{"id":7712,"date":"2026-04-22T21:28:59","date_gmt":"2026-04-22T21:28:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7712\/"},"modified":"2026-04-22T21:28:59","modified_gmt":"2026-04-22T21:28:59","slug":"kongo-ruanda-und-die-chancen-auf-frieden-unter-us-aegide","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7712\/","title":{"rendered":"Kongo, Ruanda und die Chancen auf Frieden unter US-\u00c4gide"},"content":{"rendered":"<p>Bisher ist es nur eine Absichtserkl\u00e4rung der\u00a0Au\u00dfenministerin Th\u00e9r\u00e8se Kayikwamba Wagner (<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/demokratische-republik-kongo\/t-18054927\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Demokratische Republik Kongo<\/a>) und ihrem\u00a0Amtskollegen\u00a0Olivier Nduhungirehe (<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ruanda\/t-17548117\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ruanda<\/a>). Beide unterzeichneten\u00a0die Erkl\u00e4rung k\u00fcrzlich in Washington im Beisein von US-Au\u00dfenminister Marco Rubio. Trotz des gegenseitigen Misstrauens verpflichten sich Kongo und Ruanda darin mit Blick auf den Konflikt im Ostkongo, die Souver\u00e4nit\u00e4t der anderen Seite zu respektieren.<\/p>\n<p>&#8222;Unser gemeinsames Ziel ist es, so schnell wie m\u00f6glich ein umfassendes Friedensabkommen zu schlie\u00dfen&#8220;, \u00e4u\u00dferte sich Nduhungirehe anschlie\u00dfend zufrieden, aber vorsichtig. &#8222;Es gibt keine\u00a0schnellen L\u00f6sungen. Wir m\u00fcssen hart arbeiten, um das ein f\u00fcr alle Mal zu erreichen.&#8220; Ehrgeiziges Zieldatum: der 2. Mai. Doch auch Kayikwamba sprach lediglich von einem &#8222;Anfang&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>Rubio: &#8222;Win-Win-Situation f\u00fcr alle Beteiligten&#8220;<\/p>\n<p>Daf\u00fcr, dass die Erkl\u00e4rung zustande kam, sind ma\u00dfgeblich die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> verantwortlich.\u00a0Beide Seiten k\u00f6nnten mit &#8222;bedeutenden Investitionen&#8220; der USA unter anderem in den Bereichen Wasserkraft und F\u00f6rderung von Bodensch\u00e4tzen rechnen, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung.\u00a0US-Regierung und US-Privatsektor sollen beteiligt sein.<\/p>\n<p>&#8222;Ein dauerhafter Frieden in der Region der Gro\u00dfen Seen wird die T\u00fcr f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Investitionen der USA und des Westens \u00f6ffnen, die wirtschaftliche M\u00f6glichkeiten und Wohlstand bringen werden&#8220;, sagte <a rel=\"noopener follow nofollow\" target=\"_blank\" class=\"external-link\" href=\"https:\/\/www.state.gov\/releases\/office-of-the-spokesperson\/2025\/04\/the-united-states-hosts-signing-of-declaration-of-principles-between-the-government-of-the-democratic-republic-of-the-congo-and-the-government-of-rwanda\/\" title=\"Externer Link \u2014 Rubio\">Rubio<\/a>\u00a0bei der Unterzeichnung. Er sprach w\u00f6rtlich von einer &#8222;Win-Win-Situation f\u00fcr alle Beteiligten&#8220;. Die DR Kongo verf\u00fcgt \u00fcber einen bedeutenden Anteil der sogenannten 3T-Mineralien Tantal, Wolfram und Zinn.