{"id":6714,"date":"2026-04-21T22:20:52","date_gmt":"2026-04-21T22:20:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/6714\/"},"modified":"2026-04-21T22:20:52","modified_gmt":"2026-04-21T22:20:52","slug":"dr-kongo-anhaltende-gewalt-gegenueber-christen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/6714\/","title":{"rendered":"DR Kongo: Anhaltende Gewalt gegen\u00fcber Christen"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDie anhaltende Gewalt gef\u00e4hrdet unsere Provinz\u201c, schreiben 76 Priester der Di\u00f6zese Bunia in einer am 20. August ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung. Bunia ist die Hauptstadt von Ituri, einer Provinz im Osten von Kongo, die seit l\u00e4ngerem von bewaffneten Gruppen heimgesucht wird und daher seit 2021 sogar den Ausnahmezustand ausgerufen hat.<\/p>\n<p>Trotz der weitreichenden Befugnisse, welche dieser dem Milit\u00e4r einr\u00e4umt, kommt es weiterhin zu Gewalt und Mord, die auch vor katholischen Gemeinden keinen Halt machten.<\/p>\n<p>Sch\u00e4ndung trotz Polizeipr\u00e4senz <\/p>\n<p>Der j\u00fcngste Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 19. auf den 20. August 2025 in Bunia, wo bewaffnete M\u00e4nner den Tabernakel entweihten, geweihte Hostien auf den Boden warfen, Fenster einschlugen und die anwesenden Priester bedrohten.<\/p>\n<p>Die Sch\u00e4ndung ereignete sich \u201etrotz der starken Polizeipr\u00e4senz in der Nachbarschaft\u201c, hei\u00dft es dazu in der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Der eben erw\u00e4hnte Vorfall bildet nur eines von vielen Beispielen. Zwei der Schwerwiegendsten waren der Angriff von CODECO-Milizion\u00e4ren auf die Pfarrei Saint Jean de Capistran in Lopa am 21. Juli und der blutige Angriff von ADF-Islamisten in der Nacht vom 26. Juli auf die Pfarrei Blessed Anuarite in Komanda waren. Bei letzterem wurden fast 50 Menschen get\u00f6tet und mindestens 40 junge Menschen entf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Sicherheitskr\u00e4fte teils Mitt\u00e4ter <\/p>\n<p>Die Di\u00f6zesanpriester kritisieren diesbez\u00fcglich die Ineffektivit\u00e4t der Sicherheitskr\u00e4fte. Diese werde \u201eoft dadurch gerechtfertigt, dass die Situation mit Begriffen wie Provokation und Vergeltung verharmlost und bagatellisiert werde, ihre Inkompetenz und Mitschuld verschleiert und die Jugend der Region f\u00fcr die Unsicherheit verantwortlich gemacht werde\u201c, was die Priester als \u201einakzeptabel\u201c bezeichnen.\u00a0<\/p>\n<p>Schlimmer noch: Laut dem Di\u00f6zesanklerus von Bunia \u201ebegehen Polizeibeamte, \u00e4hnlich wie Milizion\u00e4re und an ihrer Seite, Morde, errichten illegale Kontrollpunkte, nehmen willk\u00fcrliche Verhaftungen vor, auch von Minderj\u00e4hrigen, und pl\u00fcndern das Eigentum unschuldiger B\u00fcrger.\u201c<\/p>\n<p>In der Erkl\u00e4rung verurteilen die Priester der Di\u00f6zese Bunia auch die \u201eVerleumdungen und verbalen Drohungen\u201c der Milit\u00e4rbeh\u00f6rden in Ituri gegen die Kirche. Der Erkl\u00e4rung zufolge werfen die Beh\u00f6rden der Kirche vor, Mitglieder der Miliz des Konvents f\u00fcr die Volksrevolution (CRP) zu \u201ebeherbergen\u201c. Die Priester weisen die Anschuldigungen zur\u00fcck und erkl\u00e4ren: \u201eEs ist klar, dass die katholische Kirche aufgrund ihrer prophetischen Mission unter anderem zum Ziel orchestrierter Angriffe des Milit\u00e4rs geworden ist, das den Belagerungszustand leitet und in krimineller Komplizenschaft mit CODECO agiert.\u201c<\/p>\n<p>(fides &#8211; rva)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eDie anhaltende Gewalt gef\u00e4hrdet unsere Provinz\u201c, schreiben 76 Priester der Di\u00f6zese Bunia in einer am 20. 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