{"id":6412,"date":"2026-04-21T15:28:09","date_gmt":"2026-04-21T15:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/6412\/"},"modified":"2026-04-21T15:28:09","modified_gmt":"2026-04-21T15:28:09","slug":"papst-in-malabo-rechte-des-einzelnen-foerdern-fuer-gemeinwohl-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/6412\/","title":{"rendered":"Papst in Malabo: Rechte des Einzelnen f\u00f6rdern, f\u00fcr Gemeinwohl arbeiten"},"content":{"rendered":"<p>An diesem Dienstagnachmittag ist Papst Leo XIV. im Rahmen seiner apostolischen Reise in \u00c4quatorialguinea mit dem Pr\u00e4sidenten sowie Vertretern der Autorit\u00e4ten und des Diplomatischen Korps zusammengetroffen. In seiner Ansprache befasste sich das Kirchenoberhaupt mit der gesellschaftlichen Entwicklung des Landes und der Verantwortung der politisch Verantwortlichen gegen\u00fcber der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-04\/papst-leo-xiv-reise-afrika-aequatorialguinea-rede-1-politik.html\" title=\"Wortlaut: Papst an Politik und Gesellschaft in \u00c4quatorialguinea \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/srv\/2026\/04\/21\/2026-04-21-viaggio-apostolico-in-guinea-equatoriale---incontro-c\/1776777664650.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Wortlaut: Papst an Politik und Gesellschaft in \u00c4quatorialguinea \"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Hier die 1. Rede von Papst Leo XIV. im 4. Besuchsland seiner Afrikareise: \u00c4quatorialguinea . Er hielt sie diesen Dienstagnachmittag (21.4.2026) im Pr\u00e4sidentenpalast in der fr\u00fcheren &#8230;\n     <\/p>\n<p>Mario Galgano &#8211; Vatikanstadt<\/p>\n<p>Papst Leo XIV. kn\u00fcpfte in seiner 1. Rede in \u00c4quatorialguinea an die Visite von <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/john-paul-ii\/en\/travels\/1982\/travels\/documents\/trav_africa.html\" target=\"_blank\" rel=\"external nofollow noopener\">Papst Johannes Paul II. im Februar 1982<\/a> an, der das Land als erster Papst besucht hatte. Leo zitierte dessen Worte, wonach die staatliche F\u00fchrung die Aufgabe habe, ein \u201esoziales Klima echter Freiheit, Gerechtigkeit, Achtung und F\u00f6rderung der Rechte jedes Einzelnen und jeder Gruppe sowie bessere Lebensbedingungen zu schaffen\u201c. Der Papst unterstrich die fortdauernde Relevanz dieser Forderung und betonte, dass solche Bedingungen es allen Menschen erm\u00f6glichen m\u00fcssten, \u201esich als Menschen und als Kinder Gottes zu verwirklichen\u201c.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2026\/04\/21\/14\/1776775874015.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"First Lady, Constancia Mangue Nsue Obiang, Papst Leo XIV. und Staatspr\u00e4sident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo\" title=\"First Lady, Constancia Mangue Nsue Obiang, Papst Leo XIV. und Staatspr\u00e4sident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo\"\/><\/p>\n<p>\n   First Lady, Constancia Mangue Nsue Obiang, Papst Leo XIV. und Staatspr\u00e4sident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo \u00a0 (AFP or licensors)\n  <\/p>\n<p>\u201eSoziales Klima echter Freiheit, Gerechtigkeit, Achtung und F\u00f6rderung der Rechte jedes Einzelnen und jeder Gruppe sowie bessere Lebensbedingungen schaffen\u201c<\/p>\n<p>An die anwesenden Amtstr\u00e4ger gewandt, bezeichnete Leo XIV. diese Aussagen als Mahnung f\u00fcr alle, denen \u00f6ffentliche Verantwortung \u00fcbertragen ist.