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"70415397\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/70415397_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"DR Kongo | Kupfer und Kobalt Mine in Tenke\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Die Tenke-Fungurume-Mine im S\u00fcdosten des Kongo ist eine der gr\u00f6\u00dften Kupfer- und Kobaltminen der WeltBild: EMMET LIVINGSTONE\/AFP\/Getty Images<\/p>\n<p>Beobachter und Zivilgesellschaft zur\u00fcckhaltend<\/p>\n<p>Fiston Misona, Vorsitzender der Zivilgesellschaft in Walikale im <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/der-umk\u00e4mpfte-ostkongo-warum-kommt-die-region-nicht-zur-ruhe\/a-71762247\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ostkongo<\/a>, sieht die Erkl\u00e4rung zur\u00fcckhaltend positiv: &#8222;Das ist eine gute Sache. Dennoch haben wir das hinterlistige Verhalten Ruandas immer beklagt. Wir wollen einen wohlhabenden, w\u00fcrdigen, starken Kongo.&#8220;<\/p>\n<p>Von einem Deal k\u00f6nne noch keine Rede sein, sagt Jakob Kerstan von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Kinshasa: &#8222;Dass die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/warum-kongos-armee-der-viel-kleineren-m23-unterlegen-ist\/a-71897146\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M23-Rebellen<\/a> sich zur\u00fcckziehen m\u00fcssen aus den besetzten Gebieten, ist nicht klar vereinbart. Aus ruandischer Sicht ist es sinnvoll, den Status quo jetzt festzuhalten, weil sie ein gro\u00dfes Interesse daran haben.&#8220; Die kongolesische Seite\u00a0hingegen stecke in einer Sackgasse und versuche alles, um die internationale Legitimit\u00e4t auch weiterhin f\u00fcr den Ostteil des Landes zu behalten.<\/p>\n<p>&#8222;Wir werden immer die Dummen sein&#8220;<\/p>\n<p>Hauptprofiteur der Erkl\u00e4rung seien vor allem die USA und Ruanda, bef\u00fcrchtet der kongolesische Wirtschaftswissenschaftler Nicot Omeonga. &#8222;Es waren die USA, die die Unterzeichnung aus eigenem Interesse fast erzwungen haben&#8220;, sagte er der DW. &#8222;In der Erkl\u00e4rung wird nirgends erw\u00e4hnt, dass die Rohstoffe im Land verarbeitet werden.&#8220; Der Kongo\u00a0selbst verf\u00fcgt nicht \u00fcber die notwendigen Technologien. &#8222;Wir werden immer die Dummen sein, so wie wir es immer waren.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Entscheidend seien die konkreten Bedingungen des Rohstoffabkommens, sagt Ntal Alimasi, Experte f\u00fcr Korruptionsbek\u00e4mpfung in der DR Kongo: &#8222;Das eigentliche Spiel ist der Zugang zu den Bodensch\u00e4tzen und die Vereitelung von Chinas Quasi-Vormachtstellung in der Region.&#8220;<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"71949315\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/71949315_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Kongo Goma 2025 | M23-Rebellen eskortieren FDLR an die ruandische Grenze zur Repatriierung\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>M\u00e4rz 2025: M23-Rebellen nahe GomaBild: Arlette Bashizi\/REUTERS<\/p>\n<p>China und Russland: Geostrategische Rivalen der USA steigern Einfluss<\/p>\n<p>Chinesische Unternehmen spielen inzwischen eine f\u00fchrende Rolle im Bergbau. Und auch Russland hat seine Verbindungen zu mehreren afrikanischen L\u00e4ndern milit\u00e4risch wie strategisch verst\u00e4rkt. Die US-Dominanz auf dem Rohstoffmarkt sei\u00a0gef\u00e4hrdet, sagt Roger-Claude Liwanga, Jurist an der Emory University in Atlanta. &#8222;Daher ist es f\u00fcr die USA entscheidend, Frieden und Stabilit\u00e4t in der DRK zu f\u00f6rdern, um diese L\u00e4nder daran zu hindern, mehr Einfluss zu erlangen.