{"id":6918,"date":"2026-04-22T02:59:15","date_gmt":"2026-04-22T02:59:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/6918\/"},"modified":"2026-04-22T02:59:15","modified_gmt":"2026-04-22T02:59:15","slug":"die-blauhelm-mission-in-mali-vor-dem-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/6918\/","title":{"rendered":"Die Blauhelm-Mission in Mali vor dem Aus"},"content":{"rendered":"<p>Das Dr\u00f6hnen von Kampfhubschraubern geh\u00f6rt in Mopti \u2013 der gr\u00f6\u00dften Stadt in Zentralmali \u2013 in j\u00fcngster Zeit zum Alltag. Malis Armee hat mit Russlands Hilfe stark aufger\u00fcstet und Kampfhubschrauber, Jets und S\u00f6ldner der ber\u00fcchtigten Wagner-Truppe zum Kampf ins Land geholt. Seit \u00fcber einem Jahr l\u00e4uft eine Offensive in der Region, wo der Konflikt mit Dschihadisten noch intensiver ist als im d\u00fcnner besiedelten Norden. Die Dschihadisten haben sich im Landeszentrum mit seinen sechs Millionen Einwohnern (immerhin ein Viertel der malischen Bev\u00f6lkerung) mittlerweile festgesetzt. Zentralmali ist dicht besiedelt, weil es rund um den Niger-Fluss viel fruchtbares Ackerland gibt. Die Tatsache, dass Millionen Rinder jedes Jahr von Nomaden aus ganz Westafrika zum Weiden in dieses Gebiet getrieben werden, l\u00f6st immer wieder massive Verteilungsk\u00e4mpfe zwischen Viehz\u00fcchtern und Ackerbauern aus. Dschihadisten nutzen diese Gemengelage geschickt aus, um sich mit den Nomaden zu verb\u00fcnden. Dazu kommt: Die Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst j\u00e4hrlich um drei Prozent und die Zahl der Rinder ist nach Sch\u00e4tzungen von VN-Experten in den letzten Jahren um mindestens das Vierfache gewachsen \u2013 viel sozialer Sprengstoff also. Der Konflikt hat inzwischen auch das benachbarte Burkina Faso sowie Teile Nigers erreicht. Die Dschihadisten, die grenz\u00fcbergreifend agieren, kontrollieren ganze Regionen in Zentralmali, wo sie Parallelgesellschaften aufgebaut haben. Gerichte urteilen nach Islamischen Recht, und die Bewohner m\u00fcssen die islamische Steuer, Zakat, zahlen. Das urspr\u00fcngliche Mandat der MINUSMA bezog sich beim Start der Mission 2013 lediglich darauf, zur Stabilisierung Malis im Norden beizutragen. Wegen der Heftigkeit des Konflikts in Zentralmali ist MINUSMA seit einigen Jahren aber auch in Zentralmali aktiv. Nun will die malische Milit\u00e4rregierung, dass das Ende Juni auslaufende MINUSMA-Mandat nicht wieder verl\u00e4ngert wird.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Milit\u00e4rische Offensive \u2013 viele zivile Opfer<\/p>\n<p>Mali setzt voll auf die milit\u00e4rische Karte. Fokus ist das beschriebene wirtschaftliche und strategisch wichtige Zentrum des Landes &#8211; im Gegensatz zum Norden, wo von der malischen Armee wenig zu sehen ist. Seit dem Fr\u00fchjahr 2022 befindet sich die Armee zusammen mit den Russen in einer Offensive, die in letzter Zeit an Heftigkeit zugekommen hat. Die Armee hat dank der Lieferung von Kampfhubschraubern \u2013 die in Mopti stationiert sind \u2013 Lufthoheit gewonnen und bombardiert nun regelm\u00e4\u00dfig vermutete Stellungen von Dschihadisten. Dies geschieht dann insbesondere an Markttagen in D\u00f6rfern der Region. Denn auch die Dschihadisten m\u00fcssen sich versorgen, weshalb sie zu diesen Gelegenheiten ihre Verstecke im Busch verlassen. Das Problem dabei: Die Armee unterscheidet nach Angaben von VN-Vertretern und Diplomaten nicht zwischen Gewaltt\u00e4tern und Zivilisten. Bei einem Angriff auf einen Markt in der Stadt Moura in Zentralmali wurden im M\u00e4rz 2022 laut einem