{"id":8066,"date":"2026-04-23T07:05:29","date_gmt":"2026-04-23T07:05:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8066\/"},"modified":"2026-04-23T07:05:29","modified_gmt":"2026-04-23T07:05:29","slug":"ruanda-weichen-fuer-die-zukunft-von-afrikas-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8066\/","title":{"rendered":"Ruanda: Weichen f\u00fcr die Zukunft von Afrikas Kirche"},"content":{"rendered":"<p>Afrikas wachsende katholische Kirche spricht in diesen Tagen bei einem Treffen in Ruanda \u00fcber Priorit\u00e4ten f\u00fcr die Zukunft. In Kigali findet noch bis Sonntag die Generalversammlung aller Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) statt. Hauptthemen seien Frieden und Vers\u00f6hnung, berichtet der Pr\u00e4sident des katholischen Hilfswerkes missio Aachen, Pfarrer Dirk Bingener, der vor Ort ist. Das Thema Missbrauchspr\u00e4vention werde von Ordensfrauen eingebracht.&#13;\n<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-07\/niger-islamisten-katholiken-flucht.html\" title=\"Niger: Jeder dritte Katholik auf Flucht vor islamistischen Angriffen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2021\/02\/01\/WhatsApp-Image-2021-01-24-at-21.27.42.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Niger: Jeder dritte Katholik auf Flucht vor islamistischen Angriffen\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      In Niger sind mehr als 15.000 der etwa 50.000 Katholiken im Land derzeit auf der Flucht. Zu dieser Einsch\u00e4tzung kommt der in der Hauptstadt Nimaey t\u00e4tige Missionspriester P. Mauro &#8230;\n     <\/p>\n<p>Anne Preckel &#8211; Vatikanstadt<\/p>\n<p>Im Rahmen der Versammlung sei auch der j\u00fcngste Anschlag von Islamisten auf Katholiken im Ostkongo thematisiert worden. Die Kirchenvertreter erhofften sich insgesamt starke Signale der Politik, um die Zivilbev\u00f6lkerung und Christen in der Region zu sch\u00fctzen.\u00a0<\/p>\n<p>Wichtig sei die Konferenz auch vor Hintergrund kichlicher Weichenstellungen f\u00fcr die Zukunft: dabei sei etwa die Notwendigkeit hervorgehoben worden, \u201edass es um eine selbstverantwortliche Kirche geht, die f\u00fcr sich sorgt&#8220;, so Pfarrer Bingener.<\/p>\n<p>Mit Blick auf das Ziel von missio, bei der Konferenz auch die Anliegen von Ordensfrauen st\u00e4rker einzubringen, freut es den missio-Pr\u00e4sidenten, dass an der 20. <a href=\"https:\/\/secam.org\/\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">SECAM<\/a>-Sitzung erstmals drei Ordensfrauen teilnehmen, die einen Dialog mit den Bisch\u00f6fen zum Thema Missbrauchspr\u00e4vention und Safeguarding gestalten. <a href=\"https:\/\/www.missio-hilft.de\/informieren\/wofuer-wir-uns-einsetzen\/ordensfrauen-weltweit-staerken\/\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Unterst\u00fctzung von Ordensfrauen weltweit ist ein Schwerpunkt von missio.<\/a><\/p>\n<p>\n   Hier das gesamte Interview zum Nachh\u00f6ren\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/agosto\/01\/Dirk-Bingener-durante-il-suo-discorso-alla-conferenza-SECAM-a-Kigali-Foto-missio.jpeg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"missio-Pr\u00e4sident Pfarrer Dirk Bingener w\u00e4hrend seiner Ansprache in Kigali bei der SECAM-Konferenz (Foto: missio)\" title=\"missio-Pr\u00e4sident Pfarrer Dirk Bingener w\u00e4hrend seiner Ansprache in Kigali bei der SECAM-Konferenz (Foto: missio)\"\/><\/p>\n<p>\n   missio-Pr\u00e4sident Pfarrer Dirk Bingener w\u00e4hrend seiner Ansprache in Kigali bei der SECAM-Konferenz (Foto: missio) \u00a0 (\u00a9 missio)\n  <\/p>\n<p>Radio Vatikan erreichte Bingener am Freitag, dem zweiten Sitzungstag, telefonisch in Kigali.