\u00a0Der mit umfangreichen Machtbefugnissen ausgestattete Staatspr\u00e4sident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo ist nach einem Milit\u00e4rputsch seit 1979 im Amt.\u00a0Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit in \u00c4quatorialguinea sind stark eingeschr\u00e4nkt, wiederholt wurden schwere Menschenrechtsverletzungen angeprangert.<\/p>\n<p>Die Bedeutung der Katholischen Soziallehre <\/p>\n<p>Papst Leo XIV. betonte zudem die Relevanz der kirchlichen Soziallehre als Orientierungshilfe f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung gegenw\u00e4rtiger Krisen. Er bezeichnete Ausgrenzung als das \u201eneue Gesicht der sozialen Ungerechtigkeit\u201c und verwies auf die dramatisch gewachsene Kluft zwischen einer kleinen Minderheit und der Mehrheit der Weltbev\u00f6lkerung. Dabei thematisierte er ein technologisches Paradoxon: W\u00e4hrend vielen Menschen der Zugang zu Land, Nahrung und menschenw\u00fcrdiger Arbeit fehle, seien Mobiltelefone und k\u00fcnstliche Intelligenz weit verbreitet. Der Pontifex mahnte, dass der technologische Wandel eine Rohstoff-Spekulation beschleunigt habe, welche die \u201eBewahrung der Sch\u00f6pfung, die Rechte lokaler Gemeinschaften, die W\u00fcrde der Arbeit und den Schutz der \u00f6ffentlichen Gesundheit in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen scheint\u201c. Vor diesem Hintergrund rief er die staatlichen Verantwortungstr\u00e4ger dazu auf, Hindernisse f\u00fcr eine ganzheitliche menschliche Entwicklung zu beseitigen und die Grundprinzipien der Solidarit\u00e4t sowie der allgemeinen Bestimmung der G\u00fcter zu wahren.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2026\/04\/21\/16\/1776782214695.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Papst Leo XIV.  im Pr\u00e4sidentenpalast von \u00c4quatorialguinea in der fr\u00fcheren Hauptstadt Malabo bei seiner Begegnung mit Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps\" title=\"Papst Leo XIV.  im Pr\u00e4sidentenpalast von \u00c4quatorialguinea in der fr\u00fcheren Hauptstadt Malabo bei seiner Begegnung mit Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps\"\/><\/p>\n<p>\n   Papst Leo XIV. im Pr\u00e4sidentenpalast von \u00c4quatorialguinea in der fr\u00fcheren Hauptstadt Malabo bei seiner Begegnung mit Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps \u00a0 (ANSA)\n  <\/p>\n<p>Erinnerung an Papst Franziskus &#8211;\u00a0Diese Wirtschaft t\u00f6tet<br \/>\n\u00a0 <\/p>\n<p>Papst Leo f\u00fcgte an:<\/p>\n<p>\u201eDiese Wirtschaft t\u00f6tet. Tats\u00e4chlich ist es heute noch offensichtlicher als vor einigen Jahren, dass die Ausbreitung bewaffneter Konflikte eine ihrer Hauptursachen in der Kolonisierung von \u00d6l- und Mineralvorkommen hat, ohne R\u00fccksicht auf das V\u00f6lkerrecht und das Selbstbestimmungsrecht der V\u00f6lker.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDiesbez\u00fcglich schlie\u00dfe ich mich dem Appell von Papst Franziskus an, der vor genau einem Jahr verstorben ist: Wir \u00bbm\u00fcssen [\u2026] heute ein Nein zu einer Wirtschaft der Ausschlie\u00dfung und der Disparit\u00e4t der Einkommen sagen. Diese Wirtschaft t\u00f6tet\u00ab. Tats\u00e4chlich ist es heute noch offensichtlicher als vor einigen Jahren, dass die Ausbreitung bewaffneter Konflikte eine ihrer Hauptursachen in der Kolonisierung von \u00d6l- und Mineralvorkommen hat, ohne R\u00fccksicht auf das V\u00f6lkerrecht und das Selbstbestimmungsrecht der V\u00f6lker.