&#8220;<\/p>\n<p>Konkret empfiehlt der Jurist in einem Schreiben an die\u00a0USA und den Kongo, das der DW vorliegt, einen &#8222;Coltan-for-Security Deal&#8220;, der Sicherheitsgarantien und wirtschaftliche Zusagen verkn\u00fcpft\u00a0&#8211; nach dem Vorbild des &#8222;Oil-for-Security&#8220;-Deals, an dem in den 1940er-Jahren die USA und Saudi-Arabien beteiligt waren.<\/p>\n<p>Zu glauben, dass die blo\u00dfe Unterzeichnung eines Abkommens einen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ruanda-dr-kongo-reaktionen-internationale-gemeinschaft\/a-71535266\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jahrzehnte andauernden Konflikt<\/a> sofort l\u00f6sen k\u00f6nne, h\u00e4lt Liwanga indessen f\u00fcr naiv. &#8222;Die Vermittlung der USA kann nur als Ausgangspunkt f\u00fcr einen multidimensionalen Friedensprozess dienen.&#8220; Der Konflikt sei tief in historischen, politischen und ethnischen Komplexit\u00e4ten verwurzelt, es brauche einen nachhaltigen Dialog: &#8222;ein aufrichtiges Bekenntnis zur Abr\u00fcstung, zum Wiederaufbau, zur Reform des Sicherheitssektors &#8211; und zur Beseitigung der Ursachen des Konflikts wie ethnischen Spaltungen, wirtschaftlichen Ungleichheiten und Regierungsproblemen&#8220;. Zudem fordert Liwanga die st\u00e4rkere Einbeziehung lokaler Akteure.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"71902307\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/71902307_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Kombobild Felix Tshisekedi und Corneille Nangaa \" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Kongos Pr\u00e4sident F\u00e9lix Tshisekedi (links) und Corneille Nangaa, Anf\u00fchrer der &#8222;Alliance Fleuve Congo&#8220; (AFC), einer Koalition paramilit\u00e4rischer Gruppen, zu der auch die M23 geh\u00f6rtBild: Vlad Vanderkelen\/Belga\/picture alliance\/Tony Karumba\/AFP<\/p>\n<p>Vermittlung durch die USA und Katar<\/p>\n<p>Bereits am 23. April hatten Vertreter des Kongo\u00a0und der Rebellengruppe\u00a0M23, die gro\u00dfe Teile des Ostkongo besetzt h\u00e4lt,\u00a0<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/katar-vermittelt-in-der-kongo-krise-mit-erfolg\/a-71988050\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">auf Vermittlung Katars<\/a> eine Erkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlicht.\u00a0&#8222;Das ist eine schwierige Situation f\u00fcr die DRK &#8211; wenn sie unterzeichnet, ist das eine Art, die Rebellion anzuerkennen&#8220;, sagte Bob Kabamba, Politologe an der Universit\u00e4t L\u00fcttich, vor der Unterzeichnung der DW. \u00c4hnlich sieht es Jakob Kerstan. &#8222;Das ist unterschwellig eine Niederlage&#8220;, kommentiert der KAS-Vertreter die Erkl\u00e4rung von Katar.<\/p>\n<p>Zudem werde die US-Vermittlung vom Kongo\u00a0als gro\u00dfer Gewinn verkauft &#8211; dabei sei auch sie ein Eingest\u00e4ndnis, dass er selbst den Osten nicht zur\u00fcckerobern k\u00f6nne. US-Pr\u00e4sident Donald Trump interessierten vor allem die Gewinn-Potenziale in der riesigen DRK: &#8222;Deswegen ist es von den USA sehr gut gespielt, dass sie probieren, sich bei beiden Partnern einen guten Ruf zu erarbeiten&#8220;, so Kerstan.