{"id":7218,"date":"2026-04-22T09:42:15","date_gmt":"2026-04-22T09:42:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7218\/"},"modified":"2026-04-22T09:42:15","modified_gmt":"2026-04-22T09:42:15","slug":"projekt-zum-biodiversitaetsschutz-in-tansania-abtf-zieht-positive-zwischenbilanz-zum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7218\/","title":{"rendered":"Projekt zum Biodiversit\u00e4tsschutz in Tansania: AbTF zieht positive Zwischenbilanz zum &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">22.04.2026 \u2013 08:31<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Aid by Trade Foundation\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/133593\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aid by Trade Foundation<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/44b8fde9-0880-43bb-8f75-eb3fc258e783\/rangeland-monitors-M~it-Ngoteya-Wild.jpg.jpg\" data-description=\"Savannen-W\u00e4chter*innen; Credit_Ngoteya Wild\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69e86b41270000fd2c521192\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/projekt-zum-biodiversit-tsschutz-in-tansania-abtf-zieht-positive-zwischenbilanz-zum-tag-der-erde.jpeg\"   alt=\"Projekt zum Biodiversit\u00e4tsschutz in Tansania: AbTF zieht positive Zwischenbilanz zum Tag der Erde\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"story-download-headline\">Ein Dokument<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/download\/document\/69e86b47270000fd2c521237-pm-projekt-zum-biodi-z-zum-tag-der-e.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">PM Projekt zum Biodi~z zum Tag der E.pdf<br \/>PDF &#8211; 86 kB<\/a><\/p>\n<p>\u2022 Schutz von 100.000 Hektar Savanne durch gemeinschaftsorientierten Naturschutz. <\/p>\n<p>\u2022 Erhalt der Biodiversit\u00e4t und Weidelandqualit\u00e4t im tansanischen Engaruka-Tal wird von Dorfgemeinschaften vor Ort aktiv unterst\u00fctzt und vorangetrieben.<\/p>\n<p>\u2022 Verbindung von indigenem Wissen und innovativer Technik erweist sich als richtungsweisend. <\/p>\n<p>\u2022 Die Hirt*innen der Maasai nutzen dazu mobile Echtzeit-Monitoringtools. Die Datenbasis bilden Beobachtungen der Monitoring-Beauftragten aus den Dorfgemeinschaften.  <\/p>\n<p>Hamburg, 22. April 2026. Um den Schutz der Natur und die biologische Vielfalt in sensiblen \u00d6kosystemen zu st\u00e4rken, unterst\u00fctzt die Aid by Trade Foundation (AbTF) mit ihrem 2025 initiierten AbTF Biodiversity Fund ein Projekt von African People &amp; Wildlife (APW). APW ist f\u00fcr seine gemeinschaftsorientierten Naturschutzprojekte international bekannt. Ziel des gef\u00f6rderten Projekts ist der Schutz von 100.000 Hektar Savanne in Tansania. Die Bilanz der ersten sechs Monate f\u00e4llt positiv aus: Dank langj\u00e4hriger und intensiver Kooperation mit den Dorfgemeinschaften konnte ein Gro\u00dfteil der Zwischenziele erreicht werden, besagt ein Interimsbericht von APW.<\/p>\n<p>APW unterst\u00fctzt zu diesem Zweck lokale Gemeinschaften, die bereit sind, Savanne mithilfe von Rotationsweide, unter Einbeziehung traditionellen \u00f6kologischen Wissens und mithilfe mobiler Echtzeit-Monitoringtools zu sch\u00fctzen, wiederherzustellen und nachhaltig zu nutzen. Angesichts wachsender Bev\u00f6lkerung und Viehbest\u00e4nde sei Weidelandmanagement schlichtweg essenziell, sagt Maria Lemuta Lazier, Sekret\u00e4rin des Weidekomitees im Dorf Esilalei, das an dem Projekt teilnimmt. \u201eKein Vieh bedeutet keine Existenzgrundlage und kein Weideland hei\u00dft kein Vieh\u201c, erg\u00e4nzt Lazier.