\u201c<\/p>\n<p>Kurswechsel n\u00f6tig\u00a0 <\/p>\n<p>Ohne einen Kurswechsel bei der \u00dcbernahme politischer Verantwortung und ohne Achtung vor den internationalen Institutionen und Abkommen drohe eine tragische Beeintr\u00e4chtigung der Zukunft der Menschheit, so Leo XIV. Gott wolle dies nicht und f\u00fcgte an: \u201eSein heiliger Name darf nicht durch den Willen, andere zu beherrschen, durch Anma\u00dfung und Diskriminierung entweiht werden; vor allem darf er niemals zur Rechtfertigung todbringender Entscheidungen und Handlungen herangezogen werden. Ihr Land z\u00f6gere nicht, die Richtung seiner Entwicklung zu \u00fcberpr\u00fcfen und die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um sich auf der internationalen B\u00fchne f\u00fcr Recht und Gerechtigkeit einzusetzen.\u201c<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2026\/04\/21\/16\/1776782217835.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\" Papst Leo XIV. bei seiner 1. Rede in \u00c4quatorialguinea\" title=\" Papst Leo XIV. bei seiner 1. Rede in \u00c4quatorialguinea\"\/><\/p>\n<p>\n    Papst Leo XIV. bei seiner 1. Rede in \u00c4quatorialguinea \u00a0 (ANSA)\n  <\/p>\n<p>\u201eSein heiliger Name darf nicht durch den Willen, andere zu beherrschen, durch Anma\u00dfung und Diskriminierung entweiht werden&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Aufruf zur F\u00f6rderung der menschlichen W\u00fcrde <\/p>\n<p>In einem weiteren zentralen Abschnitt seiner Rede wandte sich das Kirchenoberhaupt direkt an die Vertreter der Zivilgesellschaft und mahnte die Achtung der menschlichen W\u00fcrde an. Er betonte, dass jeder Fortschritt an seinem Nutzen f\u00fcr die schw\u00e4chsten Mitglieder der Gesellschaft gemessen werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Papst Leo XIV. schloss diesen Teil seiner Ansprache mit der Feststellung, dass die Kirche in \u00c4quatorialguinea auch weiterhin eine aktive Rolle beim Aufbau einer gerechten Gesellschaft spielen wolle. Er ermutigte die Anwesenden, den Weg des Dialogs und der gegenseitigen Achtung fortzusetzen, um die Zukunft des Landes auf einem soliden Fundament der Rechte und der Solidarit\u00e4t zu gestalten und sagte:<\/p>\n<p>\u201eIhr Land ist ein junges Land! Ich bin daher \u00fcberzeugt, dass Sie in der Kirche Unterst\u00fctzung finden, um freie und verantwortungsbewusste Menschen heranzubilden, mit denen Sie gemeinsam in die Zukunft gehen k\u00f6nnen. In einer von Machtmissbrauch verwundeten Welt hungern und d\u00fcrsten die V\u00f6lker nach Gerechtigkeit. Es gilt, diejenigen wertzusch\u00e4tzen, die an den Frieden glauben, und es zu wagen, unkonventionelle politische Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, bei denen das Gemeinwohl im Mittelpunkt steht.\u201c<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2026\/04\/21\/16\/1776782215334.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Zum Ende der Begegnung im Pr\u00e4sidentenpalast schrieb sich Leo XIV. ins goldene Buch ein  \" title=\"Zum Ende der Begegnung im Pr\u00e4sidentenpalast schrieb sich Leo XIV. ins goldene Buch ein  \"\/><\/p>\n<p>\n   Zum Ende der Begegnung im Pr\u00e4sidentenpalast schrieb sich Leo XIV. ins goldene Buch ein \u00a0 (ANSA)\n  <\/p>\n<p>\u201eIn einer von Machtmissbrauch verwundeten Welt hungern und d\u00fcrsten die V\u00f6lker nach Gerechtigkeit.