{"id":7948,"date":"2026-04-23T03:37:22","date_gmt":"2026-04-23T03:37:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7948\/"},"modified":"2026-04-23T03:37:22","modified_gmt":"2026-04-23T03:37:22","slug":"schweitzer-sagt-geplante-reise-nach-ruanda-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/7948\/","title":{"rendered":"Schweitzer sagt geplante Reise nach Ruanda ab"},"content":{"rendered":"<p>Ruanda wird derzeit vorgeworfen, Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo zu unterst\u00fctzen. Bei schweren K\u00e4mpfen dort waren zuletzt hunderte Menschen get\u00f6tet worden. <\/p>\n<p>Die Landesregierung verurteile es &#8222;aufs Sch\u00e4rfste&#8220;, wenn Ruanda tats\u00e4chlich die Rebellengruppe M23 im Kongo unterst\u00fctze, so Schweitzer. Die Landesregierung und der Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz\/Ruanda blickten mit Sorge auf die gewaltt\u00e4tigen  Auseinandersetzungen in der Region. <\/p>\n<p>Appell an die Regierung von Ruanda <\/p>\n<p>&#8222;Als Ministerpr\u00e4sident von Rheinland-Pfalz betreibe ich keine Au\u00dfenpolitik, das obliegt der Bundesregierung&#8220;, so Schweitzer in einer Mitteilung. Er appelliere aber an die ruandische Regierung sowie alle Konfliktparteien, die Waffen niederzulegen, die Zivilbev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen und Friedensgespr\u00e4che aufzunehmen. <\/p>\n<p>&#8222;Halten an Partnerschaft mit Ruanda fest&#8220;<\/p>\n<p>Rheinland-Pfalz und Ruanda sind seit 1982 partnerschaftlich verbunden. An dieser Graswurzelpartnerschaft wolle er festhalten, so Schweitzer. <\/p>\n<p>Tr\u00e4ger der Zusammenarbeit ist der Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz\/Ruanda, in dem  viele Kommunen, Pfarreien, Schulen und \u00f6rtliche Initiativen mitwirken. Der Verein unterh\u00e4lt auch ein Koordinationsb\u00fcro in Kigali und steuert Projekte, wie etwa den Bau von Schulen unmittelbar mit den Partnern vor Ort. Seit 1982 konnten mehr als 2.280 Projekte mit einem Gesamtvolumen von gut 70 Millionen Euro realisiert und damit die Lebensbedingungen vieler Menschen verbessert werden.<\/p>\n<p>V\u00f6lkermord in Ruanda vor gut 30 Jahren<\/p>\n<p>Vor mehr als 30 Jahren hatte die noch junge Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda schon auf dem Pr\u00fcfstand gestanden. W\u00e4hrend des Genozids wurden in wenigen Monaten rund eine Million Menschen brutal ermordet, die meisten geh\u00f6rten zur Minderheit der Tutsi. Der damalige rheinland-pf\u00e4lzische Innenminister Walter Zuber reiste noch im gleichen Jahr in das verw\u00fcstete Land &#8211; und rief dazu auf, die ruandische Bev\u00f6lkerung weiterhin zu unterst\u00fctzen. &#8222;Diesen Geist atmet die Partnerschaft bis heute&#8220;, so Schweitzer. <\/p>\n<p>Genozid in Ruanda und seine Aufarbeitung <\/p>\n<p>Am Abend des 6. April 1994 wurde das Flugzeug des damaligen, ruandischen Pr\u00e4sidenten abgeschossen. Bis heute ist unklar, ob von Tutsi oder von Hutu. Daraufhin t\u00f6teten radikale Hutu in 100 Tagen \u00fcber 800.000 Tutsi und gem\u00e4\u00dfigte Hutu.<\/p>\n<p>Die Aufarbeitung des Genozids l\u00e4uft bis heute, in den letzten Jahren konnten zahlreiche T\u00e4ter vor nationalen und regionalen Gerichten sowie dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ruanda wird derzeit vorgeworfen, Rebellen in der Demokratischen Republik Kongo zu unterst\u00fctzen. 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