{"id":755,"date":"2026-04-18T08:51:37","date_gmt":"2026-04-18T08:51:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/755\/"},"modified":"2026-04-18T08:51:37","modified_gmt":"2026-04-18T08:51:37","slug":"reise-nach-madagaskar-pinkafelder-erleben-mit-allen-sinnen-ferne-heimat-von-pfarrer-leon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/755\/","title":{"rendered":"Reise nach Madagaskar: Pinkafelder erleben mit allen Sinnen ferne Heimat von Pfarrer L\u00e9on"},"content":{"rendered":"<p>Eine klangvolle Br\u00fccke nach Madagaskar: Ein gem\u00fctlicher und informativer\u00a0Nachmittag voller Lebensfreude und Hilfe fand mit einer multimedialen Reisedokumentation im Katholischen Pfarrsaal Pinkafeld statt. Dabei wurde auch f\u00fcr ein Schulprojekt gesammelt.\u00a0<br \/>PINKAFELD. Wenn Musik auf N\u00e4chstenliebe trifft, entstehen Momente, die lange nachhallen. Im bis auf den letzten Platz gef\u00fcllten katholischen Pfarrsaal von Pinkafeld nahmen Pfarrmoderator L\u00e9on Variamanana, eine Reisegruppe unter der Leitung von Elisabeth Lehner sowie der Chor \u201eKlangweite\u201c das Publikum mit auf eine emotionale und inspirierende Reise auf den Inselstaat Madagaskar. Die feierliche Begr\u00fc\u00dfung der zahlreich erschienenen G\u00e4ste \u00fcbernahm Pfarrer Norbert Filipitsch, der damit den stimmungsvollen Rahmen f\u00fcr die Veranstaltung schuf.\u2028<\/p>\n<p>Ausgangspunkt des Nachmittags war eine besondere Reise im Jahr 2025: Eine neunk\u00f6pfige Reisegruppe &#8211; davon vier Chormitglieder des Chors \u201eKlangweite\u201c &#8211; besuchte die Heimat von Pfarrer L\u00e9on Variamanana. Im Gep\u00e4ck fanden sich nicht nur pers\u00f6nliche Utensilien, sondern jeweils auch ein Koffer, prall gef\u00fcllt mit Schulartikeln, um ein lokales Schulprojekt in Ankarimalaza, dem Heimatdorf von Pfarrer L\u00e9on direkt vor Ort zu unterst\u00fctzen. <\/p>\n<p><img class=\"imagecontainer\" decoding=\"auto\" data-aspect-ratio=\"0.666666667\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/49728929_L.webp\"\/><\/p>\n<p>Ein multimediales Erlebnis<\/p>\n<p>Ankarimalaza befindet sich in einer der \u00e4rmsten Regionen im S\u00fcden der Insel und z\u00e4hlt rund 2.000 Einwohnerinnen und Einwohner, darunter etwa 700 Kinder. Das im Jahr 2014 initiierte Hilfsprojekt verzeichnete seither ein stetiges Wachstum, insbesondere im Bereich der schulischen Infrastruktur. Was mit zwei Klassenzimmern in einfacher Holzbauweise anfing, ist inzwischen auf sechs Klassen in solider Ziegelbauweise gewachsen. <\/p>\n<p>Mit faszinierenden Bildern und stimmungsvoller Musik machten die Reisenden ihre Tour f\u00fcr das Publikum in Pinkafeld zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Schilderungen gaben tiefe Einblicke in eine v\u00f6llig andere Welt und Kultur. Der Chor selbst bildete das Herzst\u00fcck der Veranstaltung: In farbenfrohen afrikanischen Kost\u00fcmen und Trachten verspr\u00fchten die S\u00e4ngerinnen Energie und Lebensfreude, die auf das Publikum rasch \u00fcbersprang. Der harmonische Gesang war dabei weit mehr als nur Begleitung \u2013 er war die perfekte emotionale Erg\u00e4nzung zu den Reiseberichten und trug ma\u00dfgeblich zum Gelingen dieses Nachmittags bei.\u2028<\/p>\n<p><img class=\"imagecontainer\" decoding=\"auto\" data-aspect-ratio=\"0.668945313\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/49728956_L.webp\"\/><\/p>\n<p>Engagement, das noch nachklingt\u2028<\/p>\n<p>Die Solidarit\u00e4t endete nicht mit dem letzten Akkord. Bei der anschlie\u00dfenden Agape zeigte sich das Teamwork der Gemeinschaft: Die Chormitglieder und die Helferinnen und Helfer der Pfarre Pinkafeld sorgten mit selbstgebackenen K\u00f6stlichkeiten f\u00fcr das leibliche Wohl und die Bewirtung in gem\u00fctlicher Atmosph\u00e4re. Ein besonderes Highlight waren die liebevoll verpackten Gew\u00fcrze aus Madagaskar, die gegen Spenden erworben werden konnten. <\/p>\n<p>Zudem war auch Andreas Lehner vor Ort, um sein Projekt \u201eVanilla Aid\u201c vorzustellen, welches sich ebenfalls der Unterst\u00fctzung der Menschen in Ankarimalaza widmet. Der Verein \u201eVanilla Aid\u201c bringt beste Vanille von Madagaskar nach \u00d6sterreich. Den Madagassen werden faire Preise bezahlt, und der Gewinn flie\u00dft wiederum in Hilfsprojekte vor Ort. Dabei liegt ein besonderer Fokus darauf, mit den erwirtschafteten Geldern die lokale Infrastruktur nachhaltig zu f\u00f6rdern und gezielt aufzubauen.