{"id":7033,"date":"2026-04-22T05:38:32","date_gmt":"2026-04-22T05:38:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7033\/"},"modified":"2026-04-22T05:38:32","modified_gmt":"2026-04-22T05:38:32","slug":"rad-wm-revanche-in-ruanda-pogacar-nach-soloritt-wieder-weltmeister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7033\/","title":{"rendered":"Rad-WM: Revanche in Ruanda: Pogacar nach Soloritt wieder Weltmeister"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Als Tadej Pogacar seine beeindruckende Kletter-Show im Land der tausend H\u00fcgel mit dem erneuten WM-Titel gekr\u00f6nt hatte, fiel er seiner Verlobten Urska Zigart entkr\u00e4ftet und \u00fcbergl\u00fccklich in die Arme. \u00abIch bin so gl\u00fccklich, dass ich es geschafft habe. Die Anstiege wurden in jeder Runde h\u00e4rter und h\u00e4rter. Ich musste sehr k\u00e4mpfen. Die Energie-Reserven gingen zu Ende\u00bb, sagte Pogacar nach seinem furiosen 66-Kilometer-Solo bei der ersten Weltmeisterschaft in einem afrikanischen Land: \u00abEs war eine unglaubliche Erfahrung und eine erfolgreiche Woche.\u00bb\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/sport\/2026-04\/paris-roubaix-frankreich-radsport-rennen\" data-ct-label=\"Radsport: Van Aert siegt vor Poga\u010dar im Radrennen Paris-Roubaix\" data-uuid=\"c328317c-0723-4af8-bdb9-b9c81c9c51b0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Radsport:<br \/>\n                        Van Aert siegt vor Poga\u010dar im Radrennen Paris-Roubaix<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/sport\/2026-03\/ines-varenkamp-tour-de-france-breakaway-femmes\" data-ct-label=\"Film &quot;Breakaway Femmes&quot;: &quot;Eine weibliche Jan Ullrich w\u00e4re megagut gewesen&quot;\" data-uuid=\"f1e984c2-7439-451b-9aea-a61374bf2908\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Film &#8222;Breakaway Femmes&#8220;:<br \/>\n                        &#8222;Eine weibliche Jan Ullrich w\u00e4re megagut gewesen&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/sport\/2026-04\/paris-roubaix-paves-blasen\" data-ct-label=\"Paris-Roubaix: &quot;Furchtbares Rennen. Ich liebe es&quot;\" data-uuid=\"3784b2bc-7800-4252-a188-719c4ad8e3d0\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Paris-Roubaix:<br \/>\n                        &#8222;Furchtbares Rennen. Ich liebe es&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mehr als sechs Stunden lang war Pogacar auf den Stra\u00dfen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ruanda\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ruandas<\/a> in einem der h\u00e4rtesten WM-Rennen der Geschichte von hunderttausenden Fans am Streckenrand frenetisch gefeiert worden. Wie im Vorjahr holte sich der slowenische Ausnahmefahrer den WM-Titel und nahm erfolgreich Revanche f\u00fcr die denkw\u00fcrdige Pleite im Zeitfahren gegen den Belgier Remco Evenepoel.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dieses Mal lief es anders. Pogacar trotzte am Sonntag den harten Bedingungen des Stra\u00dfenrennens und triumphierte nach einer \u00e4u\u00dferst erfolgreichen Saison samt Tour-de-France-Sieg in der Hauptstadt <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kigali\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kigali<\/a>. Der beste Fahrer seiner Generation meisterte die anspruchsvollen 267,5 Kilo- und 5475 H\u00f6henmeter mit \u00fcber einer Minute Vorsprung vor Evenepoel und dem Iren Ben Healy. Im vergangenen Jahr hatte Pogacar in der Schweiz seinen ersten WM-Titel gefeiert, nachdem er rund 100 Kilometer an der Spitze gefahren war.\n<\/p>\n<p>                Pogacar distanziert Konkurrent Evenepoel fr\u00fch        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am steilen Mont Kigali legte der Slowene den Grundstein f\u00fcr seinen zweiten WM-Sieg. Schon 100 Kilometer vor dem Ziel wurde klar, dass es nicht zum erwarteten Duell zwischen dem viermaligen Tour-de-France-Champion und dem dreimaligen Zeitfahrweltmeister Evenepoel kommen w\u00fcrde. Wie schon oft zuvor zeigte der k\u00fcnftig f\u00fcr das deutsche Red-Bull-Team fahrende Belgier Probleme bei langen Anstiegen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Daf\u00fcr entwickelte sich nach der bergigen Kopfsteinpflaster-Herausforderung an der Mur de Kigali zun\u00e4chst ein Team-internes Duell zwischen Pogacar und dem mexikanischen Jungstar Isaac del Toro. Beide fahren f\u00fcr den UAE-Rennstall. Del Toro sorgte beim diesj\u00e4hrigen Giro d&#8217;Italia f\u00fcr Aufsehen mit seinem zweiten Gesamtrang.