\u201c<\/p>\n<p>Kirchliche Solidarit\u00e4t und der gesellschaftliche Wandel <\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt der Rede lag auf der Rolle der Kirche in einem Land, das sich in einem raschen Wandel befindet und in dem knapp 90 Prozent katholisch sind. Unter Verweis auf die Pastoralkonstitution\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gaudium et spes<\/a>\u00a0des Zweiten Vatikanischen Konzils betonte Leo XIV. die Verbundenheit der Kirche mit den Schicksalen der Menschen. Er zitierte: \u201eFreude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedr\u00e4ngten aller Art, [&#8230;] auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der J\u00fcnger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall f\u00e4nde.\u201c<\/p>\n<p>Diese Worte dr\u00fcckten nach Aussage des Papstes am besten den Grund f\u00fcr seinen Besuch aus, um das Volk im Glauben zu st\u00e4rken und aufzubauen. Was im Leben der Millionen M\u00e4nner und Frauen auf Erden\u00a0geschehe, finde im Herzen der Kirche ein Echo.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/srv\/2026\/04\/21\/2026-04-21-viaggio-apostolico-in-guinea-equatoriale---incontro-c\/1776779467551.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Papst Leo XIV. in \u00c4quatorialguinea\" title=\"Papst Leo XIV. in \u00c4quatorialguinea\"\/><\/p>\n<p>\n   Papst Leo XIV. in \u00c4quatorialguinea \u00a0 (@Vatican Media)\n  <\/p>\n<p>Die Perspektive des heiligen Augustinus <\/p>\n<p>Papst Leo XIV., der selbst dem Augustinerorden angeh\u00f6rt, verwies auf ein Modell des heiligen Augustinus, welches zwischen der \u201eStadt Gottes\u201c und der \u201eirdischen Stadt\u201c unterscheidet. Erstere sei durch die bedingungslose Liebe zu Gott sowie die Liebe zum N\u00e4chsten, insbesondere zu den Armen, gekennzeichnet, erkl\u00e4rte der Papst. In dieser Perspektive m\u00fcsse die Geschichte und das menschliche Zusammenleben betrachtet werden.\u00a0Papst Leo XIV. f\u00fchrte seine \u00dcberlegungen zum Modell des heiligen Augustinus weiter aus und betonte, dass diese beiden Dimensionen \u2013 die g\u00f6ttliche und die irdische \u2013 nicht isoliert voneinander existieren.\u00a0Er unterstrich, dass eine Gesellschaft nur dann Bestand haben k\u00f6nne, wenn sie sich an ethischen Grunds\u00e4tzen orientiere, die \u00fcber den rein materiellen Fortschritt hinausgehen. <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-01\/wortlaut-papst-leo-xiv-neujahrsansprache-diplomaten-januar-2026.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00c4hnlich hatte sich der Papst bereits zu Jahresbeginn in seiner Rede an die Diplomaten, die beim Heiligen Stuhl akkreditiert sind, ge\u00e4u\u00dfert.\u00a0<\/a><\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/srv\/2026\/04\/21\/2026-04-21-viaggio-apostolico-in-guinea-equatoriale---incontro-c\/1776778876767.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Der Besuch in \u00c4quatorialguinea\" title=\"Der Besuch in \u00c4quatorialguinea\"\/><\/p>\n<p>\n   Der Besuch in \u00c4quatorialguinea \u00a0 (@Vatican Media)\n  <\/p>\n<p>Die Symbolik der \u201eStadt des Friedens\u201c <\/p>\n<p>Mit Blick auf das Projekt der neuen Hauptstadt \u00c4quatorialguineas sagte Papst Leo XIV.: \u201eIch wei\u00df, dass Sie das beeindruckende Projekt in Angriff genommen haben, eine Stadt zu errichten, die seit wenigen Monaten die neue Hauptstadt Ihres Landes ist. Sie haben ihr einen Namen gegeben, in dem der Name des biblischen Jerusalem anzuklingen scheint:\u00a0Ciudad de la Paz.