{"id":5930,"date":"2026-04-21T06:12:50","date_gmt":"2026-04-21T06:12:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5930\/"},"modified":"2026-04-21T06:12:50","modified_gmt":"2026-04-21T06:12:50","slug":"zwei-hotels-in-namibia-naturschoenheit-samt-erdmaennchen-fruehstueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/5930\/","title":{"rendered":"Zwei Hotels in Namibia: Natursch\u00f6nheit samt Erdm\u00e4nnchen-Fr\u00fchst\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>        Rath checkt ein<br \/>\n      Natursch\u00f6nheit samt Erdm\u00e4nnchen: Zwei exquisite Lodges in Namibia<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Nach Namibia ist unser Hotelkolumnist diesmal gereist. In zwei au\u00dfergew\u00f6hnlichen Hotels von Zannier erlebt er die gegl\u00fcckte Verbindung zwischen Rustikalit\u00e4t und den Annehmlichkeiten eines Luxushotels<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image-element__image image\" fetchpriority=\"auto\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rath.jpg\"  style=\"aspect-ratio: 0.9625; background-color: #4c4c4c;\" alt=\"Carsten K. Rath hat zahlreiche Grandhotels gefu\u0308hrt. Er ist Gr\u00fcnder des Hotel-Rankings \u201eDie 101 besten Hotels\u201c, das auch als Buch in Kooperation mit Capital erscheint. Hotels, u\u0308ber die er f\u00fcr Capital schreibt, bereist Rath auf eigene Rechnung.\" title=\"Rath checkt ein: Carsten K. Rath hat zahlreiche Grandhotels gefu\u0308hrt. Er ist Gr\u00fcnder des Hotel-Rankings \u201eDie 101 besten Hotels\u201c, das auch als Buch in Kooperation mit Capital erscheint. Hotels, u\u0308ber die er f\u00fcr Capital schreibt, bereist Rath auf eigene Rechnung.\"\/><\/p>\n<p>Carsten K. Rath hat zahlreiche Grandhotels gefu\u0308hrt. Er ist Gr\u00fcnder des Hotel-Rankings \u201eDie 101 besten Hotels\u201c, das auch als Buch in Kooperation mit Capital erscheint. Hotels, u\u0308ber die er f\u00fcr Capital schreibt, bereist Rath auf eigene Rechnung.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg is-initial\">Wer h\u00e4tte das gedacht! Auf der Autofahrt in den S\u00fcden des Landes, nach Windhuk, habe ich freie Bahn. Der Grund: Die Ampeln in Namibia sind nur von Freitag bis Sonntag und zu Sto\u00dfzeiten in Betrieb. Ungewohnt f\u00fcr einen Europ\u00e4er, der im permanenten Rot-gelb-gr\u00fcn-Rhythmus sozialisiert wurde. Der Verkehr funktioniert \u201eohne\u201c erstaunlich reibungslos, die Stra\u00dfen sind dagegen marode. Vielen fehlt die Teerdecke, einige sind unpassierbar. Rei\u00dfende Fl\u00fcsse haben zudem etliche Br\u00fccken zerst\u00f6rt oder weggeschwemmt.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Unterwegs sind die Spuren der deutschen Kolonialzeit im 19.\u00a0Jahrhundert \u00fcberall zu sehen. Vertraute Architektur pr\u00e4gt St\u00e4dte wie Swakopmund, Windhuk oder L\u00fcderitz, und in den Metropolen sp\u00fcrt man noch einen Hauch von europ\u00e4ischer Kultur. Was dieses dunkle Kapitel keineswegs romantisieren soll, das f\u00fcr die Einheimischen Unterdr\u00fcckung, Landnahme und Zwangsarbeit bedeutete. Noch immer belastet der Umgang mit dem V\u00f6lkermord an den Herero und Nama die Bem\u00fchungen um eine Auss\u00f6hnung. Heute leben viele Menschen in Namibia in Armut, das Land steckt in einer tiefen Rezession.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Eine bittere Realit\u00e4t, vor der die unglaubliche Sch\u00f6nheit der Natur fast surreal erscheint. Auf unserer Route zur Zannier-Sonop-Lodge passieren wir W\u00fcsten, Savannen und gewaltige Gebirgsz\u00fcge. Am Ziel erwarten uns zehn Zeltsuiten, die auf d\u00fcnnen Stelzen zwischen Granitbl\u00f6cken inmitten eines Wildreservats stehen. Der Hotelier Arnaud Zannier betreibt H\u00e4user in Frankreich, Vietnam, Kambodscha und eben hier in Namibia. Eines seiner Markenzeichen: Zannier integriert die unmittelbare Umgebung in das Konzept der H\u00e4user und l\u00e4sst ausschlie\u00dflich