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Interview<\/p>\n<p>Vatican News: Herr Pfarrer Bingener, Ruanda, wo Sie sich gerade befinden, grenzt an den Ostkongo, wo es ja in diesen Tagen einen blutigen Anschlag gegeben hat von Islamisten auf Christen in der Provinz Ituri. Dazu hat sich auch der Papst ge\u00e4u\u00dfert. Immer wieder gibt es in der Region Gewalt. Inwieweit ist das Thema bei der aktuellen SECAM-Sitzung?<\/p>\n<p>Bingener (missio-Pr\u00e4sident, derzeit in Kigali): Ja, das Thema ist hier angesprochen worden, dieser Anschlag im Osten Kongos. Wir sind ja hier in Ruanda und das ist nat\u00fcrlich ein Konflikt, der auch in den letzten Wochen zur Sprache kam. Hier hofft man sehr auf das Friedensabkommen, was die beiden Au\u00dfenminister der Demokratischen Republik Kongo und von Ruanda geschlossen haben. Und auch der Nuntius ist sehr direkt bei der Konferenz auf das Thema eingestiegen. Und es passt nat\u00fcrlich derzeit in die Linie von Papst Leo, gerade auf das Thema Frieden hinzuweisen und darauf, dass Abkommen auch eingehalten werden m\u00fcssen. Darauf hoffen die Menschen in der Region hier sehr, weil sie nat\u00fcrlich seit vielen, vielen Jahren auch unter der Gewalt leiden.<\/p>\n<p>\u201eDie Bisch\u00f6fe haben begonnen mit dem Gedenken an den Genozid 1994. Ruanda hat hier eine Geschichte, und es geht um Vers\u00f6hnung, Frieden und darum, dass Abkommen eingehalten werden.\u201c<\/p>\n<p>Strategie f\u00fcr die n\u00e4chsten 25 Jahre <\/p>\n<p>Vatican News:\u00a0Bei der Generalversammlung aller Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) geht es auch um eine Richtungsbestimmung der afrikanischen Kirche, die ja stark im Wachsen begriffen ist. Welche Themen bewegen die Bisch\u00f6fe denn derzeit? An welchen Strategien wird gemeinsam gearbeitet?<\/p>\n<p>Bingener: Wir befinden uns im Heiligen Jahr 2025, und man arbeitet hier an wichtigen S\u00e4ulen, an einer Strategie f\u00fcr die n\u00e4chsten 25 Jahre, also bis zum n\u00e4chsten Heiligen Jahr 2050. Die SECAM-Ebene ist ja eine sehr hohe Ebene, und deswegen kann man insgesamt gro\u00dfe Linien hier zeichnen: Das ist nat\u00fcrlich die Frage der Evangelisierung, das Bild der Kirche als Familie Gottes. Dann auch, dass es um eine selbstverantwortliche Kirche geht, die f\u00fcr sich sorgt, auch um junge Leute, um Gerechtigkeit und Frieden, die Frage der Gesundheit und auch Digitalisierung und neue M\u00f6glichkeiten im Hinblick auf k\u00fcnstliche Intelligenz. Au\u00dferdem ist gro\u00dfes Thema, dass\u00a0viele Menschen auf dem afrikanischen Kontinent leiden und wie man das verhindern kann: ein Hauptthema ist die Frage des Friedens, der Vers\u00f6hnung und des Leids der Menschen.<\/p>\n<p>Vatican News: Da haben sich die Bisch\u00f6fe viel vorgenommen&#8230;<\/p>\n<p>Bingener:\u00a0Sie haben hier eben auch eine hohe Verantwortung. Wenn Sie schauen, welche Institutionen in afrikanischen L\u00e4ndern in besonderer Weise Verantwortung \u00fcbernehmen, neben den staatlichen, dann ist es nat\u00fcrlich die Kirche! Dort, wo niemand mehr hinreicht, dort sind kirchliche Strukturen, die sich eben um die Frage von Bildung, um Gesundheit, um die Frage der jungen Leute, um Gerechtigkeit und Frieden k\u00fcmmern. Also ich habe gro\u00dfen Respekt hier vor den Bisch\u00f6fen, weil sie eine gro\u00dfe Verantwortung haben und einen gro\u00dfen Zeitraum \u00fcberblicken, die n\u00e4chsten 25 Jahre, und weil sie f\u00fcr unfassbar viele Menschen zust\u00e4ndig sind.