{"id":8290,"date":"2026-04-23T12:23:50","date_gmt":"2026-04-23T12:23:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8290\/"},"modified":"2026-04-23T12:23:50","modified_gmt":"2026-04-23T12:23:50","slug":"namibia-hitler-will-nicht-mehr-hitler-heissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/8290\/","title":{"rendered":"\u201eNamibia-Hitler\u201c will nicht mehr Hitler hei\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-style-excerpt is-style-excerpt--5\">Seine Frau nennt ihn \u201eAdolf\u201c. Doch jetzt soll auch \u00f6ffentlich der \u201eHitler\u201c weg! Namibias weltbekannter Landrat Adolf Hitler Uunona \u00fcberraschte am Wahltag mit einer Botschaft: Er hei\u00dft NICHT mehr Hitler!<\/p>\n<p>Uunona sagte dem \u201eNamibian\u201c, er habe seinen zweiten Vornamen aus dem Pass streichen lassen. Ein Schritt, der seinem politischen Image helfen soll. Passend zum Zeitpunkt: 2020 holte Adolf Hitler Uunona noch 84,88 Prozent. Diesmal drohen Einbu\u00dfen (die Ausz\u00e4hlung l\u00e4uft noch).<\/p>\n<p>Der Landrat trat diese Woche in der fr\u00fcheren reichsdeutschen Kolonie (\u201eDeutsch-S\u00fcdwest\u201c, bis 1915) zur vierten Wiederwahl an. Sein Name sorgte jahrelang f\u00fcr weltweite Aufmerksamkeit \u2013 und f\u00fcr ein Imageproblem.<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/img_0775.jpg\" alt=\"Bei der letzten Regionalwahl in Namibia stand Adolf Hitler Uunona noch mit vollst\u00e4ndigem Namen auf dem Wahlzettel, sein Nachname vorangestellt\" loading=\"lazy\"  fetchpriority=\"auto\" class=\"img-5255624 size-xl d-inline-block img-fluid w-100 bg-fallback \"\/><\/p>\n<p>         Bei der letzten Regionalwahl in Namibia stand Adolf Hitler Uunona noch mit vollst\u00e4ndigem Namen auf dem Wahlzettel, sein Nachname vorangestellt                      Foto: elections.na<\/p>\n<p>2020 sagte Uunona zu <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">BILD<\/a>: \u201eF\u00fcr mich war das als Kind ein ganz normaler Name. Erst als Heranwachsender begriff ich: Dieser Mann wollte die ganze Welt unterwerfen. <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/afrikanischer-landrat-namibia-hitler-tritt-zur-wiederwahl-an-6921ab4cb524e0ce7f1c4cc2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Ich habe mit all diesen Dingen nichts zu tun<\/a>.\u201c Und weiter: \u201eMeine Frau nennt mich Adolf\u201c, sagte Adolf Hitler Uunona damals. Seinen zweiten Vornamen nutze er nur in offiziellen Dokumenten. Jetzt soll Schluss sein.<\/p>\n<p>Uunona will nur noch \u201eAdolf Uunona\u201c sein<\/p>\n<p>Im \u201eNamibian\u201c k\u00fcndigte er an, k\u00fcnftig \u201eAdolf Uunona\u201c genannt werden zu wollen. \u201eAdolf Hitler\u201c sei kein Ausdruck seines Charakters und seiner Ambitionen. Schon im BILD-Gespr\u00e4ch hatte er betont: \u201eIch strebe nicht nach der Weltherrschaft\u201c.<\/p>\n<p>Uunona erkl\u00e4rte: \u201eMein Name ist nicht Adolf Hitler. Ich bin Adolf Uunona. In der Vergangenheit haben Leute mich Adolf Hitler genannt und versucht, mich mit jemandem in Verbindung zu bringen, den ich nicht mal kenne.\u201c<\/p>\n<p>Immer wieder wegen \u201eAdolf Hitler\u201c in Erkl\u00e4rungsnot<\/p>\n<p>Sein Name brachte ihn immer wieder in Erkl\u00e4rungsnot.<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Tauchte vor ein paar Jahren ein roter Toyota mit dem Schriftzug \u201e<a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/thema\/adolf-hitler\" data-type=\"post_tag\" data-id=\"2453\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Adolf Hitler<\/a>\u201c und Hakenkreuz in seiner Region Oshana auf, sagte er: \u201eDas ist nicht mein Auto!\u201c<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Auch ein Wahlkampf-Jeep seiner Partei sorgte f\u00fcr \u00c4rger \u2013 wegen des Kennzeichens \u201eN 88 W\u201c. \u201e88\u201c gilt unter Neonazis als Code f\u00fcr den \u201eHitlergru\u00df\u201c.<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/thumbnail_img_4954.jpg\" alt=\"Schluss mit \u201eHitler\u201c: Die namibische Wahlkommission weist Uunona nun nur noch als \u201eAdolf Uunona\u201c aus\" loading=\"lazy\"  fetchpriority=\"auto\" class=\"img-5255623 size-xl d-inline-block img-fluid w-100 bg-fallback \"\/><\/p>\n<p>         Schluss mit \u201eHitler\u201c: Die namibische Wahlkommission weist Uunona nun nur noch als \u201eAdolf Uunona\u201c aus                      Foto: ECN<\/p>\n<p>Namenswechsel in Namibia kompliziert<\/p>\n<p>In Namibia ist ein Namenswechsel schwierig. Er muss begr\u00fcndet werden, Dokumente sind einzureichen, zwei Zeitungsanzeigen n\u00f6tig, dazu eine Ver\u00f6ffentlichung im Regierungs-Amtsblatt. Ob Uunona diese Prozedur abgeschlossen hat und der Wechsel offiziell ist, beantwortete er auf BILD-Anfrage zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p class=\"is-style-excerpt is-style-excerpt--6\">Aber: Auf der Wahlliste und in einer Wahl-App taucht er bereits als \u201eAdolf Uunona\u201c auf \u2013 ohne \u201eHitler\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seine Frau nennt ihn \u201eAdolf\u201c. Doch jetzt soll auch \u00f6ffentlich der \u201eHitler\u201c weg! Namibias weltbekannter Landrat Adolf Hitler&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8291,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[414],"class_list":{"0":"post-8290","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-namibia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116454009836783587","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8290","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8290"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8290\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}