<\/p>\n<p><img class=\"imagecontainer\" decoding=\"auto\" data-aspect-ratio=\"0.666173205\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/49728932_L.webp\" style=\"object-position: 50% 39%;\" data-object-position=\"50% 39%\"\/><\/p>\n<p>\u00dcber 4.000 Euro f\u00fcr Bildung<\/p>\n<p>Die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit der Besucherinnen und Besucher war \u00fcberw\u00e4ltigend. Der gesamte Erl\u00f6s des Nachmittags in der H\u00f6he von mehr als 4.000 Euro &#8211; generiert aus Spenden und dem Verkauf der Gew\u00fcrze &#8211; kommt ohne Abz\u00fcge dem Schulprojekt in Madagaskar zugute. \u201eDer Chor \u201eKlangweite\u201c m\u00f6chte damit ein starkes Zeichen f\u00fcr globale Verantwortung setzen und beweisen, dass man mit Musik und Gemeinschaftssinn tats\u00e4chlich Welten bewegen kann\u201c, so Elisabeth Lehner, die Initiatorin dieses herausragenden Herzensprojekts. <\/p>\n<p>\u201eAm 22. M\u00e4rz wollen wir um 15.00 Uhr den Kultursaal in Loipersdorf mit Musik und Klang f\u00fcllen. Das Programm \u2013 \u201eHits f\u00fcr Herz und Ohr\u201c &#8211; verspricht eine musikalische Reise durch f\u00fcnf Jahrzehnte der Musik \u2013 von Schlager und Evergreens bis hin zu zeitlosen Klassikern. Der gesamte Reinerl\u00f6s dieses Nachmittags wird der Team \u00d6sterreich Tafel zugutekommen, die w\u00f6chentlich genusstaugliche Lebensmittel sammelt und an bed\u00fcrftige Menschen verteilt\u201c, so Chorleiterin Sylvia Kremsner. <\/p>\n<p><img class=\"imagecontainer\" decoding=\"auto\" data-aspect-ratio=\"0.670631488\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/49728944_L.webp\"\/><\/p>\n<p>Gelebte N\u00e4chstenliebe wird greifbar<\/p>\n<p> Was als Vision begann, hat sich zu einem lebendigen Bildungszentrum in Madagaskar entwickelt. Inzwischen bietet das Projekt eine solide Infrastruktur mit f\u00fcnf Grundschul-Klassenzimmern und vier College-R\u00e4umen, die seit 2025 den regul\u00e4ren Betrieb erm\u00f6glichen. Ein engagiertes Team aus 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter sechs spezialisierte Lehrkr\u00e4fte, begleitet die Kinder auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft. Dabei geht die Unterst\u00fctzung weit \u00fcber den Unterricht hinaus. <\/p>\n<p>Um die Konzentration w\u00e4hrend der kritischen Hungerperioden zu sichern, versorgt eine eigene Schulkantine die Lernenden mit notwendigen Mahlzeiten. Dank einer modernen PV-Anlage und bereitgestellten Computern erhalten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zudem Zugang zu digitaler Bildung und Informatik-Grundkenntnissen. Das Projekt wirkt zudem nachhaltig in die Gemeinschaft hinein, indem es Bauernfamilien durch die Bereitstellung von Saatgut und Enten eine eigenst\u00e4ndige Existenzgrundlage erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung f\u00fcr Schulprojekt<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen auch Sie helfen: Dieses Leuchtturmprojekt ist auf Solidarit\u00e4t angewiesen. Wenn Sie die Bildungsarbeit und die Hilfe zur Selbsthilfe direkt unterst\u00fctzen m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie dies unter folgender Bankverbindung tun:<\/p>\n<p>Kontoname: Variamanana Leon<br \/>\nIBAN: AT50 3312 5001 0200 4190<\/p>\n<p>Kennwort: Schulprojekt Madagaskar<\/p>\n<p>Mehr Berichte aus dem Bezirk Oberwart<\/p>\n<p>Glyphosat und Pestizide im Trinkwasser \u2013 Wiesfleck stellt Versorgung um<\/p>\n<p>Pfarrer Branko Kornfeind lud zu Gottesdienst und Feierlichkeit<\/p>\n<p>Eindeutiges Votum mit 75 Prozent f\u00fcr die Volksschule Deutsch Sch\u00fctzen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine klangvolle Br\u00fccke nach Madagaskar: Ein gem\u00fctlicher und informativer\u00a0Nachmittag voller Lebensfreude und Hilfe fand mit einer multimedialen Reisedokumentation&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":756,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[245],"tags":[380,379],"class_list":{"0":"post-755","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-madagaskar","8":"tag-madagascar","9":"tag-madagaskar"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=755"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/755\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/756"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=755"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=755"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}