lokales Baumaterial verwenden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image-element__image image\" fetchpriority=\"auto\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/namibia-1.jpg\"  style=\"aspect-ratio: 1.5004; background-color: #312015;\" alt=\"\u00a0Filmreife Kulisse vor der Badewanne\" title=\"Rath checkt ein: Filmreife Kulisse vor der Badewanne\"\/><\/p>\n<p>\u00a0Filmreife Kulisse vor der Badewanne<\/p>\n<p>\u00a9\u00a0PR<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Meine ger\u00e4umige Zelt-Suite ist 80 Quadratmeter gro\u00df und erinnert mich mit ihrem \u00fcppigen Kronleuchter und Originalgem\u00e4lden an den W\u00e4nden ein wenig an Fotos aus der kurzen \u00c4ra unter britischer Verwaltung. So, als sei die Lodge vor 100\u00a0Jahren verlassen und seither von niemandem mehr betreten worden. Die frei stehende Badewanne erm\u00f6glicht herrliche Blicke ins Freie, wo sich je nach Stand der Sonne die Farben und die Szenerie der Natur ver\u00e4ndern. Vor Einbruch der D\u00e4mmerung brennt der Himmel kurz lichterloh und taucht dann die Berge in ein goldenes Licht. Von diesem Schauspiel kann ich gar nicht genug bekommen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Es ist fantastisch, was im Zannier Sonop geboten wird \u2013 Reitausfl\u00fcge, Jeep-Safaris oder E-Bike-Touren bis zu den Bergen, die ich so endlich aus der N\u00e4he sehe. Um jeden Gast k\u00fcmmert sich ein pers\u00f6nlicher Guide, in meinem Fall Yna, eine S\u00fcdafrikanerin. Sie begleitet mich auf die Exkursionen, serviert die Mahlzeiten und \u00f6ffnet abends meine Flasche Wein. Ein exklusiver Service, der nie aufdringlich wird. Zudem lerne ich von Yna spannende Fakten. So erz\u00e4hlt sie mir, dass das gesamte Resort \u201eoff the grid\u201c operiert, denn der Strom komme aus gro\u00dfen Sonnenkollektoren und das Wasser aus einem Brunnen nebenan.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image-element__image image\" fetchpriority=\"auto\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/namibia-2.jpg\"  style=\"aspect-ratio: 1.5004; background-color: #19140e;\" alt=\"Exquisite K\u00fcche\" title=\"Rath checkt ein: Exquisite K\u00fcche\"\/><\/p>\n<p>Exquisite K\u00fcche<\/p>\n<p>\u00a9\u00a0PR<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Die einzigartige Kombination aus der Umgebung entsprechenden Rustikalit\u00e4t und den Annehmlichkeiten eines Luxushotels \u00fcberzeugt mich auch im zweiten Hotel der Gruppe, dem Zannier Omaanda. Diese Lodge liegt nur etwa eine Stunde von der Hauptstadt Windhuk entfernt und bietet Platz f\u00fcr 40 G\u00e4ste in 15 runden H\u00fctten. Sie sind nach traditioneller Bauweise der Owambo errichtet, der gr\u00f6\u00dften Bev\u00f6lkerungsgruppe Namibias \u2013 die nur Lehm, Stroh, Holz und Tierh\u00e4ute verwendet. Das Strohdach meiner Suite mit ihrem Inventar aus wertvollen Antiquit\u00e4ten und Keramiken ist einfach wundersch\u00f6n. Knapp 200 Quadratmeter ist sie gro\u00df und besitzt drei offene Kamine. Ich lege mich spontan in die bodentiefe Badewanne und genie\u00dfe von dort den Blick auf die Savanne und das Khomas-Hochland-Plateau in der Ferne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image-element__image image\" fetchpriority=\"auto\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/buch-deutschland-2026-001.jpg\"  style=\"aspect-ratio: 1; background-color: #3961a9;\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/p>\n<p>\u00a9\u00a0Die 101 besten<\/p>\n<p>          Exklusive Einblicke in die Welt der Luxusreisen<\/p>\n<p>Neben den regelm\u00e4\u00dfigen Kolumnen \u201eRath checkt ein\u201c ver\u00f6ffentlicht Capital gemeinsam mit dem Hotelexperten und Herausgeber der \u201e<a target=\"_blank\" class=\"link--external\" href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=https%3A%2F%2Fdie-101-besten.com%2F&amp;data=05%7C02%7C%7Cf5c60a929dea4eca1fc908dc434798b8%7Cefce8346592b4b6eb1c20fd07bd5e442%7C0%7C0%7C638459222010161890%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=BH7BsIwkOSfifuVmAGGa57%2FWHAP196D8C4bmNucNF3Q%3D&amp;reserved=0\" rel=\"nofollow noopener\">101 Besten<\/a>\u201c, Carsten K. Rath, den opulenten Bildband \u201eDie 101 besten Hotels: Deutschland 2026\u201c.