{"id":7817,"date":"2026-04-22T23:55:17","date_gmt":"2026-04-22T23:55:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7817\/"},"modified":"2026-04-22T23:55:17","modified_gmt":"2026-04-22T23:55:17","slug":"kenia-familien-wieder-zusammenfuehren-und-herzen-aus-liebe-heilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7817\/","title":{"rendered":"Kenia: Familien wieder zusammenf\u00fchren und Herzen aus Liebe heilen"},"content":{"rendered":"<p>In einer Welt, in der Depressionen, Sucht und zerbrochene Familien immer h\u00e4ufiger vorkommen, hat es sich Sr. Jacqueline Githiri VDM zur Aufgabe gemacht, ein Leuchtfeuer der Hoffnung und Heilung zu sein. In Kenia will sie durch Beratung, Mitgef\u00fchl und spirituelle Erneuerung still und leise dazu beitragen, Leben zu ver\u00e4ndern. <\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2026-02\/sisters-project-brasilien-sensibilitaet-blick-aeltere-menschen.html\" title=\"Sisters Project in Brasilien: Liebe und Geduld im Umgang mit \u00c4lteren\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/gennaio\/30\/PS-165-COPERTINA.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Sisters Project in Brasilien: Liebe und Geduld im Umgang mit \u00c4lteren\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      In einem Pflegeheim im S\u00fcden Brasiliens bezeugen die \u201ePequenas Mission\u00e1rias de Maria Imaculada\u201c (Kleine Missionsschwestern der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis) den Wert des Lebens, die &#8230;\n     <\/p>\n<p>von Sr. Christine Masivo CPS<\/p>\n<p>Die \u201eVisitation Daughters of Mary\u201c, eine di\u00f6zesane Kongregation in Kenia, widmen ihr Leben der Heilung von Herzen und der Wiederherstellung der Hoffnung f\u00fcr die Hoffnungslosen und Verzweifelten. Sr. Jacqueline Githiri, VDM, ist ein Leuchtfeuer des Mitgef\u00fchls und der Widerstandsf\u00e4higkeit f\u00fcr diejenigen, denen sie als Ordensschwester dient.<br \/>Unser Dienst<\/p>\n<p>\u201eWir sind eine neue Gemeinschaft, die 2020 in der Erzdi\u00f6zese Kisumu in Kenia gegr\u00fcndet wurde. Unser Dienst, der in unserem Charisma verwurzelt ist, besteht in der spirituellen Erneuerung von Familien, da wir wissen, dass viele Familien heute mit zahlreichen Problemen zu k\u00e4mpfen haben, insbesondere im Zusammenhang mit Scheidung und vielen depressiven Problemen, die das Familienleben beeintr\u00e4chtigen\u201c, berichtet Sr. Jacqueline.<\/p>\n<p>\u201eWir haben festgestellt, dass die meisten Probleme in einer spirituellen Leere begr\u00fcndet sind, und deshalb f\u00fchlen wir uns berufen, Familien an der Wurzel zu helfen\u201c, sagt sie und weist darauf hin, dass ihre Gemeinschaft in der Beratung, Sozialarbeit und Seelsorge t\u00e4tig ist.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/02\/05\/PS166-FOTO1.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Sr. Jacqueline Githiri VDM bei der Seelsorge mit einigen Dorfbewohnern\" title=\"Sr. Jacqueline Githiri VDM bei der Seelsorge mit einigen Dorfbewohnern\"\/><\/p>\n<p>\n   Sr. Jacqueline Githiri VDM bei der Seelsorge mit einigen Dorfbewohnern\n  <\/p>\n<p>Mission und Berufung <\/p>\n<p>Durch Beratung, spirituelle Begleitung und unerm\u00fcdliche Kontaktaufnahme begleitet Sr. Jacqueline Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, die mit h\u00e4uslicher Gewalt und Depressionen zu k\u00e4mpfen haben. Ihr Dienst richtet sich an junge Menschen und sogar an Ordensleute und Priester, die Begleitung brauchen, um ihre W\u00fcrde und ihren inneren Frieden wiederzufinden.