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"71969092\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/71969092_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"DR Kongo - Ruanda | Paul Kagame  und Felix Tshisekedi in Doha\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Am 18.03.2025 landete Katar einen Coup, als es die Pr\u00e4sidenten Ruandas und Kongos, Paul Kagame (links) und F\u00e9lix Tshisekedi, zusammenbrachteBild: MOFA QATAR\/AFP<\/p>\n<p>Ruanda scheint der USA jedenfalls mehr zu trauen als der ehemaligen Kolonialmacht Belgien: Kigali, das nach UN-Angaben etwa 4000 Soldaten in der DRK einsetzt, um die M23 zu unterst\u00fctzen, hatte im M\u00e4rz die <a rel=\"noopener follow nofollow\" target=\"_blank\" class=\"external-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/en\/why-have-rwanda-and-belgium-cut-diplomatic-ties\/a-71966015\" title=\"Externer Link \u2014 diplomatischen Beziehungen zu Belgien abgebrochen\">diplomatischen Beziehungen zu Belgien abgebrochen<\/a> &#8211; wegen dessen angeblich feindseliger Haltung. Unmittelbar zuvor hatte die EU Sanktionen gegen Offiziere der M23 und der ruandischen Armee verh\u00e4ngt. &#8222;Es handelt sich in erster Linie um ein Engagement f\u00fcr die Einhaltung des internationalen Rechts, was Herr Kagame offenbar nur schwer verstehen kann&#8220;, sagte der <a rel=\"noopener follow nofollow\" target=\"_blank\" class=\"external-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/fr\/conflit-est-rdc-rwanda-belgique-pr%C3%A9vot-solution-diplomatique\/video-71974676\" title=\"Externer Link \u2014 belgische Au\u00dfenminister Maxime Pr\u00e9vot damals gegen\u00fcber der DW\">belgische Au\u00dfenminister Maxime Pr\u00e9vot damals gegen\u00fcber der DW<\/a>.<\/p>\n<p>Waffenstillst\u00e4nde schon h\u00e4ufig gebrochen<\/p>\n<p>Ruanda argumentiert, es werde von bewaffneten Gruppen im Ostkongo bedroht, die mit dem <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ruanda-vom-kolonialismus-zum-genozid\/a-68667849\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ruandischen V\u00f6lkermord von 1994<\/a> in Verbindung stehen. &#8222;Es ist legitim, dass Ruanda Sicherheit sucht&#8220;, so Pr\u00e9vot gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur AFP. Damit k\u00f6nne es aber nicht die Invasion des Nachbarlandes rechtfertigen.\u00a0Die j\u00fcngsten\u00a0Initiativen Katars und der USA beschreibt\u00a0<a rel=\"noopener follow nofollow\" target=\"_blank\" class=\"external-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/fr\/rdc-maxime-prevot-rwanda-accord\/a-72387156\" title=\"Externer Link \u2014 Pr\u00e9vot\u00a0gegen\u00fcber der DW\">Pr\u00e9vot\u00a0gegen\u00fcber der DW<\/a> als\u00a0&#8222;lobenswert&#8220;.<\/p>\n<p>Doch was bedeutet das jetzt alles f\u00fcr das Friedensabkommen? Grund f\u00fcr Optimismus gibt es wenig: Trotz der Waffenstillstandsgespr\u00e4che sind die K\u00e4mpfe in der Provinz S\u00fcdkivu vergangenes Wochenende wieder aufgeflammt. Seit Ende 2021 wurden mehr als ein halbes Dutzend Waffenstillst\u00e4nde ausgehandelt &#8211; sie alle wurden nach kurzer Zeit wieder gebrochen.<\/p>\n<p>Mitarbeit:\u00a0Jean Noel Ba-Mweze (Kinshasa),\u00a0Sandrine Blanchard,\u00a0Etienne Gatanazi, Wendy Bashi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bisher ist es nur eine Absichtserkl\u00e4rung der\u00a0Au\u00dfenministerin Th\u00e9r\u00e8se Kayikwamba Wagner (Demokratische Republik Kongo) und ihrem\u00a0Amtskollegen\u00a0Olivier Nduhungirehe (Ruanda). 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