<\/p>\n<p>Und wenn ich das noch anf\u00fcgen darf, beim Er\u00f6ffnungsgottesdienst war die Vitalit\u00e4t der Kirche in Afrika nat\u00fcrlich auch zu sp\u00fcren, denn es gibt nat\u00fcrlich nicht nur Leid und Sorgen und Herausforderungen, sondern es gibt eben auch sehr, sehr viel Freude und sehr viel Vitalit\u00e4t und Kreativit\u00e4t. Und die hat man hier gesp\u00fcrt und die hat einen mitgerissen, auch beim Er\u00f6ffnungsgottesdienst.\u00a0<\/p>\n<p>missio bringt Anliegen von Ordensfrauen ein <\/p>\n<p>Vatican News: Missio ist ja vor Ort, um auch bei der Generalversammlung die Anliegen von afrikanischen Ordensfrauen einzubringen.<\/p>\n<p>Bingener:\u00a0Ja, zun\u00e4chst einmal ist missio hier, damit die Ordensfrauen ihre Anliegen einbringen k\u00f6nnen und wir sie ein wenig unterst\u00fctzen. <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2024-09\/afrika-ordensfrauen-missio-aachen-afrikanische-bischofskonferenz.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wir haben zusammen mit der SECAM im vergangenen Jahr einen gro\u00dfen Kongress veranstaltet in Togo. Dort waren 120 Ordensfrauen aus 30 afrikanischen L\u00e4ndern und da ist eben \u00fcber das Thema Empowerment von Frauen gesprochen worden.<\/a> In diesem Kontext ist nat\u00fcrlich ein wichtiges Thema auch das Thema Missbrauch &#8211; spiritueller Missbrauch, Machtmissbrauch, auch sexueller Missbrauch, unter dem die Ordensfrauen sehr leiden. Und auf Initiative der Bisch\u00f6fe &#8211; die damals anwesend waren, und Kardinal Ambongo hat auch nochmal dazu eingeladen &#8211; sind jetzt aktuell in Kigali drei Ordensschwestern dabei. Ich habe mich gestern Abend nochmal mit ihnen zusammengesetzt. Sie sind sehr selbstbewusst und wollen diese Fragestellung sehr offen ansprechen, allerdings nicht im \u00f6ffentlichen Teil der Konferenz, sondern indem die Bisch\u00f6fe zuh\u00f6ren und Fragen stellen k\u00f6nnen &#8211; der erste Schritt ist das H\u00f6ren.<\/p>\n<p>Vatican News: Dass Ordensfrauen in diesem Rahmen den Bisch\u00f6fen referieren, ist eine Neuheit. Was bedeutet das? Was sagen die Bisch\u00f6fe?<\/p>\n<p>Bingener: Dass die Ordensfrauen hier jetzt vor allen besonders wichtigen Bisch\u00f6fen von Afrika und Madagaskar sprechen k\u00f6nnen, werte ich zun\u00e4chst einmal als bedeutenden Schritt. Die\u00a0Ordensschwestern sp\u00fcren die Verantwortung, dieses Thema auch auf dieser relativ hohen Ebene zu platzieren.\u00a0Insofern bin ich ganz froh als Pr\u00e4sident von missio, dass das gelungen ist. Aber wie gesagt, die Akteurinnen sind die Schwestern.<\/p>\n<p>Es gibt Bisch\u00f6fe in Afrika, die das Thema Missbrauch von Ordensfrauen noch als Einzelf\u00e4lle betrachten. Aber wir wissen nat\u00fcrlich, dass es keine Einzelf\u00e4lle sind, sondern dass es schon systemische Ursachen hat und auch das ganze System ergreift. Und das wissen auch viele andere Bisch\u00f6fe. Das hei\u00dft, es gibt Bisch\u00f6fe, die das Thema aktiv angehen und andere, die noch zu z\u00f6gerlich sind. Da braucht es eben einen langen Atem. Das Thema versandet leicht wieder, weil niemand gerne \u00fcber dieses Thema spricht, es ist tabuisiert. Deswegen braucht es immer solche Anl\u00e4sse wie diese SECAM-Konferenz.<\/p>\n<p>\u201eDass die Ordensfrauen hier jetzt vor allen besonders wichtigen Bisch\u00f6fen von Afrika und Madagaskar sprechen k\u00f6nnen, werte ich zun\u00e4chst einmal als bedeutenden Schritt.