VN-Bericht mindestens 500 Menschen get\u00f6tet, fast alle Zivilisten. Solche Aktionen sch\u00fcren die Wut auf den Staat und treiben immer mehr frustrierte Menschen in die Arme der Dschihadisten. Doch trotz der Offensive hat die Armee im Landeszentrum kaum Gel\u00e4nde zur\u00fcckgewinnen k\u00f6nnen. Den Dschihadisten gelingt es immer wieder in den Busch zu fliehen und \u2013 sobald die Soldaten der malischen Armee weitergezogen sind &#8211; zur\u00fcckzukehren. Denn \u201eder malische Staat\u201c kehrt nicht in die angeblich zur\u00fcckeroberten Gebiete zur\u00fcck; \u00e4hnlich wie im Norden gl\u00e4nzen malische Staatsbeamte durch Abwesenheit. Nach einem MINUSMA-Bericht leben nur 44 Prozent der lokalen Regierungsvertreter vor Ort in Zentralmali und im Norden. Die meisten von ihnen leben in der Hauptstadt Bamako, im noch etwas sichereren S\u00fcden des Landes. Die Dschihadisten haben ihrerseits auf die Armeoffensive reagiert, indem sie mehr Bomben an Stra\u00dfen platzieren, die per Fernbedienung gez\u00fcndet werden k\u00f6nnen. Ungef\u00e4hr 70 Prozent aller Attacken dieser Art in Mali werden nach VN-Angaben im Zentrum des Landes ver\u00fcbt. Ein VN-Experte erl\u00e4utert die Spirale der Gewalt wie folgt: Dschihadisten w\u00fcrden sich f\u00fcr Luftangriffe r\u00e4chen, indem sie Armeefahrzeuge per ferngez\u00fcndeter Stra\u00dfenbomben attackieren; die \u00fcberlebenden Soldaten st\u00fcrmten dann D\u00f6rfer, worauf die Bewohner in ihre H\u00e4user fliehen w\u00fcrden; die Soldaten w\u00fcrden dann jedoch denken, dass diese sich Waffen holten und er\u00f6ffnen das Feuer. \u201eAm Ende gibt es dann Leichen und viel Wut,\u201c sagt der VN-Experte. Die malische Regierung ihrerseits betont nat\u00fcrlich, dass die Armee nur \u201eTerroristen\u201c und keine Zivilisten t\u00f6te. Eine Unterscheidung zwischen Zivilisten und Gewaltt\u00e4tern ist auch deswegen so schwierig, weil Dorfbewohner h\u00e4ufig tats\u00e4chlich gezwungen werden, mit den Dschihadisten zu kooperieren. Manchmal schlie\u00dfen sie sich auch den extremistischen Gruppen an, weil sie Exzesse der Armee und der Russen wie in Moura f\u00fcrchten. Im dicht besiedelten Landeszentrum eskalieren \u00f6rtliche Konflikte schneller als in der weiten W\u00fcste im Norden, wo es kaum Stra\u00dfen und wenig Siedlungen gibt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mali fordert Abzug von MINUSMA<\/p>\n<p>Mali forderte bei den Beratungen im VN-Sicherheitsrat am 17. Juni, dass MINUSMA so schnell wie m\u00f6glich abziehen solle. Die Mission war der Milit\u00e4rregierung wegen ihrer Untersuchungen von Menschenrechtsverletzungen schon l\u00e4nger ein Dorn im Auge \u2013 j\u00fcngstes Beispiel der UN-Bericht zum Massaker in Moura. Die Aufforderung vom sofortigen Abzug hat nun aber vor allem populistische Gr\u00fcnde. Die Forderung kam zwei Tage vor dem Referendum \u00fcber eine neue Verfassung, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Wahlen 2024, mit dem auch eine Kandidatur von Junta-Chef Assimi Go\u00efta m\u00f6glich und damit erwartet wird. Die Stimmung unter den Maliern ist derzeit eher schlecht, da die hohe Inflation viele Menschen hart trifft. Die Sicherheitslage hat sich seit dem Putsch 2020 trotz aller gegenteiligen Ank\u00fcndigungen der Regierung verschlechtert. Bamako spielt mit der Forderung nach dem Abzug von MINUSMA damit bewusst die \u201enationalistische\u201c Karte, wettert gegen UN- Mission und auch gegen die unbeliebte fr\u00fchere Kolonialmacht Frankreich &#8211; all das in erster Linie, um von den Problemen zuhause abzulenken. Die