<\/p>\n<p>Zielregion des vom AbTF Biodiversity Fund gef\u00f6rderten Projekts ist das Engaruka-Tal. Dort fanden in den letzten Monaten Treffen zum intensiven Austausch mit lokalen Gemeinschaften von elf D\u00f6rfern statt. Dabei wurden unter anderem Pl\u00e4ne f\u00fcr die Nutzung des Weidelands vorgestellt und Daten zur Weidelandqualit\u00e4t er\u00f6rtert. An diesen wichtigen Community Feedback Meetings nahmen insgesamt 220 Personen teil, darunter Mitglieder der Weidekomitees und Vertreterinnen des Frauenrats der Hirt*innen. Dabei kam das von APW initiierte gemeinschaftsbasierte Weideland-Monitoringsystem zum Einsatz. In dieses flie\u00dfen unter anderem Daten aus Aktivit\u00e4tsberichten und \u00f6kologischer Beobachtung der Savanne ein, die von Monitoring-Beauftragten aus den D\u00f6rfern erhoben werden.<\/p>\n<p>Das erhobene Datenmaterial wird monatlich in eine Datenbank von APW eingespeist, dort visualisiert und \u00fcber ein mobiles Monitoring-System mithilfe von Dashboards den D\u00f6rfern digital wieder zur Verf\u00fcgung gestellt. Die Informationen erm\u00f6glichen den Dorfgemeinschaften eine nachhaltige Beweidung der Savanne und den Erhalt ihrer Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n<p>Die gemeinschaftsgetragene Arbeit f\u00fchrte bereits zu konkreten Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Savanne. Beobachtungsdaten des Dorfes Engaruka Juu am Fu\u00df des Ngorongoro-Hochlandes stellten zum Beispiel einen Versto\u00df gegen den geltenden Beweidungsplan fest. Daraufhin ergriff das Weidekomitee Gegenma\u00dfnahmen und setzte sich f\u00fcr eine entsprechende Anpassung der Dorfverordnungen ein.<\/p>\n<p>Auch die Identifikation von durch invasive Pflanzenarten befallenen Savannengebieten mithilfe des APW-Monitoringsystems erweist sich als n\u00fctzlich. Dadurch ist deren gezielte Bek\u00e4mpfung m\u00f6glich und somit der Erhalt der f\u00fcr die Weidequalit\u00e4t notwendigen Biodiversit\u00e4t gesichert. F\u00fcr den Savannen-W\u00e4chter Yohana Lengiteng stellt das System darum ein \u201eFr\u00fchwarnsystem\u201c dar. F\u00fcr seine Arbeit sei au\u00dferdem die Verbindung von technischem Wissen mit indigenem Wissen von zentraler Bedeutung.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung des AbTF Biodiversity Fund erm\u00f6glicht APW eine Ausweitung des erfolgreichen gemeinschaftsorientierten Management-Programms auf Weidegebiete weiterer D\u00f6rfer im nordtansanischen Rift Valley. Auch in diesem Gebiet steht die F\u00f6rderung einer ganzheitlichen, evidenzbasierten Gr\u00fcnlandbewirtschaftung f\u00fcr gesunde und widerstandsf\u00e4hige \u00d6kosysteme im Fokus. Basis der Arbeit des APW bilden Elemente zur gemeinschaftsorientierten Verankerung des Projekts in Zusammenspiel mit dem digitalen Echtzeit-Monitoringsystem von APW.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Monaten sollen weitere Meilensteine des Projekts verwirklich werden: Unter anderem sollen neue Savannen-W\u00e4chter trainiert, weitere Feedback-Runden und Workshops abgehalten sowie der Zustand von mehreren Hundert Hektar Savanne verbessert werden.