{"id":6196,"date":"2026-04-21T11:19:44","date_gmt":"2026-04-21T11:19:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/6196\/"},"modified":"2026-04-21T11:19:44","modified_gmt":"2026-04-21T11:19:44","slug":"abenteuer-auswandern-namibia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/6196\/","title":{"rendered":"Abenteuer Auswandern: Namibia"},"content":{"rendered":"<p class=\"p4fzw5k tyrgmig m1iv7h85\">Es ist ein Sehnsuchtsziel f\u00fcr Abenteuerlustige und Naturfans: Atemberaubende Landschaften, endlose Weiten und eine einzigartige Tierwelt pr\u00e4gen das Land im S\u00fcdwesten Afrikas.<\/p>\n<p>Namibia war eine deutsche Kolonie, noch heute sind circa 20.000 der gut drei Millionen Bewohner deutschst\u00e4mmig. Sie alle leben in einem der am d\u00fcnnsten besiedelten L\u00e4nder der Welt, bekannt f\u00fcr seine W\u00fcsten \u2013 die Namib im Westen und die Kalahari im Osten.<\/p>\n<p>Dort, etwa 180 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich der Hauptstadt Windhuk, hat Svenja K\u00fclbs aus Limburg an der Lahn eine neue Heimat gefunden. Mit ihrem namibischen Mann und den Kindern lebt sie auf einer 10.000 Hektar gro\u00dfen Farm und z\u00fcchtet Rinder und Schafe. Es ist ein Leben voller Herausforderungen, f\u00fcr das Svenja Freunde, Familie und ihren Job in Deutschland eingetauscht hat. Es brauche Einfallsreichtum und Biss, um dort zu bestehen, erz\u00e4hlt die gelernte Pferdewirtin, die ihr altes Leben manchmal vermisst. Dazu geh\u00f6ren auch lieb gewonnene Essgewohnheiten wie zum Beispiel europ\u00e4ischer K\u00e4se. Und so brachte Svenja sich selbst bei, Mozzarella und Feta herzustellen. Und sie schaffte es mit einem selbst kreierten Rezept in ein Kochbuch, das sogar in Deutschland vertrieben wird. &#8222;Ein kleiner Meilenstein der Unabh\u00e4ngigkeit&#8220;, sagt sie stolz. <\/p>\n<p>Auch Stephan Hock hat seine Wahlheimat Namibia mit kulinarischen Talenten erobert. Der ehemalige Verleger, Hobbykoch und Fastnachtsprinz reiste zum ersten Mal ins Land, um den namibischen Karneval kennenzulernen. &#8222;Hier geh\u00f6re ich her&#8220;, war dem geb\u00fcrtigen Hessen schnell klar, &#8222;hier f\u00fchle ich mich geborgen.&#8220; 2007 zog er mit seiner Familie in die Hauptstadt Windhuk, wo er zusammen mit seiner Frau die &#8222;Immanuel Wilderness Lodge&#8220; er\u00f6ffnete. Mehr aus Verlegenheit fing Stephan an, seine G\u00e4ste zu bekochen. Heute gilt sein Restaurant als eine der Top-Adressen des Landes und erhielt sogar die Auszeichnung &#8222;bestes Restaurant Namibias&#8220;. &#8222;Das Erfolgsrezept&#8220;, da ist Stephan Hock sich sicher, &#8222;ist nicht das luxuri\u00f6se Zimmer oder der goldene Wasserhahn. Es ist das Menschliche. Gutes Essen und Gastlichkeit.&#8220;<\/p>\n<p>In Swakopmund an der Atlantikk\u00fcste hat sich Jana Backhaus-Tors niedergelassen. Wenn die \u00fcberdimensionalen Sandd\u00fcnen der Namib und die vielen Palmen nicht w\u00e4ren, k\u00f6nnte man sich dort glatt in einem Nordseebad w\u00e4hnen, so k\u00fchl ist das Wasser und so rau oft der Wind. Jana, die ihr Geld als Autorin und Sprecherin verdient, sch\u00e4tzt ihr privilegiertes Leben, inklusive Haus am Strand. Gleichzeitig ist sie sich der Probleme ihrer neuen Heimat bewusst, darunter mangelnde Bildung, hohe Arbeitslosigkeit und Kinderarmut. Mit Kollegen hat sie deshalb den Verein &#8222;SmilingKidsNamibia&#8220; gegr\u00fcndet. Sie organisieren Sachspenden und treten in Townships und Suppenk\u00fcchen als Clowns auf. Diese Kinder, so sieht es Jana, brauchen dringend ein bisschen Leichtigkeit und Lebensfreude. &#8222;Wenn man es schafft, ein Leuchten in ihre Augen und ein L\u00e4cheln auf ihre Lippen zu zaubern, dann ist das einfach unbeschreiblich wertvoll.&#8220;<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Inhalte entdecken<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist ein Sehnsuchtsziel f\u00fcr Abenteuerlustige und Naturfans: Atemberaubende Landschaften, endlose Weiten und eine einzigartige Tierwelt pr\u00e4gen das&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6197,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[414],"class_list":{"0":"post-6196","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-namibia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116442429054632196","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6196","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6196"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6196\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6196"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6196"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6196"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}