{"id":693,"date":"2026-04-18T08:15:38","date_gmt":"2026-04-18T08:15:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/693\/"},"modified":"2026-04-18T08:15:38","modified_gmt":"2026-04-18T08:15:38","slug":"gabun-in-zentralafrika-kappt-social-media-was-dahinter-steckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/693\/","title":{"rendered":"Gabun in Zentralafrika kappt Social Media \u2013 Was dahinter steckt"},"content":{"rendered":"<p>Die Regierung im zentralafrikanischen Gabun hat die Sperrung aller sozialen Medien im Land angek\u00fcndigt. Die Sperre solle ab sofort und bis auf weiteres gelten, hie\u00df es in einer Mitteilung der Kommunikationsbeh\u00f6rde, die im Fernsehen verlesen wurde. Am Mittwoch waren Facebook, Instagram und Tiktok f\u00fcr die rund 2,5 Millionen Einwohner des Landes nicht mehr erreichbar, wie Einwohner der Hauptstadt Libreville der Deutschen Presse-Agentur sagten. Whatsapp und andere Messenger funktionierten zun\u00e4chst weiterhin.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Als Gr\u00fcnde nannte die Beh\u00f6rde die Verbreitung falscher Nachrichten, Diffamierung von Personen und Institutionen sowie Verst\u00f6\u00dfe gegen den Datenschutz. Meinungsfreiheit sei ein Grundrecht, d\u00fcrfe aber nicht unter Verletzung geltender Gesetze ausge\u00fcbt werden.<\/p>\n<p>In den Wochen zuvor hatte Frust \u00fcber gestiegene Lebenskosten und niedrige Geh\u00e4lter zu Protesten und Streiks in dem wald- und \u00f6lreichen K\u00fcstenland am \u00c4quator gef\u00fchrt. Die Regierung von Pr\u00e4sident Brice Oligui Nguema setzte als Antwort auf die Proteste in dieser Woche Steuern, Einfuhrz\u00f6lle und Geb\u00fchren auf mehrere Lebensmittel und Baumaterialien f\u00fcr sechs Monate aus.<\/p>\n<p>Oligui hatte vor zweieinhalb Jahren einen unblutigen Staatsstreich gegen die seit Jahrzehnten autokratisch regierende Bongo-Familie angef\u00fchrt. Er wurde anschlie\u00dfend vor einem knappen Jahr zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Viele der rund 2,5 Millionen Gabuner, die trotz des Rohstoffreichtums des Landes gro\u00dfteils in Armut leben, setzten gro\u00dfe Hoffnungen in Oligui. Nach Angaben der Weltbank sind fast 40 Prozent der jungen Leute arbeitslos.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Regierung im zentralafrikanischen Gabun hat die Sperrung aller sozialen Medien im Land angek\u00fcndigt. Die Sperre solle ab&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":694,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[241],"tags":[578,579,362,361,580,581,582,583,584,585,138,586],"class_list":{"0":"post-693","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gabun","8":"tag-datenschutz","9":"tag-facebook","10":"tag-gabon","11":"tag-gabun","12":"tag-instagram","13":"tag-meinungsfreiheit","14":"tag-netzpolitik","15":"tag-proteste","16":"tag-social-media","17":"tag-tiktok","18":"tag-wirtschaft","19":"tag-zensur"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=693"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/693\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/694"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}