<\/p>\n<p>\u201eIch erkannte meine Berufung zur Begleitung und Beratung, als ich nach meinem Katechese-Kurs eine Ausbildung absolvierte. Viele Menschen kamen mit ihren unterschiedlichen Bed\u00fcrfnissen zu mir, und ich konnte einigen von ihnen nicht helfen\u201c, erz\u00e4hlt sie. \u201eIch betete, und Gott erh\u00f6rte meine Gebete, und ich schrieb mich f\u00fcr ein Postgraduierten-Diplom in Einzel- und Gruppenberatung ein, um meiner Sendung gerecht zu werden.\u201c<\/p>\n<p>Gemeinsamer Weg und Heilung <\/p>\n<p>Sr. Jacquelines Dienst hat viele Leben ber\u00fchrt und ihr eigenes ver\u00e4ndert. Sie erinnert sich an zwei Begegnungen, die einen tiefen Eindruck hinterlassen haben. Eine Mutter kam sehr niedergeschlagen zu ihr, nachdem sie von ihrem Mann misshandelt worden war und sich sp\u00e4ter, w\u00e4hrend sie schwanger war, scheiden lie\u00df. Sr. Jacqueline begleitete die Frau, indem sie sie ermutigte und ihr half, trotz all der Schwierigkeiten, die sie durchmachte, wieder einen Sinn im Leben zu finden.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2026-01\/papua-neuguinea-franziskanerinnen-pastoraldienst.html\" title=\"Papua-Neuguinea: Sie arbeiten, wo Priester nur selten hinkommen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/gennaio\/22\/12.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Papua-Neuguinea: Sie arbeiten, wo Priester nur selten hinkommen\"\/><\/p>\n<p>       <\/a><\/p>\n<p>\n       In den zerkl\u00fcfteten Gebieten und abgelegenen Gemeinden Papua-Neuguineas schr\u00e4nkt die geografische Lage oft den Zugang zu pastoralen und sozialen Diensten ein. Die \u201eFranciscan &#8230;\n      <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u201eWir begleiteten sie gemeinsam, bis sie wieder auf eigenen Beinen stand. Sie hat Zwillinge, und es macht mich sehr gl\u00fccklich, diese Mutter so froh zu sehen. Sie hat einen Job gefunden, arbeitet jetzt und kann f\u00fcr ihre drei Kinder sorgen.\u201c<\/p>\n<p>Der andere Fall betraf eine Ordensschwester, die sehr depressiv zu ihr kam, und Sr. Jacqueline bat ihre Gemeinschaft, sie zu begleiten. \u201eLangsam erholte sie sich, und wir konnten sie wieder mit ihrer Kongregation in Kontakt bringen. Jetzt geht es ihr gut und sie ist wieder aktiv.\u201c<\/p>\n<p>Solche Geschichten best\u00e4tigen Sr. Jacquelines \u00dcberzeugung, dass Heilung m\u00f6glich ist, wenn Menschen mit Liebe und Geduld begleitet werden. \u201eIch habe gelernt, dass Menschen nicht schlecht sind\u201c, reflektiert sie. \u201eSie sind oft Opfer ihrer Erziehung, ihrer Erfahrungen oder ihrer Umgebung. Das hat mich gelehrt, f\u00fcr Menschen zu beten und sie nicht zu verurteilen.\u201c<\/p>\n<p>Ressourcen und Privatsph\u00e4re <\/p>\n<p>Trotz der Freude an ihrer Arbeit steht Sr. Jacqueline vor gro\u00dfen Herausforderungen. \u201eManche F\u00e4lle erfordern eine nahe Begleitung, aber uns fehlen Einrichtungen, um die Patienten in Krisensituationen unterzubringen\u201c, erz\u00e4hlt sie. \u201eIch hatte schon viele F\u00e4lle, die Betreuung ben\u00f6tigten, darunter ein M\u00e4dchen, das einen brutalen Angriff durch ihre Familie \u00fcberlebt hatte, und eine Studentin, die unter schweren Depressionen litt und Beobachtung und Nachsorge ben\u00f6tigte.\u201c Sr. Jacqueline konnte sie nicht aufnehmen. \u201eDas schmerzt mich zutiefst\u201c, vertraut sie uns an.