dem kamerunischen Herz-Jesu-Priester Boris Signe \u00fcber sein Land, die Menschen und die Kirche dort.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/aprile\/10\/Boris.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"P. Boris Signe\" title=\"P. Boris Signe\"\/><\/p>\n<p>\n   P. Boris Signe\n  <\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-04\/kamerun-hoffnung-friedensdialog-papstreise-missio-erwartungen.html\" title=\"Kamerun: Hoffnung auf Friedensdialog durch Papstreise\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/ottobre\/08\/s9.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Kamerun: Hoffnung auf Friedensdialog durch Papstreise\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       Ab Mittwoch, 15. April, ist Papst Leo in Kamerun. Vor allem in der Nordwestregion, wo seit Jahren ein bewaffneter Konflikt tobt, hoffen Menschen vor Hintergrund des Papstbesuches &#8230;\n      <\/p>\n<p> <br \/>\nInterview <\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Land ist Kamerun?<\/p>\n<p>\u201eKamerun ist ein sehr gro\u00dfes Land, in dem ganz verschiedene Kulturen leben. Man sagt immer, das Land sei ein Afrika im Kleinen: Das bedeutet, alles, was in Afrika zu finden ist, kann man auch in Kamerun sehen. Ich spreche hier nicht nur von einer gro\u00dfen kulturellen Vielfalt, sondern auch von der Landschaft \u2013 von Nord bis S\u00fcd, von West bis Ost merkt man ganz viele Unterschiedlichkeiten. Und es ist immer schwer, pauschal zu sagen: In Kamerun liegen die Dinge so und so; man muss immer unterscheiden zwischen Norden, S\u00fcden, Osten und Westen. Ein Land mit ganz verschiedenen Realit\u00e4ten.\u201c<\/p>\n<p>Es geht ja auch eine Sprachgrenze genau mittendurch: Englisch und Franz\u00f6sisch.<\/p>\n<p>\u201eGenau. Beide sind offizielle Amtssprachen. W\u00e4hrend der Kolonialzeit wurde Kamerun in zwei gro\u00dfe Gebiete geteilt; 20\u00a0Prozent der Bev\u00f6lkerung sprechen Englisch, sie leben in zwei der zehn Gro\u00dfregionen des Landes; der Rest spricht \u00fcberwiegend Franz\u00f6sisch, 80\u00a0Prozent der Bev\u00f6lkerung. Doch dar\u00fcber hinaus gibt es ganz viele weitere Sprachen: ungef\u00e4hr 240 lokale Sprachen landesweit. Die Erziehung an den Schulen l\u00e4uft in den franz\u00f6sischen Regionen auf Franz\u00f6sisch und in den englischsprachigen Regionen auf Englisch.\u201c<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/04\/14\/20\/1776192367634.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\" \" title=\" \"\/><\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/vatikan\/news\/2026-04\/kardinal-parolin-papst-leo-xiv-apostolische-reise-afrika-itv.html\" title=\"Parolin zur Afrikareise: Katholiken sollen Tr\u00e4ger des Wandels sein\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2023\/02\/01\/19\/1675276696127.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Parolin zur Afrikareise: Katholiken sollen Tr\u00e4ger des Wandels sein\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       Leo XIV. reist nach Afrika, um den Menschen nahe zu sein, die in existenziellen Randgebieten leben, und ihnen die Hoffnung Christi zu bringen. Das unterstreicht der vatikanische &#8230;\n      <\/p>\n<p>Und merkt man das auch als Schwierigkeit im Alltag, oder ist das so ein bisschen wie in der Schweiz oder in Kanada, wo man eben als verschiedene Kommunit\u00e4ten nebeneinander herlebt?<\/p>\n<p>\u201eSeit ungef\u00e4hr zehn Jahren herrscht eine gro\u00dfe anglophone Krise in Kamerun, was das soziale Leben der Kameruner total ver\u00e4ndert hat; doch davor hat das Land immer als friedlich gegolten. In jeder Region sprach man in der jeweiligen Sprache. Jetzt aber, nach der Krise, ist alles gemischt: Wir sind viel gemischter und wohnen jetzt nebeneinander, denn viele Kameruner aus den anglophone Regionen haben ihre Regionen verlassen, sind in andere Regionen des Landes gezogen und leben auch mit anderen Familien, die franz\u00f6sisch sprechen. Das Ergebnis: In den franz\u00f6sischsprachigen Schulen gibt es mittlerweile auch starke Sektionen f\u00fcr Englischsprachige, und umgekehrt. Genauso in den Pfarreien: Viele Pfarreien, nahezu alle, haben jetzt Gottesdienste auch auf Englisch. Das ist vielleicht ein positiver Punkt der Krise hier \u2013 wobei es immer schwierig ist, von Positivem zu sprechen, wenn es um eine Krise geht. Aber das Zusammenleben ist noch st\u00e4rker geworden. Man lebt weniger nebeneinander, mehr miteinander!\u201c<\/p>\n<p>\n   Hier das gesamte Interview zum Nachh\u00f6ren\n  <\/p>\n<p>Wie ist die Kirche in Kamerun? Und die Katholiken \u2013 wie leben und wie denken sie?