MINUSMA \u2013 mit 13.000 Besch\u00e4ftigten eine der gr\u00f6\u00dften Friedensmissionen weltweit und eine der gef\u00e4hrlichsten(!) \u2013 steht dabei zwischen den Fronten. Die Bev\u00f6lkerung hat h\u00e4ufig die falsche Erwartungshaltung, dass Blauhelme die Dschihadisten aktiv bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen wie einst die franz\u00f6sische Anti-Terror-Operation Barkhane, die Paris im Jahr 2012 auf Bitten der damaligen malischen Regierung entsandte und die Paris 2022 im Streit mit Malis neuer Milit\u00e4rregierung einstellte. Bewohner rufen die Hotline der VN-Mission im Falle von Angriffen der Dschihadisten an und werden dann von der Mission an die h\u00e4ufig nicht vorhandenen oder inaktiven Beh\u00f6rden verwiesen. Mitglieder der Fulbe, einer Volksgruppe, die h\u00e4ufig \u00fcber Diskriminierung klagt, wenden sich nach eigenen Aussagen erst gar nicht mehr mit Hilfegesuchen an Armee oder Polizei. Das Misstrauen gegen\u00fcber dem Staat sitzt dort zu tief. Regierungstruppen sch\u00fcren dazu gerne das Gef\u00fchl, dass die MINUSMA unt\u00e4tig oder unf\u00e4hig sei, die Bev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen. Auf den sozialen Medien gehen einige pro-russische Trolle sogar so weit, die Mission zu beschuldigen, selbst Sprengfallen zu platzieren. Als angeblichen Beweis f\u00fchren sie dann an, dass Patrouillen und St\u00fctzpunkte der MINUSMA eben nicht von den Dschihadisten angegriffen werden, im Gegensatz zu denen der malischen Armee. \u201eUnser Hauptsorge ist die Verbreitung von Falschinformationen,\u201c sagte eine VN-Vertreterin.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Menschen im Norden und Zentralmali unterst\u00fctzen MINUSMA<\/p>\n<p>Ein Abzug der MINUSMA wird f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung im Norden und Zentralmali schwere Folgen haben. Die VN-Mission ersetzt in vielen Bereichen einen schwachen oder nichtexistierenden Staat. Dies lie\u00df sich gut bei einem Besuch in Mopti beobachten. Das Hauptquartier der Polizei im Stadtteil Sevare wurde fast vollst\u00e4ndig von der MINUSA eingerichtet \u2013 vom Stacheldraht bis hin zu zwei neuen Geb\u00e4uden. Die Polizei bekommt von der Mission sogar regelm\u00e4\u00dfig Sprit f\u00fcr ihre Autos geliefert. Der Polizeichef lobte ausdr\u00fccklich die Zusammenarbeit mit der MINUSMA und forderte weitere Hilfen und Trainings f\u00fcr seine Beamten an. Ein paar Stra\u00dfen weiter finanzierte die Mission den Bau eines neuen Geb\u00e4udes f\u00fcr den Jugendrat, Fortbildungen f\u00fcr arbeitslose Jugendliche in einer Schule sowie ein Zentrum f\u00fcr Frauen, die sich selbst\u00e4ndig machen wollen. Vom Staat gibt es kaum Geld f\u00fcr solche Projekte. In der Fl\u00e4che ist vom malischen Staat nur noch wenig zu sehen. D\u00f6rfer haben meist keine Polizei- oder Armeeposten, h\u00e4ufig nicht einmal eine Schule. Der von der Regierung aus populistischen Gr\u00fcnden geforderte Abzug der MINUSMA birgt deswegen eine gro\u00dfe soziale Sprengkraft. Die Mission ist h\u00e4ufig der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber vor Ort. Allein in Gao im Norden, wo die Bundeswehr stationiert ist, arbeiten Tausende im Camp der Mission. \u201eDie werden nichts Neues finden,\u201c sagte der Vorsitzende der \u00f6rtlichen Mitarbeitervertretung. \u201eIch f\u00fcrchte, einige werden sich den Dschihadisten anschlie\u00dfen.