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Evenepoel verlor w\u00e4hrenddessen weitere wertvolle Sekunden, als sein Fahrrad einen Defekt hatte und er genervt auf seinen Ersatz wartete. Knapp 66 Kilometer vor dem Ziel fuhr Pogacar dem entkr\u00e4fteten del Toro davon und begann seinen n\u00e4chsten Soloritt.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abIch hatte auf eine kleine Gruppe gehofft. Ich war sehr fr\u00fch alleine wie letztes Jahr und musste mit mir selbst k\u00e4mpfen\u00bb, sagte Pogacar. Evenepoel kam \u00fcberraschend wieder zur\u00fcck in Pogacars Verfolgergruppe. Allerdings blieb der Abstand zwischen dem Slowenen und der kleinen Gruppe konstant bei etwa einer Minute.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Pogacar d\u00fcrfte die Revanche f\u00fcr seine deutliche Pleite im Zeitfahren vor einer Woche in Ruanda genossen haben. Der Belgier war dabei 2:37 Minuten schneller. Obwohl er zweieinhalb Minuten sp\u00e4ter gestartet war, hatte er den Slowenen noch \u00fcberholt.\n<\/p>\n<p>        Magenprobleme bremsen Deutsche        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Strecke des Stra\u00dfenrennens bei der ersten WM in einem afrikanischen Land hatte es in sich: Auch anspruchsvolle klimatische Bedingungen bei etwa 28 Grad in der rund 1.500 Meter hoch gelegenen Hauptstadt Kigali forderten ihren Tribut. Hunderttausende Fans aus dem Radsport-begeisterten Land erlebten das Spektakel am Stra\u00dfenrand.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Deutschen erlebten derweil einen Tag zum Vergessen, niemand kam im Ziel an. Drei der vier deutschen Profis stiegen fr\u00fch vom Rad. Daf\u00fcr sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vor allem Magenprobleme verantwortlich gewesen. Der deutsche Stra\u00dfenmeister Georg Zimmermann, Jonas Rutsch und Felix Engelhardt waren alle schon vor der H\u00e4lfte nicht mehr Teil des Rennens. Marius Mayrhofer fuhr zu Beginn lange in der Spitzengruppe mit, wurde aber knapp 115 Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Auch er erlebte die finale Zieleinfahrt nicht.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schon w\u00e4hrend der Woche hatten deutsche Radsportler \u00fcber Magenprobleme geklagt. Liane Lippert etwa musste das Mixed-Rennen am Mittwoch auslassen und berichtete am Samstag, dass sie sich w\u00e4hrend des Stra\u00dfenrennens \u00fcbergeben musste.\u00a0Im M\u00e4nner-Rennen erreichten bei den schweren Bedingungen nur 30 Fahrer das Ziel.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Medaillenlose WM aus deutscher Sicht        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Deutschen hatten beim Stra\u00dfenrennen ohnehin kaum Chancen auf eine Spitzenplatzierung. Ohne die aus verschiedenen Gr\u00fcnden daheim gebliebenen Topstars Florian Lipowitz, der bei der Tour de France sensationell Dritter wurde, und etwa Pogacars Edelhelfer Nils Politt startete das schwarz-rot-goldene Aufgebot. Die beste Platzierung feierte zuletzt der in Ruanda wegen einer Krankheit nicht angetretene Maximilian Schachmann, als er bei der Corona-Ausgabe 2020 Neunter beim Stra\u00dfenrennen wurde, davor hatte Andr\u00e9 Greipel zuletzt 2011 eine Medaille auf der Stra\u00dfe geholt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Deutschen beendeten die historische WM in einem afrikanischen Land ohne Medaille. Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 gab es mit Ausnahme der nur im Profibereich ausgetragenen Corona-Ausgabe 2020 bei den Stra\u00dfen-Weltmeisterschaften immer mindestens eine deutsche Medaille.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250928-930-95682\/4<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als Tadej Pogacar seine beeindruckende Kletter-Show im Land der tausend H\u00fcgel mit dem erneuten WM-Titel gekr\u00f6nt hatte, fiel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7034,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[3882,1665,56,3018,3885,403,404,1360,3884,3886,3881,3883],"class_list":{"0":"post-7033","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-iren-ben-healy","9":"tag-kigali","10":"tag-news","11":"tag-rad-wm","12":"tag-revanche","13":"tag-ruanda","14":"tag-rwanda","15":"tag-schweiz","16":"tag-soloritt","17":"tag-strassenrennen","18":"tag-tadej-pogacar","19":"tag-zeitfahren"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116446750477384135","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7033","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7033"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7033\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7033"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7033"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7033"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}