\u201c<\/p>\n<p>Missbrauch von Ordensfrauen &#8211; keine Einzelf\u00e4lle <\/p>\n<p>Vatican News: missio hatte ja 2019 eine Umfrage gestartet zum Thema Missbrauch von Ordensfrauen in Afrika. Was hat sich seitdem getan bei dem Thema in Afrika speziell?<\/p>\n<p>Bingener: Es hat sich im Grunde genommen best\u00e4tigt, dass es kein Randthema und auch kein Einzelthema ist, sondern wir sto\u00dfen \u00fcberall da, wo wir das Thema ansprechen, auf Menschen, die sprechen wollen. Das f\u00e4ngt an in den jeweiligen Ordensgemeinschaften, dass es f\u00fcr Projekte nat\u00fcrlich Safeguarding-Policies braucht und dass man die Ordensfrauen nat\u00fcrlich auch mit einbeziehen muss. Es gibt eine Reihe von Kongressen dazu. Und wir haben unsere Projektarbeit umgestellt und\u00a0geschaut, wo gibt es denn eigentlich Mechanismen, die anf\u00e4llig sind f\u00fcr Machtmissbrauch.<\/p>\n<p>Vatican News: Zum Beispiel?<\/p>\n<p>Bingener:\u00a0Die Ordensschwestern brauchen etwa keine Bischofsempfehlung mehr, sondern k\u00f6nnen jetzt zum Beispiel ihre Ordensoberinnen um eine Empfehlung bitten. Auch etwa die Frage, wie baut man heute einen Konvent?\u00a0Gibt es Einzelzimmer? Gibt es Empfangszimmer? Haben die Schwestern eine Privatsph\u00e4re? Oder die Frage: Steht einer Schwester selbst ein Auto zur Verf\u00fcgung oder muss sie immer einen Priester fragen? Also es gibt ganz, ganz viele Punkte, an denen wir Stellschrauben gedreht haben, um im Grunde genommen Ordensschwestern unabh\u00e4ngiger zu machen und damit weniger anf\u00e4llig f\u00fcr Machtmissbrauch. Und dann gibt es nat\u00fcrlich auch das Fallmanagement, weil wir ja konsequent die Dinge, die uns zu Ohren kommen, weitermelden und dann auch dranbleiben. Und auch da machen wir die Erfahrung, dass die Fragestellungen ernster verfolgt werden. Ansonsten schreiben wir weiter Briefe und klettern die Hierarchie-Ebenen dann auch nach oben, bis es Untersuchungen gibt.<\/p>\n<p>Mehr Sensibilisierung und bessere Ausbildung <\/p>\n<p>Vatican News: Afrikanische Bischofskonferenzen haben ja in den letzten Jahren in punkto Sensibilisierung, Ausbildung auch von Priestern einiges auch eingeleitet.<\/p>\n<p>Bingener:\u00a0Ich habe jetzt ja einige Dinge schon aufgez\u00e4hlt. Dass in der Kirche fl\u00e4chendeckend, oder zumindest bei den Projekten, die wir jetzt kennen, Schulungen durchgef\u00fchrt werden, dass es Safeguarding-Policies gibt, dass das Thema in den Seminaren thematisiert wird und nat\u00fcrlich auch in den Konventen &#8211; das sind meiner Meinung nach schon gro\u00dfe oder wichtige, notwendige Erfolge!<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/agosto\/02\/02.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Bei der SECAM-Konferenz (von links): missio-Auslandschef Frank Kraus, Pfarrer Dirk Bingener, Bischof Steven Mamza aus Nigeria und Guy Adjadji, missio-Referent. - Pfarrer Bingener und Bischof Mamza bauten in Nigeria ein Dorf f\u00fcr christliche und muslimische Fl\u00fcchtlinge. (Foto: missio)\" title=\"Bei der SECAM-Konferenz (von links): missio-Auslandschef Frank Kraus, Pfarrer Dirk Bingener, Bischof Steven Mamza aus Nigeria und Guy Adjadji, missio-Referent. - Pfarrer Bingener und Bischof Mamza bauten in Nigeria ein Dorf f\u00fcr christliche und muslimische Fl\u00fcchtlinge. (Foto: missio)\"\/><\/p>\n<p>\n   Bei der SECAM-Konferenz (von links): missio-Auslandschef Frank Kraus, Pfarrer Dirk Bingener, Bischof Steven Mamza aus Nigeria und Guy Adjadji, missio-Referent. &#8211; Pfarrer Bingener und Bischof Mamza bauten in Nigeria ein Dorf f\u00fcr christliche und muslimische Fl\u00fcchtlinge. (Foto: missio) \u00a0 (Foto: missio)\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/maggio\/07\/AMBONGO-BESUNGU-Card.