{"id":8038,"date":"2026-04-23T06:14:23","date_gmt":"2026-04-23T06:14:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8038\/"},"modified":"2026-04-23T06:14:23","modified_gmt":"2026-04-23T06:14:23","slug":"rad-wm-ruanda-gestartet-historischer-moment","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8038\/","title":{"rendered":"Rad-WM Ruanda gestartet: Historischer Moment"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">   Die Weltmeisterschaften im Stra\u00dfenradsport werden nicht nur <a href=\"https:\/\/taz.de\/Radrennen-in-Afrika\/!5990148\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">zum ersten Mal in Afrika ausgetragen<\/a>. Die Wettk\u00e4mpfe begannen am Sonntag erstmals auch indoor, in der BK Arena in Kigali. Es handelt sich um eine der gr\u00f6\u00dften Veranstaltungshallen Ostafrikas. Mit einer kleinen Er\u00f6ffnungsfeier pr\u00e4sentierte sich hier Gastgeber Ruanda voller Stolz.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">\u201eHeute schreiben wir Geschichte\u201c, hob Ruandas Radsportpr\u00e4sident Samson Ndayishimiye denn auch den besonderen Moment hervor. \u201eEs handelt sich um einen Meilenstein f\u00fcr unseren Verband, f\u00fcr unsere Nation und den gesamten afrikanischen Moment, jetzt diese WM hier auf afrikanischem Boden zu er\u00f6ffnen\u201c, erkl\u00e4rte er. Und er betonte die Bedeutung des Radsports f\u00fcr Ruanda als \u201eTeil unserer Kultur, Teil des t\u00e4glichen Lebens und auch ein Symbol unserer Widerstandskraft\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Die Wettk\u00e4mpfe er\u00f6ffnete auch eine ruandische Athletin. Xaverine Nirere, Zeitfahrmeisterin des Gastgeberlandes, machte sich als Erste auf den Rollen in der Arena warm. Sie fuhr auch als Erste von der Startrampe herunter.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">\u201eEs war ein besonderer Moment f\u00fcr mich. Dann auch die Stimmung an der Strecke war unglaublich\u201c, sagte sie. Das stellten auch andere Athletinnen fest. \u201eSchon der Start in der Arena war toll. An der Strecke schrien dann sogar Leute meinen Namen, und der ist wirklich nicht leicht auszusprechen\u201c, sagte <a href=\"https:\/\/taz.de\/Tour-de-Femmes\/!6099387\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kasia Niewiadoma, Tour-de-France-Femmes-Siegerin des letzten Jahres.<\/a><\/p>\n<p>      Ambitionen bei Xaverine Nirere<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\">Das Rennen selbst verlief aber nicht so gut f\u00fcr die Polin. Nur auf Platz 14 kam sie, mit mehr als drei Minuten R\u00fcckstand auf die Siegerin Marlen Reusser aus der Schweiz. \u201eIch bin es einfach zu schnell angegangen. Und dann konnte ich nicht mehr das leisten, was ich vorgehabt hatte\u201c, sagte sie.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Ganz anders war die Einsch\u00e4tzung von Nirere. Als 27. (von insgesamt 44 Starterinnen) ben\u00f6tigte sie drei Minuten l\u00e4nger als die Polin. \u201eAber ich habe gezeigt, was ich konnte\u201c, meinte sie stolz. F\u00fcr die Zukunft peilt sie Starts auch bei europ\u00e4ischen Rennen an. \u201eIch habe gesehen, dass ich mich mit Frauen aus Belgien und Frankreich messen kann. Eines Tages will ich auch an der Tour de France teilnehmen\u201c, sagte sie.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Nirere war immerhin schon mit 16 Jahren ruandische Landesmeisterin. \u201eAls ich in der sechsten Klasse war, bin ich zum Radsport gekommen. Mein Bruder fuhr auch Rad. Ich verband dann Schule und Radsport. Und als Corona kam und die Schule ausfiel, hatte ich viel Zeit f\u00fcr Radsport und wurde auch immer besser\u201c, erz\u00e4hlte sie l\u00e4chelnd. Aktuell f\u00e4hrt sie bei dem kenianischen Team Amani und trainiert auch entsprechend h\u00e4ufig in Kenia.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"9\">F\u00fcr den einheimischen Radsport hat die UCI in diesem Jahr immerhin ein internationales Trainingszentrum er\u00f6ffnet. \u201eDort veranstalten wir Trainingscamps f\u00fcr Athletinnen und Athleten, aber auch Weiterbildungen f\u00fcr Trainer und Rennkommiss\u00e4re\u201c, erz\u00e4hlt Jacques Landry, Direktor des Trainingsprogramms der UCI, der taz.<\/p>\n<p>      Der Nachwuchs aus Afrika<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"11\">In Vorbereitung auf die WM wurden 65 Nachwuchssportlerinnen und -sportler aus insgesamt 35 afrikanischen L\u00e4ndern in einem dreiw\u00f6chigen Trainingscamp ausgebildet. Sie starten bei den Rennen der U19- und U23-Kategorie. Siege erwartet Landry von ihnen bei dieser WM noch nicht. \u201eUns geht es erst einmal darum, eine Basis zu bilden\u201c, sagte er.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"12\">Das ist durchaus l\u00f6blich, weil die sportliche Perspektive weit \u00fcber diese Weltmeisterschaft im eigenen Land hinausgeht. Diese wurde zum Auftakt am Sonntag <a href=\"https:\/\/taz.de\/Diskussion-um-Rad-WM-in-Ruanda\/!6111241\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">als heiteres und freudvolles Fest inszeniert<\/a>. Ganz in den Hintergrund geriet dabei, dass Ruanda weiterhin in den Krieg im Nachbarland DR Kongo verwickelt ist.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"13\">Dort werden Massaker durch die von Ruanda unterst\u00fctzte Rebellengruppe M23 ver\u00fcbt. Aber dieser grausame Krieg schien w\u00e4hrend der Wettk\u00e4mpfe an den gut abgesperrten Stra\u00dfen der Hauptstadt Kigali weit weg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Weltmeisterschaften im Stra\u00dfenradsport werden nicht nur zum ersten Mal in Afrika ausgetragen. 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