<\/p>\n<p>Pressekontakt<\/p>\n<p>Christina Ben Bella, E-Mail:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/133593\/mailto:Christina.Benbella@abt-foundation.org\">christina.benbella@abt-foundation.org<\/a><br \/>\nHolger Diedrich, E-Mail:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/133593\/mailto:christina.benbella@abt-foundation.org\">holger.diedrich@abt-foundation.org<\/a><\/p>\n<p> <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.aidbytrade.org\/\">Aid by Trade Foundation<\/a> | Werner-Otto-Stra\u00dfe 13 b | 22197 Hamburg | Deutschland<\/p>\n<p>\u00dcber die Aid by Trade Foundation:<\/p>\n<p>Die Aid by Trade Foundation (AbTF) wurde 2005 von dem Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto gegr\u00fcndet und ist heute eine international renommierte und agierende Non-Profit-Organisation f\u00fcr nachhaltige Rohstoffe. Ihre Arbeit leistet einen entscheidenden und messbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen und Tieren sowie zum Schutz der Umwelt. Mit ihren verifizierten Rohstoffen Cotton made in Africa\u00ae (CmiA), Cotton made in Africa Organic (CmiA Organic), Regenerative Cotton Standard\u00ae (RCS) und The Good Cashmere Standard\u00ae (GCS) setzt die Stiftung ihre Ziele in die Tat um. Angesichts der steigenden Herausforderungen durch die Folgen des Klimawandels und Marktver\u00e4nderungen an Kleinb\u00e4uer*innen und Textilunternehmen sind die Standards von grundlegender Bedeutung f\u00fcr ihre Resilienz und Zukunftsf\u00e4higkeit. Die Stiftung arbeitet in enger Kooperation mit Branchenexpert*innen, Tier- sowie Naturschutzspezialist*innen. Mehr Infos unter:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/eur04.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fwww.aidbytrade.org%2F&amp;data=05%7C02%7CHolger.Diedrich%40abt-foundation.org%7C51eb42b2f0ac441e399f08dda8c2bd89%7C8794e153c3bd44798bea61aeaf167d5a%7C0%7C0%7C638852276534921435%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=Etv9RVepcsa2VJpql8ewf%2BKf1bDHHiWlzy1UjCG%2BwK4%3D&amp;reserved=0\">www.aidbytrade.org<\/a><\/p>\n<p>\u00dcber African People &amp; Wildlife:<\/p>\n<p>African People &amp; Wildlife (APW) arbeitet Hand in Hand mit Gemeinden und anderen Partnern daran, eine ges\u00fcndere und nachhaltigere Welt zu schaffen \u2013 durch den Schutz wildlebender Tiere, Investitionen in Menschen und die Wiederherstellung des Gleichgewichts in Afrikas lebenswichtigen \u00d6kosystemen mittels wirksamer Naturschutzma\u00dfnahmen, angewandter Wissenschaft und kollektiver Wirkung. Der integrative und ganzheitliche Ansatz von APW im Naturschutz f\u00fchrt zu wirksamen, messbaren und dauerhaften Ergebnissen f\u00fcr Mensch und Natur. APW wurde 2005 gegr\u00fcndet und ist ein anerkannter Vorreiter im Bereich des gemeinschaftsorientierten Naturschutzes. Weitere Informationen finden Sie unter:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.africanpeoplewildlife.org\/\">africanpeoplewildlife.org <\/a>  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"22.04.2026 \u2013 08:31 Aid by Trade Foundation Ein Dokument PM Projekt zum Biodi~z zum Tag der E.pdfPDF &#8211;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7219,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[183,184,186,185,187,178,179],"class_list":{"0":"post-7218","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-tansania","8":"tag-bild","9":"tag-presse","10":"tag-pressemeldung","11":"tag-pressemitteilung","12":"tag-pressemitteilungen","13":"tag-tansania","14":"tag-tanzania"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116447709928718210","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7218\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}