\u00a0Eine Bestellung des Buches zum Preis von 59,90 Euro ist per E-Mail an <a target=\"_blank\" class=\"link--external\" href=\"https:\/\/www.capital.de\/leben\/mailto:board@i-sle.ch\" rel=\"nofollow noopener\">board@i-sle.ch<\/a> m\u00f6glich oder online unter <a target=\"_blank\" class=\"link--external\" href=\"https:\/\/die-101-besten.de\/interesse-am-buchband-die-101-besten-hotels-deutschlands-2025\/\" rel=\"nofollow noopener\">die-101-besten.de<\/a>.<\/p>\n<p>Und jetzt neu: Die 101 als Podcast \u2013 \u201edie Minibargest\u00e4ndnisse\u201c mit Carsten K. Rath und au\u00dfergew\u00f6hnlichen Pers\u00f6nlichkeiten aus der Hotellerie.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen durchstreife ich mit meinem Guide den nahen Busch, wo wir \u201enur\u201c zwei L\u00f6wen und einige Elefanten beim Baden beobachten k\u00f6nnen. Auf den 9000 Hektar rund um das Zannier Omaanda leben bei Weitem nicht so viele Wildtiere wie im n\u00f6rdlich gelegenen, deutlich gr\u00f6\u00dferen Etosha-Nationalpark. Eine zu hohe Tierdichte w\u00fcrde das empfindliche \u00d6kosystem st\u00f6ren. Am besten kann man die Tiere im namibischen Winter sehen, zwischen Juni und September, wenn das Gras niedrig ist.<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Unweit der Lodge gibt es etliche Nash\u00f6rner, Elefanten, Giraffen, L\u00f6wen und sogar Geparden. Zannier Omaanda unterst\u00fctzt die Naankuse Foundation, deren Mitarbeiter sich um die Tiere k\u00fcmmern und sie vor Wilderern sch\u00fctzen. Das verdient Respekt!\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-md typo-body-lg@lg\">Und mein Guide \u00fcbrigens erf\u00fcllt wirklich jeden Wunsch. Auch den, einmal mit den Erdm\u00e4nnchen zu fr\u00fchst\u00fccken, die ebenfalls in der Umgebung leben.<\/p>\n<p>          Business-Check<\/p>\n<p>Anreise \u2014 per Mietwagen, privatem Transfer oder Shuttle-Service gelangt man vom Hosea Kutako International Airport in Windhuk in vier bis f\u00fcnf Stunden Fahrzeit zum Zannier Sonop; das Zannier Omaanda\u00a0liegt nur knapp eine Stunde von Windhuk entfernt<\/p>\n<p>Digitale Ausstattung \u2014 solide, aber nicht immer n\u00f6tig<\/p>\n<p>Guide-Service \u2014 fantastische Rundumbetreuung<\/p>\n<p>Spa &amp; Fitness \u2014 jeweils authentisches Angebot verschiedener Massagen und Anwendungen, teils mit\u00a0lokalen Zutaten wie Kr\u00e4utern, Wurzeln und Gew\u00fcrzen<\/p>\n<p>          Raths Reise-Rating<\/p>\n<p>1 Ganz gro\u00dfes Kino<\/p>\n<p>2 Wenn\u2019s nur immer so w\u00e4re<\/p>\n<p>3 Meckern auf hohem Niveau<\/p>\n<p>4 So lala, nicht oh, l\u00e0, l\u00e0<\/p>\n<p>5 Besser als im Hostel<\/p>\n<p>6 Ausdr\u00fcckliche Reisewarnung<br \/>\u00a0<\/p>\n<p>\n    Erschienen in Capital 8\/2025\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rath checkt ein Natursch\u00f6nheit samt Erdm\u00e4nnchen: Zwei exquisite Lodges in Namibia Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5931,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[414],"class_list":{"0":"post-5930","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-namibia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116441225739824097","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5930","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5930"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5930\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5931"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5930"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5930"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5930"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}