<\/p>\n<p>\u201eReligion insgesamt ist in Kamerun nie ein Problem gewesen; die Katholiken haben immer friedlich mit anderen Konfessionen oder auch Religionen gelebt. Die Katholiken stellen immer noch mehr als 40 Prozent der Bev\u00f6lkerung, aber das Zusammenleben mit evangelischen Christen und auch mit Muslimen ist gut. Ich selbst komme aus der N\u00e4he einer islamischen Stadt, und der dortige K\u00f6nig ist Muslim, kommt aber manchmal an Weihnachten zu den Christen, und der Pfarrer wird auch bei den Muslimen eingeladen. Das ist nur ein Beispiel: Auf dem Feld der Religion sind wir sehr offen.<\/p>\n<p>Um jetzt auf den besonderen Fall der Katholiken zu sprechen zu kommen: Die Kirche in Kamerun ist sehr sensibel f\u00fcr aktuelle Themen, die in den vergangenen Jahren stark thematisieren wurden. Es gibt ganz sensible Themen, die Katholiken manchmal ein bisschen \u00e4rgern&#8230;\u201c<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/04\/14\/20\/1776191778875.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\" \" title=\" \"\/><\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-04\/kamerun-papst-leo-xiv-reise-tragweite-katholische-kirche-glaube.html\" title=\"Kamerun: Die gesellschaftliche Tragweite der katholischen Kirche\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2026\/04\/08\/15\/1775656588484.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Kamerun: Die gesellschaftliche Tragweite der katholischen Kirche\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       Die katholische Kirche im Kamerun fungiert \u00fcber ihre pastoralen Aufgaben hinaus als ein zentraler Akteur im Prozess der menschlichen Entwicklung. Durch ein umfangreiches Netzwerk &#8230;\n      <\/p>\n<p>Was meinen Sie damit?<\/p>\n<p>\u201eSie erinnern sich zum Beispiel an die Offenheit des fr\u00fcheren Papstes Franziskus, der eine Politik der Inklusivit\u00e4t verfolgte, etwa in der Frage der Homosexuellen. In Kamerun wurde das Dokument des Glaubensdikasteriums (\u201eFidei supplicans\u201c, das unter bestimmten Bedingungen eine Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt) stark kritisiert. Das r\u00fchrte an Fragen des Glaubens und der Kultur; viele sagten: \u201aBei uns geht das nicht. Nat\u00fcrlich sind alle in der Kirche willkommen, alle d\u00fcrfen und sollen auch in der Kirche mitmachen. Aber die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren \u2013 das ist wie eine Hochzeit, und in unserer Kultur ist das schwer zu integrieren\u2018. Viele Bisch\u00f6fe haben auf diese Weise reagiert, nicht nur in Kamerun, sondern in ganz Afrika.<\/p>\n<p>Ich nenne nur dieses Beispiel, um zu zeigen, dass die Kirche in Kamerun vielleicht etwas anders denkt. Viele Kameruner sagen sogar, sie w\u00e4ren bereit, die Kirche zu verlassen, falls die Kirche eine andere Richtung nimmt als die, die immer gelehrt worden ist. Das ist zumindest der Eindruck, den ich nach vielen Gespr\u00e4chen zu diesem Thema gewonnen habe. Dass die Kirche offen sein soll, ist keine Frage \u2013 alle sind damit einverstanden. Das Problem war dieses Dokument des Glaubensdikasteriums zu diesem Thema\u2026\u201c<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2026\/04\/08\/15\/1775656590700.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\" \" title=\" \"\/><\/p>\n<p>\n    \u00a0 (AFP or licensors)\n  <\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-04\/papst-leo-reise-afrika-missio-algerien-kamerun-angola-kirche.html\" title=\"\u201eSchwerpunkt von Leos Afrikareise wird der Friede sein\u201c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/aprile\/01\/foto10-Semana-Santa-Angola.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"\u201eSchwerpunkt von Leos Afrikareise wird der Friede sein\u201c\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       Bei seiner bevorstehenden Reise nach Afrika wird Leo XIV. den Akzent vor allem auf das Thema Frieden legen. Davon ist Weronika Vogel vom katholischen Missionswerk Missio Aachen &#8230;\n      <\/p>\n<p>Und was sagen Sie als Priester aus Kamerun, der aber auch in Europa lebt und in Freiburg studiert hat, den Menschen in Kamerun in dieser Hinsicht?<\/p>\n<p>\u201eIch pers\u00f6nlich denke: Wir leben in einer globalen Welt, und diese Globalit\u00e4t bedeutet das Nebeneinander vieler Kulturen und Mentalit\u00e4ten. Es ist wichtig, das zu beachten. Manchmal vergessen wir, dass alle Menschen in der Welt aus verschiedenen Kulturfeldern bekommen, und deswegen kommt es zu vielen Konflikten. Die Tendenz, die ich in Europa merke, ist, dass man das Geschehen nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch sehr stark in der Kirche, entsprechend der europ\u00e4ischen Idee und dem europ\u00e4ischen Kontext analysiert, dabei aber wenig achtgibt auf andere Realit\u00e4ten. Dabei ist das sehr, sehr wichtig.