-Fridolin-08217_05102019.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Kardinal Ambongo Besungo (Archivbild)\" title=\"Kardinal Ambongo Besungo (Archivbild)\"\/><\/p>\n<p>\n   Kardinal Ambongo Besungo (Archivbild)\n  <\/p>\n<p>Konferenz-Auftakt: Aufruf zu kirchlicher Erneuerung <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/secam.org\/secam-president-calls-for-spirit-led-renewal-of-the-church-in-africa\/\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">SECAM-Pr\u00e4sident\u00a0Fridolin Ambongo Besungu rief in seiner Er\u00f6ffnungsrede<\/a> am Donnerstag zur kirchlichen Erneuerung und zur Heilung der afrikanischen Gemeinschaften auf. Eingebettet in das laufende Heilige Jahr und den synodalen Weltprozess sei die SECAM-Konferenz ein \u201ehistorischer Meilenstein\u201c im Leben der afrikanischen Kirche. Ruanda st\u00fcnde f\u00fcr die \u201eWunden der Geschichte und die Kraft der Wiedergeburt\u201c, formulierte er vor Hintergrund der Aufarbeitung des Genozids, die bis heute in der Region weitergeht. Afrika brauche eine prophetische und inklusive Kirche, die sich f\u00fcr Gerechtigkeit einsetze und durch eine Sorge f\u00fcr die \u00c4rmsten, die Vertriebenen, die Ausgesto\u00dfenen und die Jugend auszeichne, so der Kardinal.<\/p>\n<p>An der SECAM-Konferenz nehmen vom 30. Juli bis 4. August Bisch\u00f6fe, Ordensleute und kirchliche Laien aus dem ganzen Kontinent teil. Am Ende wird eine Abschlusserkl\u00e4rung erwartet. Das 20. Treffen steht unter dem Titel\u00a0\u201eChristus, Quelle der Hoffnung, der Vers\u00f6hnung und des Friedens\u201c.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/agosto\/01\/X.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Bei der SECAM-Konferenz\" title=\"Bei der SECAM-Konferenz\"\/><\/p>\n<p>\n   Bei der SECAM-Konferenz\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/agosto\/02\/03.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Gottesdienst w\u00e4hrend der SECAM-Konferenz in Kigali\" title=\"Gottesdienst w\u00e4hrend der SECAM-Konferenz in Kigali\"\/><\/p>\n<p>\n   Gottesdienst w\u00e4hrend der SECAM-Konferenz in Kigali \u00a0 (Foto: missio)\n  <\/p>\n<p>(vatican news\/missio\/secam &#8211; pr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Afrikas wachsende katholische Kirche spricht in diesen Tagen bei einem Treffen in Ruanda \u00fcber Priorit\u00e4ten f\u00fcr die Zukunft.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8067,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[29,358,158,167,232,1153,2760,885,403,404,1744,4239,229],"class_list":{"0":"post-8066","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-afrika","9":"tag-bischoefe","10":"tag-deutschland","11":"tag-frieden","12":"tag-gerechtigkeit","13":"tag-missbrauch","14":"tag-paepstliche-missionswerke","15":"tag-religioese-orden","16":"tag-ruanda","17":"tag-rwanda","18":"tag-schwestern","19":"tag-secam","20":"tag-solidaritaet"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116452755171379378","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8066\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8067"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}