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2026-01\/sisters-project-schwestern-guter-hirte-hilfe-opfer-gewalt.html\" title=\"Sisters Project: Ordensfrauen helfen Opfern h\u00e4uslicher Gewalt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/gennaio\/08\/PS-161-COPERTINA.png\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.png\" alt=\"Sisters Project: Ordensfrauen helfen Opfern h\u00e4uslicher Gewalt\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Gewalt in den eigenen vier W\u00e4nden ist perfide und brutal. Die Opfer sind meist weiblich. Ordensschwestern der Kongregation Unserer Lieben Frau von der Liebe des Guten Hirten teilen &#8230;\n     <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Ihr Traum ist es, ein Familienzentrum aufzubauen, einen sicheren Ort, an dem Menschen, die mit emotionalen oder psychischen Verletzungen zu k\u00e4mpfen haben, vor\u00fcbergehend Zuflucht und ganzheitliche Betreuung finden k\u00f6nnen. \u201eEs w\u00fcrde auch als Ausbildungs- und Aufkl\u00e4rungszentrum f\u00fcr Familien dienen\u201c, erkl\u00e4rt sie. \u201eViele Menschen fallen in Depressionen, weil es keine Pr\u00e4vention und keine fr\u00fchzeitige Intervention gibt. Wir hoffen, dass wir das \u00e4ndern k\u00f6nnen, indem wir als Kongregation eine Br\u00fccke schlagen.\u201c<\/p>\n<p>In ihrem Dienst arbeitet Sr. Jacqueline eng mit Priestern, Ordensleuten und Laien zusammen. Sie legt f\u00fcr jede Gruppe bestimmte Tage fest, um Vertraulichkeit und Respekt zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Ihre Kongregation verf\u00fcgt derzeit \u00fcber zwei ausgebildete Beraterinnen, eine weitere befindet sich in der Ausbildung. Gemeinsam bieten sie Seminare, Workshops und Einzelsitzungen an, manchmal unter schwierigen Bedingungen. \u201eIm Moment nutze ich einen kleinen Schiffscontainer als Beratungsb\u00fcro. Aber wir vertrauen darauf, dass Gott uns eines Tages einen besseren Ort zur Verf\u00fcgung stellen wird.\u201c<\/p>\n<p>Wachstum durch Dienst und Zusammenarbeit <\/p>\n<p>\u201eMein Dienst hat mir die Augen f\u00fcr das Leid der Menschen ge\u00f6ffnet und mich mitf\u00fchlender gemacht\u201c, sagt Sr. Jacqueline. \u201eIch sehe, dass jeder zu Gutem f\u00e4hig ist, wenn man ihm versteht und ihm zuh\u00f6rt.\u201c Sr. Jacqueline appelliert an ihre Mitbr\u00fcder und -schwestern im Ordensleben und im Klerus, den Menschen zuzuh\u00f6ren. \u201eWo auch immer wir sind, ob Priester, Ordensbr\u00fcder oder Ordensschwestern, wir m\u00fcssen uns der Begleitung verschreiben,\u201c sagt sie. \u201eEs ist nicht nur ein Beruf, es ist ein Dienst der Pr\u00e4senz. Die Menschen leiden und brauchen jemanden, der sie begleitet.\u201c<\/p>\n<p>(vaticannews)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In einer Welt, in der Depressionen, Sucht und zerbrochene Familien immer h\u00e4ufiger vorkommen, hat es sich Sr. Jacqueline&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7818,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[884,3637,118,119,4138,885,229],"class_list":{"0":"post-7817","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kenia","8":"tag-sistersproject","9":"tag-barmherzigkeit","10":"tag-kenia","11":"tag-kenya","12":"tag-pastoral","13":"tag-religioese-orden","14":"tag-solidaritaet"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116451064193922381","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7817","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7817"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7817\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7818"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7817"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7817"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7817"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}