<\/p>\n<p>Diese Frage der Universalit\u00e4t der Kirche heute steht vor vielen Schwierigkeiten. Wenn wir eine einzige Kirche sind und dennoch mit vielen verschiedenen Mentalit\u00e4ten, Kulturen, Hintergr\u00fcnden konfrontiert werden, dann m\u00fcssen wir vielleicht anders denken. Das Ziel sollte sein, dass die Menschen im Glauben wachsen, und nicht, dass die Kirche dazu beitr\u00e4gt, dass Menschen vom Glauben abfallen. Eine Entscheidung, die in einem bestimmten Kontext getroffen wurde, kann sehr stark die Realit\u00e4t anderswo beeinflussen, und umgekehrt. Ein anderes Thema, das den Afrikanern am Herzen liegt \u2013 hier spreche ich jetzt nicht nur von der Kirche, sondern von der Kultur \u2013, ist zum Beispiel die Polygamie. Wenn die Afrikaner das Thema der Polygamie ansprechen, ist das in Europa schwer zu verstehen.<\/p>\n<p>Die Kirche m\u00fcsste wiederentdecken, was genau ihre Lehre ist \u2013 und wie sie in den verschiedenen Kulturen und Realit\u00e4ten aktualisiert werden kann. Das ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit; ich pers\u00f6nlich sehe keine einfache L\u00f6sung, aber diese anspruchsvolle Arbeit muss geleistet werden.\u201c<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2026\/04\/14\/16\/1776175285278.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\" \" title=\" \"\/><\/p>\n<p>\n    \u00a0 (AFP or licensors)\n  <\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2024-06\/kamerun-boko-haram-terror-priester-pastoral-kirche-solidaritaet.html\" title=\"Kamerun: Ein junger Priester berichtet vom Terror durch Boko Haram\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2024\/giugno\/20\/foto-Camerun.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Kamerun: Ein junger Priester berichtet vom Terror durch Boko Haram\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       In Tourou, einem kamerunischen Dorf an der Grenze zu Nigeria, verbreitet die Terrorsekte Boko Haram bis zum heutigen Tag Angst und Schrecken. Der Pfarrer der Gemeinde St. Lukas in &#8230;\n      <\/p>\n<p>Letzte Frage: Was erhoffen, was erwarten Sie sich vom Papstbesuch in Kamerun?<\/p>\n<p>\u201eBevor die Entscheidung zur Reise endg\u00fcltig getroffen wurde, gab es in Kamerun ganz viele unterschiedliche Meinungen dazu. Viele waren nicht daf\u00fcr; sie sagten: \u201aDas soll ja nur dazu dienen, damit die Regierung ihre Reputation verbessert\u2018. Aber ich pers\u00f6nlich denke, es ist gut, dass der Papst Kamerun besucht! Vor allem, um den Glauben der Christen in Kamerun zu st\u00e4rken \u2013 das brauchen wir heute. Und die Reise wird vielen Menschen zeigen, dass die Kirche ihren Weg mit allen zusammen zur\u00fccklegt. Dass die Kirche nicht nur f\u00fcr eine bestimmte Kategorie von Menschen da ist, sondern f\u00fcr alle Menschen.<\/p>\n<p>Ich erwarte von Papst Leo, dass er genau das zeigt: die Pr\u00e4senz der Kirche f\u00fcr alle. Auch f\u00fcr die, die stark von Krisen getroffen wurden. Ich erwarte vom Papst, dass er die Botschaft von Frieden stark betont; dass seine Pr\u00e4senz auch die Regierenden in einer Weise anspricht, dass sie sich von der Botschaft des Friedens und der Gerechtigkeit transformieren lassen. Wir haben eine Reihe von Krisen hinter uns, und der Papstbesuch in Kamerun ist \u2013 zumindest aus meiner Sicht \u2013 so etwas wie eine Sonne, die bei uns scheinen soll\u2026\u201c<\/p>\n<p>P. Boris Igor Signe SCJ stammt aus Kamerun. Der Herz-Jesu-Priester hat in Freiburg studiert, war bis Mitte 2025 Provinzsekret\u00e4r der kamerunischen Provinz und ist seitdem im Generalat seiner Gemeinschaft in Rom f\u00fcr die internationale Kommunikation zust\u00e4ndig. Unser Papstreise-Korrespondent Stefan v. Kempis interviewte ihn in Rom, bevor er nach Afrika aufbrach.<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schon dreimal war ein Papst in Kamerun: Johannes Paul II. besuchte das Land 1985 und 1995, und Benedikt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5901,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[29,169,222,699,163,231,164],"class_list":{"0":"post-5900","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kamerun","8":"tag-afrika","9":"tag-apostolische-reise","10":"tag-cameroon","11":"tag-glaube","12":"tag-kamerun","13":"tag-katholische-kirche","14":"tag-papst-leo-xiv"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116441116126563394","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5900","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5900"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5900\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5901"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}