\u201c\u00a0Dieses gesamte Bauvorhaben nahm der Papst zum Anlass, die Anwesenden zur Gewissenserforschung aufzurufen. Er erg\u00e4nzte: \u201eM\u00f6ge diese Entscheidung einen jeden zum Nachdenken anregen, welcher Stadt er dienen will!\u201c Der Papst bezog sich auf die von Augustinus erl\u00e4uterten St\u00e4dte.<\/p>\n<p>Seit \u00fcber einem Jahrzehnt verfolgt das zentralafrikanische Land das Ziel, seine Hauptstadt von Malabo, das auf einer Insel an der Westk\u00fcste Afrikas am Atlantik liegt, in die neu errichtete \u201eCiudad de la Paz\u201c auf dem Festland zu verlegen. W\u00e4hrend die geografische Isolation Malabos durch die zentrale Lage der neuen Metropole auf dem Hochplateau des R\u00edo Muni \u00fcberwunden werden soll, ist das Mammutprojekt mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Finanziert prim\u00e4r durch\u00a0 Erd\u00f6leinnahmen, die zeitweise fast die H\u00e4lfte des Staatshaushalts beanspruchten, umfasst die neue Stadt bereits repr\u00e4sentative Bauten wie einen Campus der Afro-Amerikanischen Universit\u00e4t und ein Konferenzzentrum. Dennoch bleibt die Entwicklung widerspr\u00fcchlich: Verz\u00f6gerungen im Wohnungsbau, Berichte \u00fcber mangelnde Transparenz sowie die Kritik der Opposition an der Priorisierung von Gro\u00dfprojekten gegen\u00fcber der l\u00e4ndlichen Entwicklung pr\u00e4gen das Bild der entstehenden Hauptstadt, die bis zum Ende des Jahrzehnts zu einem dynamischen Zentrum Zentralafrikas heranwachsen soll.<\/p>\n<p>Staatspr\u00e4sident betont Katholizit\u00e4t des Landes <\/p>\n<p>Staatspr\u00e4sident Teodoro Obiang Nguema Mbasogo dankte Papst Leo\u00a0mit den Worten: \u201eDieser Besuch bedeutet f\u00fcr unser Volk die Anerkennung seines Glaubens und seiner christlichen Hingabe als Herde Christi in einer Zeit, in der politische und wirtschaftliche Krisen, Unsicherheit und Instabilit\u00e4t die Nationen in einer globalisierten Welt durchziehen.&#8220; Er erinnerte zudem daran, dass die aktuelle Reise von Leo XIV. zum 170-Jahr-Jubil\u00e4um der Ankunft der ersten christlichen Missionare im Land erfolgt:\u00a0<\/p>\n<p>\u201eAus diesem Grund ist der Besuch Seiner Heiligkeit in der Republik \u00c4quatorialguinea, einem \u00fcberwiegend katholischen Land, das seit mehr als 170 Jahren seinen christlichen Glauben pflegt und zu mehr als 90 Prozent aus katholischen Gl\u00e4ubigen besteht, ein g\u00fcnstiger Ort f\u00fcr das Christentum in Zentralafrika.&#8220;<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An diesem Dienstagnachmittag ist Papst Leo XIV. im Rahmen seiner apostolischen Reise in \u00c4quatorialguinea mit dem Pr\u00e4sidenten sowie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6413,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[247],"tags":[165,427,3693,3692,1704,206,164,3691,2306],"class_list":{"0":"post-6412","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aequatorialguinea","8":"tag-aequatorialguinea","9":"tag-equatorial-guinea","10":"tag-gaudium-et-spes","11":"tag-johannes-paul-ii","12":"tag-malabo","13":"tag-menschenrechte","14":"tag-papst-leo-xiv","15":"tag-soziale-gerechtigkeit","16":"tag-staatsbesuch"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116443408169750382","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6412"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6412\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}