\u201c Dazu kommen Zulieferbetriebe von Catering \u00fcber Wachschutz bis hin zu W\u00e4schereien. Malis Au\u00dfenminister Abdoulaye Diop beschuldigte die VN-Mission, f\u00fcr Spannungen zwischen den Kommunen zu sorgen. H\u00e4ufig gibt es tats\u00e4chlich Streit, der schnell eskaliert \u2013 wie etwa zwischen Ackerbauen und Nomaden. Viele Nomaden der Fulbe haben sich Dschihadisten angeschlossen, weil sie sich vom Staat diskriminiert f\u00fchlen. Die Gruppe der Dogon, ebenfalls im Zentralmali beheimatet, hat mithilfe der Armee sogenannte Selbstverteidigungsmilizen aufgestellt, die immer wieder beschuldigt werden, Attacken gegen die Fulbe durchzuf\u00fchren. Anders als Diop behauptet, vermittelt die MINUSMA jedoch regelm\u00e4\u00dfig zwischen verfeindeten Gemeinden. Etwa 40 lokale Friedensabkommen hat die Mission nach eigenen Angaben in den letzten Jahren in Zentralmali vermittelt \u2013 sie f\u00fchrten zu Waffenstillstandsabkommen und Regelungen f\u00fcr einen besseren Zugang zu Wasser und Land f\u00fchrten. Die meisten der Abkommen sind nach Angaben der Mission nach wie vor in Kraft. Auch die Sicherheitslage d\u00fcrfte im Norden und Zentralmali bei einem Abzug der Mission sp\u00fcrbar schlechter werden. Im Nachbarstaat Niger, wo die Bundeswehr als Teil einer EU-Ausbildungsmission stationiert ist, wird der MINUSMA-Abzug mit Sorge gesehen. Zwar k\u00e4mpfen die Blauhelme nicht aktiv und schie\u00dfen nur, wenn sie angegriffen werden. Ihre Patrouillen erlauben es aber dem Staat, zumindest manchmal etwas Pr\u00e4senz zu zeigen &#8211; etwa, wenn Gerichte zu Sitzungen in l\u00e4ndlichen Regionen fahren. Regierungsvertreter nutzen zudem regelm\u00e4\u00dfig die Flugverbindungen der Mission. Als Ministerpr\u00e4sident Choguel Maiga im M\u00e4rz nach Mopti flog, um eine neue Initiative zur Stabilisierung Zentralmalis vorzustellen, flog ein Teil seiner Entourage mit MINUSMA-Maschinen. Nicht zu vergessen: Die Pr\u00e4senz der MINUSMA d\u00fcrfte die Dschihadisten abschrecken, gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte anzugreifen, zumal die Menschen in Mopti oder Gao die Arbeit der Blauhelme ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dfen. \u201eWir wollen, dass, da die MINUSMA bleibt,\u201c sagte ein Vertreter des Jugendrates in Mopti.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Dr\u00f6hnen von Kampfhubschraubern geh\u00f6rt in Mopti \u2013 der gr\u00f6\u00dften Stadt in Zentralmali \u2013 in j\u00fcngster Zeit zum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6919,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[237],"tags":[3839,29,2603,1783,3258,3101,3837,1777,3099,309,3836,3104,3100,3838,1773,1782,1774],"class_list":{"0":"post-6918","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-mali","8":"tag-3839","9":"tag-afrika","10":"tag-bundeswehr","11":"tag-demokratie-und-recht","12":"tag-entwicklungspolitik","13":"tag-europa-und-internationales","14":"tag-freiheit-braucht-sicherheit","15":"tag-hauptabteilung-europaeische-und-internationale-zusammenarbeit","16":"tag-laenderberichte","17":"tag-mali","18":"tag-multilateralismus-und-vereinte-nationen","19":"tag-online-redaktion-uebersicht","20":"tag-regionalprogramm-sahel","21":"tag-sicherheit-und-verteidigung","22":"tag-startseite","23":"tag-subsahara-afrika","24":"tag-uebersichtsseite"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116446125212236543","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6918"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6918\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6919"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6918"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6918"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}