{"id":7910,"date":"2026-04-23T02:30:30","date_gmt":"2026-04-23T02:30:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7910\/"},"modified":"2026-04-23T02:30:30","modified_gmt":"2026-04-23T02:30:30","slug":"zwischen-frankreich-und-marokko-di-21-04-2026-1105","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7910\/","title":{"rendered":"Zwischen Frankreich und Marokko | DI | 21 04 2026 | 11:05"},"content":{"rendered":"<p class=\"articleDate\">21. April 2026, 11:05<\/p>\n<p>Im finalen Band ihrer autofiktionalen Familientrilogie erz\u00e4hlt Leila Slimani \u00fcber die 1980er Jahren und Mia, eine erfolgreiche Schriftstellerin in Paris. Sie k\u00e4mpft mit &#8222;brain fog&#8220;, einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeintr\u00e4chtigt. Auf Anraten ihres Arztes reist sie nach Marokko, in das Land ihrer Kindheit, das sie als junge Frau verlassen hat. Als sie auf der Farm ihrer Gro\u00dfeltern in Mekn\u00e8s eintrifft, hat sie das Gef\u00fchl eine Fremde zu sein. Sie fragt sich, wer sie ohne die Erinnerungen an ihre Familie ist. Und taucht ein in ihre eigene Geschichte. Eine Geschichte, die auf ganz eigene Weise vom Kampf gegen gesellschaftliche Grenzen erz\u00e4hlt &#8211; und von dem Streben nach Freiheit. Rabat, 1980. Mia ist sechs Jahre alt, als ihre Schwester Ines geboren wird. Ihre Mutter ist Gyn\u00e4kologin. Ihr Vater leitet eine Bank. Die beiden Schwestern k\u00f6nnten nicht unterschiedlicher sein. Mit stillem Befremden verfolgt Mia, wie m\u00fchelos sich Ines anpasst, und es braucht Jahre, bis die beiden Schwestern einander n\u00e4herkommen. Als Mia zum Studium nach Paris zieht, ist es ein Aufbruch in die Freiheit: Zum ersten Mal kann sie dort ihre Homosexualit\u00e4t offen leben. Und es ist ein Versprechen an ihren Vater: das Feuer, das in ihrem Innern brennt, weiterzutragen. So wie Mathilde, ihre Gro\u00dfmutter, und Aisha, ihre Mutter, entscheidet sie sich f\u00fcr einen ganz eigenen Weg.<\/p>\n<p>Leila Slimani, geboren 1981 in Rabat, wuchs in Marokko auf. Ihr Vater war Bankier und ein hoher marokkanischer Beamter. Ihre Familie geh\u00f6rt zu franz\u00f6sischsprachigen Elite Marokkos. Sie studierte an der Pariser Eliteuniversit\u00e4t Sciences Po Politikwissenschaften und arbeitete danach als Journalistin f\u00fcr die Zeitschrift Jeune Afrique. Ende 2017 wurde sie zur pers\u00f6nlichen Beauftragten von Staatspr\u00e4sident Emmanuel Macron zur Pflege des franz\u00f6sischen Sprachraums ernannt. Slimani lebt mit ihrer Familie in Paris. 2016 erhielt sie f\u00fcr ihren Roman &#8222;Chanson douce&#8220; (&#8222;Dann schlaf auch du&#8220;) den Prix Goncourt. Zuletzt erschienen die Romanen &#8222;Das Land der Anderen&#8220;, &#8222;Schaut, wie wir tanzen&#8220; sowie &#8222;Trag das Feuer weiter&#8220;. Sie sind Teil einer Trilogie, die auf der Geschichte von Le\u00efla Slimanis eigener Familie beruht. <\/p>\n<p>Service<\/p>\n<p>Leila Slimani, &#8222;Trag das Feuer weiter&#8220;. Aus dem Franz\u00f6sischen von Amelie Thoma. Luchterhand, 2026<\/p>\n<p>Sendereihe<\/p>\n<p>Gestaltung<\/p>\n<p>\u00dcbersicht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"21. April 2026, 11:05 Im finalen Band ihrer autofiktionalen Familientrilogie erz\u00e4hlt Leila Slimani \u00fcber die 1980er Jahren und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7911,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[848,335,2849,2852,1713,2851,1731,95,96,1735,1732,2850],"class_list":{"0":"post-7910","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-marokko","8":"tag-bildung","9":"tag-gesundheit","10":"tag-information","11":"tag-kabarett","12":"tag-konzert","13":"tag-kunst","14":"tag-literatur","15":"tag-marokko","16":"tag-morocco","17":"tag-oper","18":"tag-theater","19":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116451673547209809","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7910"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7910\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7911"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}